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Neuausgaben und News zu Briefmarken der Tschechischen Republik im Jahr 2010

Hier finden Sie Infos zu Neuausgaben und weitere News zu Briefmarken der Tschechischen Post.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Marke von 2010

Von Thomas Schmidtkonz

Nachrichten über neue Briefmarken Tschechiens

Tschechische Briefmarken

Blumenbriefmarke von 2010 der Tschechischen Republik

Hauptbriefmarkenseite - Weitere Briefmarken - News

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Inhalt

Einleitung News / Neuausgaben Neueste Tschechische Briefmarkenausgaben  
Tschechische Briefmarkenausgaben 2015      
Tschechische Briefmarkenausgaben 2014 Tschechische Briefmarkenausgaben 2013 Tschechische Briefmarkenausgaben 2012 Tschechische Briefmarkenausgaben 2011
Tschechische Briefmarkenausgaben 2010 Tschechische Briefmarkenausgaben 2009 Tschechische Briefmarkenausgaben 2008 Tschechische Briefmarkenausgaben 2007
Tschechische Briefmarkenausgaben 2006 Tschechische Briefmarkenausgaben 2005 Hauptbriefmarkenseite  

Einleitung

Die Tschechische Post gibt viele künstlerisch ansprechende Briefmarken heraus. Wegen der reichhaltigen Motive kommen auch Motivmarkensammler auf ihre Kosten. Hier werden regelmäßig die tschechischen Briefmarkenneuheiten vorgestellt.

Die offizielle Adresse für die Ausgabestelle tschechischer Marken lautet:
POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, 170 24 Praha 7

Website der Tschechischen Post

News / Neuausgaben

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 10.11.2010 (17.11.2010)

KUNST AUF BRIEFMARKEN

Stich: Miloš Ondráček (24 CZK) Václav Fajt (26 CZK),Martin Srb (30 CZK)
Format: 40x50 mm(24 CZK, 26 CZK),50x40 mm (30 CZK)
Nennwert: 24 CZK, 26 CZK, 30 CZK
Druck der Briefmarken: Flachstahlplattendruck mit mehrfarbigem Offsetdruck (24 CZK), Flachstahlplattendruck (26 CZK, 30 CZK)
Druck der FDC´s: Flachstahlplattendruck
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk.
Anzahl der FDC´s: 3 Stk.

Briefmarken:
24 CZK – Karel Škréta (1610-1674), Paris und Helena, um 1672 Nationalgalerie Prag
Stecher: Miloš Ondráček
Farben: mehrfarbiger Offsetdruck und schwarz (Flachstahldruck)

26 CZK - Miloš Jiránek (1875-1911), Sandkahn, 1910 Mährische Galerie Brünn
Stecher: Václav Fajt
Farben: gelb, rot, grün, blau und schwarzbraun

30 CZK - Karel Špillar (1871-1939), Frühling, 1912 Nationalgalerie Prag
Stecher: Martin Srb
Farben: gelb, hellbraun, rot, blau und schwarz

Ersttagsbriefe:
mit der 24 CZK Marke – Karel Škréta „Böhmen, mit der Geschichte und der Poesie gefeiert“ – gedr.
in dunkelbraun
mit der 26 CZK Marke – Miloš Jiránek „Selbstporträt“ - gedr. in dunkelbraun
mit der 30 CZK Marke – Karel Špillar „Dame mit grünem Hut“ – gedr. in schwarz

Karel Škréta gehört zu den bedeutendsten böhmischen Barockmalern des 17. Jahrhunderts. Die Familie Škréta trugen damals den niederen Adelstitel derer von Šotonovský ze Závořic. Sie lebte in Prag und in Kuttenberg, wohin sie aus dem südböhmischen Olejnice zog. Škrétas Vater Konrád starb, als der kleine Karel drei Jahre alt war. Škréta wurde dann zur Erziehung zu seinem Onkel Pavel Škréta gesandt, der ihm eine gründliche humanistische Ausbildung in der Teynschule ermöglichte. Karel Škréta lernte Latein, Deutsch und Französisch, was ihm bei seinen späteren Bildungsreisen sehr entgegen kam. Die Malerei erlernte er wohl bei einem der Meister am königlichen Hof. Nach Prag kam Škréta im Jahre 1638 zurück. Bald wurde er hier zu einem der meistgeforderten Maler und daher auch zur bedeutendsten Persönlichkeit der böhmischen frühbarocken Malerei. Seine Werkstatt war in Prag eine der größten, in der Škréta eine Reihe von Lehrlingen und Gesellen beschäftigte. Er wurde vor allem durch seine ausgezeichneten Porträts, Altarbilder, Zeichnungen und Illustrationsentwürfe berühmt. Bilder mit mythologischen Themen malte er jedoch nur ausnahmsweise. In seinen späteren Werken nutzte er die Hell-Dunkel-Technik. Škréta ist der Autor des St.-Wenzels-Zyklus für das Augustinerkloster auf dem Zderaz in der Prager Neustadt (1641), und er arbeitete ebenfalls an einer Reihe von Altarbildern für die bekanntesten Prager Kirchen (St. Thomas und St. Nikolaus auf der Kleinseite, St. Stephanus und Teynkirche) und für die Kirche Mariä Himmelfahrt des Zisterzienserklosters in Plaß (Plasy). Škréta gelang es letztendlich das Familienvermögen, das nach der Flucht seiner Verwandten aus Böhmen konfisziert worden war, dank seiner Bemühungen über die königliche Kammer zurückzuerlangen. Danach war er ein sehr vermögender Mann.

Miloš Jiránek war ein tschechischer Maler, Kunstkritiker, Schriftsteller und Übersetzer. Er benutzte auch als Pseudonym Václav Zedník. In seinem malerischen Werk war er insbesondere vom Impressionismus beeinflusst. Er studierte an der philosophischen Fakultät der Prager Karlsuniversität und an der Prager Akademie bei M. Pirner und V. Hynais. Später gehörte er zu den führenden Persönlichkeiten der Gründergeneration der tschechischen modernen Kunst, die in den neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts in die bildende Kunst eintrat. Diese Generation kritisierte die Unterordnung der Kunst unter eine Ideologie, forderte eine schöpferische Freiheit des Einzelnen und die Selbständigkeit des bildnerischen Gedanken. Das Bemühen um eine Emanzipation der tschechischen bildenden Kunst äußerte sich in der Gründung der Vereinigung bildender Künstler Mánes im Jahre 1887 und der künstlerischen Zeitschrift „Freie Richtungen“ im Jahre 1896. Das malerische Werk Miloš Jiráneks blieb lange Zeit und unberechtigter Weise im Schatten seiner Tätigkeit als Kritiker und Organisator. Erst in der Gegenwart gelingt es vielleicht, die Qualität seines bildnerischen Schaffens voll zu würdigen, das tragisch durch den vorzeitigen Tod im Alter von 36 Jahren unterbrochen wurde. Zu den Höhepunkten seines Schaffens gehört die Serie Weiße Studien, die eine originelle Synthese impressionistischer Methoden mit der Atmosphäre des Intimismus in einer ausgeglichenen farblichen und formlichen Komposition darstellt.

Der tschechische Maler und Graphiker Karel Špillar war in den Jahren 1885 – 1893 Schüler der Prager Kunstgewerbsschule im Atelier von František Ženíšek. Er gehörte zu den Mitgliedern der Vereinigung bildender Künstler Mánes. Ab 1913 wirkte er als Professor an der Kunstgewerbe-Akademie.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Das frühe Schaffen von Špillar war durch eine Reise nach Paris und die Begegnung mit dem Expressionismus beeinflusst (1902 – 1908), des weiteren jedoch auch Neuromantismus und Symbolismus des Jugendstils. Ein Vorbild seines dekorativen Schaffens kann vor allem in der Kunst von Puvis de Chavannes gesucht werden (Porträt einer Dame in Schwarz, 1899; Hirten, 1914). Sein bekanntestes und bedeutendstes Werk ist jedoch die Ausschmückung eines Gemeindehauses, wo er das Mosaik an der Stirnseite (Ehrerbietung an die Stadt Prag, 1909) entwarf, sowie die Malereien im Smetana-Saal, die die Allegorien von Musik, Tanz, Poesie und Drama (1910) im Geist des Symbolismus des Jugendstils darstellen. Er arbeitete jedoch auch an weiteren dekorativen Aufträgen (zum Beispiel im Hauptsaal des Hotels Central in Prag). Neben den monumentalen Werken widmete sich Špillar ebenfalls der Lithographie, dem Plakat und der Graphik.

Herausgabe der Sondermarke WEIHNACHTEN - DAS GESANGBUCH VON LUDITZ (ŽLUTICE)

Entwurf: Prof. Zdeněk Ziegler
Stich: Bedřich Housa
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Gedruckt in Bogen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: das Gesangbuch von Luditz (Žlutice)
Ersttagsbrief: eine Zeichnung aus dem Gesangbuch welche einen knienden Mann und eine betende  Frau darstellt.

Das Luditzer Gesangbuch aus dem Jahre 1558 ist ein seltener Pergamentfoliant aus der Renaissance (63 x 40 x 16 cm, Gewicht 28 kg). Auf 471 Blättern enthält es tschechische utraquistische liturgische Texte zu heiligen Messen und weitere Gesänge mit Noten und einer bemerkenswerten malerischen Ausschmückung. Das Gesangbuch ließ der Luditzer Stadtrat für die Gesangsbruderschaft für die bedeutenden Kosten von 283 Schock Meißner Groschen anfertigen, und die Herrschaft 23 Schock beitrug. Der Besitzer der Schreiberwerkstatt in Prag, Jan Táborský z Klokotské Hory, wo das Werk entstand, wusste die Großzügigkeit der Stadt zu schätzen und schrieb: „Die Lüditzer Bürger ließen in einer vernünftigen (das ist in der tschechischen) Sprache Bücher machen, aus denen sie singen wollen“.

Tschechische Briefmarken

Die Schrift sowie die Noten stammen aus der Hand von Vavřinec Bílý. Die Illuminationen sind ein Werk des bedeutenden Malers Fabián Puléř aus Aussig (Ústí nad Labem). Insbesondere die 16 Miniaturen in der Initiale und Arabesken sind sehr zu schätzen. Sie beinhalten auch die Wappen von Luditz und den einzelnen Stiften und Zechen, Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament und aus dem Leben der Bürger (Kirchweih, das Schlachten eines Ochsen, Sonntagsruhe) und die Abbildung von Figuren der böhmischen Geschichte wie dem Hl. Wenzel, Meister Jan Hus und Hieronymus von Prag (diese zwei wurden im 17. Jahrhundert vernichtet) und der Stifter aus den Reihen der Bürger und des niederen Adels aus der Stadt. Das Buch befindet sich in der Gedenkstätte für nationale Schriftdenkmäler in Prag. Bis zum Jahre 1977 wurde es im Stadtmuseum aufbewahrt, wo sich heute seine Faksimile befindet.

