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Neuausgaben und News zu Briefmarken der Tschechischen Republik 2009

Hier finden Sie Infos zu Neuausgaben und weitere News zu Briefmarken der Tschechischen Post.

Von Thomas Schmidtkonz

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Weitere Briefmarken - News

Nachrichten über neue Briefmarken Tschechiens

Briefmarke der Tschechischen Republik

Madonna von Zbraslav auf tschechischer Marke von 2006

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Inhalt

Einleitung News / Neuausgaben Neueste Tschechische Briefmarkenausgaben  
Tschechische Briefmarkenausgaben 2015      
Tschechische Briefmarkenausgaben 2014 Tschechische Briefmarkenausgaben 2013 Tschechische Briefmarkenausgaben 2012 Tschechische Briefmarkenausgaben 2011
Tschechische Briefmarkenausgaben 2010 Tschechische Briefmarkenausgaben 2009 Tschechische Briefmarkenausgaben 2008 Tschechische Briefmarkenausgaben 2007
Tschechische Briefmarkenausgaben 2006 Tschechische Briefmarkenausgaben 2005 Hauptbriefmarkenseite  

Einleitung

Die Tschechische Post gibt viele künstlerisch ansprechende Briefmarken heraus. Wegen der reichhaltigen Motive kommen auch Motivmarkensammler auf ihre Kosten. Hier werden regelmäßig die tschechischen Briefmarkenneuheiten vorgestellt.

Die offizielle Adresse für die Ausgabestelle tschechischer Marken lautet:
POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, 170 24 Praha 7

Website der Tschechischen Post

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 04.11.2009 (25.11.2009)

Herausgabe der Sondermarke 17. NOVEMBER – DIE JAHRE 1939 UND 1989

Entwurf: Ivan Štrouf
Grösse: 23 x 40 mm
Nennwert: 14 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druckbogen: 50 Stück
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz

Briefmarke: das Datum 17.11. in weißer Farbe und darunter sind beide Jahreszahlen 1939 und 1989.
Unterdruck in weißer, blauer und roter Farbe, das die Flagge der
Tschechischen Republik symbolisiert.
Ersttagsbrief: ein Ahornblatt mit Durchschüssen

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gab am 4.11.2009 eine Sondermarke im Nennwert von 14 CZK mit dem Thema der schicksalhaften Jahre 1939 und 1989 heraus. Das Ende des Novembers 1939 und 1989 war und ist noch immer ein sehr bedeutender Einschnitt für das böhmische Land. Die erste Jahreszahl symbolisiert den Beginn der Besetzung von Nazi-Deutschland, den zweiten Weltkrieg und die Jahre des Leidens. Ein Gegenteil dazu ist das Jahr 1989 ein Ende der langen Zeit, in der in unserem Land das kommunistische Regime herrschte. Die Revolution des 17. Novembers 1989 kann man zu Recht auch für ein Ende der Unterdrückung, Verfolgungen und für den Beginn einer neuen Ära, die uns in Richtung der freien Welt gerückt hat, halten.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarken Kunst auf Briefmarken

Ausgabetag: 4. November 2009
Stecher: Miloš Ondráček (24 CZK) Václav Fajt (26 CZK),Bedřich Housa (34 CZK)
Grösse: 50x40 mm(24 CZK, 26 CZK), 54,4x44,4 mm (34 CZK Briefmarke im Block 145 x 110 mm)
Nennwert: 24 CZK, 26 CZK, 34 CZK
Druck (Briefmarken ) : Flachstahlplattendruck (24 CZK, 26 CZK), Flachstahlplattendruck mit Ofsetdruck (34 CZK)
Druck (FDC´s) Flachstahlplattendruck
Kleinbogen: 4 Stk. (24 CZK, 26 CZK) 1 Stk. im Block (34 CZK)
Anzahl der FDC´s: 3 Stück

Briefmarken:
24 CZK – Alfred Sisley (1839-1899), Schleuse in Moret, 1882
Nationalgalerie Prag
Stecher: Miloš Ondráček
Farben: hellbraun, dunkelrot, grün, blau, braunschwarz

26 CZK - Alfred Justitz (1879-1934), Allee, 1924
Galerie der bildenden Kunst Cheb (Eger)
Stecher: Václav Fajt
Farben: gelb, rot, grün, blau, schwarz

34 CZK - František Ženíšek (1849-1916), Oldřich und Božena, 1884
Nationalgallerie Prag
Stecher: Bedřich Housa
Farben: schwarz (Flachstahldruck), behauptet Vierfarboffsetdruck

Ersttagsbriefe:
mit der 24 CZK Marke – Alfred Sisley „Ein Fährmann“ – gedr. in schwarz
mit der 26 CZK Marke – Alfred Justitz „Stillleben mit dem Krug“ - gedr. in grün
mit der 34 CZK Marke – ein Detail der Figur Božena aus dem Bild „Oldřich und Božena“ – gedr. in schwarz

Alfred Sisley war ein französischer Maler englischer Abstammung. Er wurde in Paris geboren, wo er die École des Beaux Arts bildende Kunst besuchte. Er stammte aus einer sehr wohlhabenden Familie, die in grosse finanziele Schwierigkeiten geriet und so wurde Sisley Maler von Beruf. Während seines Studiums befreundete er sich mit C. Monet, E. Bazille und A. Renoir. Sie arbeiteten gemeinsam beim Landschaftsmalen in Fontainebleau und schufen die Grundlage für den Impressionismus. Sisley malte ausschließlich Landschaften. Seine Bilder sind voller Bewegung mit einer besonderen Dynamik und zeigen oft Motive aus dem Flußtal der Seine, von der Ile-de-France und aus der Umgebung von Fontainebleau, einer Wiege des Impressionismus. Sisley schuf etwa neunhundert Bilder, die verdiente Anerkennung erlangte er jedoch erst nach seinem Tod im Jahre 1899.

Der tschechische Maler, Graphiker und Illustrator Alfred Justitz gehört zur Gründergeneration der tschechischen modernen Malerei. Er stammte aus einer jüdischen Familie. Zunächst studierte er Architektur, ging jedoch später an die Akademie der bildenden Künste in Prag über. Er studierte ebenfalls Malerei in Deutschland, in Berlin und Karlsruhe. Unter dem Einfluß von P. Cézanne verließ er die akademische Malerei und entdeckte die raumbildende Wirkung der Farbe und die Prinzipien der Komposition. Ein bißchen später wurde er vom neoklassizistischen Stil von A. Derain und vom Kubismus beeinflusst. Er malte Landschaften und Porträts sowie biblische Motive. Seine wichtigsten Werke sind mit kubistischem und neoklassischem Stil beeinflusst. Sein künstlerisches Schaffen wurde von einem plötzlichen Tod unterbrochen.


