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Neuausgaben und News zu Briefmarken der Tschechischen Republik im Jahr 2013

Hier finden Sie Infos zu Neuausgaben und weitere News zu Briefmarken der Tschechischen Post.

Von Thomas Schmidtkonz

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Weitere Briefmarken - News

Nachrichten über neue Briefmarken Tschechiens

Tschechische Briefmarken

Briefmarke der Tschechischen Republik von 2013 zur Tradition der Tschechischen Briefmarkengestaltung

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Inhalt

Einleitung News / Neuausgaben Neueste Tschechische Briefmarkenausgaben  
Tschechische Briefmarkenausgaben 2016 Tschechische Briefmarkenausgaben 2015    
Tschechische Briefmarkenausgaben 2014 Tschechische Briefmarkenausgaben 2013 Tschechische Briefmarkenausgaben 2012 Tschechische Briefmarkenausgaben 2011
Tschechische Briefmarkenausgaben 2010 Tschechische Briefmarkenausgaben 2009 Tschechische Briefmarkenausgaben 2008 Tschechische Briefmarkenausgaben 2007
Tschechische Briefmarkenausgaben 2006 Tschechische Briefmarkenausgaben 2005 Hauptbriefmarkenseite  

Einleitung

Die Tschechische Post gibt viele künstlerisch ansprechende Briefmarken heraus. Wegen der reichhaltigen Motive kommen auch Motivmarkensammler auf ihre Kosten. Hier werden regelmäßig die tschechischen Briefmarkenneuheiten vorgestellt.

Die offizielle Adresse für die Ausgabestelle tschechischer Marken lautet:
POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, 170 24 Praha 7

Website der Tschechischen Post

News / Neuausgaben

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 27.11.2013 (04.11.2014)

Herausgabe der Sondermarken KUNSTWERKE AUF BRIEFMARKEN

Ausgabetag: 27. November 2013
Stich: Martin Srb (25 CZK), Bohumil Šneider (30 CZK), Václav Fajt (35 CZK)
Format: 50 x 40 mm (25 CZK), 40 x 50 mm (30 CZK, 35 CZK)
Nennwert: 25 CZK, 30 CZK, 35 CZK
Druck der Briefmarken: Flachstahlplattendruck (25 CZK, 35 CZK)
Flachstahlplattendruck in der Kombination mit Offset (30 CZK)
Druck der FDC´s: Flachstahlplattendruck
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk.
Anzahl der FDC´s: 3 Stk.

Briefmarken:
1. 25 CZK – Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) Blick auf röhmische Kirchen (Pohled na římské kostely), 1762 Nationalgalerie in Prag
Kunststecher: Martin Srb
Farben: blauschwarz, braunschwarz, ockergelb

2. 30 CZK – Bohuslav Reynek (1892-1971) Stillleben mit dem Autor (Zátiší s autorem), 1955 Galerie der bildenden Kunst in Havlíčkův Brod
Kunststecher: Bohumil Šneider
Farben: Offset – CMYK, Stahldruck - schwarz

3. 35 CZK – Max Švabinský (1873-1962) Rundporträt (Kulatý portrét), 1897 Nationalgalerie in Prag
Kunststecher: Václav Fajt
Farben: gelb, rot, violett, blau und schwarz

Ersttagsbriefe:
mit der 25 CZK Marke – Piranesi´s Bild „die Vase“ – gedr. in Braunschwarz und auf dem Stempel gibt es ein Detail der Säule, und den Text:  Praha, 27.11.2013
mit der 30 CZK Marke – Reynek´s Bild „die Libelle“gedr. in Hellbraun und auf dem Stempel gibt es eine Silhouette von Reynek´s Gesicht und den Text: Praha, 27.11.2013
(Den Ersttagsstempel zu dieser Briefmarke hat der Graphiker und Stecher Martin Srb entworfen)
mit der 35 CZK Marke – das Bild von Max Švabinský „Selbstporträt“ aus dem Jahre 1905 gedr. in Schwarz und auf dem Stempel gibt es die Unterschrift des M.Švabinský und den Text: Kroměříž, 27.11.2013

Giovanni Battista (auch Giambattista) Piranesi (4. 10. 1720 Mogliano, Venedig – 9. 11. 1778 Rom) war ein bedeutender italienischer Künstler, den seine Radierungen von antiken Ruinen und der fantasken Vedute aus dem Zyklus Kerker berühmt gemacht haben. Während sein Bruder Angelo in ihm das Interesse für die antike Kunst geweckt hat, hat ihn sein Onkel Matteo Lucchesi mit der Architektur bekannt gemacht.
Seit dem Jahr 1740 hat er in Rom gelebt, wo er sich mit Giuseppe Vasi bekannt gemacht hat, der ihn die Methoden des Kupferstiches und der Radierungen gelehrt hat. Gemeinsam mit ihm und weiteren Studenten hat er an der Gestaltung der Serie der Platten mit der Darstellung des alten Rom zusammengearbeitet. Dieses Motiv ist ihm eigen geworden und ein paar Jahre später hat er eigene Bilder Roms geschaffen, die ihn berühmt gemacht haben. Außerdem hat er die Berühmtheit weltweit mit sechzehn Platten der Carceri (Kerker) erlangt, situiert in die unterirdischen Räumlichkeiten mit vielen Treppenhäusern und großen Maschinen. Diese fast Kafkas Visionen haben die späteren Maler des Romantik und Surrealismus beeinflusst.
Im Jahre 1763 wurde er vom Papst Clemens XIII. mit der Restaurierung der örtlichen Kathedrale beauftragt, aber er hat es abgelehnt. Stattdessen hat er ein Jahr später eine private Laufbahn als Architekt eingeschlagen und hat das Angebot zur Reparatur der Kirche Santa Maria in Rom angenommen, wo er später in den örtlichen Gruften beerdigt wurde. Im Jahre 1767 wurde er zum Ritter geschlagen, was ihm ermöglicht hat, sich Cavalier Piranesi zu nennen. Er stirbt nach langer Krankheit im Jahre 1778.
Piranesi hat während seines Lebens etwa zweitausend grafische Blätter mit der Darstellung der Ansichten auf die teilweise fiktiven Ruinen des altertümlichen Roms und eine beträchtliche Anzahl grafischer Reproduktionen von Steinvasen, Grabsteinen, Kaminen und verschiedenen verzierten Merkmalen der Architektur geschaffen.

Bohuslav Reynek ist am 31. Mai 1892 in Petrkov bei Havlíčkův Brod geboren, wo er auch am 28. September 1971 gestorben ist. Er war ein anerkannter tschechischer Dichter, Übersetzer und Grafiker.
Während der Studien, beeinflusst von seinem Professor Max Eisler, hat er begonnen, sich für Literatur und bildende Kunst zu interessieren. Auf Wunsch seines Vaters hat er nach dem Abitur angefangen Landwirtschaft zu studieren, aber nach einer Zeit hat er das Studium verlassen und ist in den Geburts-Bauernhof nach Petrkov zurückgekehrt. Von hier aus hat er seine erste Reise nach Frankreich unternommen und hat begonnen die ersten Gedichte zu schreiben, die später in der Sammlung „Žízně“ (Dürste) herausgegeben wurden.
Im Jahre 1923 ist er nach Grenoble abgefahren, damit er die Autorin des Buches „Ta vie est la...“, die Dichterin Suzanne Renaud kennenlernt, die er im Jahre 1926 geheiratet hat. Die nächsten zehn Jahre hat er mit seinen Söhnen Daniel und Jiří abwechselnd in Grenoble und in Petrkov gelebt. Nach Petrkov ist er definitiv nach dem Tod seines Vaters zurückgekehrt, damit er sich der Verwaltung des Bauerndorfes annimmt.
Ende des Krieges (1944) wurden die Reyneks gezwungen den Bauernhof zu verlassen. Sie sind ein Jahr später zurückgekehrt, aber nach dem kommunistischen Putsch wurde der Bauernhof verstaatlicht. Auch weiterhin ist hier die Familie geblieben. Reynek hat daran als landwirtschaftlicher Arbeiter bis zum Jahr 1957 gearbeitet. Diesen Zeitraum erlebt er sehr schwer, in sich geschlossen, damit reift jedoch seine eigenartige dichterische und unüblicher grafischer Ausdruck - Kombination trockener Nadeln mit den Monotyps.
Das Reyneks dichterisches Werk und Poesie sind lange Jahre nur in den bibliophilen Ausgaben oder Zeitschriften erschienen. Die erste Gesamtausgabe hat er erst im Jahre 1969 erlebt. Seine ersten Sammlungen, geschrieben in den zwanziger Jahren, wurden vom Expressionismus beeinflusst. Nach einer zehnjährigen Unterbrechung hat sich sein Ausdruck verändert – eine bedeutendere Rolle hat begonnen das Motiv des Heimatlandes zu spielen – Vysočina und seine Natur. Aus seinen Gedichten sind immer deutlicher die christliche Spiritualität und Liebe zu Gott. Der Höhepunkt des Reyneks Werk ist seine letzte Sammlung „Odlet vlaštovek“ (Abflug der Schwalben), die erst nach seinem Tod herausgegeben wurde.
Die Übersetzungstätigkeit war ein sehr bedeutender Teil seiner Arbeit. Er hat vor allem aus dem Französischen, aber auch aus dem Deutschen übersetzt. Seit Ende der vierziger Jahre hat er sich auf die Übersetzungen der dichterischen Sammlungen der Gedichte seiner Frau Suzanne Renaud konzentriert.
Der Grafik hat er sich seit seiner Jugend gewidmet. Bei seiner Schaffung hat er zum Beispiel auch mit Josef Čapek zusammen gearbeitet. Während des Aufenthaltes in Frankreich hat er seine Werke ausgestellt, die hier sehr gut angenommen wurden. In den dreißiger Jahren hat in seinem Werk die Landschaft dominiert. Seit dem Jahre 1939 wurden in seiner Grafik markanter die biblischen Motive verwendet. Während des Zweiten Weltkrieges sind die häufigsten Motive Kreuzigung, Pieta oder Leugnung von St. Peter. Der bedeutendste Teil des Reyneks grafischen Werkes entstehen in den fünfziger und sechziger Jahren – z.B. Zyklus „Job“, Zyklus „Don Quijote“, usw. Gleich wie die dichterische Schaffung auch seine grafische Schaffung wurde voll offiziell anerkannt erst nach dem Fall des kommunistischen Regimes in den neunziger Jahren.

Maxmilián Theodor Jan Švabinský (17. September 1873, Kroměříž – 10. Februar 1962, Prag) war ein tschechischer Maler und Grafiker. Mit großem Ausmaß hat er sich an der Bemerkbarkeit der tschechischen bildenden Kunst in ganz Europa beteiligt. Er hat zu der Generation von Künstlern gehört, die die Grundlagen der tschechoslowakischen modernen bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts gelegt haben.
Für die Kunst hat er sich bereits in der Studienzeit auf der deutschen Realschule in Kroměříž interessiert, woher er auf die Prager Akademie der bildenden Künste, ins Atelier von Maxmilián Pirner weggegangen ist. Zu dieser Zeit hat er die Federzeichnungen mit den Porträts von tschechischen Schriftstellern und Wissenschaftlern geschaffen. Während seines Lebens hat er auch einige Post-Briefmarken und tschechoslowakische Banknoten geschaffen. Seine Werke sind Meisterstücke nicht nur dank seiner zeichnerischen Fähigkeiten, sondern auch dank seiner Sehnung im Gemälde die Seele der gemalten Person oder die Atmosphäre der gemalten Szene aufzunehmen.
Im Jahre 1900 hat er Ela Vejrychová geheiratet, die seine Inspiration und Motiv vieler Bilder war. Das hat bis 1911 gegolten, als sein Schwager Rudolf Vejrych Anna Procházková geheiratet hat, in die sich Švabinský verliebt hat und sie später (1930) geheiratet hat. Gerade sie hat seine weitere Schaffung, vor allem dank seiner grafischen Reihe „Ráj“ (Paradies) beeinflusst, wo Švabinský völlig offen sich selbst und Anna in intimen Positionen aufgenommen hat. Er hat geglaubt, dass es in der Kunst keine Einschränkungen gibt und man frei und ohne Vorurteile schaffen kann.
Max Švabinský hat sich ausser der Schaffung selbst, auch der pädagogischen Tätigkeit gewidmet und an der Prager Kunstakademie unterrichtet, wo er wiederholt zu deren Rektor und lebenslänglichen Ehrenprofessor gewählt wurde. Er war Mitglied des Vereins Mánes und einer der Begründer der Vereinigung der tschechischen Künstler Grafiker Hollar. Die Masaryks Universität in Brünn hat ihm den akademischen Ehrentitel Doctor honoris causa verliehen, er hat den Rittenorden der Ehrenlegion, den Orden der Republik bekommen.