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 20.10.2010 (17.11.2010)

Herausgabe der Sondermarken TECHNISCHE DENKMÄLER - BRÜCKEN

Entwurf: Jan Ungrád
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK, 12 CZK
Druck der Briefmarken: Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck der FDC´s: Flachstahldruck in dunkelblau (10 CZK), in grau (12 CZK)
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.
Farben der Briefmarke: dunkelblau (RaTDr.),hellblau, blau, dunkelblau (10 CZK)dunkelgrün (RaTDr.),hellgrün, grün, dunkelgrün (12 CZK)

Briefmarke:
10 CZK: Brücke in Aussig (Ústí nad Labem)
12 CZK: Historische Brücke in Písek

Ersttagsbriefe:
mit der 10 CZK Marke – ein Detail der Verankerung eines Tragseils der Brücke in Aussig
mit der 12 CZK Marke - die Barockstatue des Hl. Johannes von Nepomuk, eine der Plastiken auf dem Mittelteil der historischen Brücke in Písek

Briefmarke 10 CZK, Brücke in Aussig (Ústí nad Labem)

Die von dem bekannten Architektenbüro Roman Koucký entworfene Marienbrücke in Aussig gehört zu den ausdrucksstärksten und kontroversesten in der Tschechischen Republik realisierten Bauwerke nach dem November 1989. Nach langjährigen Diskussionen über den Standort der Brücke entschied die Stadt für die Stelle unter dem Marienfelsen, denn hier erfüllt sie am besten ihre Funktion als Verbindung zwischen den drei Stadtteilen Stadtzentrum und Schönpriesen (Krásné Březno) am linken Elbeufer und Schreckenstein (Střekov) am rechten Ufer. Die Brücke entstand in den Jahren 1993 bis 1998. Sie ist 70 Meter hoch und wurde zu einer neuen Dominanz der Stadt. Sie erregt die Aufmerksamkeit nicht nur durch ihre Höhe, ihre provokative Form wird ebenfalls durch das unübersehbare System von Stahlseilen unterstrichen, die die eigentliche 170 Meter lange Brücke tragen. Die Anzahl der Seile, ihre Höhe und die Form des Pylons wählte der Architekt nicht nur nach den Anforderungen der Statik, sondern er chiffrierte in die Konstruktion ebenfalls seine künstlerische Vision. So sollte zum Beispiel die Höhe des Pylons ein Gegengewicht zum Marienfelsen auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses sein. Gleichzeitig entspricht sie etwa der Höhe des Turms der unweit gelegenen gotischen Kirche Mariä Himmelfahrt. Eine Umfrage des Blattes Structural Ingeneering International erklärte dieses architektonische Werk zu einem der schönsten Bauwerke der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts in der Welt. Auch Karel Hubáček sieht die Marienbrücke als eins der bemerkenswertesten Bauwerke auf dem Gebiet der Tschechischen Republik im 20. Jahrhundert. Seit 1948 hatte kein städtischer Investor eine solch finanziell anspruchsvolle Investition in die Infrastruktur gemacht. Wegen dieses Baus mußten die Rekonstruktion des Friedensplatzes und weitere notwendige städtische Investitionen zurückgestellt werden. Im vergangenen Jahr wechselte die Brücke ihren Eigentümer. Seit dem 26. Juni 2008 ist die Straßen- und Autobahndirektion der Tschechischen Republik nicht nur Inhaber sondern auch für die Instandhaltung zuständig.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Briefmarke 12 CZK, Historische Brücke in Písek

Die Steinbrücke in Písek (inoffiziell ebenfalls Hirschbrücke) ist die älteste erhaltene Brücke in Tschechien. Sie führt über den Fluss Wottawa (Otava) und war die zweitälteste böhmische Steinbrücke (nach der Prager Judithbrücke, die jedoch nicht erhalten blieb). Sie ist im gotischen Stil gebaut, die genaue Bauzeit ist jedoch nicht bekannt. Schriftlich wird sie bereits 1348 erwähnt, als Karl IV. bestimmte, dass die in der Stadt eingezogenen Strafgelder zur Erhaltung dieser Brücke verwendet werden. Der Schutz der Brücke und gleichzeitig auch des heutigen historischen Stadtzentrums war auf beiden Seiten durch Tortürme gesichert. Das Tor auf der linken Seite blieb jedoch nicht erhalten, wahrscheinlich fiel es dem Hochwasser von 1768 zum Opfer. Das innere Tor stand bis 1825, bis es abgerissen wurde. Auf der Brücke stehen Kopien barocker Plastiken und ein Kreuz, die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammen. Die Brücke wird von sechs halbkreisförmigen Bögen gebildet, die auf Pfeilern ruhen, die gegen den Strom mit Keilen geschützt sind. Sie ist leicht gegen den Strom gewölbt. Ihre Länge beträgt 111 m und ihre Breite 6,3 m. Bei normalem Wasserstand ist ihre Höhe etwa 5,5 m über dem Wasser. Die Steinbrücke von Písek ist als eine der wenigen erhaltenen und dazu noch in Betrieb stehenden mittelalterlichen Brücken nicht nur in der Tschechischen Republik, sondern auch in ganz Mitteleuropa ein einmaliges Denkmal dieser Art.

Ausgabe der Sondermarken KUNSTHANDWERK: HISTORISCHE ÖFEN

Entwurf: Michal Vitanovský
Stich: Bohumil Šneider
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK und 20 CZK
Druck der Briefmarken: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck der FDC´s : Flachstahldruck in ockergelb (a) und dunkelgrün (b)
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.

Briefmarken:
10 CZK – Jugendstilofen (1920), das Museum Troubky - Zdislavice
Farben: schwarz (StTdr.), grau, ockergelb, grün und rot
20 CZK – Ofen im Stil - Art deco (1939) – das Schloß Neustadt an der Mettau (Nové Město nad
Metují)
Farben: schwarz (StTdr.), ockergelb, blau, rot und grün

Ersttagsbriefe:
mit der 10 CZK Marke – ein Jugendstilofen, der bis heute in einem Mietshaus in Brünn erhalten ist
mit der 20 CZK Marke – ein Ofen im typischen Stil - Art deco

Der Jugendstil, der als die letzte ganzheitliche Kunstrichtung betrachtet wird, versuchte, den bislang herrschenden historisierenden Akademismus durch eine neue originelle Ornamentik zu ersetzen. Der Jugendstil erfasste schrittweise alle Bereiche der freien und angewandten Kunst und ließ auch die Kachelöfen nicht aus. Ihre Architektur ist keinesfalls revolutionär, mit ihrer Gliederung wirkt diese gegenüber einigen historischen Öfen fast schlicht. Um so reicher war jedoch ihre Ornamentik, die mit Milde und Noblesse die Kacheln der Jugendstilöfen überdeckte. Bei typischen Beispielen wie diesem südmährischen Ofen ist die reiche Ausschmückung mit Pflanzen unverwechselbar mit anderen Kunststilen. Eine Besonderheit der Jugendstilöfen sind auch die Gusseisentüren, deren Dekor oft zum Teil der künstlerischen Konzeption des ganzen Werks wird. Das Metall der Türen zeigt ein alternatives Material an, das sich bei der Ofenherstellung immer mehr durchsetzen sollte.


Die tschechische Variation des Art Déco hatte ihre Besonderheiten, die sich bereits in dem bis heute nicht durchgesetzten Begriff ausdrücken. Begriffe wie Rondokubismus, Bogenstil oder nationaler Stil entsprechen der Verlegenheit der Theoretiker, wie diese einheimische Kunstrichtung genannt wird. Ein gemeinsamer Nenner war in jedem Fall ein ausdrücklicher Dekorativismus, der sich manchmal auch von der Volkskunst inspirieren läßt. Die Öfen wurden ähnlich wie die zeitgenössische Architektur geformt, als Material wurde jedoch bereits überwiegend emailliertes Blech verwendet, wodurch eine Serienherstellung möglich wurde. Eine gelegentliche Ausführung aus gebranntem Ton als Autorenoriginal stellt den Abschluss der zusammenhängenden, bereits im Mittelalter beginnenden historischen Entwicklungslinie der Kachelöfen dar. Als Beispiel kann eine keramische Verkleidung eines Heizkörpers auf dem Schloss Neustadt an der Mettau (Nové Město nad Metují) dienen, die im Jahre 1939 von den Professorin Helena Johnová geschaffen wurde.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

 

Ausgabe des Markenheftchens mit der Freimarke ČTYŘLÍSTEK – MYŠPULÍN

Entwurf: Jaroslav Němeček
Format: 23 x 31 mm
Nennwert: A (=entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von 10 CZK
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck
Markenheftchen: 10 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Heftchen: ein selbstklebendes Markenheftchen mit 10 Freimarken von der Ausgabe des
ursprünglichen tschechischen Comichefts „Čtyřlístek“ (vierblättriges Kleeblatt). Weitere
Figur des Markenheftchens ist „Myšpulín“. Die Briefmarke wurde von dem Illustrator
Jaroslav Němeček entworfen, der auch der Autor des Kult-Comichefts ist.

Briefmarke: Myšpulín – „Kater der Erfinder“ in Čtyřlístek

Ersttagsbrief: Myšpulín, sitzend in einem ein Wägelchen mit Paketten ziehenden „gehendem-
Sessel“. Im Hintergrund ist eine Silhouette der Burg Bezzub in Třeskoprsky.

Auf der Briefmarke ist „Kater der Erfinder“ Myšpulín. Er wärmt eine Phiole mit einer Lösung und durch die entstehende chemische Reaktion wird in der Ampulle ein Sträusschen aus der Sternchen von dem Feuerwerk gebildet. Myšpulín ist die weitere Figur auf der Briefmarke und die restllichen 2 „Jungen“ von „Čtyřlístek“: Bobík und Pinďa werden ihm auf Briefmarken folgen.
Tschechische Briefmarken
BILDPOSTKARTE „MYŠPULÍN“MIT DER EINGEDRUCKTEN BUCHSTABENBRIEFMARKE „A“ -„FIFINKA“

Am 20. Oktober 2010 gibt die Tschechische Post eine Bildpostkarte mit Myšpulín – einer kleinen Figur aus der Zeitschrift Čtyřlístek und mit der eingedruckten Buchstabenbriefmarke „A“- Fifinka heraus.