František Ženíšek war ein tschechicher Maler, der seine ersten Erfolge schon binnen seinen Schülerljahren verzeichnete. Sein künstlerischer Stil entsprach dem Gesmack des damaligen Jahre. Er gehörte zur Generation des Nationaltheaters, wo er durch seinen Entwurf des Bühnenvorhangs für das Nationaltheater, der jedoch beim Brand von 1881 vernichtet wurde, bedeutend eingeordnet wurde. Weiter ist er Autor der Lünette im Nationalmuseum, der Entwürfe zu den Wandbildern im Grégr-Saal des Repräsentationshauses und der Graffiti für das Altstädter Wasserwerk. Er war ebenfalls ein gesuchter Porträtist. Das monumentale Bild „Oldřich und Božena“, das auf der Briefmarke abgebildet ist, malte er für den Ritter J.S.Doubek. In unserem Land war es eines der populärsten Bildern, das bei uns auch als farbige Reproduktion sehr verbreitet war.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke WEIHNACHTEN
Entwurf: Lenka Vybíralová
Stich:: Jaroslav Tvrdoň
Grösse: 23 x 30 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Bogen: 50 Stück
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Farben der Briefmarke: Blau (RaTdr.), gelb, rot, grün und blau

Briefmarke: im Inneren eines Glöckleins ein Komet mit einer schneebedeckten Weihnachtslandschaft.
Das Glöcklein hängt an einem Mistelzweig mit einer dekorativen Schleife

Ersttagsbrief: ein verschnürtes Päckchen im dessen Inneren ist, aus einem anderen Winkel, der
Komet mit einer schneebedeckten Landschaft


Die schönste Zeit des Jahres, die Festtage der Behaglichkeit und Freude, wo sich die ganze Familie, Freunde und Bekannten zusammentreffen. In früheren Zeiten waren nicht nur Weihnachten, sondern auch der ganze Dezember eine Zeit der Ruhe, wo die Leute sich von dem anstrengenden Sommer und Herbst erholen konnten. Das Weihnachtsfest war nicht so sehr eine Sache der Geschenke, sondern eher der gegenseitigen Liebe und Freundschaft, der Freude und des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Familie. Im Laufe der Jahre haben sich Weihnachten verändert, sie sind zwar noch als Festtage der Behaglichkeit zu betrachten, vorher jedoch die meisten Leute mehrere Wochen im Stress in übergefüllten Einkaufszentren erleben, wo sie um jeden Preis versuchen, Geschenke aufzutreiben. Trotz der Änderungen, die die Weihnachten durchgemacht hatten, blieben die Volkstraditionen erhalten – wie zum Beispiel der Fasttag – um abends ein „goldenes Schweinchen“ zu sehen, das Giessen von Blei, Pantoffelwerfen oder Aufschneiden von Äpfeln.
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 14.10.2009 (16.10.2009)

Herausgabe der Sondermarke DAS LIED „WO IST MEINE HEIMAT?“ – TSCHECHISCHE NATIONALHYMNE

Entwurf und Stich: Bedřich Housa
Grösse: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druckbogen: 50 Stück.
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in schwarz
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rtstdr.) grau mit Iriodin,hellgelb, rot und blau

Briefmarke: Symbole der tschechischen Staatlichkeit – der tschechische Löwe und ein Lindenzweig.
Die Zeichnung ist mit dem Text "KDE DOMOV MŮJ?" und mit einem Liniensystem mit den ersten Takten dieses Lieds vervollständigt. Die Jahreszahl 1834 auf der linken Seite gibt das Jahr an, wo das Lied erstmals erklang. Das Jahr 2009 auf der rechten Seite erinnert an den 175. Jahrestag seiner Entstehung.

Ersttagsbrief: Faksimile eines Teiles der Partitur des Lieds von F.Škroup.

Das Lied „Wo ist mein Heim?“ erklang das erste Mal unter anderen Liedern im Ständetheater in Prag am 21.12.1834 im Stück Fidlovačka von Josef Kajetán Tyl (1808-1856). Das Lied zur Musik von František Škroup (1801-1862) erreichte solch eine Popularität, dass es volkstümlich wurde und seine erste Strophe später Teil der tschechoslowakischen Hymne wurde, und seit 1993 ist es die tschechische Hymne. Der erste Interpret des Lieds „Wo ist mein Heim?“ war der berühmte Bass Karel Strakatý (1804-1868). Bereits in den ersten Jahren seiner Tätigkeit am Theater erhielt K. Strakatý Angebote von führenden europäischen Opernbühnen (Berlin, Dresden und Wien), blieb jedoch seinem geliebten Prag treu, wo er über dreißig Jahre lang in 3230 Vorstellungen sang.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke KUNSTHANDWERK - HISTORISCHE ÖFEN

Entwurf: Michal Vitanovský
Stich: Bohumil Šneider
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK, 14 CZK
Druck Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in blau (10 CZK) und grün (14 CZK)
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stück
Farben der Briefmarke: schwarz (RaTDr.),ockergelb, grau, blau, braun (10 CZK)schwarz (RaTDr.),ockergelb, grau, grün, braun (14 CZK)

Briefmarken:
10 CZK: das Empire (um 1810), Schloss Litomyšl (Leitomischl)
14 CZK: das Biedermeier (um 1835), Schloss Vyškov
.
Ersttagsbriefe:
10 CZK: eine Laute spielende Frau sitzt auf einem stilgerechtem Sofa am Empireofen
14 CZK: eine am Biedermeierofen spielende Harfenistin

Empireöfen gingen zu Beginn des 19. Jahrhunderts von den Stilformen des Klassizismus aus. Ihre Schöpfer ließen sich konsequent von der Antike inspirieren und vereinfachten schrittweise den Umriss und die einzelnen Teile des Ofens. Geometrische Grundformen waren Zylinder und Pyramiden. Gegenüber den überwiegenden weißen Glasuren der vorhergehenden Epoche waren die Empireofen farbiger. Zu der weiter fortbestehenden weißen und Elfenbeinfarbe kamen gebrochene Töne des Hintergrunds hinzu, die Reliefverzierungen entstehen ließen. Ein oft angewandter plastischer Abschluss waren antike Vasen. Figürliche Reliefs mit Themen aus der Alten Geschichte wurden durch antike und altägyptische Ornamente ergänzt.

Im Gegensatz zu dem repräsentativen Empire war das Biedermeier sachlicher und praktischer und wird auch bürgerliches Empire genannt. Der Biedermeierofen wird von einer strengen rechteckigen Zusammensetzung von Stützen und Querelementen gebildet. Die Öffnungen dienten einer bestmöglichen Wärmeabgabe. Die Reliefverzierung ist bescheiden und ergänzt nur die großen glatten Flächen. Außer den aus dem Empire übernommenen antiken Themen erscheinen neue Motive aus der Natur und dem Alltagsleben.
 

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke DIE REISENDE BARBORA MARKÉTA ELIÁŠOVÁ

Entwurf: Vladimír Novák
Stich: Miloš Ondráček
Grösse: 40 x 23 mm
Nennwert: 18 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druckbogen: 50 Stück
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in grauschwarz
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rtstdr.) graugrün, orange und blau

Briefmarke: ein Porträt der Reisenden im Kimono auf dem Hintergrund der japanischen Gegend mit  dem Fujitsu und dem Text BARBORA MARKÉTA ELIÁŠOVÁ 1874-1957

Ersttagsbrief: eine Zeichnung einer japanischen Kiefer und eines lächelnden buddhistischen
Mönches

B. M. Eliášová (1874-1957) war die erste tschechische Reisende, die die Welt umfuhr. Mit vier Jahren verwaiste sie und wurde in ihrem Heimatort Jiříkovice unweit von Brünn auf Gemeindekosten aufgezogen. Einen grundlegenden Einfluss auf ihre weitere Entwicklung hatte der dortige Lehrer Jan Hudeček, der sich dem begabten Mädchen sehr widmete. Ab einem Alter von vierzehn Jahren war sie als Dienstmädchen tätig. Nach einem Studium an einer privaten Prager Sprachschule unterrichtete sie an Mädchenschulen vor allem Englisch und Deutsch. Im Juli 1912 nahm sie für ein Jahr Urlaub und fuhr mit dem Zug nach Wladiwostok, dann mit dem Schiff weiter nach Japan. Sie lebte dort in der Familie eines englischen Universitätsprofessors und später in einem nur von Japanern bewohntem Hotel am Rande Tokios. Sie verdiente Ihren Lebensunterhalt wiederum durch Sprachunterricht. Japanisch erlernte sie sehr schnell und erlangte unter den Schülern und Kollegen viele Freunde. Dies ermöglichte ihr, das Alltagsleben und die ruhmreiche Geschichte Japans aus der Nähe kennenzulernen. Eliášová war die erste europäische Absolventin eines Kurses in Ikebana, der traditionellen japanischen Kunst des Blumenbindens. Nach der Rückkehr nach Böhmen über die USA gab sie im Jahre 1915 wegen des großen Interesses ihre Erlebnisse in dem Buch „Ein Jahr meines Lebens unter Japanern und auf einer Reise rund um die Welt“, heraus. Im Jahre 1920 kehrte sie als Mitarbeiterin der tschechoslowakischen Botschaft in Tokio nach Japan zurück. Sie arbeitete mit der Frauenuniversität und der Universität Waseda zusammen, veranstaltete mehrere Vorträge über die Tschechoslowakei und schrieb Beiträge für tschechische und japanische Zeitschriften. Nach Japan kam Eliášová noch mehrfach zurück. Im Jahre 1923 erlebte sie in Yokohama das vernichtende Erdbeben. Sie durchreiste Hongkong, Singapur, Ceylon, China, Korea, die Sowjetunion, Java, Australien und Afrika. Zu Hause erzählte sie dann in Vorträgen und Radiosendungen von ihren Erlebnissen. Sie ist ebenfalls Autorin von mehreren Büchern. Ihre letzten Jahre verlebte sie in Roztoky bei Prag und in Prag.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 23.09.2009 (05.10.2009)