Tschechische Briefmarken

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 16.10.2013 (04.11.2014)

Herausgabe der Sondermarke 400 JAHRE DER KRALITZER BIBEL

Ausgabetag: 16. Oktober 2013
Entwurf: Josef Dudek
Linienzeichnung der Briefmarke und  Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in Braun
Gedruckt in Bögen zu: 35 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: Auf der Briefmarke ist ein Mädchen im Aussehen eines Engels, das in der Hand die  gerade gedruckte Titelseite der Kralitzer Bibel hält. Im Hintergrund ist eine Presse einer lokalen Druckerei abgebildet.
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist die Vorderseite der Bibel abgebildet. Auf dem Stempel  ist das Zeichen der Jednota bratrská (Brüder-Unität) und der Text: Kralice,16. 10. 2013.

Die Kralitzer Bibel ist eine tschechische gedruckte Bibel, die aus den ursprünglichen biblischen Sprachen (Hebräisch, Aramäisch und Griechisch) die Übersetzer und Theologen der ursprünglichen Jednota bratrská (Brüder-Unität) übersetzt haben. Ihren Namen hat sie nach dem Druckort bekommen, der Kralice (Südmähren) war. Es ist die erste tschechische Übersetzung der Bibel aus den ursprünglichen Sprachen, nicht aus dem lateinischen Vulgata (Volksausgabe).
Die Brüder haben von Anfang ihrer Tätigkeit Wert auf die literarische Aktivität ihrer Mitglieder gelegt und auch deswegen haben sie sehr bald die Bedeutung des Buchdruckes geschätzt. Ihre Drucke zeichnen sich mit hohen typografischen Niveau aus. Jednota bratrská (Brüder-Unität) war eine verbotene religiöse Gruppierung. Aus dem Grund der Geheimhaltung wurde in den herausgegebenen Büchern die Bezeichnung des Druckortes nicht verwendet, nur die Deckbezeichnung in insula hortensi“(für ihre Platzierung in den Gärten). Die Geheim-Brüderdruckerei war zuerst in Litomyšl (1503) danach Mladá Boleslav (1518) und in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts in Ivančice bei Brünn (1562) und ab 1578 in der Festung in Kralice, unter dem Patronat von Jan Žerotín, der sich im nahen Náměšť angesiedelt hat. In Ivančice und Kralice hat der bedeutende Drucker der Brüder-Unität gewirkt – Zachariáš Šolín.
Der Initiator der Übersetzung war der Brüderbischof Jan Blahoslav, der als erster an die Erasmus‘ Tradition und die Bemühung angeknüpft hat die Schrift aus den ursprünglichen Sprachen zu übersetzen. Selbst hat er das Neue Testament gemäß der Ausgabe von Thedor Beza übersetzt, das auch mit der lateinischen Übersetzung versehen wurde. Blahoslav hat sich vor allem nach dem Beza’s lateinischen Text gerichtet, aber er hat auch das griechische Original beachtet. Er hat begonnen umfangreiche Kommentare zu verwenden, einschließlich der Hinweise auf die verwandten biblischen Orte, Übersetzungsvarianten ... Blahoslav hatte vor, auch das alte Testament zu übersetzen, aber bevor er mit der Aufgabe angefangen hat, hat ihn der Tod erreicht. Die Übersetzung des Neuen Testaments hat der Brüdersenior Jan Němčanský reevidiert, seine zweite Ausgabe dann Zachariáš Ariston.
Die Übersetzung des Alten Testaments hat Blahoslavs Zögling und Bischof Ondřej Štefan koordiniert und geführt. Zusammen mit ihm haben an der Übersetzung (die sich mit der Philologie beschäftigenden Theologen) gearbeitet: Mikuláš Albrecht z Kaménka (Hebraist), Lukáš Helic (getaufter Jude), Jan Eneáš (Brüdersenior der Brüder-Unität), Izaiáš Cibulka (Konsenior und Verwalter des Kralitzer Chores), Jiří Strejc (Konsenior), Jan Efraim, Pavel Jessen und Jan Kapito (Hlaváč). Die erste Ausgabe der Kralitzer Bibel ist in sechs Bänden erschienen, deshalb wird sie oft mit dem Ausdruck „Sechsbänderin“ bezeichnet. Die Einteilung des Textes in sechs Bände wurde damit verursacht, dass es sich nicht nur um einen biblischen Text gehandelt hat, sondern auch um umfangreiche Kommentare und Zusätze an den Seiten, dank denen sich der Text erheblich erweiterte.
In der Kralitzer Bibel erscheint zum ersten Mal in der tschechischen Umgebung die Teilung der Kapitel in Verse (gemäß dem Muster von Robert Stephan aus dem Jahre 1551).

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 02.10.2013 (04.11.2014)

Ausgabe des Blocks mit der Briefmarke 200. Jahrestag der Schlacht bei Leipzig

Ausgabetag: 2. Oktober 2013
Entwurf: Prof. Zdeněk Ziegler
Stich: Václav Fajt
Größe der Briefmarke:  50 x 40 mm
Größe des Blocks: 120 x 110 mm
Nennwert: 53 CZK
Druck: Vollfarbiger Offsetdruck in Kombination mit schwarzer Gravur
Druck des FDC´s: Stahldruck aus der Fläche in Braunschwarz
Block mit einer Briefmarke: das Bild der Schlacht bei Leipzig
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist ein Porträt von K. F. Schwarzenberg. Auf dem Stempel ist der Text: Praha,  2.10.2013


Die Schlacht bei dem deutschen Leipzig, die sich am 16. – 19. Oktober 1813 abgespielt hat, war die größte und entscheidende Schlacht der napoleonischen Kriege. Hier haben gegeneinander die Armee des französischen Kaisers Napoleon und die Truppen der Verbündeten Österreichs, Preußen, Russland und Schweden gestanden. An dieser spektakulären Schlacht hat insgesamt eine halbe Million Soldaten teilgenommen und eingesetzt wurden über zwei Tausend Kanonen. Bis zum Ersten Weltkrieg war dies der größte Kriegskonflikt der Welt. Die Koalitionsarmee unter der Führung von Karl Philipp zu Schwarzenberg und von einigen weiteren hohen Adeligen hat über 300 Tausend Männer betragen. Napoleons schwächere Armee hat fast 200 Tausend Männer gezählt.

Der erste Tag der Schlacht war für beide Seiten erfolglos und hat mit dem Patt geendet. Am zweiten Tag haben beide Seiten die Umgruppierung organisiert und auf die Verstärkung gewartet. Den Franzosen sind 14 Tausend Soldaten und den Verbündeten 145 Tausend zu Hilfe gekommen. Am dritten Tag der Schlacht hat die Koalitionsarmee an allen Fronten angegriffen. Dieser Zusammenstoß hat über neun Stunden gedauert und hat riesige Verluste auf beiden Seiten gebracht. Als Napoleon den Misserfolg seiner Armee gesehen hat, wollte er sich über den Fluss Elster zurückziehen. Leider ist es durch die Schuld der eigenen Soldaten zur vorzeitigen Zerstörung der Brücke gekommen, der der einzig mögliche Fluchtweg war. Der Rest der überlebenden Armee hat begonnen Richtung Frankreich zu flüchten. Diese Niederlage hatte eine katastrophale Auswirkung auf Napoleons Übermacht und das Ergebnis war seine endgültige Niederlage zwei Jahre später bei Waterloo. Kurz darauf ist Napoleon auf die Insel Elba verbannt worden.

Die böhmischen Länder haben diesen Gewinn als ihren Verdienst gehalten, weil dem Konflikt bei Leipzig die Niederlage Napoleons bei Chlumec bei Ústí nad Labem vorangegangen ist. Darüber hinaus war der Ober-Kommandant der Armee der Verbündeten der Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg. Der wurde als böhmischer Adeliger gehalten. In keiner Schlacht vorher nicht einmal danach wurden so viele Böhmen in den so hohen Kommando-Posten vertreten, einschließlich der höchsten (der Stab-Oberbefehlshaber war Marschall Johann Joseph Wenzel Graf Radetzky von Radetz). Im Jahre 1913 wurde bei Leipzig das Völkerschlacht-Denkmal enthüllt.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Freimarke VOLKSARCHITEKTUR – SALAJNA (KONRADSGRÜN)

Ausgabetag: 2. Oktober 2013
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Bohumil Šneider
Format: 23 x 19 mm
Nennwert: 29 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahlstichdruck
Farben der Briefmarke: Dunkelgrün
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk.

Das Dorf Salajna ist ein Teil der Gemeinde Dolní Žandov im Bezirk Cheb. Es befindet sich ungefähr 3 km nord-westlich von Dolní Žandov in der Karlsbader Region. Es ist eine dörfliche Denkmalzone.

Im Dorf ist eine Menge von Bauernhöfen des Hofstyps mit Fachwerk-Stockwerken erhalten geblieben. Für die Darstellung dieses Phänomens auf der kleinen Fläche einer Briefmarke war es notwendig eine detailliertere Aufnahme zu wählen. Auf der Briefmarke ist deswegen der Fachwerk-Giebel der Kolonne abgebildet, der das Gegenüber eines ähnlichen Giebels des Wohnhauses Nr. 13 bildet, beide Giebel sind dekorativ mit dem schrägen Schachmuster gegliedert und in dem Zimmern sind die Kränze mit gemalten Blumenmedaillons geschmückt. Innerhalb des Hofes gibt es einen Schuppen wahrscheinlich im Jahre 1805 datiert.

Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 18.09.2013 (17.10.2014)

Herausgabe der Sondermarke Persönlichkeiten: Josef Bican,  legendärer Fußballspieler (1913 – 2001)

Ausgabetag: 18. September 2013
Entwurf: Zdeněk Netopil
Stich: Bohumil Šneider
Größe: 23 x 40 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarz komb. mit Tiefdruck in Rot, Orange und Gelb
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in braun
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: die Abbildung von Josef Bican
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist der Fußballspieler Josef Bican abgebildet. Auf dem  Stempel ist ein alter Fußball und der Text: Praha, 18.9.2013

Josef Bican, genannt „Pepi“, wurde in einer tschechischen Familie in Wien am 25. September 1913 geboren und ist in Prag am 12. Dezember 2001 gestorben. Sein Vater war ein toller Fußballspieler und österreichischer Nationalspieler. Josef Bican ist nach seinem Muster selbst ein weltberühmter Fußballspieler geworden, der den Großteil seiner Karriere bei Slavia Prag gespielt hat und 644 Liga-Tore erzielt hat.

Während seiner jungen Jahre hat er für die österreichische Nationalmannschaft gespielt, wo er vierzehn Tore während neunzehn Spielen erzielt hat. Später hat er den Dress von Rapid Wien angezogen und ist bester Schütze der österreichischen Liga geworden. Im Jahre 1937 ist er zu Slavia Prag gewechselt, wo er die meiste Zeit seines Lebens gespielt hat. Und ein Jahr später hat Slavia den Mitropacup gewonnen (eine Ähnlichkeit der heutigen Champions League), wo Josef Bican bester Schütze wurde. Die größten Fußballerfolge hat er während des Zweiten Weltkrieges gehabt. Nach dem Krieg konnte er zu ausländischen Clubs wechseln, aber er ist Slavia treu geblieben. Außer Fußball hat er auch gut Tennis und Fußballtennis gespielt.

Nach dem Bruchjahr 1948 hat die herrschende kommunistische Partei in Bican einen Klassenfeind und in Slavia Prag einen Bourgeois-Club „gefunden“. Er ist dann Hilfsarbeiter im Hüttenwerk Kladno geworden. Erst viel später ist er Trainer von Slavia Prag, Kladno, Liberec und Brünn geworden. Ende der sechziger Jahre hat er auch in Belgien trainiert.

Gemeinsam mit Pelé und Uwe Seeler wurde er zum besten Fußballer des 20. Jahrhunderts erklärt. Nach Josef Bican wurde der Planetoid Nummer 10634 benannt. Er hat den Namen „Pepibican“ bekommen.