Myšpulín ist der letzte von den kleinen Figuren der Kult-Comic-Zeitschrift „Čtyřlístek“ (4-blättriges Kleeblatt), der die Reihe der Bildpostkarten zu diesem Thema abschließt. Myšpulín ist Professor, enthusiastischer Erfinder mit unendlicher Vorstellungskraft aber auch Polyhistor und Nachfolger der mittelalterlichen Alchimisten. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Literaturleidenschaft ein Wesen seiner Person ist – natürlich, geht fast ausschliesslich um Fach-, respektive Wissenschaftsliteratur. Wie jeder ähnliche Menschentyp ist Myšpulín ein wenig unpraktisch, zerstreut und unordentlich. Er kann seine Bücher nicht in Ordnung aufstellen – er hat seine Bücher nur schlampig eingeräumt und wenn er eines braucht, sucht er es sehr wütend, manchmal auch mit der Hilfe der restlichen drei Bewohner des Heimes in Třeskoprsky.

Auf der Vorderseite der Postkarte ist ein Bild des beschneiten Dorfes Třeskoprsky, wo das 4er-Gespann wohnt und über diese Gegend fliegen alle Freunde in roten „Flugzeug-Auto“. Im rechten Teil der Karte ist eine Reproduktion der Buchstabenbriefmarke „A“ mit Myšpulín. Auf der Rückseite ist rechts oben die Buchstabenbriefmarke „A“ mit Fifinka eingedruckt, die schon in dem selbstklebenden Markenheftchen herausgegeben wurde und daneben das Logo der Tschechischen Post. Unter der Briefmarke ist eine Mikrolinie mit einem Mikrotext „Česká pošta, PTC, 2010“. Im linken Teil ist das komplette 4er-Gespann sowie deren Unterschriften abgebildet. In der unteren linken Ecke ist ein Copyright des Autors von Čtyřlístek, Herrn Jaroslav Němeček, und eine Bestelladresse. Die Briefmarke mit dem Buchstaben „A“ entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von CZK 10.

Entwerfer der graphischen Gestaltung der Bildpostkarte ist der Illustrator Jaroslav Němeček. Sie wurde von der Postwertzeichendruckerei in Prag mit Farboffset gedruckt. Unter dem Logo der Tschechischen Post ist ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen.

Der Verkaufspreis der ab 20. Oktober 2010 gültigen Bildpostkarte ist 12 CZK.
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 29.09.2010 (23.10.2010)

Ausgabe der Dauermarke SCHÖNHEIT DER BLÜTE – DIE ANEMONE

Ausgabetag: 29. September 2010
Entwurf: Anna Khunová
Stich: Bohumil Šneider
Format: 19 x 23 mm
Nennwert: 4 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk.
Farben der Briefmarke: schwarz (StDr.) blau, grün, violett und gelb
FDC: Es wird kein FDC herausgegeben

Auf der Briefmarke ist die Blüte einer Anemone abgebildet.

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Ausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ - aus der Serie POSTMUSEUM

Ausgabetag: 29. September 2010
Entwurf: Prof. Dušan Kállay
Stich: Miloš Ondráček
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: A (entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von CZK 10.)
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck mit dem Linienanriss in schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in braun
Gedruckt in Bögen zu: 35 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: handbemaltes ovalförmiges Blechpostschild mit dem Wappen der österreichischen
Postverwaltung (habsburgischer Adler und ein Posthorn) und mit der tschechisch-
deutschen Inschrift C.k. poštovní a telegrafní úřad – K.k. Post und Telegrafen Amt.
Im Hintergrund unter dieser Zeichnung ist eine Post-Landkarte und um das Schild
herum sind Postgeister, die in ihren Händen typische Postutensilien – Umschläge,
einen Stempel und ein Posthorn halten.

Ersttagsbrief: Zeichnung einer Postkutsche, ein Postillion in einer Uniform Modell 1838,
Postgeister mit Umschlägen und ein neben der Postkutsche laufender Hund.
Die abgebildeten Gegenstände beziehen sich auf das 19. Jahrhundert und die
damalige österreichische Post.

Die Einführung der Briefmarken in der Österreichischen Monarchie dauert lange und kam erst im Jahr 1850 zustande. Am 25. September 1849 unterzeichnete Kaiser Franz Joseph I. das Dekret über deren Einführung und die damit zusammenhängenden Änderungen der Tarife der Briefpost. Bis heute kann man nicht mit Sicherheit bestimmen, wer eigentlich die erste österreichische Briefmarke entworfen hatte. Heutzutage wird für den Autor des Einfalls Johann Jacob Herz gehalten, der den endgültigen Entwurf der Briefmarke zur Abstimmung vorlegte. Die Skizzen im Aussehen der entworfenen Marke wurden wahrscheinlich von einem unbekannten Zeichner oder Angestellten der Staatsdruckerei geschaffen. Die Briefmarke mit dem Staatswappen wurde von Lorbeer- und Eichensprossen gerahmt und auf dem Feld darunter war der Platz für den Nennwert. Zur Unterscheidung einzelner Nennwerte dienten auch verschiedene Farben.
Tschechische Briefmarken
Ausgabe der Sondermarken PERSÖNLICHKEITEN

Ausgabetag: 29. September 2010
Entwurf: Vladimír Novák
Stich: Miloš Ondráček
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: 10 CZK und 12 CZK
Druck der Briefmarken: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck der FDC´s : Flachstahldruck in schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.
Briefmarken:
10 CZK – Adolf Branald (1910 - 2008) – Prosaschriftsteller, Dramatiker und Kinderbuch-Literat
Farben: schwarz (StTdr.), dunkelblau, dunkelpurpur und gelb
12 CZK – Karel Zeman (1910 - 1989) – Filmregisseur, bildender Künstler, Marionettenspieler,
Trickfilmautor und Reklamegraphiker
Farben: schwarz (StTdr.), blau, rot und gelb

Ersttagsbriefe:
mit der 10 CZK Marke – eine stylistisch abgebildete Illustration aus dem Buch von Adolf Branald  Dědeček automobil (Großväterchen Automobil)  mit der 12 CZK Marke – Fragmente aus Werken von Karel Zeman

Adolf Branald (1910 – 2008) war ein Schriftsteller, Dramatiker und Kinderbuchautor. Er kam in Prag als Sohn des Schauspielers, Regisseurs und Dramatikers Richard Branald und der Schauspielerin Marie Branaldová zur Welt. Die Kindheit verbrachte er in Prag, Pilsen und auf Reisen mit den Eltern, die mit Schauspiel-, Operetten- und Operngesellschaften auftraten. Nach dem Krieg arbeitete er als Pressereferent im Verkehrsministerium. Danach war er von 1952 – 1959 Redakteur des Verlags Československý spisovatel. Mit seinem Vater schrieb er einige Theaterstücke für Laientheater. Als Schriftsteller konzentrierte er sich auf einfache Menschen und realistische Werke. Kurz nach der Besetzung trat er erstmalig eigenständig mit dem Roman „Stříbrná paruka“ (Die silberne Perücke) auf, letztmalig dann mit 95 Jahren in seinen Erinnerungen „Tichý společník“ (Der stille Gesellschafter) im Jahr 2005. Einige von Branalds Werken wurden auch verfilmt, zum Beispiel „Dědeček automobil“ (Großväterchen Automobil).

Karel Zeman (1910 – 1989) studierte an einer Handelsakademie und besuchte einen Kurs für Reklamegraphik. Mit Animationen und Trickaufnahmen, mit denen er durch seinen Film „Cesta do pravěku“ (Die Reise in die Urzeit) weltberühmt wurde, begann er professionell im Jahre 1943 im Filmatelier Zlín. Bereits davor machte er jedoch als Amateur zu Hause Puppenfilme. Er drehte eine ganze Reihe von auf der Welt sehr geschätzten Filmen mit einer originellen graphischen Gestaltung, Tricktechnik und Poesie. Die bekanntesten sind „Vynález zkázy“ (Die Erfindung des Verderbens), „Cesta do pravěku“ (Die Reise in die Urzeit), „Baron Prášil“ (Baron Münchhausen), „Na kometě“ (Auf dem Kometen) und andere. Sein erster Film war jedoch der poetische Streifen „Vánoční sen“ (Der Weihnachtstraum), der auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes den Preis für den besten Puppenfilm erhielt.
Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 15.09.2010 (23.10.2010)

Ausgabe der Dauermarken SCHÖNHEIT DER BLÜTE – DIE IRIS UND DIE TULPE

Ausgabetag: 15. September 2010
Entwurf: Anna Khunová
Stich: Bohumil Šneider
Format: 19 x 23 mm
Nennwert: 25 CZK , 30 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk
Farben der Briefmarke: Iris – gelb, violett, grün und schwarzTulpe – gelb, rot, grün und schwarz
FDCs: Es werden keine FDCs herausgegeben

Die Zeichnungen auf den Briefmarken, die Blüten, sind mit den tschechischen Begriffen „kosatec“ und „tulipán“ vervollständigt.

Tschechische Briefmarken Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 01.09.2010 (13.09.2010)

Ausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ mit Leerfeldern für Zudrucke ENTWICKLUNG DER PHILATELIE

Ausgabetag: 1. September 2010
Entwurf: Zdeněk Netopil
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: A(= der Preis für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm – derzeit in der Höhe von 10 CZK)
Druck der Briefmarke: Offsetdruck in gelb, rot, braun und schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in dunkelblau
Gedruckt in Klbg. zu: 9 Briefmarken und 12 Zf.

Briefmarke: ein Junge und ein Mädchen, die ein Album voll von Briefmarken durchsehen.

Zierfelder: Das rechte obere Zierfeld zeigt ein Segelboot mit Segeln aus  Briefmarken. Am Ausgabetag werden die anderen Zierfelder Motive, zusammenhängend mit der Zeichnung auf der Briefmarke tragen. Ein Teil der Auflage erscheint mit Leerfeldern für Zudrucke nach Wunsch der Kunden.

Ersttagsbrief: ein Sammlermotiv – eine Lupe mit einem kleinen Haufen von Briefmarken
und dem Text „Valná hromada Svazu českých filatelistů 4.12.2010“.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ mit Leerfeldern für Zudrucke ČTYŘLÍSTEK

Ausgabetag: 1. September 2010
Entwurf: Jaroslav Němeček
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: A(= der Preis für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm – derzeit in der Höhe von 10 CZK)
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Klbg. zu: 9 Briefmarken und 12 Zf.