Herausgabe der Sondermarken TECHNISCHE DENKMÄLER - MÜHLEN
Ausgabetag: 23. September 2009
Entwurf: Petr Melan
Stich: Václav Fajt
Format: 23 x 30 mm, 30 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK, 12 CZK
Druck Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in braun (10 CZK), in schwarzgrau (12 CZK)
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stck
Farben der Briefmarke: schwarz (RaTDr.),gelb, rot, blau (10 CZK)schwarz (RaTDr.),gelb, rosa, blau (12 CZK)
Briefmarke:
10 CZK: Windmühle in Ruprechtov
12 CZK: Wassermühle in Hoslovice
Ersttagsbriefe: Teile der inneren Einrichtungen des diesbezüglichen Mühlraumes

Briefmarke 10 CZK, Windmühle in Ruprechtov
Diese originelle Windmühle befindet sich in Ruprechtov bei Vyškov in Mähren. Sie wurde im Jahr 1873 als klassische Holländermühle mit vier Flügeln und drehbarem Dach gebaut. Im Jahr 1884 stattete der hiesige Müller Cyril Wágner die Mühle mit dem effektiveren Halladay Windrad aus, das starken Wind besser aushielt. Das Windrad wird von einem Kranz von Schaufeln gebildet, die über Seile in die gewünschte Neigung zum Wind gebracht werden können. Das Rad wurde von einem doppelten Ruder in der richtigen Richtung gehalten. Durch die Nutzung dieser Erfindung konnte die doppelte Getreidemenge gemahlen werden. Der Mechanismus der Mühle blieb nicht erhalten, es sind nur einige Fragmente zu sehen. Das Windrad dreht sich bis heute in einer Höhe von 16 m über der Erde. Es hat einen Durchmesser von 10 m und wiegt etwa 2 Tonnen. Das Halladaysche Windrad ist nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa ein Unikat. Die Mühle wurde im Jahre 1998 komplett restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist ein technisches Denkmal.

Briefmarke 12 CZK, Wassermühle in Hoslovice
In Hoslovice bei Strakonice ist die älteste und gut erhaltene Wassermühle in Tschechien. Hoslovice wird erstmalig 1352 erwähnt. Die erste schriftliche Nachricht über die Mühle stammt aus dem Jahre 1654 und berichtet, dass „die Mühle ein Rad und 16 Morgen Feld" besitzt. Diese Datierung bestätigt eine dendrochronologische Untersuchung. Die in der Deckenkonstruktion des Speichers verwendeten Bäume wurden in den Jahren 1568-69 gefällt. Letzte Eigentümer waren die Brüder Harant, die hier in traditionell ländlicher Weise ohne elektrischen Strom und Sanitäranlagen lebten. Das Gelände wird von dem ursprünglichen Mühlwerk mit Wohnteil mit aller zugehörigen Ausrüstung und benutztem Werkzeug und Ställen mit Schuppen und Scheune gebildet, alles in Fachwerk oder gemauert und mit Stroh gedeckt. Weiter gehören auch ein Fischteich mit Mühlbach, ein Obstgarten und Wiesen dazu. Die Mühlanlage ist nationales Kulturdenkmal und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 02.09.2009 (10.09.2009)

Blockausgabe DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE – EINE VULKANLANDSCHAFT AUS DEM TERTIÄR

Ausgabetag: 2. September 2009
Entwurf: RNDr. Adolf Absolon
Stich: Martin Srb
Grösse der Briefmarke: 54,4x44,4 mm
Grösse des Blocks: 145 x 96 mm
Nennwert: 43 CZK
Druck: Flachstahldruck in schwarz komb. mit farb. Offset
Druck des FDC´s: Stahlflachplattendruck in schwarz

Auf dem Block mit der Briefmarke ist eine Ansicht vom Südufer des Flusses Ohře (Eger) vom Dorf Brníkov (Bernikau) auf das Panorama des Böhmischen Mittelgebirges.
Im Vordergrund erscheint die Basaltkoppe mit der Burgruine Hazmburk (Hasenburg) und das frühbarocke Schloss in Libochovice (Libochowitz).
Im Hintergrund ist der Horizont von links mit dem Solanská hora (Sollaner Berg), Hrádek, Lipská hora (Lippenberg), Milešovka (Milleschauer Berg), Košťál (Kostial), Kletečná (Kletschen) und Lovoš (Lobosch) abgegrenzt. Der Block ist mit "ĆESKÉ  STŘEDOHOŘÍ" beschriftet.
Ersttagsbrief: der Phonolitenhügel Bořeň bei Bílina

Das Böhmische Mittelgebirge erstreckt sich im Nordwesten Böhmens am Unterlauf der Elbe, die das Gebirge in zwei geomorphologische Einheiten teilt – die Wernstädter am rechten Ufer und die Milleschauer am linken Ufer. Das Böhmische Mittelgebirge fällt durch seine Vulkankegel auf, die sich im Miozän vor etwa 23 Millionen Jahren aus dem Sandsteingrund zu heben begannen.

Die Vielfalt der geologischen und klimatischen Bedingungen bietet einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum. Das Böhmische Mittelgebirge ist seit 1976 auf einer Fläche von 1063,17 km2 Naturschutzgebiet.

Tschechische Briefmarken

Blockausgabe NATURSCHUTZ: KŘIVOKLÁTSKO  (PÜRGLITZER WALD) BIOSPHÄRISCHES RESERVAT DER UNESCO

Block: mit 4 Briefmarken und 4 Zierfeldern. Er stellt das Nachtleben des Waldes im Biosphärischen Reservat der Unesco Křivoklátsko dar, wobei auf der 17 CZK Briefmarke die Burg Křivoklát dominiert. Außer Briefmarken und Zierfeldern sind auf dem Block auch andere
Tier- und Pflanzenarten abgebildet.
Pflanzen- und Tierarten der Gegend um Křivoklátsko:

Briefmarken: 1. 10 CZK – Eudia pavonia
2. 12 CZK – Aglia tau, Cervus elaphus
3. 14 CZK – Bubo bubo, Ciconia nigra, Lunaria rediviva
4. 17 CZK – Tyto alba

Zierfelder: 1. Caprimulgus europaeus, Myotis myotis
2. Smerinthus ocellatus
3. Muscardinus avellanarius
4. Rana dalmatina

Ersttagsbriefe: a) 10 CZK – Asio otus, Kohoutov
b) 12 CZK – Pandion haliaetus, Týřovická skála
c) 14 CZK – Catocala electa, Čertova skála
d) 17 CZK – Myotis myotis, Valachov
Farben: a) grün, b) braun, c) graublau, d) braunviolett