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Herausgabe der Sondermarken PFERDE – CHLUMETZER KINSKY PFERD UND CHLUMETZER PALOMINO

Ausgabetag: 18. September 2013
Entwurf: Peter Oriešek
Linienzeichnung und Stich der FDC´s: Václav Fajt
Größe: 23 x 40 mm
Nennwert: 13 CZK , 17 CZK
Druck der Briefmarken: Vollfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Flachstahlplattendruck in braun
Gedruckt in Bögen zu: Je 50 Stk. 
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.
Briefmarke: auf der Briefmarke zu 13 CZK ist ein Chlumetzer Kinsky Pferd und auf der Briefmarke zu  17 CZK ist ein Chlumetzer Palomino abgebildet
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags mit der Briefmarke zu 13 CZK sind Pferdeköpfe abgebildet. Auf dem Stempel ist in einer Hufeisenform ein Pferdkopf und der Text: Praha, 18.9.2013
Im Bildteil des Umschlags mit der Briefmarke zu 17 CZK ist ein Haus bei der Goldenen  Krone, wo der erste Chlumetzer Palomino hochgezüchtet war. Auf dem Stempel ist in einer Hufeisenform ein Pferd und der Text: Praha, 18:9.2013

Die Chlumetzer Pferde aus dem Gestüt von Kinsky gehören zu den besten in der Tschechischen Republik gezüchteten Pferde. Typisch ist für sie goldene Verfärbung mit der weißen Mähne (Palomino, Isabell oder die Gelben) oder mit der schwarzen Mähne . Die Geschichte des Chlumetzer Gestütes geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als die Pferde vor allem für die militärische und wirtschaftliche Zwecke gezüchtet wurden – schon damals goldene Verfärbung. Auf Wunsch von Maria Theresia hat sich die Züchtung während des Siebenjährigen Krieges mit Preußen erweitert, sodass militärische Aufträge bedeckt wurden.

In den früheren Zeiten war es nicht üblich, Stammbäume über Pferde zu führen, das hat sich jedoch im Jahre 1832 geändert, als man das Rassebuch der Kinsky-Pferde begonnen hat zu schreiben und ab diesem Zeitpunkt ist die Geschichte der Chlumetzer Pferde auch schriftlich belegt.

Im Jahre 1843 wurde eine neue Rennbahn ausgebaut und um drei Jahre später hat hier das erste Pferderennen im Böhmischen Königreich gemäß den englischen Regeln stattgefunden – der Gewinner wurde der Chlumetzer Hengst Caesar. In dieser Zeit war die Verschiebung von den Jagden zu den Hindernisrennen ersichtlich und damit wurde im Jahre 1874 die lange Tradition der Velká Pardubická (Steeplechase von Pardubice) gegründet. Aus der Zucht der Kinsky-Pferde kommen zahlreiche Gewinner der Velká Pardubická, z.B. 1897, 1900 – Magyarád, 1899 – Sláva, 1931 – Pohanka, 1937 – Norma, 1966 – Nestor und viele weitere Chlumetzer Pferde haben sich in den Rennen unter den besten Pferden aus ganzer Welt platziert.

Die Pferde sind mit ihrem Charakter, ihrer Verfärbung und der einfachen „Reiterschaft“ von den Züchtern und Reitern aus der ganzen Welt sehr gesucht. Die Chlumetzer Pferde sind vielseitig begabt und deswegen auch von der klassischen Dressur über die Sprung-Wettbewerbe bis zu den Gespannen und Jagdrennen verwendbar. Oft werden sie als Sportpferde für Kinder gesattelt.

In die Tschechische Republik sind gegenwärtig die meisten Zucht-Hengste importiert und so ist die Ausfuhr von Chlumetzer Pferden in die Welt eine helle Ausnahme. Als Perle können wir das halten, dass ein Chlumetzer Pferd auch in dem englischen königlichen Gestüt ist, als die Königin Mutter Elisabeth I. die Stute Joan Kinsky zu ihrem 100. Geburtstag bekommen hat.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 04.09.2013 (16.10.2014)

Blockausgabe Naturschutz – Karlsteingebiet

Ausgabetag: 4. September 2013
Entwurf: Libuše und Jaromír Knotek
Stich: Martin Srb
Format der Briefmarken:  23 x 40 mm (10 und 14 CZK) 50 x 40 mm (18 und 20 CZK)
Format des Blocks: 174 x 118 mm
Nennwert: 10,14,18 und 20 CZK
Anzahl der Marken 4 + 4 Zf.
Druck: Farbiger Offsetdruck in Kombination mit schwarzer Gravur
Druck der FDC´s: Stahlflachplattendruck
Anzahl der FDC´s: 4 Stk.

Block: mit 4 Briefmarken und 4 Zierfeldern stellt die Fauna und Flora des Karlstein-Gebietes dar.

Briefmarken: 1. 10 CZK – Dracocephalum austriacum (Blume) und Chorthippus vagans (Heuschrecke)
2. 14 CZK – Oenanthe oenanthe (Vogel)
3. 18 CZK – Polyommatus coridon, Colian crocea (Schmetterlinge) und Pulsatilla pratensis (Blume)
4. 20 CZK – Karlstein (Burg) und Rosa gallica (Blume)

Zierfelder: Die gesamte Komposition des Blocks ist mit vier Zierfelden vervollständigt, auf denen Tiere und Pflanzen abgebildet sind, die sich im Karlstein-Gebiet befinden.

Ersttagsbriefe: a) 10 CZK – die Gemeinde Svatý Jan pod Skalou und die Pflanze Stipa joannis
b) 14 CZK – Barrandegruben und ein Trilobit (Aulacopleura konincki)
c) 18 CZK – Wasserfälle des Bubovice-Bachs und die Pflanze Acontum lycoctorum
d) 20 CZK – die Burg Karlstein und der Käfer Lucanus cervus

Sonderstempel: a) 10 CZK – Dracocephalum austriacum und der Text: Loděnice, 4.9.2013
b) 14 CZK – die Schnecke Cepaea vindobenensis und der Text: Mořina, 4.9.2013
c) 18 CZK – die Blume Pulsatilla pratensis und der Text: Liteň, 4.9.2013
d) 20 CZK – Rosa gallica und der Text: Karlštejn, 4.9.2013

Farben: a) Blau b) Dunkelgrün c) Grünblau, d) Braun

Das Naturschutzgebiet Karlštejn (Karlstein) (1547 ha) wurde im Jahre 1955 gegründet. Es befindet sich zwischen Beroun, Vráž, Mořina, Karlštejn und Srbsko in dem Naturschutzgebiet Český kras (128 km2), das erst im Jahre 1972 erklärt wurde. Aus der geologischen Sicht ist hier überwiegend der Kalkstein-Untergrund vertreten, der mit den Karst-Canons, Schluchten und vielen Höhlen aufgewühlt ist. Die Menschen haben dieses Gebiet bereits vor 40 Tausend Jahren besiedelt. Im Naturschutzgebiet kommt wärmeliebende Flora vor, typisch für die Mittelmeer-Region. Hier wachsen solche Arten, die wir nirgendwo in Tschechien finden können (z.B. Pyramidengünsel/ anacamptis pyramidalis, Österreichischer Drachenkopf/ Dracocephalum austriacum oder seltene Arten von Knabenkraut). Von vielen seltenen Sorten der hiesigen Fauna erwähnen wir über 200 Arten der Käfer von Siagona europaea/Laufkäfer, von den Amphibien den Kammmolch oder den selteneren Bergmolch, von den Vögeln z.B. den bedrohten Mauerläufer.

Im Naturschutzgebiet befindet sich eine Reihe von wertvollen, geologisch bedeutenden Profilen und der weltbekannten Fundorte der Fossilen, die in das Natuschutzgebiet aus dem Naturschutzgebiet Český kras hinüberrreichen. Auf dem Gebiet überwiegen die paläozioschen Bodensätze mit den häufigen Karsthöhlen. Am bekanntesten ist die Höhle Koněpruské jeskyně, die sich innerhalb der Anhöhe Zlatý kůň, ungefähr 5 km von Beroun befinden. Ihre Gesamtlänge überschreitet 2 km, aber der Öffentlichkeit sind nur ungefähr 600 m zugänglich gemacht. In der Höhle Koněpruské jeskyně haben Archäologen eine Menge von tierischen Skelett-Überrreste aus der Zeit vor mehr als einer halben Million Jahre und menschliche Knochen ca. 13 Tausend Jahre alt, gefunden. Im 15. Jahrhundert hat es im oberen Stock des Höhlensystems eine geldvernichtende Werkstatt gegeben.

Die größte touristische Attraktion des Gebietes ist jedoch die mittelalterliche Burg Karlštejn (Karlstein) oder Karlův Týn, deren Grundstein im Jahre 1348 auf Wunsch des böhmischen und römischen Königs Karl IV. auf der Fels-Anhöhe (später Kněží hora genannt) selbst der Prager Erzbischof Ernst von Pardubitz gelegt hat. Der ursprünglich private Königssitz mit den Anbauten hat sich allmählich in eine feste Burg geändert, bestimmt zur sicheren Aufbewahrung der böhmischen und Reichs-Krönungskleinodien. Die Hauptteile der Burg sind Studniční věž (80 m), das oft umgebaute Gebäude des Burggraftums, Kaiserpalais mit dem Audienzsaal und den Repräsentationsräumlichkeiten, Mariánská věž mit der Kirche der Jungfrau Maria und der sich höchstbefindende Große Turm mit der Kapelle des Heiligen Kreuzes, in der in der Vergangenheit die Reichs- und später auch böhmischen Krönungskleinodien beherbergt wurden, die hier bis 1619 geblieben sind.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke Schönheiten unseres Landes: 700 Jahre der Stadt Nový Jičín (Neu Titschein)

Ausgabetag: 4. September 2013
Entwurf: Eva Hašková
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Größe: 26 x 40 mm
Nennwert: 20 CZK
Druck der Briefmarke: Flachstahlplattendruck in Gelb, Rot, Grün, Blau und Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelgrün
Gedruckt in Bögen zu: 8 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist eine Skulptur einer tanzenden Bäuerin und eines Bauern. Auf dem Stempel ist eine Hand, die ein halbiertes Geschoss haltet, das im Symbol des Stadtswappens ist und der Text: Nový Jičín, 4.9.2013

Nový Jičín (Neu Titschein) ist eine Bezirksstadt in der Region Mähren-Schlesien, die am Fluss Jičínka liegt. Im Jahre 1967 wurde Nový Jičín zum städtischen Schutzdenkmal erklärt und im Jahre 2001 auch zur Historischen Stadt des Jahres.

Nový Jičín (die Bezeichnung „nový/neu zum ersten Mal im Jahre 1397 belegt) wurde wahrscheinlich zwischen den Jahren 1267-78 unter der Burg Starý Jičín gegründet. Der quadratische Platz und das regelmäßige Straßennetz zeugen für eine Stadt gegründet von Ottokar II. Přemysl auf dem „grünen Rasen“. In den schriftlichen Quellen ist der Ort zum ersten Mal im Jahre 1313 angegeben, als Johann von Luxemburg der Stadt ein Privileg der Mauteinhebung bei dem hiesigen Geschäftsweg erlaubt hat. Sehr vorteilhaft war die geografische Lage auf der Kreuzung der großen Handelswege. Die ursprüngliche Befestigung war nur aus Ton-Wall mit einer Palisade, erst während des 14. Jahrhunderts haben sie die Steinmauern mit zwei Toren ersetzt, die an beiden Seiten die Vorstädte angeknüpft haben.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts haben die Stadt die Herren aus Kravaře gewonnen, die die ursprüngliche Palisaden-Befestigung mit Steinmauern ersetzt haben und auch ein befestigtes Steinhaus ausgebaut haben, dessen Reste wir in den Grundlagen des heutigen Schlosses Žerotínský finden. Im Jahre 1434 ist das Eigentum der Stadt an einige Geschlechte übergegangen, aber die neue Blütezeit hat die Stadt erst in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts erreicht, als über die Stadt das Adelsgeschlecht der Zierotin geherrscht hat. Diese haben auf dem Platz der Festung ein Renaissance-Schloss gebaut, aber die finanziellen Kosten haben ihre Möglichkeiten überschritten und so haben sie zum Schluss das Herrschaftsgut und die Stadt verkauft. Der Käufer wurde die Stadt selbst, die sich so in eine freie Kammer-Stadt geändert hat. Nach dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges hat das Schloss die kaiserliche Armee besetzt, die erst die Lutheraner verdrängt haben. Zum Schluss wurde das Herrschaftsgut beschlagnahmt und den Olmützern Jesuiten zugefallen ist, denen es erst mit der Auflösung des Ordens weggenommen wurde. Nový Jičín wurde eine freie Stadt des munizipalen Typs, was mit seinem industriellen Aufschwung verbunden war. Die Kriegskonflikte des 20. Jahrhunderts haben die Stadt nicht stark beeinflusst, sodass sein Kern den historischen Charakter bis zur Gegenwart bewahrt hat.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke WELTMEISTERSCHAFT IM KANU - SLALOM 2013

Ausgabetag: 4. September 2013
Entwurf: Jan Ungrád
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Größe: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelblau
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: ein Kanute
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist eine Karte des Quellgebietes der Tschechischen  Republik, ein historisches Kanu und der Text: 100. Jahrestag seit der Gründung des Tschechischen Kanu-Verbandes. Auf dem Stempel ist ein Grundriss eines ein- und  zweisitzigen Kanus und der Text: Praha, 4.9.2013

Die Weltmeisterschaft im Kanu-Slalom wird im Jahre 2013 im Prager Troja stattfinden. Der Tschechische Kanuverband wird mit der Veranstaltung dieser Weltmeisterschaft den 100. Jahrestag seit seiner Gründung feiern. Die Wassermeisterschaft wird vom 11. bis 15. September 2013 verlaufen. Die Veranstaltung der WM seit 2006, also nach nur sieben Jahren auf demselben Platz, ist ungewöhnlich. Es ist so nur einmal in der Geschichte geschehen.