Briefmarke: das komplette 4er-Gespann der Freunde aus dem Comicheft
„Čtyřlístek“(vierblättriges Kleeblatt)

Zierfelder: Das rechte obere Zierfeld zeigt ein Post-Unterseeboot mit den Freunden  aus dem Comicheft „Čtyřlístek“, die einen Brief einem Kraken zustellen. Am Ausgabetag werden die anderen 11 Zierfelder Motive, zusammenhängend mit der Zeichnung auf der Briefmarke: Myšpulín mit einer Posttasche und Fifinka mit einem Herzchen und  einem Brief, tragen. Ein Teil der Auflage erscheint mit Leerfeldern für Zudrucke nach Wunsch der Kunden.

Ersttagsbrief: ein Postauto mit Füßchen, in dem die ganze Bande aus Čtyřlístek,  umgeben von Paketen, fährt.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Buchstabenfreimarke „E“ mit Leerfeldern für Zudrucke ENTWICKLUNG DER PHILATELIE

Ausgabetag: 1. September 2010
Entwurf: Zdeněk Netopil
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: E(= der Preis für einen Standardbrief ins Ausland bis zu 20 Gramm – europäische Länder - derzeit in der Höhe von 17 CZK)
Druck der Briefmarke: Offsetdruck in gelb, rot, braun und schwarz
Druck des FDC´s: Vierfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Klbg. zu: 9 Briefmarken und 12 Zf.

Briefmarke: ein Junge mit einer Lupe, der mit Interesse eine Briefmarke ansieht.

Zierfelder: Das rechte obere Zierfeld zeigt eine Lupe mit Briefmarken. Am Ausgabetag
werden die anderen Zierfelder Motive der Internationalen Ausstellung  „Sběratel“ (Sammler) tragen. Ein Teil der Auflage erscheint mit Leerfeldern für Zudrucke nach Wunsch der Kunden.

Ersttagsbrief: drei Zeichnungen von Kindern zum Thema Sammeln und das Logo der
Internationalen Ausstellung Sammler in Prag.

Tschechische Briefmarken

Blockausgabe NATURSCHUTZ: DIE UNTERE MARCH BIOSPHÄRISCHES RESERVAT DER UNESCO

Ausgabetag: 1. September 2010
Entwurf: Libuše und Jaromír Knotek
Stich: Martin Srb
Format der Briefmarke: 40 x 50 mm (10 und 18 CZK) 40 x 23 mm (12 und 14 CZK)
Format des Blocks: 118,5 x 170 mm
Nennwert: 10,12,14 und 18 CZK
Anzahl der Marken 4 + 3 Zf.
Druck: Farbiger Offsetdruck in Kombination mit schwarzer Gravur
Druck des FDC´s: Stahlflachplattendruck
Anzahl des FDC´s: 4 Stk.

Block: mit 4 Briefmarken und 3 Zierfeldern stellt Fauna und Flora des Biosphärisches Reservats der Unesco, der unteren March, dar. Auf den Ersttagsbriefen sind andere bedrohte Arten von Pflanzen, mit den Orten ihres Vorkommens, im Hintergrund abgebildet.

Briefmarken: 1. 10 CZK – Tichodroma muraria, Papilio machaon (Schmetterlinge)
und Aster amellus (Blume)
2. 12 CZK – Saga pedo (Heupferd) und Iris variegata (Blume)
3. 14 CZK – Lacerta viridis (Eidechse) und Pulsatilla grandis (Blume)
4. 18 CZK – Upupa epops (Vogel) und Arenaria grandiflora (Blume)

Zierfelder: Drei Zierfelder vervollständigen die Gesamtheit des Blocks. Auf denen sind Tiere und Pflanzen abgebildet die sich in dem Gebiet der unteren March befinden.

Ersttagsbriefe: a) 10 CZK – Anemone sylvestris und der Hügel Děvín
b) 12 CZK – Orobanche alba und der Heilige Hügel
c) 14 CZK – Iris pumila
d) 18 CZK – Orlaya grandiflora und die Burg Sirotčí hrádek
Farben: a) dunkelrot, b) blau, c) dunkelviolett, d) olivgrün

Im Jahr 2003 billigte das Komitee des Internationalen Koordinationsrates der UNESCO für das Programm MAB (Man and the Biosphere – Mensch und die Biosphäre) in Paris die Erweiterung des Biosphärenreservats Pálava um das Gebiet der Schlösser von Eisgrub (Lednice) und Feldsberg (Valtice) und die Auenwälder am Zusammenfluss von March (Morava) und Thaya (Dyje). Das neu eingegrenzte Gebiet mit einer Gesamtfläche von über 300 km2 bekam den Namen -Biosphärenreservat Untere March. Das Gebiet ist eine einzigartige Verbindung von Ökosystemen. Im Gebiet des Biosphärenreservats Untere March befinden sich eine ganze Reihe von Flächen mit nationaler und internationaler Bedeutung. Zu diesen gehören insbesondere die Flächen des Netzes der europäischen Schutzgebiete Natura 2000, von der Ramsar-Konvention erfasste Feuchtgebiete oder zwei Naturparks: Aue von Mikulčice und Thaya-Auen.

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Herausgabe der Sondermarke BASKETBALL-WELTMEISTERSCHAFT DER DAMEN 2010 IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK

Ausgabetag: 1. September 2010
Entwurf der Marke: Zdeněk Netopil
Stich des FDC´s: Václav Fajt
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in braun-schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Farben der Briefmarke Rot, blau, gelb und schwarz

Briefmarke: zwei Basketballspielerinnen beim Schiessen auf einen Korb
Ersttagsbrief: eine Basketballspielerin in Bewegung mit einem Ball in ihrer Hand


Im Jahre 1932 war die Tschechoslowakei eins der acht Gründungsmitglieder der Internationalen Basketballföderation FIBA. Das erste internationale Turnier fand in Prag (im Turnsaal der YMCA, Na poříčí 12) unter Beteiligung unserer Nationalmannschaft und der von Italien und Palästina statt. Hier errangen wir den ersten Sieg in einem internationalen Wettkampf. Die erste Weltmeisterschaft, an welcher unser Nationalteam teilnahm, fand in Rio de Janeiro in Brasilien statt. Dort haben wir eine Bronzemedaille gewonnen. Die diesjährige, 16. Weltmeisterschaft der Frauen im Basketball, wird vom 23. September bis zum 3. Oktober 2010 in der Tschechischen Republik stattfinden. Am Turnier werden Basketballspielerinnen von allen Kontinenten der Welt vertreten sein. Die Auslosung der vier Vorrundengruppen wurde am 24. November in Karlsbad (Karlovy Vary) direkt in der KV Arena erfolgt, wo alle Spiele um die Plätze und das Finale ausgetragen werden. Die Vorrundengruppen und das Achtelfinale werden in der ČEZ Arena in Mährisch Ostrau (Ostrava) und in der Stadthalle in der Straße Vodova in Brünn (Brno) ausgetragen. Die Weltmeisterschaft der Frauen im Basketball 2010 in der Tschechischen Republik wird auf unserem Gebiet erstmalig nach 43 Jahren wieder stattfinden.

Tschechische Briefmarken

BILDPOSTKARTE „PINĎA“MIT DER EINGEDRUCKTEN BUCHSTABENBRIEFMARKE „A“ -„FIFINKA“

Am 1. September 2010 gibt die Tschechische Post eine Bildpostkarte mit Pinďa – einer kleinen Figur aus der Zeitschrift Čtyřlístek und mit der eingedruckten Buchstabenbriefmarke „A“- Fifinka heraus.

Pinďa ist der nächste von den kleinen Figuren der Kult-Comic-Zeitschrift „Čtyřlístek“ (4-blättriges Kleeblatt), die schon seit mehr als vierzig Jahren erscheint.
Pinďa ist der jüngste von den vier Freunden und deshalb benötigt er manchmal die Hilfe von seinen älteren und erfahrenen Freunden. Er ist schlank, läuft gern, sehr gut und hat schon mehrmals Wettkämpfe im Laufen gewonnen. Er ist oft ängstlich, aber seine Freunde machen ihm immer Mut diese Angst zu überwinden.


Auf der Vorderseite der Postkarte ist ein Bild des Dorfes Třeskoprsky, wo das 4er-Gespann wohnt und über diese Gegend fliegen sie in ihrem „Tretflugzeug“. Im rechten Teil der Karte ist eine Reproduktion der vorbereiteten Buchstabenbriefmarke „A“ mit Pinďa. Auf der Rückseite ist rechts oben die Buchstabenbriefmarke „A“ mit Fifinka eingedruckt, die schon in dem selbstklebenden Markenheftchen herausgegeben wurde und daneben das Logo der Tschechischen Post. Unter der Briefmarke ist eine Mikrolinie mit einem Mikrotext „Česká pošta, PTC, 2010“. Im linken Teil ist das komplette 4er-Gespann sowie deren Unterschriften abgebildet. In der unteren linken Ecke ist ein Copyright des Autors von Čtyřlístek, Herrn Jaroslav Němeček, und eine Bestelladresse. Die Briefmarke mit dem Buchstaben „A“ entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von CZK 10.

Entwerfer der graphischen Gestaltung der Bildpostkarte ist der Illustrator Jaroslav Němeček. Sie wurde von der Postwertzeichendruckerei in Prag mit Farboffset gedruckt. Unter dem Logo der Tschechischen Post ist ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen.