Das Naturschutzgebiet Křivoklátsko (Pürglitzer Wald) mit einer Fläche von 628 km2 wurde im Jahr 1978 auf dem Gebiet des Mittelböhmischen und Westböhmischen Landes eingerichtet. Wegen seiner wertvollen Natur wurde das Gebiet bereits am 1. März 1977 zum biosphärischen Reservat der UNESCO erklärt. Zwei Drittel der Fläche werden von Laub- und Mischwäldern bedeckt. Die höchste Erhebung ist der Berg Těchovín (616 m ü.d.M.), der niedrigste Punkt der Fluss Berounka am Ort, an dem er das Gebiet verlässt (223 m ü.d.M.). Eben dieser Fluss hat einen großen Einfluss auf die Herausbildung und Erhaltung des gesamten Gebiets. Im Laufe der Jahrtausende schnitt sich der Fluss in das tiefe Tal ein, dessen steile Seiten mit einer natürlichen, vielfältigen Vegetation bedeckt sind, die von Felsen mit wärmeliebender Fauna und Flora unterbrochen wird. In den Flussmäandern bildeten sich Terrassen. Die Temperatur auf dem Grund des Tals ist im größten Teil des Jahres sehr niedrig, was den Bedingungen im Gebirge oder Gebirgsvorland entspricht. Die für den Pürglitzer Wald typische Inversionswetterlage ist einer der Hauptgründe der hohen Artenvielfalt. Es blieben mehr als 1800 Arten von Gefäßpflanzen und über 50 Baumarten erhalten, es brüten hier 120 Vogelarten, und es leben hier 20 kritisch bedrohte (u.a. Libellen-Schmetterlingshaft, Fischadler, Steinkrebs, Bachneunauge), 37 stark bedrohte (u.a. Großes Mausohr, Schleiereule, Schwarzstorch, Ziegenmelker, Springfrosch) und 44 bedrohte Arten (u.a. Uhu, Pinselkäfer, Schluchtwald-Laufkäfer). Symbol des Naturschutzgebiets Pürglitzer Wald ist der seit jeher in den dortigen Gehegen gehaltene Rothirsch.
 

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 17.06.2009 (19.06.2009)

Herausgabe der Sondermarke 400 JAHRE SEIT DER AUSGABE DES MAJESTÄTSBRIEFS RUDOLFS II.

Ausgabetag: 17. Juni 2009
Entwurf: Oldřich Kulhánek
Stich : Miloš Ondráček
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: 26 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rstdr.) grau, hellbraun, dunkelbraun und rot
Bogen: zu 35 Stück.
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in braunrot


Briefmarke: emporhebende Hände auf der Briefmarke vor dem Hintergrund der kalligraphischen Schrift aus dem Kopf des Majestätsbriefs Rudolf II. symbolisieren die Freiheit des Religionsbekenntnisses. Die Briefmarke trägt den Text MAJESTÁT RUDOLFA II. 1609 2009.

Ersttagsbrief: das Profil des Kaisers vervollständigt mit dem Text MAJESTÁT RUDOLFA II.

Den die Religionsfreiheit garantierenden Majestätsbrief gab der Kaiser und böhmische König Rudolf II. am 9. Juli 1609 heraus. Der Majestätsbrief war ein Ergebnis der Politik der böhmischen Stände, die den Grundsatz durchsetzten, dass der Glaube Gottes Geschenk ist und nicht erzwungen werden kann. Dieser Grundsatz war bereits durch den Kuttenberger Religionsfrieden aus dem Jahre 1485 anerkannt worden, wurde dann genauer in den Verhandlungen um die Böhmische Konfession im Jahre 1575 ausgedrückt und durch den Majestätsbrief Rudolfs II. zum Gesetz erhoben. Der Majestätsbrief übergab den nichtkatholischen Ständen ihr (das untere) Konsistorium und die Universität und erlaubte ihnen, Defensoren zu wählen. Die Aufnahme einer solch weiten religiösen Freiheit als eins der grundlegenden Menschenrechte in das Gesetz war damals in Europa eine Ausnahme, da diese Freiheit allen Bewohnern einschließlich der Untertanen zuerkannt wurde. Der Kampf um die Religionsfreiheit gehört zu den größten und weltweit bedeutendsten Traditionen der tschechischen Geschichte.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke INTERNATIONALER FEUERWEHRWETTBEWERB CTIF, OSTRAVA 2009

Ausgabetag: 17. Juni 2009
Entwurf: Oldřich Pošmurný
Grösse: 40 x 23 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druckbogen: 50 Stück.
Druck des FDC´s: Einfarbiger Offsetdruck

Briefmarke: ein Löschübung mit den Texten MEZINÁRODNÍ SOUTĚŽ HASIČŮ, OSTRAVA 2009, CTIF und mit dem Logo CTIF

Ersttagsbrief: ein Stafettenlauf

Die Emission erscheint zum Internationalen Feuerwehrwettbewerb CTIF, der vom 19.-26. Juli 2009 in Ostrava stattfinden wird.

Das CTIF (Comité technique international de prevention et d´extinction du feu - Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen) ist die bedeutendste weltweite Feuerwehrorganisation. Sie wurde in Paris bereits im Jahre 1900 gegründet. Die Tschechische Republik ist im CTIF durch das Tschechische Nationalkomitee CTIF vertreten, das der Veranstalter der XIV. Internationalen Feuerwehrwettkämpfe und der XVII. Internationalen Jugendfeuerwehrwettkämpfe, der sogenannten Feuerwehrolympiade ist. Die Feuerwehrolympiade wurde immer in allen Staaten, in denen sie stattfand, als Veranstaltung von ganzstaatlicher Bedeutung gewertet. Es wird erwartet, dass sie in Ostrava bis zu 3500 direkte Teilnehmer (Sportler, Schiedsrichter, Mitarbeiter der Organisation und bedeutende Gäste) aus mehr als 30 Ländern der ganzen Welt haben wird. Die Wettkämpfe werden in den klassischen Disziplinen des CTIF für Männer, Frauen und Kinder und in den Disziplinen des Feuerwehrsports veranstaltet.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 27.05.2009 (02.06.2009)

Herausgabe der Sondermarke Für Kinder

Entwurf: Hana Čápová
Stich: Miloš Ondráček
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb.mit Tiefdruck
Bogen: zu 30 Stück.
Heftchen: 8 Marken + 2 Zfd.
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Farben der Briefmarke: schwarz (RaTDr), gelb, hellbraun, rot und schwarz
Farbe des Zfd.: schwarz
Briefmarke: Spejbl und Hurvínek und der Text DĚTEM
Zierfeld des Heftchens: die anderen drei Protagonisten des Theatres Spejbl und Hurvínek –
Mánička mit ihrer Oma und dem Hündchen Žeryk
Ersttagsbrief: alle vier Marionetten zusammen mit dem Hündchen Žeryk


Die bekanntesten tschechischen Puppen Spejbl und Hurvínek sind Gegenstand der traditionell den Kindern gewidmeten Emission. Ihr Erfinder und Interpret war Prof. Josef Skupa (1892 -1957). Die Puppe Spejbl schuf der Schnitzer Karel Nosek im Jahre 1920 und zusammen mit dem Kasperl gehörte er zu den Lieblingshelden der Pilsnerkinder. Hurvínek wurde im Jahr 1926 von Gustav Nosek (Neffe von K. Nosek) ausgedacht und geschaffen. Im Jahre 1930 gründete Prof. Skupa die erste professionelle Puppenbühne neueren Typs mit dem Namen "Das Pilsner Marionettentheater des Prof. J. Skupa", später umbenannt in "Das Theater Spejbl und Hurvínek".

Tschechische Briefmarken

 

Spejbls Familie wuchs noch im gleichen Jahr weiter: Hurvíneks Freundin Mánička (Mariechen) und das Hündchen Žeryk.

Seit dem Jahr 1945 spielt das Theater in Prag. Im Jahr 1971 wurde der Grundstock der vier Figuren durch Frau Kateřina Hovorková, Máničkas pedantische Großmutter, ergänzt. Die humorvollen Geschichten dieser hölzernen Helden kennen die Kinder fast auf der ganzen Welt. Die satirischen Komödien sind wiederum für erwachsene Zuschauer bestimmt, denn das Theater S+H spielt auch für sie.