Aus historischer Sicht wurden die Schiffe auf den tschechischen Flüssen seit jeher geflößt. Entweder wegen des Handels, Reisen oder den Jagd-Expeditionen. Eine der ersten belegten Nachrichten erwähnt den böhmischen Ritter Zachař von Pašiněves, der den Kajak aus Skandinavien gebracht hat und ihn für Reisezwecke verwendet hat.

Die Entstehung der selbstständigen Tschechoslowakei hat die Entwicklung der Wassersportarten beschleunigt. Der Verband der Kanufahrer des Böhmischen Königtums hat sich in den Tschechischen Verband der Kanufahrer reorganisiert, der vor allem die Wassertouristik entwickelt hat. Das Ergebnis seiner Aktivitäten war nicht nur die Entstehung der neuen Camps entlang den Flüssen, sondern auch die Veranstaltung von unterschiedlichen Wasserwettkämpfen.

Im Jahre 1925 ist der Tschechische Verband der Kanufahrer das 5. Mitglied der Internationalen Kanu-Föderation geworden. Die Aktivität der tschechischen Vertreter hat die Veranstaltung der 1. Europameisterschaft in Prag im Jahre 1933 initiiert. Die intensiven Verhandlungen und Erfolge der Meisterschaft haben zur Einordnung des Kanusportes in das Programm der Olympischen Spiele geführt – die Premiere hat bei den OS in Berlin im Jahre 1936 stattgefunden. Die größten Erfolge hat der tschechische Kanusport vor dem 2. Weltkrieg erreicht. In den letzten Jahren hat sich für die Erfolge des Kanusportes vor allem der zweifache Olympia-Sieger Martin Doktor verdient gemacht.

In den 30. Jahren des letzten Jahrhunderts hat begonnen eine neue Disziplin zu erscheinen – Kanu-Slalom. Der erste Wettkampf in unserer Republik hat im Jahre 1937 in Brünn stattgefunden. Eine der meisterfolgreichen tschechischen Slalomfahrerin der letzten Zeit ist die zweifache olympische Gewinnerin Štěpánka Hilgertová.

Der tschechische Verband der Kanufahrer hat momentan drei Zweige, die selbstständig arbeiten und für ihre Entwicklung voll verantwortlich sind. Es handelt sich um den Geschwindigkeits-Kanusport, Wildwasserkanu und Wassertouristik.

Zu den Erfolgen des tschechischen Kanusportes können wir auch die Ehre zurechnen, die Europa- und Weltchampionate zu veranstalten: Die WM 1958 in der Geschwindigkeits-Kanuistik WM 1967 im Kanu-Slalom und Abfahrt, WMJ 1993 in der Geschwindigkeits-Kanuistik, EMJ 1996 im Kanu-Slalom und Abfahrt, EM 1998 im Kanu-Slalom und WM 2002 im Kanu-Marathon.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe des Briefmarkenheftchens mit 2 verschiedenen selbstklebenden Freimarken VÁCLAV ZAPADLÍK – TSCHECHISCHE AUTOS – ŠKODA I.

Ausgabetag: 4. September 2013
Entwurf der Briefmarken und der FDC‘s: Václav Zapadlík
Autor des Stempels: Miloslav Bláha
Format: 56 x 34 mm
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck in Blauviolet
Markenheftchen: 8 Stk.(2 x 4) verschiedene selbstklebende Freimarken
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.
Heftchen: ein Markenheftchen mit 2 x 4 verschiedenen selbstklebenden Freimarken, vier Stücke von  jeder Briefmarke. Auf der Vorderseite des Markenheftchens sind 3 Autos abgebildet: Laurin & Klement B 1907, Laurin & Klement 110 1925 – 1929 und Škoda 6R 1930. Innerhalb des Markenheftchens ist 8 Marken (2x4). Auf der Rückseite sind über den Text in der  tschechischen und englischen Sprache das Selbstporträt des Autors und darunter die Signatur von V. Zapadlík, ein Strichcode, das Logo der Tschechischen Post und ein  Hologramm, das als Schutzelement dient, plaziert.

Briefmarken: Autos: a) Škoda 860 – 1930, und b) Škoda 645 – 1932
Die Briefmarken werden in Form eines Heftchens zu 4 Stücke von jeder Briefmarke herausgegeben.

Ersttagsbriefe: Autos der gleichen Marken: a) Škoda 860 aus dem Jahre 1930 und  b) Škoda 645 aus dem Jahre 1932,
Auf den Stempeln sind abgebildet:
a) das Markenzeichen von Škoda und der Text: Praha, 4.9.2013 und
b) das Markenzeichen von Škoda und der Test: Mladá Boleslav, 4.9.2013


Václav Zapadlík ist am 23. 9. 1943 geboren. Den Weltruhm hat er in den 90er Jahren erlangt. Er hat mit dem renommierten Automuseum Blackhawk Automotive Museum zusammengearbeitet. Seine Werke hängen in San Francisco und Peble Beach. Für die Tschechische Post hat er bereits neun Briefmarken geschaffen (Das Markenheftchen WELTAUTOS und die Briefmarken Motorrad Čechie 33 – Böhmerland und Eisenbahndraisine TATRA 15/30) und die Postkarte Harley-Davidson. Nun folgt das Briefmarkenheftchen TSCHECHISCHE AUTOS – ŠKODA I. Die Ausgaben mit dieser Thematik – Historische Kraftfahrzeuge, wird fortsetzen.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Buchstaben-Freimarken - Eigene Marken im Briefmarkenheftchen – Musterausgabe Tanke billiger

Ausgabetag: 4. September 2013
Autor der grafischen Anpassung der Typografie und der Schrift: Petr Foltera
Autor des Entwurfes der Bildteile der Marken: Jan Hykel
Autor des Entwurfes der grafischen Anpassung von MH: Ivana Havránková
Format der Briefmarken: 56 x 34 mm (Breitformat) und  34 x 56 mm (Hochformat)
Größe des Heftchens: 244 x 79 mm
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt im Markenheftchen zu: 8 Stk.(2 x 4) der selbstklebenden Buchstabenfreimarken

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 4. September 2013 zwei selbstklebenden Freimarken mit eingedruckten Buchstaben „A“ heraus.Diese Briefmarken im Heftchen herausgegeben werden als Muster der in dieser Form gedruckten Eigenen Marken dienen. Der Buchstabe „A“ entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.

In den Bildteilen der Briefmarken sind die Logos „Tanke billiger“ und www.tankujlevneji.cz aus dem gemeinsamen Projekt der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) und des Ministeriums für Industrie und Handel abgebildet, das dank der interaktiven Landkarte den Benutzern die aktuellen Preise von Benzin und Diesel an den Tankstellen in der ganzen Republik anbietet. Am linken Rand der Marke vor dem Bildplatz des Kunden befindet sich ein Feld mit folgenden obligatorischen Angaben: eine Mikrolinie mit dem Text ČESKÁ POŠTA•VLASTNÍ ZNÁMKA (TSCHECHISCHE POST•EIGENE MARKE) und die Tschechische Republik „A“.

In dem vorderen Informationsfeld des Kunden auf der Vorderseite des Heftchens sind bei der Einführungsausgabe der Eigenen Marke der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) die Marke „Tanke billiger“ und der Text „Wir wissen, wo am billigsten tanken“ abgebildet, auf der Rückseite des Informationsfeldes sind der Informationstext über das Projekt-Tanke billiger, das Logo der Tschechischen Post und der Strichcode angeführt. Bei den Kundenbestellungen werden ganze Felder (Vorder- und Rück-) auf der Außenseite des Heftchens dem Kunden zur Verfügung stehen.

Die innere Seite des Briefmakenheftchens enthält 8 Stück der Eigenen Marken. Bei der Einführungsausgabe sind 4 Briefmarken im Breitformat und 4 Briefmarken im Hochformat mit den gleichen, aber unterschiedlich platzierten Elementen im Bildteil der Marken. Bei den Kundenbestellungen können max. 8 verschiedene Bildmotive der Marken in einem Markenheftchen sein.

Im Feld für die Standardmarkierung des Heftchens auf seiner Außenseite ist bei der Einführungsausgabe der Eigenen Marke ein Schutzelement – Hologramm mit dem Motiv der Tschechischen Post, die Bezeichnung ZS „Eigene Marke (Muster): Tanke billiger, www.ceskaposta.cz  und der Text „VZ ZS MUSTER“. Bei den Kundenbestellungen wird das Schutzelement – Hologramm mit dem Motiv der Tschechischen Post, die Bezeichnung ZS (legt der Kunde fest, falls er das nicht macht, ergänzt die Bezeichnung die Tschechische Post), www.ceskaposta.cz  und der Text „VZ ZS MUSTER“ wird mit 8 alphanumerischen Zeichen ersetzt, von denen die ersten vier alphabetischen Zeichen die Initialen des Produktes (VZ = eigene Marke, ZS = Briefmarkenheftchen) markieren werden und weitere 4 numerische Zeichen werden mit der Reihenummer der Bestellung gebildet.

Die einzelnen Eigenen Marken sind mit einem speziellen Wellenschliff-Schnitt getrennt, der in jedem Rand der Marke um einzigartige atypische Modifikation ergänzt ist, die als Schutzelement dient. Die Marken in ZS (Briefmarkenheftchen) sind nicht zwischen dem Wellenschliff-Schnitt durch einen Durchstich getrennt.

Die Briefmarken im Breitformat 56x34 mm und im Hochformat 34x56 mm hat die Postwertzeichendruckerei in Prag mit vollfarbigem Offset gedruckt. Das Heftchen hat die Größe von 244 x 79 mm, seine innere Seite enthält das Feld für 8 Stück der Eigenen Marken und die Außenseite 2 Informationsfelder gemäß der Vorlage des Kunden (Vorder- und Rück-) und das Feld der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) für die Standardmarkierung MH.

Der Autor der grafischen Anpassung der Typografie und der Schrift der Eigenen Marken ist der akademische Maler und Grafiker Petr Foltera, der Autor des Entwurfes der Bildteile der Marken ist Jan Hykel. Der Autor des Entwurfes der grafischen Anpassung des Markenheftchens ist Ivana Havránková.

Die Bestellungen für die Anfertigung der Freimarken richten Sie bitte an die nachstehende Adresse: Česká pošta, s.p., odbor Známková tvorba, Politických vězňů 909/4, 225 99 Praha 1, e-mail: vlastni.znamka@cpost.cz

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Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Buchstaben-Freimarken  eigene Marken im Briefmarkenheftchen – Musterausgabe – 20 JAHRE DER TSCHECHISCHEN POST (ČESKÁ POŠTA, S.P.)

Ausgabetag: 4. September 2013
Autor der grafischen Anpassung der Typografie und der Schrift: Petr Foltera
Autor des Entwurfs der Bildteile der Marken und grafischen Anpassung von MH: Ivana Havránková
Format der Briefmarken: 56 x 34 mm (Breitformat) und  34 x 56 mm (Hochformat)
Größe des Heftchens: 244 x 79 mm
Nennwert: „E“ (entspricht dem Preis für einen Priority – Standardbrief bis 50 Gramm in europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 25 CZK.).)
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt im Markenheftchen zu: 8 Stk. (2 x 4) der selbstklebenden Buchstabenfreimarken

Briefmarken:: In den Bildteilen der Marken gibt es den Text „20 Jahre der Tschechischen Post“, die Wellenlinien symbolisieren das Abstempeln des Briefes und das Logo der Tschechischen Post. Am linken Rand der Marke vor der Bildfläche des Kunden befindet sich ein Feld mit folgenden obligatorischen Angaben: eine Mikrolinie mit dem Text ČESKÁ POŠTA●VLASTNÍ ZNÁMKA  (TSCHECHISCHE POST●EIGENE MARKE) und die Tschechische Republik „E“

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 4.September 2013 zwei selbstklebenden Freimarken mit eingedruckten Buchstaben „E“ heraus. Diese Briefmarken im Heftchen herausgegeben werden als Muster der in dieser Form gedruckten Eigenen Marken dienen. Der Buchstabe „E“ entspricht dem Preis für einen Priority – Standardbrief bis 50 Gramm in europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 25 CZK.