Der Verkaufspreis der ab 1. September 2010 gültigen Bildpostkarte ist 12 CZK.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 23.06.2010 (09.07.2010)

Herausgabe der Sondermarke
EISHOCKEY-WELTMEISTERSCHAFT  DEUTSCHLAND 2010 – GOLD-MEDAILLE


Ausgabetag: 23. Juni 2010
Entwurf der Marke: Ladislav Kuklík
Stich des FDC´s: Václav Fajt
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Farben der Briefmarke: Blau, schwarz, rot und gelb

Briefmarke:: ein Eishockeyspieler, der den Weltmeister-Pokal in seinen Händen hält und symbolisch
küsst

Ersttagsbrief: eine stylistische Zeichnung von drei Eishockeyspielern im Eifer des Gefechts, gedr. in schwarz

Die 74. A-Eishockey-Weltmeisterschaft hat in den Städten - Gelsenkirchen-Eröffnungsspiel, Mannheim und Köln am Rhein vom 7. bis 23. Mai 2010 stattgefunden. Die Ergebnisse und Leistungen der tschechischen Eishockey-Nationalmannschaft waren am Anfang der WM ziemlich schwach und wahrscheinlich hätte niemand gedacht, dass sie bei diesem Turnier die Gold-Medaille holen würden. Im Finale schlug Tschechien das russische Nationalteam mit 2:1 und so hat unsere Nationalmannschaft nach 5 Jahren des langen Wartens wieder die Gold-Medaille sowie den Weltmeistertitel errungen

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 16.06.2010 (09.07.2010)

Herausgabe der Sondermarke
 600. JAHRESTAG DER ALTSTÄDTER APOSTELUHR IN PRAG


Entwurf der Marke: RNDr. Adolf Absolon
Stich: Martin Srb
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 21 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz.
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Farben der Briefmarke: Blau, gelb und schwarz
Briefmarke: Ansicht der Aposteluhr bei Nacht
Ersttagsbrief: stylistisches Bild des Uhrwerks der Aposteluhr

Im Zentrum Prags, an der Südwand des Altstädter Rathauses, läuft schon seit Jahrhunderten eine der bekanntesten und ältesten astronomischen Uhren der Welt. Das Uhrwerk entstand im Jahre 1410. Es besteht aus einem astronomischen Teil, einem Kalenderrad und beweglichen Figuren. Die ältesten Teile der Uhr sind das Uhrwerk und das astronomische Ziffernblatt. Die Aposteluhr hat zwei Ziffernblätter. Das sich drehende Außenziffernblatt mit arabischen Ziffern zeigt die altböhmische Zeit im 24 Stundenzyklus vom Beginn des Sonnenaufgangs an. Die innere Nummerierung mit römischen Ziffern auch im 24 Stundenzyklus ist fix, oben zeigt sie den Mittag und unten die Mitternacht. Wohl im 17. Jahrhundert wurden die Holzplastiken und die Apostelfiguren hinzugefügt. Im Jahre 1735 war sie in einem so kritischen Zustand, dass der Prager Magistrat sogar ihren Verkauf erwog. Um ihre Rettung machte sich der Astronom Antonín Strnad verdient, unter dessen Aufsicht in den Jahren 1787 – 1791 die Reparatur des Uhrwerks durch den Uhrmacher Šimon Landesperger erfolgte. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde die Uhr beim Brand des Altstädter Rathauses schwer beschädigt und nach großem Bemühen im Jahre 1948 wieder in Betrieb genommen. Das Uhrwerk hat vier Teile – das Haupt-, Glocken-, Schlag- und das Kalenderwerk. Die Figuren der 12 Apostel in ihrem heutigen Aussehen stammt aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde von dem Holzschnitzer Vojtěch Sucharda geschaffen. Mit der Entstehung der Altstädter Uhr ist auch die Legende vom Meister Hanuš verbunden. Dieser wurde nach der Legende auf Anordnung der Prager Ratsherren geblendet, damit er nicht woanders eine ähnliche Uhr bauen konnte. Der Meister Hanuš ahnte jedoch die Absicht der Ratsherren. Deswegen bat er seinen Diener, ihn zu den inneren Teilen der Uhr zu führen. Dort legte er die Hand in den Mechanismus des Uhrwerks und brachte dieses für hundert Jahre zum Stehen.

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Herausgabe der Sondermarke
GEMEINSCHAFTSAUSGABE MIT LUXEMBURG: 700. JAHRESTAG SEIT DER BESTEIGUNG DES BÖHMISCHEN THRONS DURCH DIE LUXEMBURGER


Entwurf der Marke: Karel Zeman
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Gedruckt in Bogen zu: 5 Briefmarken + 4 Zfd.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Farben der Briefmarke: Blau, rot, orange und schwarz mit dem Iriodinglanz
Farben des Zf.: Gelb, orange und schwarz

Briefmarke: Johann von Luxemburg und seine Frau Elisabeth aus dem Geschlecht der Przemysliden mit den Wappen der Luxemburger und der Böhmen. Gleiches Motiv ist auf der Briefmarke von Luxemburg.

Zierfeld: Motive aus dem Siegel von Johann von Luxemburg und Elisabeth aus dem  Geschlecht der Przemysliden föderiert mit den goldenen Trauringen als ein Ausdruck der Allianz von zwei Königsgeschlechtern

Ersttagsbrief: eine stylistische Abbildung von Johann von Luxemburg in einer Rüstung als
tschechischer Kurfürst nach der Vorlage einer Statue aus dem  Landesmuseum Mainz in Deutschland

Diese tschechisch-luxemburgische Gemeinschaftsausgabe mit der Darstellung von Johann von Luxemburg und Elisabeth aus dem Geschlecht der Przemysliden erscheint aus Anlass der Feier des 700. Jahrestags der Besteigung des böhmischen Throns durch die Dynastie der Luxemburger. Elisabeth war eine von drei Töchtern des Königs Wenzels II. und Guta von Habsburg. In der Kindheit verlor sie ihre Eltern. Ihr Bruder Wenzel III wurde im Jahre 1306 ermordet und die männliche Linie der Dynastie der Przemysliden starb aus. Im Jahre 1309 wurde der Sohn des deutschen Herrschers Heinrich VII., Prinz Johann von Luxemburg, als ihr Mann ausgewählt. Die prachtvolle Hochzeit wurde im Jahre 1310 in Speyer gefeiert. Die jungen Eheleute wurden im Jahre 1311 auf der Prager Burg feierlich gekrönt. Die Herrschaft des jungen Königs Johann in Böhmen war nicht sehr erfolgreich, umso mehr Erfolg hatte er im europäischen Linien. Er verheiratete seinen Sohn mit der Schwester des französischen Thronfolgers Blanka von Valois. Im Jahre 1322 festigte er seine Position auch in den böhmischen Ländern, als er das Egerland und einige Jahre später auch Oberlausitz und Breslau erlangte. Bei Ausbruch des Hundertjährigen Kriegs stand er auf der Seite des französischen Königs Philip VI. Der zu dieser Zeit bereits blinde König Johann fiel in der ersten Schlacht des Hundertjährigen Kriegs bei Crécy mit dem Schwert in der Hand auf einem zwischen zwei weiteren Rittern gebundenen Pferd im heldenhaften Kampf. Die Luxemburger Herrschaftsdynastie regierte im Königreich Böhmen in den Jahren 1310 – 1437.

Tschechische Briefmarken
Herausgabe der Sondermarken SCHÖNHEITEN UNSERES LANDES

Entwurf der Marke: Jan Maget
Stich: Bohumil Šneider
Format: 26 x 40 mm
Nennwert: 12 CZK, 14 CZK
Druck der Briefmarke und der FDC´s: Flachstahlplattendruck
Gedruckt in Kleinbögen zu: 8 Stk.
Anzahl des FDC´s: 2 Stk.
Farben der Briefmarke: 12 CZK – gelb, grün, rot ,blau und schwarz14 CZK – ockergelb, rot, blau, grün und schwarz

12 CZK Marke: die Türme, welche die Stadt Klattau prägen. Es handelt sich um 4 Türme – der Weisse und der Schwarze Turm, der Turm der Jesuitenkirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria und der des Hl. Ignatius. Im Vordergrund der Briefmarke ist eine Nelke (Klattaue Sorte) abgebildet.
Farben: gelb, grün, rot , blau und schwarz

14 CZK Marke: ein stylistischer Blick auf den Strambergplatz mit der Dominante der  Burg Stramberg, mit dem zylindrischen Turm „Butterfaß“ (Trúba) im  Hintergrund
Farben: ockergelb, rot, blau, grün und schwarz
Erstagsbriefe:
mit der 12 CZK Marke: ein Teil der historischen Appotheke Zum weißen Einhorn gedr. in schwarz
mit der 14 CZK Marke: die historischen Holzhäuser der Stadt gedr. in schwarz

Klattau (Klatovy)

Die Stadt Klattau liegt an dem Bach Drnový auf einem kleinen Hügel und ist von bewaldeten Höhen umgeben. Es ist das Tor zum westlichen Böhmerwald. Die Stadt wurde in den Jahren 1262 – 1273 durch den König Přemysl Otakar II. gegründet. Sie war ein Sitz der Hussiten und litt schwer unter dem Dreißigjährigen Krieg. In der Mitte der Stadt vermischt sich moderne mit historischer Architektur, die durch die verschiedensten Baustile von Gotik über Renaissance und Barock bis zum Empire vertreten ist. Symbol der Stadt ist das Renaissance-Rathaus mit dem spätgotischen Schwarzen Turm. In Klattau befindet sich die barocke Apotheke der Jesuiten - Zum weißen Einhorn, die in die Liste der wissenschaftlich-technischen Denkmäler der Unesco aufgenommen wurde. Unter der Jesuitenkirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria und des Hl. Ignatius befinden sich Katakomben mit Mumien. Die Stadt ist ebenfalls durch die „Klattauer Nelken“ bekannt, die hier seit 1813 gezüchtet werden.

Stramberg (Štramberk)

Stramberg ist eine Stadt in Nordmähren. Sie liegt an den Hängen Zámecký , Kotouč und Bílá hora im Vorland der Beskiden. Die Stadt Stramberg ist bedeutend jünger als die die Stadt dominierende Burg mit dem gotischen Turm „Butterfaß“ (Trúba) mit einer Höhe von 40 m und einem Durchmesser von 10 m, der seit 1903 als Aussichtsturm dient. Stramberg war über Jahrhunderte eine Kleinstadt. Eine starke Entwicklung verzeichnete die Stadt erst Ende des 19. Jahrhunderts, als hier in großem Maße der Abbau und die Verarbeitung von Kalkstein begann. Im Jahre 1886 wurde dort ein Postamt errichtet und im Jahre 1921 auch die Elektrizität eingeführt. Seit 1951 steht die Stadt Stramberg unter Denkmalschutz.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke
LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET SAARER BERGE (ŽĎÁRSKÉ VRCHY)


Entwurf der Marke: Josef Dudek
Stich: Miloš Ondráček
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz.
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rtstdr.) gelb, rot und blau

Briefmarke: die waldreiche Landschaft Saarer Berge und der Hügel Prosička mit einem
Kreuz auf dessen Gipfel

Ersttagsbrief: eine stilistische Zeichnung des Vogels Fichtenkreuzschnabel mit einem
Felsen, Zapfen und Wälder