Herausgabe der Sondermarke RABBI JEHUDA LÖW

Entwurf: Karel Zeman
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Grösse: 23 x 40 mm
Nennwert: 21 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Bogen: 5 Briefmarken + 4 Zfd.
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in rotbraun

Briefmarke: das stilisierte Porträt von Rabbi Löw ergänzt mit seinem Namen, mit der  Abkürzung seines Namens im Hebräisch und mit den Jahreszahlen 1609-2009.
Im Hintergrund ist das Tympanon des Eintrittsportals der Altneu-Synagoge  verziert mit dem Relief von einem Weinrebestrauch. Vier spiralweise zusammengedrehte Zweige werden als ein Symbol der vier Flüsse im Paradies betrachtet. Unter dem Relief ist das Wappen der Prager Jüdischgemeinschaft.

Zierfeld: der Becher von Rabbi Löw, ein von wenigen Angedenken, das von dem Besitz von  Rabbi angeblich erhalten blieb. Im Hintergrund strahlt ein Rundfenster aus dem  östlichen Teil der Altneu-Synagoge. Das Zierfeld ist auch mit mehrfarbigem Offsetdruck gedruckt.

Ersttagsbrief: der westliche Teil der Altneu-Synagoge gerichtet in die Meiselstrasse, bekannt durch die Legende vom Prager Golem.

Der Rabbi und Gelehrte Jehuda Liva ben Becalel (um 1525–1609), auch als Rabbi Löw, bzw. unter dem hebräischen Akronym MaHaRaL (Morenu Ha-Rav Liva oder auch Morenu Ha-gadol Rabi Liva, unser (großer) Lehrer Rabbi Liva) bekannt, ist eine bedeutende historische Persönlichkeit. Im 1553 wurde er Landesrabbi in Mikulov (Nikolsburg), wo er bis zum Jahre 1574 wirkte, dann ist er nach Prag fortgegangen. Während seiner Wirkung in Prag gründete er eine Talmudschule (Jeschiwa), die er seit dem Jahr 1582 10 Jahre leitete, weiter bestimmte er das Statut für die Gemeinschaft Chevra Kaddischa ( die Begräbnisbruderschaft). Neben seiner Wirkung als Rabbi, Jehuda Löw interessierte sich für Naturwissenschaften, vor allem für Alchemie und Astrologie. Es ist möglich, das er mit dem Hofastronomen von Rudolf II. Tycho Brahe Kontakte hatte. Es gibt sogar eine Eintragung von seiner Audienz bei dem Kaiser Rudolf II. am 16. Februar 1592. Auf Wunsch des Kaisers wurde jedoch sein Inhalt verheimlicht.

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Es ist möglich, dass die gemeinsame Vorliebe für Alchemie der Grund für ihre Begegnung war. In den Jahren 1592-1597 war Jehuda Löw Landesrabbi in Poznan und seit dem Jahr 1597 bis zu seinem Tod wirkte er als Oberlandesrabbi des Königsreiches Böhmen. Er ist auf dem Alten jüdischen Friedhof in Prag bestattet.

Das Leben von Rabbi Löw ist von vielen Legenden umrankt, von denen die vom Prager Golem die bekannteste ist. Auch wenn Rabbi Löw siebzehn im Druck erschienene Bücher schrieb, so erwähnt er doch in keinem von ihnen den Golem. Die Legende entstand erst an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts. Neben seiner Literaturtätigkeit befasste er sich auch mit dem Ausbildungsystem und Ausbildungsweise. Wegen seiner pädagogischen Ansichten wird er oft mit J.A. Comenius verglichen.

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 06.05.2009 (07.05.2009)

Herausgabe der Sondermarke EUROPA: ASTRONOMIE – 400. JAHRESTAG DER KEPLERSCHEN GESETZE

Ausgabetag: 6. Mai 2009
Entwurf der Marke: Jan Ungrád
Stich des FDCs: Bohumil Šneider
Größe: 37,5 x 37,5 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck : Mehrfarbiger Offsetdruck
Briefmarke: das Porträt von J.Kepler mit der schematischen Auslegung seines ersten und zweiten  Gesetzes über die elliptische Bahn und die Geschwindigkeit der Planettenbewegungen um die Sonne. Die Briefmarke ist mit dem Schriftzug EUROPA und mit den Texten JOHANNES KEPLER – ASTRONOMIA NOVA 1609 – MEZINÁRODNÍ ROK
ASTRONOMIE 2009 vervollständigt.
Ersttagsbrief: die Göttin der Astronomie Urania, eine Zeichnung nach einem Detail aus der
Dekoration von Kepler´s Buch Astronomia nova.

PostEurop, die Vereinigung der öffentlichen europäischen Postunternehmen, erklärte die Astronomie zum gemeinsamen Thema für die Europabriefmarken in diesem Jahr. Das Jahr 2009 wurde auf Initiative von den in der Internationalen astronomischen Union vereinigten professionellen Astronomen und von der Weltorganisation UNESCO zum Internationalen Jahr der Astronomie unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen erklärt. Dieses Ereignis hängt auch eng mit dem 400. Jahrestag der erstmaligen Verwendung eines Teleskops durch Galileo Galilei zusammen. Die Tschechische Republik begeht auch den 400. Jahrestag der Herausgabe von Keplers bedeutendem Werk Astronomia nova mit einer internationalen Konferenz.

Der Astronom, Mathematiker, Physiker und Astrologe Johannes Kepler (1571-1630) kam nach Prag an den Hof des Kaisers Rudolfs II., wo er Assistent von Tycho de Brahe und nach dessen Tod (1601) kaiserlicher Hofmathematiker und Astronom wurde. Kepler war von einer harmonischen Weltordnung überzeugt. Hiervon ausgehend meinte er, dass die Einschachtelung der Planetenbahnen in bestimmte geometrische Körper für das Geschehen in der Welt von außerordentlicher Bedeutung sei.

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Auf der Grundlage von Daten, die er von de Brahe erhalten hatte, berechnete er die elliptische Bahn des Planeten Mars und formulierte die ersten zwei von seinen drei berühmten Gesetzen, denen die Planetenbahnen unterlagen. Die Ergebnisse veröffentlichte er im Jahre 1609 in der Schrift Astronomia nova.
 Im Jahre 1612 ging Kepler von Prag nach Linz, wo er im Jahre 1618 sein drittes Gesetz über die Planetenbewegungen formulierte. J. Kepler gehört zu den bedeutendsten Astronomen des 17. Jahrhunderts.
Er befasste sich mit Geometrie, beobachtete die Explosion einer Supernova, vervollkommnete und konstruierte ein astronomisches Fernrohr. Auch war er der Erste, der tatsächlich den sogenannten Stern von Bethlehem berechnete. Auf der Briefmarke, die an den 400. Jahrestag der Herausgabe des J. Keplers Werks Astronomia nova erinnert, ist das Porträt von J. Kepler mit der schematischen Auslegung seines ersten und zweiten Gesetzes, das über die elliptische Bahn und die Geschwindigkeit der Planetenbewegungen um die Sonne behandelt. Die Briefmarke ist mit dem Schriftzug EUROPA und mit den Texten JOHANNES KEPLER – ASTRONOMIA NOVA 1609 – MEZINÁRODNÍ ROK ASTRONOMIE 2009 vervollständigt.