In den Bildteilen der Briefmarken gibt es den Text „20 Jahre der Tschechischen Post“, die Wellenlinien symbolisieren das Abstempeln des Briefes und das Logo der Tschechischen Post. Am linken Rand der Marke vor dem Bildfläche des Kunden befindet sich ein Feld mit folgenden obligatorischen Angaben: eine Mikrolinie mit dem Text ČESKÁ POŠTA•VLASTNÍ ZNÁMKA (TSCHECHISCHE POST•EIGENE MARKE) und die Tschechische Republik „E“.

In dem vorderen Informationsfeld des Kunden auf der Vorderseite des Heftchens bei der Einleitungsausgabe der Eigenen Marke der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) gibt es den Text „20 Jahre der Tschechischen Post“ und das Logo der Tschechischen Post, auf der Rückseite des Informationsfeldes sind der Informationstext über die Geschichte der Tschechischen Post und der Strichcode angeführt. Bei den Kundenbestellungen werden ganze Felder (Vorder- und Rück-) auf der Außenseite des Heftchens dem Kunden zur Verfügung stehen.

Die innere Seite des Briefmakenheftchens enthält 8 Stück der Eigenen Marken. Bei der Einführungsausgabe sind 4 Briefmarken im Breitformat und 4 Briefmarken im Hochformat mit den gleichen, aber unterschiedlich platzierten Elementen im Bildteil der Marken. Bei den Kundenbestellungen können max. 8 verschiedene Bildmotive der Marken in einem Markenheftchen sein.

Im Feld für die Standardmarkierung des Heftchens auf seiner Außenseite ist bei der Einführungsausgabe der Eigenen Marke ein Schutzelement – Hologramm mit dem Motiv der Tschechischen Post, die Bezeichnung VZ „Eigene Marke (Muster): 20 Jahre der Tschechischen Post, www.ceskaposta.cz  und der Text „VZ ZS MUSTER“. Bei den Kundenbestellungen wird das Schutzelement – Hologramm mit dem Motiv der Tschechischen Post, die Bezeichnung ZS (legt der Kunde fest, falls er das nicht macht, ergänzt die Bezeichnung die Tschechische Post), www.ceskaposta.cz  und der Text „VS ZS MUSTER“ wird mit 8 alphanumerischen Zeichen ersetzt, von denen die ersten vier alphabetischen Zeichen die Initialen des Produktes (VZ = eigene Marke, ZS = Briefmarkenheftchen) markieren werden und weitere 4 numerische Zeichen werden mit der Reihenummer der Bestellung gebildet.

Die einzelnen Eigenen Marken sind mit einem speziellen Wellenschliff-Schnitt getrennt, der in jedem Rand der Marke um einzigartige atypische Modifikation ergänzt ist, die als Schutzelement dient. Die Marken in ZS (Briefmarkenheftchen) sind nicht zwischen dem Wellenschliff-Schnitt durch einen Durchstich getrennt.

Die Briefmarken im Breitformat 56x34 mm und im Hochformat 34x56 mm hat die Postwertzeichendruckerei in Prag mit vollfarbigem Offset gedruckt. Das Heftchen hat die Größe von 244 x 79 mm, seine Innenseite enthält das Feld für 8 Stück der Eigenen Marken und die Außenseite 2 Informationsfelder gemäß der Vorlage des Kunden (Vorder- und Rück-) und das Feld der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) für die Standardmarkierung MH.

Der Autor der grafischen Anpassung der Typografie und der Schrift der Eigenen Marken ist der akademische Maler und Grafiker Petr Foltera, der Autor des Entwurfs der Bildteile der Marken und der grafischen Anpassung von Markenheftchen ist Ivana Havránková.

Die Briefmarken sind ab 4.September 2013 gültig.

Die Bestellungen für die Anfertigung der Freimarken richten Sie bitte an die nachstehende Adresse: Česká pošta, s.p., odbor Známková tvorba, Politických vězňů 909/4, 225 99 Praha 1, e-mail: vlastni.znamka@cpost.cz

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 31.07.2013 (16.10.2014)

Ausgabe der Freimarke ST. Wenzel

Ausgabetag: 31. Juli 2013
Entwurf: Jan Kavan
Linienzeichnung: Václav Fajt
Format: 23 x 19 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk.

Briefmarke: das St. Wenzelsdenkmal, Symbol der tschechischen Staatlichkeit von J. V. Myslbek mit der Trikolore im Hintergrund

Der heilige Wenzel (etwa 907 – 28. September 935) war ein böhmischer Fürst und Heiliger, der für den Hauptpatron des tschechischen Landes und als Symbol für die tschechische Staatlichkeit gehalten wird.

Er wurde von seiner Oma St. Ludmilla aufgezogen und bildete sich mit der Heiligen Schrift auf Budeč. Als Fürst, nach der Niederlage von dem sächsischen König Heinrich dem Vogler, schaffte er die Souverenität des böhmischen Staates zu behalten und hat den St.-Veits-Dom, die Hauptkirsche des Fürstentums gegründet. Er wurde in (Alt)Bunzlau ermordet, Sitz seines Bruders Boleslav, der dann die Regierung übernommen hat. Nach dem Tod hat man begonnen, Wenzel wegen seiner Frömmigkeit als Heiligen zu verehren (eigenhändiges Anbauen von Wein und Getreide für die Heilige Kommunion, Pflege der Armen, Sklaven und Häftlinge, Kirchenbau, Abriss der Galgen und Götzen u.ä.). Später ist er Symbol des tschechischen Staates geworden, z.B. im Codex Vyšehradensis, auf Münzen oder im Myslbeks Denkmal.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 26.06.2013 (19.02.2014)

Herausgabe der Sondermarke 130 Jahre Post-Bankwesen

Ausgabetag: 26. Juni 2013
Entwurf: Adolf Born
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Größe: 40 x 23 mm
Nennwert: 20 CZK
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: ein Pferd ziehend einen Postwagen
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist ein Postmann sitzend auf einem Pferd und ein Posthorn  blasend abgebildet. Auf dem Stempel sind im Kreis zwei Posttauben, die einen Brief halten und der Text: Praha, 26.6.2013

Das C. k.-Post-Sparkassenamt hat seine Tätigkeit am 12. 1. 1883 mit dem Verdienst des Handelsministers Felix von Pino-Friedenthal und des gewerkschaftlichen Vorstehers Jiří Theodor Coch begonnen. Seine Filialen wurden Postämter, was sich als eine umsichtige Lösung gezeigt hat.

Der Wichtigkeit des Post-Sparwesens wurde auch den Gründern des tschechoslowakischen Staates, an der Spitze, Finanzminister Alois Rašín, bewusst. Vor allem durch seinen Verdienst ist am 20. 11. 1918 die Postsparkasse entstanden, ausgebaut nach dem erprobten österreichischen Muster. Schon im März 1919 ist der Sparkassendienst zugrunde gegangen und Anfang August desselben Jahres hat die Tätigkeit des Postscheckamtes gestartet, das die Aufgabe des zentralen Zahlungsinstitutes des tschechoslowakischen Staates übernommen hat. Durch die Transformation vom 23. 9. 1930 ist es zu einer erneuten Einführung des Sparkassendienstes und zur Erneuerung des Namens Postsparkasse gekommen. Im Protektorat Böhmen und Mähren hat die Sparkasse die Aufgaben der Protektoratsverwaltung erfüllt.

Nach dem Jahre 1945 ist der Postsparkasse die Vorkriegsfunktion wieder zugekommen, aber bereits im Jahre 1950 war ihre Tätigkeit still gelegt und die Kontos und das Vermögen an die Staatliche tschechoslowakische Bank und Institute des Volks-Geldwesens überwiesen. Die haben jedoch die Erwartungen nicht erfüllt, und deswegen wurden sie zum 1. 1. 1953 in die staatlichen Sparkassen spezialisiert auf Gewinne der Einlagen umgestellt. Das System der staatlichen Sparkassen ist im Jahre 1967 durch eine Reorganisation gekommen, auf deren Grundlage sie sich in die Staatlichen-Sparkasse vereinigte, die das Monopol für Einlagen der kleinen Sparer hatte. Zum 1. 1. 1969 hat sich die Staatliche Sparkasse in tschechische und slowakische staatliche Sparkasse aufgeteilt, fallend in den Zuständigkeitsbereich der nationalen Finanzministerien. In dieser Form haben sie ihre Tätigkeit in der Zeit der Normalisierung entwickelt.

Der Gedanke des Post-Bankwesens wurde nach dem Fall des sozialistischen Systems auferweckt. Es ist so am 20. 11. 1990 geschehen, als im Objekt des Postmuseums feierlich der Gründungsvertrag der Postbank unterzeichnet wurde, die zum 1. Januar 1994 mit der Investitionsbank in die ‚Investitions- und Postbank vereinigt wurde. Nach dem Krach dieses Institutes im Jahre 2000 ist die Postsparkasse Bestandteil der Bank ČSOB geworden, verwendend für ihre Dienste vor allem das Distributionsnetz der Tschechischen Post.

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Ausgabe des Markenheftchens mit selbstklebenden Freimarken Franz Kafka

Ausgabetag: 26.6.2013
Entwurf: Marina Richterová
Linienzeichnung und Stich des FDC´s: Miloš Ondráček
Format: 30 x 52 mm
Nennwert: „E“ (entspricht dem Preis für einen Priority -Standardbrief bis 20 g in europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 20 CZK)
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Markenheftchen: 6 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Heftchen: Markenheftchen mit 6 selbstklebenden Freimarken. Auf der Rückseite des Hefchens bei  dem linken Rand ist das Logo der Tschechischen Post , darunter ist ein Hologramm als Schutzelement und ein Strichcode.
Briefmarke: Das Motto der Briefmarke (das im Markenheft zu je 6 Stück herausgegeben wird) und  des FDCs ist UNRECHT – ZEITLOSIGKEIT – VERWANDLUNG. Die Komposition der Briefmarke, des Stempels und des FDCs basiert auf einem schroffem, geometrischen Modul, das auch in das Heftchen projiziert ist. Auf der Briefmarke gibt es einen real  aussehenden Käfer. Der Käfer, als Symbol der unerbittlichen Verwandlung, nicht immer zum Besseren, ist in die nüchternen, bis in die gleichgültigen geometrischen Module eingesetzt.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist ein Käfer in kubistische Formen transformiert. Das  Gefängnisgitter stellt die Alternative zum numerologischen Gitter dar – Roman „DER PROCESS“. In die Quadrate ist das Geburtsdatum hinein geschrieben – das Schicksal
ist besiegelt. Die Fatalität der Handlung in der Relativität der Kafkas Raumzeit ist  bedrohlich belastend. Die Ganzheit des weltlichen Lebens – Uhr – ist für nichts. Zeit und Raum von Kafkas Romanen und seines eigenen Lebens haben ihre Logik. Auf dem Stempel ist im Quadrat der Text zusammengesetzt: Praha, 26. 6. 2013.