Das Landschaftsschutzgebiet Saarer Berge (Žďárské vrchy) erstreckt sich an der Grenze der Bezirke Pardubice und Vysočina und wurde im Jahre 1970 eingerichtet. Das geschützte Gebiet umfasst 70 940 ha, davon sind 46 % Wälder, 44 % landwirtschaftliche Nutzfläche und der Rest sind Wasserflächen und bebaute Flächen. Für die abwechslungsreiche Landschaft der Saarer Berge ist ein bunter Wechsel von Wiesen, Weiden, Feldern, Wäldern und Teichen charakteristisch. Hier entspringen mehrere böhmische und mährische Flüsse – Sázava, Chrudimka, Doubrava, Svratka und Oslava. Es gibt hier auch viele Fischteiche, zu den bekanntesten gehören Velké Dářko und Matějovský rybník. Das Klima im ganzen Gebiet ist feuchter und kühler. Es gibt hier wertvolle Torfbiotope und feuchte Torfwiesen mit einem bedeutenden Anteil von geschützten und bedrohten Pflanzenarten.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 26.05.2010 (15.06.2010)

Ausgabe von Freimarken-Markenheftchen ALFONS MUCHA – 150. GEBURTSTAG

Ausgabetag: 26. Mai 2010
Entwurf: Prof. Zdeněk Ziegler
Stich der FDCs: Václav Fajt
Format der Briefmarken: E – 24,5 x 55 mm, Z – 44 x 55 mm
Format der Markenheftchen: E – 89,5 x 166 mm, Z – 293 x 71 mm
Nennwert: E (= der Preis für einen Standardbrief ins Ausland bis zu 20 Gramm – europäische Länder – derzeit in der Höhe von 17 CZKZ (= der Preis für einen Standardbrief ins Ausland bis zu 20 Gramm – außereuropäische Länder – derzeit in der Höhe von 18 CZK
Druck der Briefmarken: mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDCs: Flachstahlplattendruck
Farben der Briefmarken: E – braun, blau, gelb, grün und schwarz Z – braun, gelb, rot und schwarz
Farben der FDCs: E – blau, Z - grün
Markenheftchen: je 6 Briefmarken
Anzahl der FDCs: 2 Stk.

Heftchen: zwei Markenheftchen mit je 6 selbstklebenden Freimarken und dem Thema - Kunstwerke von Alfons Mucha. Die Briefmarken werden anlässlich des 150. Geburtstags von Alfons Mucha herausgegeben.

Briefmarken: E – die graphische Adaptation des Plakates „Sarah Bernhard – Gismonda“ von Alfons Mucha Z – die graphische Adaptation des berühmten Kunstwerks „Tierkreis“ von Alfons Mucha

Ersttagsbriefe: E – die graphische Adaptation des Bildes „Zwei stehende Frauen“ von Alfons Mucha Z – die graphische Adaptation des Bild-Details „Job“ von Alfons Mucha

Wie die Briefmarken mit Nennwert sind die Buchstabenbriefmarken ebenfalls kombinierbar. Jede von ihnen kann allein oder in Kombination mit anderen Briefmarken für Sendungen in der Tschechischen Republik sowie ins Ausland verwendet werden.

Alfons Mucha wurde am 24. Juli 1860 in Ivančice, in der Familie des Gerichtsdieners Ondřej Mucha geboren. Er besuchte das Slawische Gymnasium in Brünn, wo er als Sänger im Knabenchor in Petrov etwas Geld verdiente. Nach dem Misserfolg bei der Aufnahmeprüfung an der Prager Akademie arbeitete er kurz als Beamter am Gericht in Ivančice. Im Jahre 1879 ging er nach Wien, wo er als Maler für Theaterdekorationen bei der Firma Kautský-Brioschi-Burghardt arbeitete. Er arbeitete auch an der Innenausstattung des Schlosses Emmahof in der Nähe von Hrušovany bei Jevišovka mit. Im Jahre 1885 ging er nach München und zwei Jahre später nach Paris. Das Jahr 1897 war der Durchbruch in seiner Karriere – er bekam einen Auftrag zum Entwurf eines Plakates für die Schauspielerin Sarah Bernhard. Die Schauspielerin unterzeichnete später einen Vertrag mit Mucha und er hat für sie und für das Renaissance-Theater in Paris weitere Plakate entworfen. Sein Lebenswerk ist eine Serie von großformatigen Leinwänden - Slawischen Epos, woran er siebzehn Jahre lang gearbeitet hat. Alfons Mucha war auch in den USA sehr beliebt und respektiert. Vom Geist her war er ein großer Patriot. Er war der erste Entwerfer von Briefmarken und Banknoten in der unabhängigen Tschechoslowakischen Republik. Mucha war nicht nur ein Graphiker und Gestalter von berühmten Plakaten im Stil des Art Nouveau. Sein vielseitiges Talent griff auf viele Bereiche von Bildhauerei und Design bis zum Theater über. Er schlug auch Etiketten für Flaschen, Schokolade und Zigaretten vor, oder er malte Menü-Karten für Gaststätten. Er starb im Jahre 1939 nach einem Verhör der Gestapo an Lungenentzündung. Er ist auf dem Friedhof Vyšehrad in Prag begraben.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke FÜR KINDER HELENA ZMATLÍKOVÁ

Ausgabetag: 26. Mai 2010
Entwurf der Marke: Karel Čapek
Stich: Václav Fajt
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb.mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in schwarz
Gedruckt in Bogen zu: 30 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Heftchen: 8 Marken + 2 Zf.
Farben der Briefmarke: Grün, rot, blau, gelb und schwarz
Farben des Zf.: Grün und rot

Briefmarke: der Gnom Pitrýsek aus dem Buch „Die Wanderung hinter dem Pflaumenduft“
von Ludvík Aškenazy

Zierfeld des Heftchens: Brombeeren, eine Illustration aus dem Buch „Kater Schnurr mit den blauen Augen“ von Josef Kolář

Ersttagsbrief: Zeichnung eines kleinen Mädchens mit einem Besen aus dem Buch
„Die Wanderung hinter dem Pflaumenduft“ von Ludvík Aškenazy

Die diesjährige Ausgabe Für die Kinder erinnert an Helena Zmatlíková, eine der bedeutendsten Illustratorinnen von Kinderbüchern. Sie wurde am 19. November 1923 in Prag geboren. Sie absolvierte eine Schneiderinnenlehre, mehr als zum Nähen neigte sie jedoch zum Zeichnen. Während des Krieges verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit Zeichnen in dem Kunstatelier Melantrich und entwarf Handtaschen. Außerdem zeichnete und entwarf sie die verschiedensten Cartoons für Zeitungen und Zeitschriften. Zuerst illustrierte sie Bücher für Erwachsene, später ging sie jedoch zu Kinderbüchern über. Zu ihren bekanntesten Illustrationen gehören die Kinder von Bullerbü, Karlsson vom Dach oder Martins Lesebuch. In Erinnerung geblieben ist vor allem das Sandmännchen mit dem „Haus zu den drei Kätzchen“, das sie ebenfalls illustrierte. Die Bücher mit ihren Illustrationen erschienen in vielen Ländern und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Dank ihrer einzigartigen Werke wurde sie zu einer der am meist gefragten Illustratorinnen. Sie illustrierte insgesamt etwa dreihundert Bücher. Sie starb am 4. April 2005.
 
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 05.05.2010 (20.05.2010)

Herausgabe der Sondermarke AUSSTELLUNG „DIE PRAGER BURG IN DER BRIEFMARKENKUNST“

Ausgabetag: 5. Mai 2010
Entwurf der Marke: Jan Kavan
Stich: Miloš Ondráček
Format: 68,4 x 27,2 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck: Flachstahldruck in braunrot
Druck des FDC´s: Flachstahldruck
Gedruckt in Bogen zu: 4 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: Panorama der Karlsbrücke und der Prager Burg - Ausblick vom Novotný-
Steg

Ersttagsbrief: Plastik eines heraldischen Löwen von Vincent Makovský

Die Prager Burg, der größte Burgkomplex der Welt, wurde oft als Thema für eine Reihe von in- und ausländischen Kunstwerken gewählt. Sie bleibt auch eine reiche Motivquelle für Briefmarken. Aus diesem Grund wurde dieses Areal für eine imponierende Ausstellung, bestimmt für die breite Öffentlichkeit, gewählt, wo eine mehr als neunzigjährige Tradition der tschechischen Briefmarke in Verbindung mit Gegenständen aus den Sammlungen der Prager Burg vorgestellt wird. Die Besucher können sich ein Bild von der Geschichte der Briefmarke und ihrer Herstellung sowie von originellen Entwürfen und Skizzen bis zu Stich- und Drucktafeln machen. Zu den berühmtesten Künstlern, für die die Prager Burg eine Inspiration darstellte, gehören Alfons Mucha – der Entwerfer der ersten tschechoslovakischen Briefmarke aus dem Jahr 1918, sowie Max Švabinský, Cyril Bouda, Jaroslav Lukavský, Jiří A. Švengsbír und Oldřich Kulhánek. Die Ausstellung wird vom 12. Mai 2010 bis zum 1.August 2010 stattfinden.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke EUROPA: KINDERBUCH, KAREL ČAPEK - DÁŠEŇKA

Ausgabetag: 5. Mai 2010
Entwurf der Marke: Václav Kučera
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck : Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Offsetdruck in schwarz
Gedruckt in Bogen zu: 6 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: Darstellungen von „Dášeňka“ als Welpe bis zur ausgewachsenen Hündin

Ersttagsbrief: Profil-Zeichnung eines sitzenden Hundes

PostEurop, die Vereinigung der öffentlichen europäischen Postunternehmen, erklärte das Kinderbuch zum gemeinsamen Thema der Europa-Marke für dieses Jahr. Bei uns ist es „Dášeňka“, wohl eins des nicht nur bei Kindern bekanntesten und beliebtesten Büchern. Es erzählt die Geschichte „Dášeňka“ auch bekannt als „das Leben eines Welpen“ von Karel Čapek. Karel Čapek wurde in Malé Svatoňovice geboren. Nach dem Studium war Karel Čapek als Hauslehrer in einer Adelsfamilie tätig, bald danach wurde er Journalist. Er schrieb bei Národní listy, Nebojsa und Lidové noviny. In den 30er Jahren des 20. Jhdts. wurde er erster Vorsitzender des tschechischen PEN-Klubs. Im Jahre 1938 heiratete er seine Lebensgefährtin Olga Scheinpflugová, nur einige Monate vor seinem Tod. Sein Bruder war Josef Čapek, ein berühmter Schriftsteller, Maler und Fotograf. Die Brüder arbeiteten sehr oft zusammen, zum Beispiel auch bei dem Buch „Dášeňka“. Sie war ein Jungtier des Drahthaar-Foxterriers „Iris“ für welche Karel Čapek sorgte. Das Buch aus dem jungen Leben eines Welpen wird von Fotos von Josef Čapek begleitet und endet an dem Tag, als „Dášeňka“ von neuen Besitzern abgeholt wird. Das Buch enthält jedoch auch andere Geschichten – zum Beispiel „Über Tiergewohnheiten“ oder „Märchen für Dášeňka“. Karel Čapek hat viele weitere Bücher geschrieben. Zu den bekanntesten gehören insbesondere: „Der Krieg mit den Molchen“, „R.U.R.“, „Die weiße Krankheit“ oder „Krakatit“.
 