Herausgabe der Sondermarken SCHÖNHEITEN UNSERES LANDES

Ausgabetag: 6. Mai 2009
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Václav Fajt
Format: 26 x 40 mm
Nennwert: 12 CZK, 14 CZK
Druck der Briefmarke und der FDC´s: Stahlflachplattendruck
Gedruckt in Kleinbögen zu: 8 Stück

12,- CZK Marke: das Äußere der Klosterkirche St. Marien, der Dominante des  Zisterzienserklosterkomplexes Vyšší Brod (Hohenfurth). Über der Kirche  ist schematisch die gotische Architektur mit Gewölberippen und einem kreisförmigen Fenster gedeutet.
Farben: ockergelb, blau, dunkelblau, schwarzbraun

14,- CZK Marke: ein Teil des Schlosses Horšovský Týn (Bischofteinitz) mit dem Haupteingang. Das angedeutete Rippengewölbe der Burgkapelle ergänzt das Gesamtbild der Briefmarke. Farben: gelb, braun, rot, schwarzbraun

Erstagsbriefe:
mit der 12,- CZK Marke: das Tympanon des Portals in die Sakristei der Klosterkirche St.
Marien gedr. in graugrün und mit der 14,- CZK Marke: das Portal in die Burgkapelle gedr. in braun

Das Zisterzienserkloster Hohenfurth, das in diesem Jahr das 750. Jubiläum seines Entstehens feiert, gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Südböhmens. Es wurde im Jahre 1259 von Vok zu Rosenberg gegründet, der Zisterzienser aus dem österreichischen Wilhering berief. Hohenfurth wurde zum Familienkloster der Rosenbergs mit großem Vermögen. Hier sind zehn Generationen dieses Geschlechts beigesetzt. Nach dem Aussterben der Rosenbergs im Jahre 1611 ging das Kloster unter das Patronat des Kaisers über, der es später der Familie Eggenberg übereignete, mit der das Kloster ständig um seine Rechte kämpfen musste. An ihre Stelle trat zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Familie Schwarzenberg. Die Abgelegenheit des Klosters schützte es in der Zeit der Hussitenkriege und der Reformation, so dass die Anlage wesentlich unversehrt blieb und heute die besterhaltene und historisch authentischste Klosteranlage in der Tschechischen Republik ist. Der Zyklus von neun Tafelbildern des sogenannten Hohenfurther Meisters in der Klostergalerie ist ein hochgotisches Kleinod der südböhmischen Malerei. In der Kapelle befindet sich ein Tafelbild der Hohenfurther Madonna von einem anonymen Künstler, und im Klosterschatz ist das bedeutendste Stück das Zawischkreuz. Die Bibliothek ist die drittgrößte in Tschechien.
In der Gegenwart lebt wieder eine Zisterzienserkommunität im Kloster, die dieses schrittweise rekonstruiert.

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Im Gebäude der Abtei befindet sich eine Zweigstelle des Prager Postmuseums mit der Exposition Geschichte des Postwesens auf unserem Gebiet vom Jahr 1526 bis in die Gegenwart. Es sind hier zum Beispiel Kutschen und Schlitten, Postuniformen, Aushängeschilder und Briefkästen, Briefmarken, historische Telegraphenapparate, Fernschreibegeräte und Telefone ausgestellt. Seit 1995 ist das Klostergelände nationales Kulturdenkmal.

Das Schloss Bischofteinitz befindet sich in Westböhmen. Die ursprünglich frühgotische Bischofsburg von mitteleuropäischem Kastelltyp wurde nach dem Brand von 1547 einfühlsam von dem italienischen Architekten A. Galli in einen Renaissancesitz der Familie Lobkovicz umgebaut. Es blieb die von einer burgundischen Bauhütte in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete frühgotische Burgkapelle mit einem reich gegliederten Rippengewölbe und Wandmalereien erhalten. Mit der Ausnahme von kleineren Arbeiten im Stil der Neorenaissance im hinteren Schlosshof bei der letzten Rekonstruktion zum Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte kein wesentlicher Umbau mehr. Im Rittersaal befindet sich eine Porträtgalerie der tschechischen Herrscher. Die Entstehung dieser Galerie hängt mit Jindřichův Hradec (Neuhaus) und der Familie Slavata zusammen. Diese ließen im Verlauf des 16. und 17. Jahrhunderts schrittweise die Porträts beginnend mit den Přemysliden in chronologischer Reihenfolge über die Luxemburger, Georg von Podiebrad, die Jagellonen bis zu den Habsburgern malen. Im Jahre 1996 wurde der gesamte Komplex wegen seines historischen Werts zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Hierzu gehört nicht nur das Hauptgebäude des Schlosses, sondern auch der Palast des Burggrafen und ein Landschaftspark mit einer Fläche von fast vierzig Hektar mit einer Gloriette, Witwenhaus und Loretokapelle, die offensichtlich der erste Bau dieser Art in Böhmen ist. Heute gehört das Schloss zu den am besten zugänglichen Denkmälern dieser Art in Böhmen.

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 08.04.2009 (13.04.2009)

Blockausgabe DER MAURUSSCHREIN VON BEČOV (PETSCHAU)

Ausgabetag: 8. April 2009
Entwurf: Zdeněk Ziegler
Stich: Václav Fajt
Größe der Briefmarke: 44,4 x 54,4 mm
Größe des Blocks: 110 x 165 mm
Nennwert: 51 CZK
Druck: Flachstahldruck in schwarz komb. mit farb. Offset
Druck des FDC´s: Stahlflachplattendruck in braun

Briefmarke: die Stirnseite des Reliquiars mit der Plastik Jesus Christi und dem
Text RELIKVIÁŘ SV. MAURA.
Der Block: Neben der Briefmarke sieht man die vergrößerte Plastik des heiligen Maurus, im Unterteil des Blocks ist das ganze Reliquiar zu sehen. Der Block ist  mit den Texten RELIKVIÁŘ SVATÉHO MAURA 1225-1230, ZNOVUOBJEVENÍ 1985, HRAD A ZÁMEK BEČOV NAD TEPLOU versehen.
Ersttagsbrief: das Relief aus dem Dach des Reliquiars, das den hl. Maurus bei der Taufe des
hl. Apollinaris zeigt.


Das Reliquiar wurde wahrscheinlich in den Jahren 1225–1230 im Auftrag der Benediktinerabtei von Florennes in Belgien für die Reliquien des hl. Maurus, des hl. Timotheus und des hl. Johannes des Täufers geschaffen. Jahrhunderte lang wurde der Schrein verehrt und sorgfältig behütet. Ende des 18. Jahrhunderts geriet er in Vergessenheit, offensichtlich war er bereits sehr mitgenommen. Im Jahre 1838 kaufte der Adlige Alfred de Beaufort-Spontini den beschädigten Schrein von der Kirche. Alfred de Beaufort-Spontini besaß auch eine Herrschaft auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Er ließ den Schrein restaurieren und nach einer Ausstellung in Brüssel, im Jahre 1888, nach Petschau bringen. Die Familie Beaufort musste wegen ihrer Loyalität zum nazistischen Deutschland nach dem 2. Weltkrieg die Tschechoslowakei verlassen. Offensichtlich versteckten sie in dieser Zeit das Reliquiar unter dem Fußboden der gotischen Burgkapelle Mariä Heimsuchung. Dort blieb es lange 40 Jahre von der Fachwelt vergessen. Erst die Bitte eines gewissen Amerikaners um Erlaubnis zur Hebung eines nicht näher beschriebenen Gegenstands an einem unbekannten Ort und zu seiner Ausfuhr aus der Republik erregte das Interesse der tschechoslowakischen Autoritäten. So begann im Juni 1984 eine systematische Suche durch das damalige Föderale Kriminalamt, dessen Mitarbeiter das Reliquiar am 5.11.1985 fanden. Das Kunstwerk war durch die Zeit im feuchten Boden beschädigt. Es wurde von Petschau nach Prag gebracht und dort in den nachfolgenden Jahren an verschiedenen Orten aufbewahrt. Erst nach dem Jahre 1989 konnten die Eigentumsrechte geklärt und anschließend eine systematische und sehr anspruchsvolle Restaurierung, die 11 Jahre dauerte, eingeleitet werden. Seit Mai 2002 wird das restaurierte Reliquiar im Schloss Petschau bei Karlsbad ausgestellt. Der historische Wert des Schreins kann schwer beziffert werden, in der Tschechischen Republik ist er das einzige Kunstwerk seiner Art.