Franz Kafka war ein in Prag geborener, Deutsch schreibender Schriftsteller, jüdischer Abstammung. Für seine wichtigsten Werke werden die Romane Der Process, Der Verschollene (auch Amerika genannt), Das Schloss und die Erzählung Die Verwandlung gehalten. Zu Kafkas Lebzeiten war der tragende Teil seiner Werke fast unbekannt, er hat nur einige Erzählungen publiziert. Zum bekannten Autor gelangte Kafka erst nach seinem Tod, vor allem nach dem 2. Weltkrieg. Heute zählt er zu den Klassikern der Literatur des 20. Jahrhunderts und zu den berühmten Erneuern der Romanform der Erzählung.
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Herausgabe der Sonderpostkarte 80. Geburtstag von Frau Olga Havlová

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 26. Juni 2013 die Sonderpostkarte zum 80. Geburtstag von Frau Olga Havlová mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist eine Hand die eine Rosensorte, mit dem Namen Olga Havlová, hält. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist ein Porträt von Olga Havlová abgebildet.
Olga Havlová, geborene Šplíchalová (11. Juli 1933 Prag – 27. Januar 1996 Prag), war die erste Ehefrau des tschechischen Präsidenten Václav Havel und die erste Dame der Tschechischen Republik. Sie ist in Prag im Stadteil Žižkov in einer zahlreichen Familie geboren. Sie hat in der Baťas Fabrik gelernt, wo sie anschließend auch gearbeitet hat. In den Jahren 1961 bis 1969 war sie Platzanweiserin im Theater Divadlo Na Zábradlí, wo zu dieser Zeit auch Václav Havel gewirkt hat. Ihn hat sie jedoch bereits seit dem Jahre 1953 gekannt, ihre Beziehung hat drei Jahre später begonnen. Sie hat ihn im Jahre 1964 geheiratet. Im Jahre 1991 wurde ihr für die karitative Arbeit in Norwegen durch die Organisation Stiftelsen Arets Budeie (als erste Frau ohne norwegische Staatsbürgerschaft) der Titel Frau des Jahres verliehen. In den Niederlanden hat sie im Jahre 1995 den Kinderpreis „Baronin aus dem Land aller Zeiten“ übernommen. In demselben Jahr wurde sie mit der Medaille von Přemysl Pitter ausgezeichnet und ist „Frau des Jahres 1995“ der Tschechischen Republik geworden. Im Jahre 1997 wurde ihr in memoriam der Tomáš-Garrigue-Masaryk-Orden für hervorragende Verdienste um Demokratie/beiträge zur Demokratie und Menschenrechte verliehen. Seit dem Jahr 1995 erteilt der Ausschuss guten Willens – Stiftung von Olga Havlová (Nadace Olgy Havlové) den Preis von Olga Havlová den Menschen mit gesundheitlicher Behinderung, die auch trotz dieser anderen Menschen helfen.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der akademische Maler und Graphiker Petr Minka. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Sonderpostkarte beträgt 15 CZK und ist ab dem 26.Juni 2013 gültig.
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 12.06.2013 (19.02.2014)

Ausgabe des Blocks mit der Briefmarke Gemeinschaftsausgabe mit der Slowakei: 1150. Jahrestag der Ankunft von Cyrill und Method

Ausgabetag: 12. Juni 2013
Entwurf: Prof. Dušan Kállay
Stich: Miloš Ondráček
Größe der Briefmarke:  40 x 50 mm
Größe des Blocks: 115 x 155 mm
Nennwert: 35 CZK
Druck: Stahldruck von flachen Platten in Braunschwarz komb. mit Offset
Druck des FDC´s: Stahldruck aus der Fläche in Braunschwarz

Block mit einer Briefmarke: Auf dem Block ist eine Mosaikskulptur der ältesten bekannten Darstellung von Hl. Kyrill und Hl. Method aus der Kirche St. Clemente in Rom. Auf der Briefmarke sind Kyrill und Method vor Jesus Christus der Hl. Paul und der Hl. Clement sowie Engel zu sehen. Unter der Briefmarke gibt es eine Szene aus einer weiteren Freske aus der Kirche St. Clemente in Rom, auf der die Ankunft von Kyrill und Method in Rom während des Begräbnisses von Papst Nikolaus I. abgebildet ist. Im Hintergrund des Blocks  gibt es Texte geschrieben mit der Glagoliza aus dem Codex Assemanius aus der vatikanischen Bibliothek. Zu dieser Gemeinschaftsausgabe mit der Slowakei haben sich auch Bulgarien und der Vatikan angeschlossen.

Ersttagsbrief: weitere Fresken aus der Kirche St. Clemente in Rom mit der Bezeichnung „ Abstieg Christi in die Vorhölle“ aus dem 9. Jahrhundert und die Gestallt eines Mönches mit einem Buch in der Hand. Auf dem Stempel ist ein Detail der Figur eines Oranten mit dem großmährischen Gürtelbeschlag aus dem Grab No.100 bei der II. Kirche in der Burgstätte „Valy“(Wallen) bei Mikulčice und der Text: Praha, 12.6.2013

Hl. Konstantin (Kyrill) und Hl. Method sind bekannt als „Slawenapostel“ oder „Slawische Missionare“. Sie sind in der Familie des Würdenträgers des Byzantinischen Kaisertums geboren und gemäß ihrer Kenntnis der slawischen Sprache war ihre Mutter wahrscheinlich eine Slawin. Im Rahmen der Mission nach Großmähren haben sie die Glagoliza gebracht und Altkirchenslawisch als gottesdienstliche Sprache eingeführt. Hl. Konstantin ist im Jahre 827 in dem griechischen Thessaloniki geboren und 869 in Rom gestorben. Er war Professor der Philosophie in Konstantinopel und im Jahre 855 ist er ins Kloster eingetreten, wo er den Ordensnamen Kyrill aufgenommen hat. Hl. Method ist im Jahre 813 in Thessaloniki geboren und 885 in Mähren gestorben. Zuerst war er Staatsbeamter im Byzantinischen Reich, gleich wie sein Vater, aber später hat er sich seinem Bruder im Kloster angeschlossen und wurde Mönch. Im Jahr 1880 hat der Papst Leo XIII. den Gedenktag von Kyrill und Method für den 5. Juli festgesetzt, jedoch zu diesem Tag bindet sich kein bedeutendes Ereignis aus ihrem Leben. Deswegen zum Beispiel die orthodoxe Kirche feiert den Tag von Kyrill und Method am 11. Mai nach dem orthodoxen Kalender, das ist der 24. Mai des bürgerlichen Kalenders. Es ist der Jahrestag ihrer Ankunft nach Großmähren. Im Jahre 1980 hat sie der Papst Johannes Paul II. als Mitpatronen Europas erklärt. Im Jahre 862 hat der Fürst von Großmähren Rastislav den byzantinischen Kaiser um die Entsendung der Geistlichen für die Gottesdienste im Altkirchenslawischen gebeten. Dank der Kenntnis dieser Sprache wurde gerade Kyrill mit Method entsandt. Während den jährlichen Vorbereitungen für diese Aufgabe hat Kyrill eine neue Schrift erstellt – Glagoliza, die für die Predigten in unserem Gebiet geeignet war. In diese Schrift haben sie auch die grundlegenden liturgischen Bücher übersetzt, notwendig für die Veranstaltung der Gottesdienste. Die Brüder sind nach Großmähren im Jahre 863 gekommen und haben mit der Verbreitung ihrer Lehre begonnen. Leider durch den Einfluss der unstabilen Zeit und durch den Kampf um die Übermacht hat im Jahre 864 Ludwig II. der Deutsche das Großmährische Reich angegriffen und den Fürsten Rastislav konfrontiert – es ist ein Kampf der altkirchenslawischen und lateinischen Konzeption entstanden. Im Jahre 867 wurde Kyrill mit Method vom Papst Nikolaus I. nach Rom eingeladen, damit sie erklären, warum sie den Glauben in der nicht bewilligten Sprache verbreiten. Damals war es möglich nur in drei Sprachen zu predigen, die auf dem Kreuz Christi eingeritzt wurden – Hebräisch, Griechisch und Latein. Während ihrer Reise nach Rom ist Nikolaus I. jedoch gestorben und wurde vom Papst Hadrian II. ersetzt. Da Kyrill auch ein erfahrener Diplomat war, ist es ihm gelungen in den gelehrten Diskussionen von dem Nutzen des Altkirchenslawischen für die Gottesdienste in unserem Gebiet zu überzeugen und dieses Privileg wurde feierlich mit der Bulle bestätigt. Der Papst wollte mit dieser Geste wahrscheinlich als Verbündeten den byzantinischen Kaiser im Kampf gegen die Muslimen gewinnen, die Italien damals bedroht haben. Kyrill ist wegen der schweren Krankheit in Rom geblieben und ist ins Kloster wieder eingetreten, wo er nach fünfzig Tagen im Jahre 869 gestorben ist. Method ist mit der Papst-Bulle nach Großmähren zurückgekehrt und hat in seiner Missionatätigkeit fortgesetzt. Im Jahre 873 hat Method auf Wunsch vom Papst Johann VIII. in der Spitze der Erzdiözese gestanden.
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Ausgabe der Sondermarke Eisenbahndraisine Tatra 15/30

Ausgabetag: 12.Juni 2013
Entwurf: Václav Zapadlík
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk. der Briefmarken Eisenbahndraisine Tatra 15/30 und 25 Stk. der Briefmarken Motorrad Čechie 33 - Böhmerland)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Braunschwarz
Briefmarke: die Eisenbahndraisine Tatra 15/30

Ersttagsbrief: die Hinteransicht der Draisine, das Logo Tatra und der Blick auf den Hradschin. Auf  dem Stempel ist ein Detail von dem Rad, eine Schiene der Eisenbahndraisine und der Text: Praha, 12.6.2013

Maximum-Karte: am 12.6.2013 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung der  Eisenbahndraisine Tatra 15/30 herausgegeben, die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Tatra 15/30 ist eine einzigartige viersitzige Motor-Draisine (Fahrzeug auf einem Eisenbahn-Fahrgestell) mit vier Türen. Sie hat den Motor vorne und den Antrieb von den hinteren Rädern. Die Draisine treibt der mit der Luft gekühlte flache Vierzylinder(motor) des Typs Boxer, mit dem Volumen von 1680 cm3 und der Leistung von 18 kw (24 PS), an. Für die Kraftübertragung sorgte das zweistufige Getriebe und die Höchstgeschwindigkeit hat 80 km/h erreicht. Die Bremsen waren mechanisch – manuell für die Hinterräder und fußförmig für die Vorderräder. Als Stoßdämpfer haben die Blattfedern gedient, die auf der Eisenbahn den genügenden Komfort gewährleistet haben.

Bei Tatra 15/30 ist vor allem am interessantesten, dass es dank der unter dem Fahrzeug platzierten drehbaren Strebe möglich war, den Wagen um 180° ohne Verwendung der Drehscheibe oder einer Ausweiche zu drehen und die Draisine konnte so zwischen zwei Eisenbahnstationen auf einem Gleis hin und zurück fahren. Die Draisine Tatra aus dem Technischen Museum in Prag und auf der neuen Briefmarke „spielt“ in dem Oscar-gekrönten Film von Jiří Menzel – Ostře sledované vlaky (Liebe nach Fahrplan).
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Ausgabe der Sondermarke Motorrad Čechie 33 – Böhmerland

Ausgabetag: 12.Juni 2013
Entwurf: Václav Zapadlík
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk der Briefmarken Motorrad Čechie 33 - Böhmerland und 25 Stk der Briefmarken Eisenbahndraisine Tatra 15/30)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Braunschwarz
Briefmarke: das Motorrad Čechie 33 - Böhmerland
Ersttagsbrief: das Porträt von A.H. Liebisch und das Motorrad Čechie 33 – Böhmerland. Auf dem  Stempel ist ein Detail von dem Rad des Motorrads und der Text: Praha, 12.6.2013
Maximum-Karte: am 12.6.2013 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des  Motorrads Čechie 33 - Böhmerland herausgegeben, die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Die Werkstatt für die Motorräder Čechie – Böhmerland hat im Jahre 1925 in Krásná Lípa (Schönlinde) Herr Albin Hugo Liebisch (1888 – 1965) aufgebaut. Die Produktion der Motorräder war am Anfang nur auf Bestellung. Zur Serien-Herstellung ist es später gekommen. Es hat sich um eine dreisitzige Maschine mit einem Hubraum von 600 ccm gehandelt und für Klein-Familien hat sie als Ersatz für teure Fahrzeuge gedient, die für gewöhnlich nicht verfügbar waren. Aufgrund der großen Beliebtheit, Zuverlässigkeit, dem niedrigen Preis und Service-Leistungen gelingt es Ende des 20. Jahrhunderts nicht, die Nachfrage der Kunden zu befriedigen und deswegen hat Herr Liebisch im Jahre 1931 eine alte Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen gekauft und hat begonnen die Motorräder hier serienmäßig zu produzieren. Bis Jahresende wurden ungefähr 3 000 Exemplare hergestellt.

Die Öffentlichkeit hat Čechie mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Die einen haben es wegen dem Preis und der Zuverlässigkeit gepriesen, die anderen haben es für seine ungewöhnliche Motorkonstruktion und den Alu-Rädern anstatt der damals üblichen Draht-Rädern verhöhnt. Jedoch gemeinsam mit der Firma Porsche waren das überhaupt die ersten Alu-Räder auf der Welt. Im Falle der langen Versionen geht es um die längsten serienproduzierten Motorräder auf der Welt.