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 28.04.2010 (09.04.2010)

Ausgabe des Markenheftchens mit der Freimarke ČTYŘLÍSTEK – FIFINKA

Ausgabetag: 28. April 2010
Entwurf: Jaroslav Němeček
Format: 23 x 31 mm
Nennwert: A (= der Preis für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm – derzeit in der Höhe von 10 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Markenheftchen: 10 Briefmarken
Druck des FDC´s: Merhfarbiger Offsetdruck in blau, grün, rot und schwarz
Farben der Briefmarke: Blau, rosa, gelb und schwarz

Heftchen: ein selbstklebendes Markenheftchen mit 10 Freimarken von der Ausgabe des
ursprünglichen tschechischen Comichefts „Čtyřlístek“ (vierblättriges Kleeblatt). Das erste
Thema des Markenheftchens ist „Fifinka“. Die Briefmarke wurde von dem Illustrator
Jaroslav Němeček entworfen, der auch der Autor des Kult-Comichefts ist.

Briefmarke: Fifinka – einziges Mädchen in „Čtyřlístek“

Ersttagsbrief: das komplette 4er-Gespann der kleinen Figuren von „Čtyřlístek“ und im Hintergrund ist die Silhouette ihres Häuschens in Třeskoprsky und der Burg Bezzub.

Auf der Briefmarke ist „Fifinka“ – das einzige Mädchen in dem 4er-Gespann „Čtyřlístek“. Wie eine gute Hausfrau, liest sie in einem Kochbuch und vor ihr steht eine Tasse Milchkaffee und ein Napfkuchen auf dem Tisch. Die Geschichten von „Čtyřlístek“ wurden schon vor mehr als 40 unglaublichen Jahren herausgegeben. Schon die vierte Generation der Leser lebt mit den Gestalten von „Čtyřlístek“ und ihren Abenteuern. Fifinka ist die erste Figur auf der Briefmarke und die 3 „Jungen“ von „Čtyřlístek“: Bobík, Myšpulín und Pinďa werden auf Briefmarken folgen.

In Verbindung mit der Ausgabe dieses Markenheftchens kommt eine wesentliche Änderung in der Bezahlung des Portos. Die Tschechische Post gibt zum ersten Mal in der Postgeschichte auf ihrem Gebiet die sogenannte Buchstabenbriefmarke mit dem Nennwert, vertreten mit dem Buchstaben „A", heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht dem Preis für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von CZK 10. Die Buchstabenbriefmarken werden den Charakter von dauernd gültigen Freimarken haben. Die Markenheftchen werden nur komplett verkauft, nicht als einzelne Briefmarken.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 14.04.2010 (09.04.2010)

Herausgabe der Sondermarke - DER REISENDE ENRIQUE STANKO VRÁZ (1860 – 1932)

Ausgabetag: 14. April 2010
Entwurf: Vladimír Novák
Stich: Miloš Ondráček
Größe: 40 x 23 mm
Nennwert: 24 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druckbogen: 50 Stück
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in schwarz
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rtstdr.) blau, violett und grün

Briefmarke: Enrique Stanko Vráz und hinter ihm eine japanische Landschaft mit verschneiten Bergen im Hintergrund

Ersttagsbrief: eine japanische Maske

Enrique Stanko Vráz war ein tschechischer Reisender und Fotograf. Seine Herkunft ist von einem geheimnisvollen Schleier verhüllt. Seine Mutter war Tschechin, aber sein Vater soll ein russischer Offizier oder sogar Diplomat gewesen sein. Es wird auch spekuliert, ob sein Name nicht nur ein Pseudonym war und sich hinter diesem Namen ein Adliger verbarg. Sicher ist jedoch, dass Vráz gern und viel reiste. Von diesen Reisen, fast aus der ganzen Welt , brachte er eine große Sammlung von Insekten, Vögeln, Säugetieren u.a. mit. Einen Teil von seiner Sammlung kaufte ein britischer Gouverneur, die Mehrheit schenkte Vráz jedoch dem Nationalmuseum in Prag. Einen Teil seines Lebens verbrachte er in den Vereinigten Staaten, wo er an der Vorbereitung zur Wahlkampagne des künftigen Präsidenten Wilson teilnahm. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist er mit der ganzen Familie zurück nach Prag gezogen. Er ist schwer krank - wegen gesundheitlichen Problemen verliert er einen Arm. Da er weder am Nationalmuseum noch am völkerkundlichen Náprstek-Museum eine Stelle erhält, verdient er sich nur durch Vorträge und Literaturhonorare seinen Lebensunterhalt. Er leidet an immer stärkeren Depressionen. Er stirbt am 20. Februar 1932.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarken SÜDKAUKASISCHE TEPPICHE

Ausgabetag: 14. April 2010
Entwurf und Stich: Václav Fajt
Größe: 40 x 50 mm
Nennwert: 21 CZK, 24 CZK
Druck (Briefmarken ) : Flachstahplattendruck komb. mit mehrfarbigem Offsetdruck
Druck (FDC´s) : Flachstahlplattendruck
Druckbogen: 4 Stück
Anzahl der FDC´s: 2 Stück
Briefmarken:
21 CZK – Marke: Teppich Kasim Uschak aus Südkaukasien, aus dem Gebiet des heutigen
Georgien, Armenien und Aserbaidschan
Farben: schwarz (StTDr.), rot, blau und gelb (mehrfarbiger Offsetdruck)
24 CZK – Marke: Teppich Tschelaberd aus Südkaukasien
Farben: schwarz (StTDr.), rot, blau und gelb (mehrfarbiger Offsetdruck)

Ersttagsbriefe:
mit der 21 CZK Marke – Teppich Chndzoresk gedruckt in blau
mit der 24 CZK Marke – Decke Schadda gedruckt in rotbraun

Der Teppich Kasim Uschak wird von Fachleuten und Laien den sogenannten Karabacher Teppichen aus Südkaukasien zugeordnet. Bergkarabach ist eine bergige Landschaft im westlichen Aserbaidschan unweit der Grenze zu Armenien. Die Bezeichnungen der einzelnen Typen von Karabacher Teppichen werden meistens von den Dörfern abgeleitet, in denen diese Teppiche geknüpft wurden. Wie alle kaukasischen Teppiche bestechen auch die Kasim-Uschak-Teppiche durch ihre lebendige Farbenpracht. Sie haben eine typische Karabacher Blütenbordüre (Krabbenbordüre) und in der Mitte große geometrische Muster. Der Teppich Kasim Uschak auf der Briefmarke stammt aus dem 19.Jahrhundert.

Der Teppich Tschelaberd ist das bekannteste in Karabach geknüpfte Teppichmuster. Diesen Teppich können wir auch unter seinem früheren Bezeichnung Adlerkasak finden. Er ging von der früheren Interpretation des Hauptmotivs, einem großen strahlenförmigen Medaillon, als doppelhäuptigen Adler aus. Die ältesten Teppich-Arten haben eine nahezu quadratische Form, ein einziges dominantes Medaillon und eine außerordentlich wirkende klare Farbigkeit. Zu dieser kleinen Gruppe gehört auch der Teppich auf der Briefmarke.

Tschechische Briefmarken

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 24.03.2010 (09.04.2010)

Herausgabe der Sondermarke GOLD-MEDAILLEN BEI DEN XXI. OLYMPISCHEN WINTERSPIELEN

Entwurf: Zdeněk Netopil
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck
Gedruckt in Bogen zu: 50 Stk.
Farben der Briefmarke: Blau, gelb, rot und schwarz

Briefmarke: eine von Mädchenhänden gehaltene Goldmedaille, darüber in schräger Schrift
„MARTINA SÁBLÍKOVÁ, ZLATÉ MEDAILE“

Ersttagsbrief:: stilistische Zeichnung einer Eisschnellläuferin, identisch mit der Ausgabe der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver.

Die Sondermarke „Gold-Medaillen bei den XXI. Olympischen Winterspielen“ erscheint anlässlich des tschechischen Erfolges bei den XXI. Olympischen Winterspielen. Unserer Eisschnellläuferin Martina Sáblíková ist es gelungen, als erster Sportlerin in der Geschichte der Tschechischen Republik, zwei Gold- und eine Bronzemedaille zu gewinnen. Es ist ein phänomenaler Erfolg der jungen Sportlerin, bei der wir hoffen können, dass sie, in Anbetracht ihres jungen Alters, einen ähnlichen Triumph bei den nächsten Winterolympiaden wiederholt.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 10.03.2010 (16.03.2010)

Herausgabe der Sondermarke FROHE OSTERN

Ausgabetag: 10. März 2010
Entwurf: Jindřich Kovařík
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format: 30 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in grün
Gedruckt in Bogen zu: 50 Stk.
Farben der Briefmarke: schwarz (RaTDr.), blau, gelb und rot

Briefmarke: drei Jungen mit Osterruten und einem Körbchen mit Ostereiern

Ersttagsbrief:: ein Körbchen mit Ostereiern

Ostern ist das wichtigste christliche Fest, das mit dem Gedenken an den Tod und die Auferstehung Jesus Christus verbunden ist. Ostern hat kein festes Datum aber es fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond. Es wird daher im März oder April gefeiert und es wird auch für eine Frühlingsfeier gehalten. Zu den traditionellen Osterbräuchen gehören in der Tschechischen Republik Lämmchen backen, Eier bemalen und Osterruten flechten. Am Ostermontag gehen Männer und Jungen in die Nachbarschaft und „schlagen“ mit den Ruten Frauen und Mädchen, um ihnen „Jugend und Schönheit“ im kommenden Jahr zu sichern.

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Blockausgabe KAREL HYNEK MÁCHA UND SEINE GEGEND - 200. GEBURTSTAG

Ausgabetag: 10. März 2010
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Václav Fajt
Grösse der Briefmarke: 40 x 26 mm
Grösse des Blocks: 108 x 78 mm
Nennwert: 43 CZK
Druck: Flachstahldruck in schwarz komb. mit farb. Offset (hellblau,hellgrün, gelb und grau)
Druck des FDC´s: Stahlflachplattendruck in grünbraun
Briefmarke: Karel Hynek Mácha und im Hintergrund ein Felsen und ein scheinender Vollmond.
Block: „Máchas Gegend“ - das Gebiet von der Daubaer Schweiz (Kokořínsko), die Burg Bösig
(Bezděz), Hirschberg am See (Doksy) bis zum Hirschberger See (Máchovo jezero)

Ersttagsbrief: eine Abbildung einer Gänse- und Schlangengruppe als ein Symbol der in der
Umgebung von „Máchas Gegend“ häufig vorkommenden Tiere.