Das Reliquiar hat eine Grundfläche von 140x42 cm und eine Höhe von 65 cm. Der obere Teil hat die Form eines Dachs. Es ist aus Nussholz gefertigt und mit vielen Reliefs und Figuren aus vergoldetem Silber, Edelsteinen, Filigran und Gemmen aus Edel- und Halbedelsteinen verziert. Die beiden Stirnseiten sind mit 25 cm hohen Plastiken des hl. Maurus und Jesus Christi besetzt, die Dachflächen mit Medaillons mit Szenen aus dem Leben des hl. Maurus und Johannes des Täufers. Weitere kleinere Reliefs stellen das Leben Moses dar. Auf jeder der beiden Längsseiten stehen Apostel. Im Reliquiar befinden sich Knochen und Reste von Textilien und Fellen.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 18.03.2009 (18.03.2009)

Herausgabe der Sondermarke OSTERTRADITIONEN

Ausgabetag: 18. März 2009
Entwurf: Adolf Born
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format: 30 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stück
Farben der Briefmarke: schwarz (RaTDr.), gelb, rot und blau

Briefmarke: Ostersymbole - ein Hase, eine Osterrute und gemalte Ostereier mit einem soeben
schlüpfenden Küken

Ersttagsbrief:: weitere Ostertraditionen – Rutenstreichen und Begiessen mit Wasser

Der Hase ist in vielen Religionen und Mythologien vertreten, wo er Glück, die laufende Zeit und den Kreislauf des Lebens symbolisiert. In Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Zeichen für Christus. Der Hase ist Symbol der Armen, Bescheidenen und Demütigen, und obwohl er klein ist, so wird er doch für sehr weise gehalten.
Nach einem alten Brauch wurde in ein in der Form eines Hasen gebackenes Brot ein Ei gelegt, um so beide Ostersymbole zu verbinden. Mit der Zeit entstand die Vorstellung, dass die Ostereier, die heute meist aus Schokolade sind, der Hase bringt.
Ein weiterer alter Brauch ist die „Jagd des Osterhasen“, das Suchen von Ostereiern auf dem Feld. In verschiedenen Gegenden wurden den Kindern Eier und Süßigkeiten auch von anderen Tieren beschert. In der Olmützer Gegend waren das Hühner, in Westböhmen ein Hahn, in Mittelböhmen ein Fuchs und in Schlesien sogar eine Lerche.

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Herausgabe der Sondermarken ASIATISCHE KUNST

Ausgabetag: 18. März 2009
Entwurf und Stich: Martin Srb
Grösse: 40 x 50 mm
Nennwert: 18 CZK, 24 CZK
Druck (Briefmarken ) : Flachstahlplattendruck komb. mit mehrfarbiger Offsetdruck
Druck (FDC´s) : Flachstahlplattendruck
Druckbogen: 4 Stück.
Anzahl der FDC´s: 2 Stück.

Briefmarken:
18 CZK – Marke: der unsterbliche Lü Tung-Pin, chinesischer Maler (14.-15.Jhdt.)
Nationalgalerie in Prag
Farben: schwarz (StTDr.), mehrfarbiger Offsetdruck
24 CZK – Marke: mythologische Szene, Indonesien, Bali (20er Jahre 20.Jhdt.)
National-Náprstek-Museum
Farben: schwarz (StTDr.), mehrfarbiger Offsetdruck

Ersttagsbriefe:
Mit der 18 CZK Marke – ein stehendes Ferghana Pferd mit geneigtem Kopf, die dreifarbige
glasierte Keramik aus dem Anfang des 8. Jhdts aus der Ära der  Tchang  Dynastie gedruckt in schwarz

Mit der 24 CZK Marke - eine Tänzerin oder eine Halbgöttin, die einen Baum berührt – ein polychromierter Holzschnitt dessen Entstehung auf die erste Hälfte des 20.Jhdts geschätzt wird, gedruckt in schwarz-violet

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 11.02.2009 (14.02.2009)

NORDISCHE SKI-WELTMEISTERSCHAFT IN LIBEREC

Ausgabetag: 11. Februar 2009
Entwurf: Zdeněk Netopil
Stich des FDC´s: Václav Fajt
Größe: 40 x 23 mm
Nennwert: 18 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druckbogen: 50 Stück
Druck des FDC´s: Flachstahldruck

Briefmarke: ein Skispringer und der Text MISTROVSTVÍ SVĚTA V KLASICKÉM
LYŽOVÁNÍ LIBEREC 2009
Ersttagsbrief: Zeichnung eines Skispringers, gedr. in grünblau

Für klassisches Skifahren werden Skilauf, Skispringen und Wettkämpfe in der Nordischen Kombination gehalten. Auf der Briefmarke ist ein Skispringer zu sehen. Diese Disziplin entstand in Norwegen. Durch die Entwicklung der Technik des Springstils werden die Sprünge immer länger. Anfangs hielt sich der Körper des Springers fast aufrecht und dann gelang er in eine fast parallele Lage mit den Skis, die nebeneinander waren. In der Gegenwart benutzt man den sog. V-Stil. Die Weltmeisterschaften werden auf „kleinen Schanzen“ veranstaltet, wo die längsten Sprünge bis 110m erreichen können und auf „großen Schanzen“, wo man bis 130 m Länge erreicht. In den letzten Jahren wurden im Ski-Areal von Jeschken mehrmals die FIS-Wettkämpfe des Weltpokals im Skispringen veranstaltet. Obwohl die Sprungschanzen auf dem Nordhang des Jeschkens in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut wurden, entsprechen ihre Profile den aktuellen Bedürfnissen. Die Springdisziplinen der WM Liberec 2009 werden vor allem abends stattfinden.

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Blockausgabe SCHUTZ DER POLARGEBIETE UND EISBERGE

Ausgabetag: 11. Februar 2009
Entwurf: Josef Dudek
Stich: Miloš Ondráček
Größe der Briefmarke: 54,4 x 44,4 mm
Größe des Blocks: 151 x 107 mm
Nennwert: 35 CZK
Druck: Flachstahldruck in schwarz komb. mit farb. Offset
Druck des FDC´s: Stahlflachplattendruck in blau

Briefmarke: eine Kaiserpinguingruppe auf einer abgebrochenen Eisscholle und der Text
OCHRANA POLÁRNÍCH KRAJŮ A LEDOVCŮ mit dem Logo.
Der Block zeigt den Einsturz von Eisschollen und Eisbergen. Das Fischerschiff
im Hintergrund verweist auf den Anteil menschlicher Tätigkeit an diesen
Prozessen. Der Text in dem oberen Teil des Blocks PRESERVE THE POLAR
REGIONS AND GLACIERS wird von dem Symbol des Schneekristalls vervollständigt.
Ersttagsbrief: stellt das rücksichtlose Verhalten der Menschen gegenüber der Natur , auch in den Polargebieten dar.

Die Ausgabe der zum Schutz der Polargebiete und Eisberge mahnenden Briefmarken ist ein gemeinsames Projekt von 40 Ländern, das auf Initiative Finnlands und Chiles entstanden ist. Gemeinsam für alle Ausgaben ist ein Logo als Symbol eines Schneekristalls, entworfen von dem finnischen Graphiker Saku Heinänen. Dieses Projekt ist einzigartig, vor allem weil auf Aufruf zweier Länder Dutzende von Postverwaltungen aus verschiedensten Teilen unseres Planeten reagiert haben mit dem Ziel Menschen und Regierungen weltweit anzusprechen.