Seit Anfang der Produktion im Jahre 1925 bis zum 2. Weltkrieg wurden fünf Grundtypen des Motorrades produziert: ein langer Reisetyp, ein kurzer, ein super langes viersitziges Modell für die Armee. Ab dem Jahre 1935 ein Zweitakt-Motor mit einem Hubraum von 350 ccm und ab dem Jahre 1938 ein Zweitakt-Motor mit einem Hubraum 700 ccm. Bis zum heutigen Tag sind angeblich nur 75 Stück erhalten geblieben, davon 50 in der Tschechischen Republik und davon ungefähr 38 in einem guten technischen Zustand. Der geschätzte Preis eines qualitativ rekonstruierten Motorrades sinkt heutzutage nicht unter eine Million Kronen.
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Ausgabe der Postkarte 50. Jahrestag des Fußballfinales bei der WM 1962 gegen Brasilien

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 12. Juni 2013 die Postkarte „50. Jahrestag des Fußball-Finales bei der WM 1962 gegen Brasilien“ mit dem Wertzeichen-Eindruck „Z“ heraus. Der Buchstabe „Z“ entspricht der Gebühr für einen Priority-Standardbrief bis 20 g in außereuropäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 21 CZK.
Auf der Postkarte mit dem Wertzeichen-Eindruck „Z“ sind Fußballspieler abgebildet. Unter der Briefmarke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Text „Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte sind die Porträts der Fußballspieler Josef Masopust und Edson Arantes do Nascimenta alias Pelé mit einem Fußball und der Text „50. Jahrestag des WM - Fußballfinales gegen Brasilien“.
Anlässlich des 50. Jahrestages des Fußballfinales gegen Brasilien bei der WM im Jahre 1962 hat die brasilianische Post zwei Briefmarken herausgegeben, die gleichzeitig die Einladung zu der WM in Brasilien 2014 sein werden, und hat deswegen die Tschechische Post gebeten, sich der gemeinsamen Ausgabe anzuschließen. Die Tschechische Post hat sich deshalb entschieden zu diesem Anlass diese Sonderpostkarte herauszugeben.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs des Wertzeichen-Eindrucks und der Postkarte ist der akademische Maler Zdeněk Netopil. Die Postkarte hat die Poštovní tiskárna cenin Praha, a.s. (Postwertzeichen-Druckerei Prag) mit vollfarbigem Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Postkarte beträgt 26 CZK und ist ab dem 12. Juni 2013 gültig.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 29.05.2013 (19.02.2014)

Herausgabe der Sondermarke Das Záviš (Zawisch)-Kreuz – Vyšší Brod (Hohenfurth)

Ausgabetag: 29. Mai 2013
Stich der Briefmarke: Miloš Ondráček
Größe: 23 x 64 mm
Nennwert: 26 CZK
Druck der Briefmarke: Flachstahlplattendruck in Gelb, Ockergelb, Rot, Blau und Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarzbraun
Gedruckt in Bögen zu: 5 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: das Záviš (Zawisch)-Kreuz – Vyšší Brod (Hohenfurth)
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist ein Detail des kleinen Medaillons aus der Rückseite des
Zawisch-Kreuzes. Auf dem Stempel ist eine freie Komposition, die das Thema der

Das Zawisch-Kreuz ist ein zweiarmiges Kreuz aus Gold und Edelsteinen, das als Reliquiar seit dem frühen Mittelalter dient. Hergestellt wurde es wahrscheinlich zwischen den Jahren 1220 – 1230 unserer Zeitrechnung. Es ist 70 cm hoch und 28 cm breit. Die ursprüngliche Höhe hat 44,5 cm betragen, aber in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der silberne und gleichzeitig vergoldete Untersatz des Kreuzes dazugegeben. Nachträglich wurde auch die Statue von Christi angefügt. Alle Arme enden mit einer französischen dreiblättrigen blütenden Lilie. Das gesamte Kreuz ist mit 44 Edelsteinen und 174 Perlen besetzt, die sinnvoll auf der ganzen Fläche so angebracht sind, dass ihre Größe, Form und das Farben-Zusammenspiel den Ansprüchen der Symmetrie gerecht werden. Den nachträglich angefügten Fuß schmücken 39 Edelsteine und 31 Moldauperlen. Das Zawisch-Kreuz ist aus Silber mit darauf gelegten Blättern aus arabischem Gold angefertigt.
Die Oberfläche des Kreuzes wird mit Filigran geschmückt – eine kunstvolle Technik der Herstellung von Kleinodien aus sehr dünnen aus Edelmetall-Drähten, die schon 2000 Jahre v.Chr. bekannt war. Der ursprüngliche Holzkern des Kreuzes wurde durch ein silbernes Schild, mit einer Inschrift aus dem Jahre 1775, ersetzt.

Die Vorder- und Rückseite des Kreuzes ist nicht identisch. Die Rückseite wird mit Emailmedaillons der Heiligen mit den angegebenen Namen im Altgriechischen geschmückt – Georgius, Georgcos, Paulus, Thomas, Theologus, Petrus, Ionnes, Demetrius und Athanasius. Diese Medaillons decken die Reliquien ab. Laut der „Kronika rožmberská“ (Chronik der Rosenberger) ist eine der Reliquien das Holz aus dem Kreuz Christi, an dem er gekreuzigt wurde. Diese Quelle führt auch an, dass kurz vor seinem Tod Zawisch aus Falkenstein dieses Reliquien-Kreuz den Mönchen aus dem Zisterzienser-Kloster in Vyšší Brod (Hohenfurth) selbst gewidmet hat.

Vor dem Jahre 1939, als die Sudeten besetzt wurden, wurde das Kreuz vor Angst einer Beschlagnahme aus dem Hohenfuther Kloster nach Prag transportiert, wo es in dem Domschatz der St.-Veits-Kathedrale in der Prager Burg aufbewahrt wurde. Am Ende des Krieges haben die Nazis das Zawisch-Kreuz in die Verstecke der Kunstdenkmäler aus ganz Europa in die Salzbergwerke bei Salzburg transportiert. Die amerikanischen Truppen haben es dort gefunden und der Tschechoslowakei zurückgegeben. Im Jahre 2010 wurde das Kreuz zum nationalen Kulturdenkmal erklärt und gehört zu den wertvollsten Goldschmiede-Artefakten in der Tschechischen Republik – neben den Krönungskleinodien und dem Reliquiar von St. Maur. Gleichzeitig gehört es zu den 10 wertvollsten erhalten gebliebenen sakralen Kunstgegenständen auf der ganzen Welt.

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Ausgabe des Markenheftchens mit selbstklebenden Freimarken Maulwurf und Rakete

Ausgabetag: 29. Mai 2013
Entwurf: Zdeněk Miler
Graphische Gestaltung der Briefmarke und des Markenheftchens: Otakar Karlas
Format: 30 x 23 mm
Nennwert: A (=entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste entspricht das dem Wert von 10 CZK)
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck
Markenheftchen: 10 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: der Maulwurf fliegend in einer Rakete

Heftchen: Markenheftchen mit 10 selbstklebenden Freimarken mit dem aufgedruckten Buchstaben A
zur Ausgabe „Für Kinder“ mit dem Motiv „Maulwurf und Rakete“.
Der Autor der gestalterischen Entwürfe ist der Illustrator Zdeněk Miler, für die Briefmarke und
das Markenheftchen hat Otakar Karlas graphisch bearbeitet.
Auf der Rückseite des Briefmarkenheftchens ist zwischen dem Strichcode und dem Logo
des Maulwurfes ein Hologramm platziert, das als Schutzelement dient.

Ersttagsbrief: Ein Ersttagsbrief einschließlich eines Ersttagsstempels. Im Bildteil des Umschlages ist  der Maulwurf, stehend auf der Erde und die Rakete bewundernd, abgebildet.
Auf dem Stempel gibt es die Silhouette des Maulwurfes in der Rakete und den Text:  Praha, 29.Mai 2013.

In der diesjährigen Ausgabe - Für Kinder - erinnern wir uns an Zdeněk Miler, den tschechischen Regisseur und Zeichner der Zeichentrickfilme für Kinder, Autor der beliebten Figur Der kleine Maulwurf. Zdeněk Miler ist am 21. Februar 1921 in Kladno geboren und am 30. November 2011 in Nová Ves pod Pleší gestorben.
Seine künstlerische Tätigkeit hat er in den Filmateliers in Zlín begonnen. Seit dem Jahre 1945 hat er, unter der Führung von Jiří Trnka, im Barrandov-Studio Bratři v triku gearbeitet. Das Logo des Studios, drei kraushaarige kleine Jungen in Matrosenshirts, ist sein Werk. Sein erstes selbstständiges Werk wurde die animierte Geschichte O milionáři, který ukradl slunce (deutsch: Über den Millionär, der die Sonne raubte) auf dem Motiv stammend aus dem Werk von Jiří Wolker.
Am meisten wurde er durch die Zeichentrickserie über den Kleinen Maulwurf bekannt, die große Beliebtheit gewonnen hat. Zur Zeit gibt es ungefähr fünfzig Teile über den kleinen Maulwurf. Interessant ist, dass in der Serie über Den kleinen Maulwurf nicht gesprochen wird (mit Ausnahme des 1. Teiles – Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam (Jak krtek ke kalhotkám přišel). Der Maulwurf und seine kleinen Freunde geben nur Klänge von sich, welche eigentlich Stimmenaufnahmen seiner zwei kleinen Töchter Kateřinka und Barborka sind.
Seine reiche künstlerische Tätigkeit hat er auch mit Illustrationen von Kinderbüchern erweitert. Er hat z.B. auch Petiškas Märchenopa illustriert. Während des vorherigen Regimes hat er für einige Arbeiten über den Kleinen Maulwurf auch den Namen des Schriftstellers Ivan Klíma verwendet.
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Herausgabe der Inlandspostkarte -  Ballonpost

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 29. Mai 2013 die Inlandspostkarte „Ballonpost“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist ein Ballon und Menschen abgebildet, die ihn für den Flug vorbereiten. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist der über Vyšší Brod (Hohenfurth) fliegender Ballon abgebildet.
Anlässlich der Veranstaltung der grenzüberschreitenden Landesausstellung Südböhmen & Oberösterreich bietet die Tschechische Post die Transportmöglichkeit per Ballonpost an. Ungefähr Mitte August startet von dem Fussballplatz in Vyšší Brod (Hohenfurth) der Ballon (gemäß der Flugnomenklatur „der freie Ballon“) mit der tschechischen Flugkennzeichnung mit Immatrikulation OK - 1925. Der Betreiber des Ballons (Produktionsnummer 892) ist Aviatik servis, s.r.o. Der Ballon wird mit einem bunten Werbe-Aufdruck der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) versehen sein, die auch diese Ballonpost veranstaltet.
Die Philatelisten werden ihre gewöhnlichen Sendungen im Voraus vorbereiten können und sie in einem Umschlag spätestens bis zum 14. August 2013 an die Adresse: Poštovní muzeum, Klášter 136, CZ - 382 73 Vyšší Brod senden. Es ist möglich die Sendungen bis zu demselben Tag auch persönlich auf derselben Adresse zu übergeben. Ein anderer Ort der Übergabe der Sendungen für die Ballonpost ist nicht zulässig. Zum Ballonflug wird es möglich sein, die zu diesem Zweck herausgegebene Postkarte, andere Sendungen in den eigenen Umschlägen u.ä. nur in der Grund-Gewichtsstufe und der Standardgröße des Standardschreibens im Inland zu senden, die dem Nominal-Buchstaben-Wert „A“ entsprechen. In den Adressort unter der Briefmarke schreiben sie ihre oder eine beliebige Adresse auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Nach dem Nachfrankieren mit tschechischen Briefmarken können die für den Transport durch die Ballopost bestimmten Sendungen auch ins Ausland adressiert werden, aber ebenfalls nur in der grundlegenden Gewichtsstufe und der Standardgröße des Standardbriefes ins Ausland im Nominalwert, der der Markierung mit dem Buchstaben „E“ oder „Z“ entspricht.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der akademische Maler Jiří Bouda. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 15 CZK und ist ab dem 29.Mai 2013 gültig.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 15.05.2013 (19.02.2014)

Ausgabe der Sondermarke Technische Denkmäler: Staudamm Fláje

Ausgabetag: 15. Mai 2013
Entwurf: Adolf Absolon
Stich: Martin Srb
Format:  40 x 23 mm
Nennwert: 14 CZK
Druck: Rotationsstahldruck in Dunkelgrün
Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk.
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf.
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz

Briefmarke: der Staudamm Fláje

Heftchen: 8 Briefmarken mit 4 Zierfeldern (Heftchenblatt). Auf einem Zierfeld ist die Zeichnung  einer Holzkirche. Die anderen 3 Zierfelder zeigen den Aufbau des Damms (Betonierung- Prozedur, die Kranbahnen und die komplizierte Ausschalung). Die Zierfelder in der Größe
von 19 x 23 mm sind mit Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck in Hellgelb gedruckt.
Ersttagsbrief: die technische Zeichnung des Damms. Im Sonderstempel ist ein Detail des Damms  und der Text: Fláje, 15.5.2013.

Die Wassersperre Fláje ist eine Talsperre des Pfeilerstautyps und ist die einzige ihrer Art in der Tschechischen Republik, die zweite solche gibt es in der Schweiz. Sie befindet sich im Erzgebirge in der Grenzlandzone mit Deutschland im Kataster der Gemeinden Český Jiřetín (Georgendorf) und der ehemalige Fláje (Fleyh). Ihr Wasser verlässt das Land in Český Jiřetín (Georgendorf) und läuft in der unweiten Grenztalsperre Rauschenbach in Sachsen weiter. Dank ihrer einzigartigen Konstruktion gehört sie zum Kulturerbe der Tschechischen Republik.