Karel Hynek Mácha wurde in Prag im Jahre 1810 geboren. Er studierte Recht und arbeitete als Praktikant in einem Rechtsanwaltsbüro. In der Zeit seines Prager Studiums spielte er im Laientheater von Josef Kajetán Tyl. Er besuchte gern Burgen und Ruinen, wo er auch oft übernachtete. Zu seinem bekanntesten Werk gehört das Gedicht „Mai“. Weitere Werke sind die Erzählung „Márinka“ oder der einzige abgeschlossene Roman „Die Zigeuner“. Nach erhaltenen historischen Quellen starb Mácha am 6. November 1836 in Leitmeritz, am Tag seiner Hochzeit. Weil er sehr jung starb, weiß niemand wie er in Wirklichkeit aussah. Alle seine Porträts basieren auf eine kurze Beschreibung seines Gesichts und von überlieferten Erzählungen, dass Mácha, dem Maler Mašek, für ein Bild von Johannes des Täufers, Modell saß.
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 10.02.2010 (13.02.2010)

Herausgabe des Sonderblocks ALLGEMEINE WELTAUSSTELLUNG EXPO 2010 IN SHANGHAI

Ausgabetag: 10. Februar 2010
Entwurf der Marke und des Blocks: Aleš Najbrt und Petr Štěpán
Größe: 110 x 95 mm (Block), 50 x 34 mm (Marke)
Farben der Briefmarke: Dunkelblau, azurblau, rot und hellgrün
Nennwert: 35 CZK
Druck: Farbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Offsetdruck

Briefmarke: Blick auf den Ausstellungspavillon, in dem die Tschechische Republik  vorgestellt wird. Die Briefmarke ist mit dem Text „EXPO 2010 Šanghaj“ vervollständigt. Auf dem mehrfarbigen Block ist im Hintergrund die Inschrift „EXPO 2010“. Rechts oben der Briefmarke befindet sich ein bedrucktes Zierfeld mit der ganzen Bezeichnung der Ausstellung „SVĚTOVÁ VÝSTAVA
EXPO 2010 ŠANGHAJ“.
Ersttagbrief: farbige Inschriften EXPO 2010

Diese Internationale Ausstellung wird alle fünf Jahre veranstaltet. Sie hat immer ein Hauptthema und jedes teilnehmende Land kann sich in diesem Rahmen der breiten Öffentlichkeit und Fachleuten präsentieren. Das Hauptthema der Ausstellung EXPO 2010 in Shanghai ist „Bessere Stadt – Besseres Leben“. Die Tschechische Republik hat für ihre Präsentation das Unterthema „Früchte der Zivilisation“ ausgesucht. Der tschechische Pavillon wird sich auf einer Fläche von 2000 m2 ausdehnen. Man rechnet mit einer täglichen Besucherzahl von rund 30 Tausend Personen. Auf der Vorderseite des Pavillons wird aus der Vogelperspektive der Grundriss der Prager Altstadt gezeigt. Im Inneren des Pavillons werden die Gäste einen Spaziergang auf weichem Gras in Terrainwellen machen können und über ihren Köpfen wird sich ein Strassennetz ausbreiten. Der Sinn der Beteiligung der Tschechischen Republik auf der EXPO 2010 ist eine kulturelle und wirtschaftliche Präsentation. Deshalb werden im Inneren des Pavillons auch ein Geschäft mit einem Restaurant in Betrieb sein.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke XXI. OLYMPISCHE WINTERSPIELE VANCOUVER 2010

Ausgabetag: 10. Februar 2010
Entwurf: Zdeněk Netopil
Stich: Miloš Ondráček
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 18 CZK
Druck: Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck
Gedruckt in Bogen zu: 50 Stk.

Briefmarke: Eisschnellläufer in voller Beschleunigung

Ersttagsbrief:: Zeichnung eines Eisschnellläufers.
Der Eisschnelllauf ist eine der Olympischen Disziplinen in der die Tschechische
Republik erfolgreich war.

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver finden im Februar 2010 in Kanada statt. Einzelne Sportarten werden an verschiedenen Orten ausgetragen: in Vancouver Rennen in Ski-Akrobatik und Snowboard, und in Whistler in Biathlon, Bobfahren und den anderen Ski-Disziplinen. Die Olympischen Spiele sind das wichtigste Zusammentreffen der Sportler aus der ganzen Welt, deshalb wird auch diesmal mit einer grossen Teilnahme von Sportlern, Journalisten und vor allem Zuschauern gerechnet. Zu den aussichtsreichsten tschechischen Sportlern, die um die Medaillen kämpfen werden, gehören unter anderen die Eisschnellläuferin Martina Sáblíková, die Abfahrtsläuferin Šárka Záhrobská, der Biathlet Michal Šlesinger oder der Eiskunstläufer Tomáš Verner.
Tschechische Briefmarken
Herausgabe der Sondermarke PARALYMPISCHE WINTERSPIELE 2010 VANCOUVER

Ausgabetag: 10. Februar, 2010
Entwurf: Ladislav Kuklík
Stich: Miloš Ondráček
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 18 CZK
Druck: Rotationstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck
Gedruckt in Bogen zu: 50 Stk.
Farben der Briefmarke: schwarz (StDr.), grau, rot und blau

Briefmarke: ein Helfer mit an einem Seil verbundenem blinden Abfahrtsläufer

Ersttagsbrief: Skifahrer in Bewegung

Im März, nach dem Abschluss der Olympischen Winterspiele, werden in Vancouver die Paralympischen Winterspiele stattfinden. An diesen Spielen werden 600 Sportler aus 45 Ländern teilnehmen. Sie werden im Alpinen- und klassischen Skifahren, Biathlon, Sledge-Eishockey und Rollstuhl-Curling wetteifern. Zum ersten Mal in der Geschichte haben die Organisatoren der Paralympischen Spiele vier Stämmen der ursprünglichen Einwohner von Britisch Columbien – der Region, in der die Paralympischen Spiele stattfinden werden, in die Organisation involviert. Die Tschechische Republik werden bei den Spielen von Sportlern im Alpinen Skilauf und im Sledge-Eishockey vertreten.
Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 20.01.2010 (22.01.2010)

Ausgabe der Sondermarke TRADITION TSCHECHISCHER BRIEFMARKENGESTALTUNG

Entwurf und Stich Bedřich Housa
Format: 23 x 40 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Bogen: zu 30 Stk
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zfd.
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in schwarz
Farben der Briefmarke: schwarz (StTdr. ) weinrot, blau, dunkelgelb und hell-ockergelb (chamois)
Herausgeber: Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik
Hersteller: Postwertzeichendruckerei Ortenovo nám. 16, 170 04 Praha 7
Lieferant: POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, CZ-170 24 Praha 7

Briefmarke: eine Vase mit goldenem Dekor (sog. de Medici Vase) erinnert an die Briefmarke mit dem Nennwert zu 30 Heller von Vladimír Kovářík aus der Ausgabe „Tradition des tschechischen
Porzellans“, herausgegeben im Juni 1977.

Heftchen: 8 Marken, 4 Zfd. Auf dem Zierfeld ist eine Sauciere
Ersttagsbrief: eine Vase von der 40-H Briefmarke, die aus dem Jahre 1820 stammt, als sie im
Porzellanwerk in Horní Slavkov hergestellt wurde


Vladimír Kovářík (* 1921 Brunovice, +1999 Praha) studierte an der Akademie für angewandte Kunst in Prag bei Prof. Antonín Strnadel und Jaroslav Benda. Die erste Briefmarke von Vladimír Kovářík wurde im Jahre 1949 herausgegeben, seither hat er mehr als hundert Briefmarken geschaffen, von denen viele hoch geehrt wurden, u.a. vom Ministerium für Verkehr und Kommunikation. Bei der Internationalen Biennale in Buenos Aires hat seine 30-H Briefmarke „75 Jahre des Tschechoslowakischen olympischen Kommitees“ den ersten Platz belegt.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke MAGDALENA DOBROMILA RETTIGOVÁ (1785-1845) – FÖRDERIN DER MÄDCHENHERANBILDUNG UND DER KOCHKUNST

Entwurf: Antonín Odehnal
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Grösse: 40 x 23 mm
Nennwert: 12 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druckbogen: 50 Stk.
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in schwarz
Farben der Briefmarke: Schwarz (Rtstdr.) purpurrot, azurblau und gelb
Herausgeber: Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik
Hersteller: Postwertzeichendruckerei Ortenovo nám. 16, CZ-170 04 Praha 7
Lieferant: POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, CZ-170 24 Praha 7

Briefmarke: Magdalena Rettigová mit einem Tintenfass, dem Symbol ihres Enthusiasmus für das
Schreiben.
Ersttagsbrief: eine Kanne mit einer Tasse, eine Feder und ein Papierblatt mit dem Text von
Rettigová für Frauen, appellierend an die Notwendigkeit der Bildung für Frauen und
deren Bedeutung in der Ehe.

Die Eltern von Magdalena Rettigová sprachen mit ihren Kindern nur Deutsch. Tschechisch zu schreiben und zu sprechen begann Magdalena erst intensiv nach ihrer Heirat, nach einer zehn Jahre andauernden Bekanntschaft. Jan Rettig war ein großer Patriot und Anhänger der nationalen Wiedergeburt, was auch die Tatsache widerspiegelt, dass beide Partner zu ihren Namen auch die slawischen Namen Dobromila und Sudiprav hinzugefügt haben. Magdalena trug mit ihren Geschichten in vielen Zeitschriften und Almanachen bei. Ihre Berufung fand sie aber erst in dem Moment, wo sie jungen Mädchen und Frauen zu raten begann, wie man eine gute Hausfrau, Köchin und Gattin werden kann. Ihr bekanntestes Werk ist ihr Wiedergeburtskochbuch, das mehr als 100 Jahre lang in erneuerten Auflagen herausgegeben wurde. Ihre Rezepte sind bis heute noch nachzukochen und schmackhaft und auch im Internet zu finden. Im Jahre 1834 zogen sie und ihr Mann nach Litomyšl. Dort organisierte sie kulturelle Veranstaltungen für Damen. Magdalena hatte 11 Kinder, aber nur 3 von ihnen haben das Erwachsenenalter erreicht.
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Tschechische Briefmarkenausgaben 2009

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