In den letzten Jahrzehnten macht sich die Globalerwärmung am meisten in Polargebieten sichtbar und verursacht das Tauen von Festlandeisbergen und des Meereskerneises. Diese Situation kann in der nahen Zukunft nicht nur den Aufstieg des Meeresspiegels, sondern auch den Klimawandel weltweit verursachen. Die Erwärmung wird nicht nur von dem Änderungen der Meeresströme, sondern auch von der steigenden Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, die Menschen durch ihre gegenüber der Natur oft rücksichtslose Tätigkeit fördern, verursacht. Der höchste Aufstieg der Temperatur in diesem Jahrhundert setzt man im Antarktisgebiet voraus und zwar um 2 bis 6°C. Die Temperatur steigt auch in den südlichen Polargebieten. In der Antarktis nehmen Eisberge ab. Sie brechen vom Kontinentaleisschelf ab. Im März 2008 ist von dem Wilkinson-Schelf ein Eisberg abgebrochen, der ausgedehnter als Prag war. Das Tauen der Eisberge bedroht auch die in den Polargebieten vorkommenden Tier- und Pflanzenarten.

Weltweit werden am meisten Wasserquellen, Land- und Forstwirtschaft, Energienproduktion und menschliche Gesundheit bedroht. Der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen sollte den bestehenden Klimawandel verlangsamen und dessen Folgen mindern, ebenso auch Investitionen in neue Technologien und in die Forschung in den Polargebieten.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 20.01.2009 (23.01.2009)

Ausgabe der Sondermarke TRADITION TSCHECHISCHER BRIEFMARKENGESTALTUNG

Ausgabetag: 20. Januar 2009
Entwurf und Stich Bedřich Housa
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Bogen: zu 30 Stück

30 H-Marke: Ein kleines Mädchen mit einem Kuchen aus der Emission zum 15. Jahrestag
der Befreiung der Tschechoslowakei herausgegeben am 5.5.1960 und gestochen
von J. Švengsbír
Heftchen: 8 Marken, 4 Zfd. Auf dem Zierfeld ist ein zierliches Blumenmotiv
Ersttagsbrief: die Kuhschelle aus der 60 H- Briefmarke zum 20. Jahrestag der Vernichtung von
Lidice und Ležáky

Anna Podzemná (1909-1996) absolvierte die Schule für angewandte Kunst in Prag, studierte an der Akademie für angewandte Kunst in Prag und an der Académie Julien in Paris. Sie malte viele Bilder und zeichnete Studien der Volkstypen aus dem Beskydy-Gebiet. Sie war eine ausgezeichnete Porträtistin und Figuralistin, was sie auch mit ihren Briefmarkenentwürfen bewies. Der Sinn für die figurale Komposition brachte sie vor allem auf den Briefmarken mit Sportthematik zur Geltung. Sie schuf Emissionen von mehreren Briefmarken zu den Tschechoslowakischen Spartakiaden, gestaltete viele Sportsdisziplinen und war Autorin mehrerer olympischer Briefmarken. Ihre Entwürfe sind voll von Dynamik und Sportseleganz.

Der Zeichner, Graphiker und Stecher Jiří Švengsbír (1921-1983) absolvierte die Schule für angewandte Kunst in Prag (bei Prof. A. Strnadel). Während der 30 Jahre seiner Mitarbeit mit der Postverwaltung hat er mehr als 250 Gravierungen geschaffen, wofür er mehrmals gewürdigt wurde. In der Emission Tradition tschechischer Briefmarkengestaltung wurde er im Jahr 2004 gewürdigt.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 02.01.2009 (14.01.2009)

Ausgabe der Sondermarken PERSÖNLICHKEITEN

Ausgabetag: 2. Januar 2009
Entwurf: Pavel Dvorský
Stecher: Jaroslav Tvrdoň
Größe: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK und 12 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s : Flachstahldruck

Briefmarken:

10 CZK – Louis Braille (1809-1852) – sein Porträt und eine Zeichnung von Händen, die das
Lesen der Braille-Schrift andeuten.
Farben: schwarz (StTdr.), blau, hell- und dunkelblau

12 CZK – Charles Darwin (1809-1882) – sein Portät und eine Meerechse, die nur auf den
Galapagos-Inseln lebt. Im Hintergrund ist das Segelboot „Beagle“ abgebildet, mit
dem Darwin seine Forschungsreisen unternahm.
Farben: schwarz (StTdr.), dunkelblau, gelb, rosa, blau

Ersttagsbriefe:

Mit der 10 CZK Marke – das Portät von Karel Emanuel Macan (1858-1925).Er war ein blinder Musikkomponist, der seine Energie und sein Talent der Problematik der Blindenschrift widmete und tschechische Bücher in die Braille-Schrift übertrug. Er gründete die Tschechische Blindenbibliothek und –Druckerei in Prag. Er warb für Esperanto unter den Blinden und gab die Zeitschriften „Zora“ in Tschechisch und „Auroro“ in Esperanto, für Blinde, heraus. Er lehrte Musik und die Braille-Schrift am Prager Blindeninstitut und verfasste „Jitřenka“, das erste tschechische Buch für Blinde.
Der Umschlag ist mit dem Text KAREL EMANUEL MACAN 1858-1925,PRŮKOPNIK ČESKÉ SLEPECKÉ KULTURY ergänzt und ist in schwarzblau gedruckt.

Mit der 12 CZK Marke –Zeichnung einer Riesenschildkröte, im Hintergrund Köpfe von Finken auf den Galapagos-Inseln und der Text O VZNIKU DRUHŮ PŘÍRODNÍM VÝBĚREM – 150 LET -
in schwarzbraun gedruckt

Tschechische Briefmarken

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Louis Braille erfand die sogenannte „Braille-Schrift“ für Blinde. Er wurde in Frankreich, in dem Städtchen Coupvray, unweit von Paris, geboren. Als er drei Jahre alt war, hat er sich in der Werkstatt seines Vaters ein Auge verletzt. Er bekam eine Infektion, die auch auf das andere Auge übergriff und er auf beiden Augen blind wurde. Mit 10 Jahren hat er ein Stipendium am Königlichen Blinden-Institut für Jugend in Paris bekommen. Die Kinder lernten dort lesen, indem sie hervortretende Buchstaben unterschieden. Jedoch sie konnten nicht schreiben. Mit 13 erfand Braille ein anderes System mit hervortretenden Punkten. Er wurde von einem alten militärischen System inspiriert, das den Soldaten ermöglichte auch bei Dunkelheit Nachrichten oder Befehle entgegenzunehmen. Es war auf 12 Punkte aufgebaut. Braille hat es verbessert und danach nur 6 Punkte benutzt. Im Jahre 1829 hat er sein erstes Buch für Blinde herausgegeben. Im Jahr 1837 hat er das Schreiben verbessert, indem er noch Mathematik- und Musiksymbole hinzugefügt hat. Im Laufe seines Lebens wirkte er als Professor am Königlichen Blinden-Institut.


Charles Robert Darwin war ein Britischer Naturwissenschaftler und Gründer der Evolutionsbiologie. Er befasste sich auch mit den Studien der Geologie und Paläontologie. Im Jahre 1831 schloss er sein Studium der anglikanischen Theologie an der Universität in Cambridge ab. In demselben Jahr machte er sich auf eine fast 5 Jahre lang dauernde Expedition rund um die Welt, mit dem Schiff „Beagle“. Während dieser Schifffahrt hat er wertvolles naturwissenschaftliches Material gesammelt und seine Grundkonzepte der natürlichen Entstehung und der Entwicklung der Arten durch Evolution erarbeitet, dessen Grund, seiner Ansicht nach, die natürliche Auslese war. Am grundlegendsten war für ihn sein Aufenthalt auf Galapagos. Von seinen 18 wissenschaftlichen Arbeiten sind die wichtigsten Werke: Über die Entstehung der Arten durch die natürliche Auslese (1859), Die Wandelbarkeit der Lebewesen und der Pflanzen unter der Wirkung der Domestiken (1868) und Die Entstehung des Menschen und der Geschlechtauslese (1871).

Tschechische Briefmarkenausgaben 2008

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