Die Talsperre ist atypisch aus 35 Pfeilern gebaut – durch das Zusammenpressen eines Paares der Pfeiler entsteht die Auf-Wasser-Oberseite, die das Wasser aufhält. Dank dem unweiten Steinbruch wurde zum Bau der Talsperre das hiesige Material benutzt. Den Pfeilerbau ermöglicht der Granit-Unterbau der Talsperre. Das Wasserwerk Fláje wurde von 1951 bis 1963 gebaut. Wegen dem einfachen Transport des Baumaterials notwendig zum Ausbau der Talsperre wurde die Seilbahn von der nächsten Eisenbahnstation (12 km) erstellt – die Moldauer Bergbahn. Zur Beendung des Werkes wurden 183 Tausend Kubikmeter Beton verbraucht, die einen Inhalt von über 22 Millionen Kubikmeter Wasser aufhalten, das in die unweite sächsische Talsperre weiter läuft.

Das Wasserwerk Fláje hat eine bedeutende Rolle bei den Überschwemmungen im Jahre 2002 gespielt, als es während eines Tages so viel geregnet hat, das den halbjährigen Durchschnitt darstellt. Die Einwohner der angrenzenden Gebiete hatten so Zeit für die Vorbereitung und aus dem tausendjährigen Wasser wurde das fünfzigjährige Wasser. Das Wasserwerk Fláje senkte mit seiner Retention-Wirkung bei einem vollen Vorratsraum den Kulminations-Durchfluss der 100-jährigen Überschwemmungswelle von dem Wert 51,2 m3/s auf den Wert von 27,4 m3/s.

Die Talsperre hat einige Systeme für die Kontrolle der Sicherheit des ganzen Baus. Zum Beispiel können wir das Pendel in der Form einer Stahlsaite nennen, die die Neigung der Talsperre von Wasser und Terrain kontrolliert. Zu den weiteren Kontrollmechanismen gehört vor allem das hydrostatische Messen, das die Neigung der Pfeiler selbst kontrolliert, nicht nur die Wölbung des Baus. Im Falle eines Kollapses des Staudammes ist es möglich, die ganze Talsperre innerhalb von zwei Wochen abzulassen.

Auf dem Platz der Talsperre hat die Gemeinde Fláje (Fleyh) gestanden, die abgerissen werden musste. Gerettet wurde nur die kleine Holzkirche, die demontiert, und umplatziert wurde. Sie wird in dem unweiten Český Jiřetín (Georgendorf) verwendet.
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Herausgabe der Sondermarke Prager Burg – Paolo Caliari, Veronese: Porträt des Goldschmieds und Antiquars Jakob König

Ausgabetag: 15. Mai 2013
Stich: Miloš Ondráček
Format:  40 x 50 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Flachstahlplattendruck in Ocker, Rot, Braun, Blau und Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Braun
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: das Bild „Porträt des Goldschmieds und Antiquars Jakob König“

Ersttagsbrief: Veroneses Porträt nach der zeitgemäßen Graphik aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Stempel ist im Kreis ein Detail des Bilderrahmens „Porträt des Goldschmieds und Antiquars Jakob König“ und der Text: Praha, 15.5.2013.

Paolo Veronese war ein italienischer Renaissance-Maler, der im 16. Jahrhundert gelebt hat. Paolo Caliari (auch Cagliari), nach dem Geburtsort „Veronese“ genannt, war ein italienischer Maler, der in den Jahren 1528-1588 lebte. Malen hat er von dem örtlichen Meister Antonio Badile gelernt, der die konservativere Form der Renaissance-Kunst gekannt hat. Dieser Traditionalismus ist Paolo Veronese während seiner Karriere auch nach seiner Umsiedlung nach Venedig im Jahre 1553 eigen geblieben.

Die Anfänge seiner venezianischen Werkes in den Jahren 1555 – 1565 definieren kontrastreiche Kompositionen des Lichtes und der Dunkelheit auf seinen Bildern. Der Beweis sind die Leinwände aus der italienischen Kirche von St. Sebastian. Der Gegensatz der hellen und der dunklen Flächen stellt den Eindruck der Plastizität dar und ist vor allem in den Decken-Malereien deutlich.

Den Höhepunkt seiner Schaffung erreicht Paolo Veronese in den Jahren 1565-1580, als er sich schon als anerkannter venezianischer Maler den gemäßigten Kompositionen widmet. Aus dieser Zeit stammt auch das in der Gemäldegalerie der Prager Burg ausgestellte Bild, das das Aussehen des deutschen Goldschmieds wirkend in Italien in den Diensten des Kaisers Rudolf II. darstellt.

Schon zu Lebzeiten wurde er zu den Drei größten Maler seiner Zeit eingeordnet, als Tizian seine tief spirituellen Werke gemalt hat, Tintoretto hat die Grundlagen von Manierismus verkörpert und Veronese war der letzte Maler des festlichen Lebens in Venedig. Seine dekorative Farbigkeit ist im 18. Jahrhundert in dem Gemälde von G. B. Tiepolo oder in den Gemälden von P. P. Rubens ersichtlich und für die Gegenwart hat ihn im 19. Jahrhundert P. Cézanne wieder entdeckt.

Mit dieser Ausgabe setzt die wieder entdeckte Ausgabe Prager Burg fort.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 02.05.2013 (19.02.2014)

Herausgabe der Sondermarke Europa – POSTVERKEHRSMITTEL

Ausgabetag: 2. Mai 2013
Entwurf der Marke: Karel Dvořák
Linienzeichnung und Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck : Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Gedruckt in Kleinbögen zu: 6 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: eines der Symbole der Geschichte der tschechoslowakischen Post - der von Pferden  gezogene Post-Paket-Wagen

Ersttagsbrief: das Logo der tschechoslowakischen Post. Auf dem Stempel ist symbolisch ein Paket  dargestellt und der Text: Praha, 2.5.2013

Die alljährliche Ausgabe gleich für alle Staaten vereinigt in der Organisation PostEurop hat dieses Jahr das einheitliche Motiv – Postverkehrsmittel - bekommen.

Eines der Symbole der Geschichte der tschechoslowakischen Post stellt der von Pferden gezogene Post-Paket-Wagen dar. Sein Model der Marke IV ist typenmäßig aus dem Eingespann-Lastwagen der österreichischen Postverwaltung ausgegangen. Gleich wie der österreichische wurde er in der Regel von einer Pferdekraft gezogen und die tschechoslowakische Post hat mittels dessen Paketsendungen zugestellt, die sowohl an Firmen, als auch an Haushalte adressiert waren. In Bezug auf die langsam fortschreitende Motorisierung hat er noch zu Beginn der 60er Jahre zu den Postverkehrsmitteln des 20. Jahrhunderts gehört.

Obwohl er nicht zu den größten gehört hat, macht er, verstärkt mit der Blechverkleidung des Holzkastens, einen sehr robusten Eindruck. Der abschließbare Laderaum des Schrankes hat ein Volumen von 3 Kubikmeter betragen. Für den Transport der Pakete konnte man jedoch auch das Dach verwenden, das mit einem Geländer versehen wurde. Die Tragfähigkeit des Wagens wurde auf eine ganze Tonne festgelegt. Nach der Dämmerung wurde die Fahrsicherheit mit einer, später mit zwei Leuchten gewährleistet, platziert an den Seiten in dem oberen Teil des Schrankes hinter dem Sitz des Postillions.

In der Exposition des Postmuseums in Hohenfurth (Vyšší Brod) befindet sich nicht nur der ursprüngliche Paketwagen der Marke IV aus der Ersten Republik, sondern auch einige Modelle der Paketwagen aus derselben Zeit, die mit ihrer präzisen Verarbeitung das Aussehen der weiteren Typen glaubwürdig darstellen, verwendet für den Transport der Pakete in dem tschechoslowakischen Staat.

Für das Motiv des Ersttagsumschlages (FDC) wurde das Logo der tschechoslowakischen Post ausgewählt, verwendet seit 1923 auf den Postwägen. Es besteht aus dem traditionellen Symbol des Postwesens – aus dem Posthorn, dem kleinen Staatswappen der ČSR und Schnüren mit Troddeln in den Staatsfarben – weiß, rot und blau. Es wurde von der Prager Firma Karel Mollenda gemäß dem eigenen grafischen Entwurf geliefert. Es wurde erst durch das Wappen der Verbindungen ersetzt, eingeführt im Jahre 1963.

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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 24.04.2013 (19.02.2014)

Staatspräsident der Tschechischen Republik

Ausgabetag: 24. April 2013
Stich: Miloš Ondráček
Format: 19 x 23 mm
Nennwert: „A“ Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Druck der Briefmarke: Rotationsstahlstichdruck komb. mit Tiefdruck
Farben der Briefmarke: Dunkelviolett (RStDr.), Rot
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk.

Briefmarke: die Abbildung des Staatspräsidenten der Tschechischen Republik Miloš Zeman

Am 8. März 2013 wurde Miloš Zeman der dritte Staatspräsident der selbstständigen Tschechischen Republik. Nach zehn Jahren hat er Václav Klaus an der Spitze des Staates ersetzt. Die zweite Runde der Präsidentenwahl, in der er Karl Schwarzenberg besiegt hatte, wurde durch die Inauguration des Staatsoberhauptes vollendet.
Tschechische Briefmarken
 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 03.04.2013 (10.04.2013)

Herausgabe der Sondermarke SCHÖNHEITEN UNSERER HEIMAT: 750. JAHRESTAG DER GRÜNDUNG DES KLOSTERS GOLDENKRON (Zlatá Koruna)

Ausgabetag: 3. April 2013
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Václav Fajt
Größe: 26 x 40 mm
Nennwert: 14 CZK
Druck der Briefmarke: Flachstahlplattendruck in Ockergelb, Rot, Violett und Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Graugrün
Gedruckt in Bögen zu: 8 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: das Kloster Goldenkron (Zlatá Koruna)
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist ein Detail des Klosters. Auf dem Stempel ist ein Detail  des Gewölbes und der Text: Zlatá Koruna, 3.4.2013

Nach der Legende hat der böhmische König Přemysl Ottokar II. das Kloster im Jahre 1263 wegen seiner Frömmigkeit gegründet. Der König sollte nämlich vor der wichtigen Schlacht bei Kressenbrunn im Jahre 1260 gegen den ungarischen König Bela IV. ein frommes Versprechen machen, dass er bei einem Sieg das Kloster gründen lässt. Nach dem Sieg hat er dann Wort gehalten. Die Gründe für die Gründung des Klosters waren gleichzeitig auch politisch. Das neue Kloster sollte der etwaigen Ausdehnung des Geschlechtes der Witigonen behindern, denen das unweite Böhmisch Krumau (Český Krumlov) gehört hat.
Der Gründer hat Goldenkron umfangreiche Grundstücke gewidmet, zu denen dann weitere von anderen Donatoren dazugekommen sind, was dem Kloster eine große Blütezeit im 14. Jahrhundert ermöglicht hat. Der Ruhm von Goldenkron ist jedoch während der Hussitenkriege verblasst. Im Jahre 1420 wurde es von den Hussiten angegriffen, die die Gebäude in Brand gesetzt und damit große Schäden verursacht haben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, währenddessen das Kloster weiter unter den Aufenthalten der Armeen und durch die Plünderungen gelitten hat, hat sich das Goldenkron zusammengenommen und hat sich unter die Musterkloster eingeordnet.
Die weitere Blütezeit war die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Hier ist die Schule für Kinder von den örtlichen Untertanen, wo gemäß der damals modernen anschaulichen Methode unterrichtet wurde. Leider gerade damals, im Jahre 1785, wurde die vielversprechende Entwicklung des Klosters unerwartet mit dem aufhebenden Dekret des Kaisers Joseph II. beendet und seit dieser Zeit hat hier das Ordensleben definitiv aufgehört.
Die Gebäude des Klosters haben danach die Krumauer Schwarzenbergs (im Jahre 1787) gekauft, die es vermietet haben. Im Jahre 1909 hat man mit den Rekonstruktionen der Klostergebäude angefangen, die auch während des 2. Weltkrieges verlaufen sind. In dieser Zeit wurde das Kloster der Schwarzenbergs von den Protektoratbehörden beschlagnahmt und im Jahre 1948 ist es ins Eigentum des Tschechoslowakischen Staates übergegangen. In den Jahren 1979 bis 2000 war es unter der Verwaltung der Staatlichen wissenschaftlichen Bibliothek und nun wird es von dem Nationalen Denkmalamt verwaltet. Im Jahre 1995 wurde das Goldenkroner Kloster zum nationalen kulturellem Kulturdenkmal erklärt.

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Herausgabe der Sondermarke PERSÖNLICHKEITEN: George Orwell (1903 – 1950)

Ausgabetag: 3. April 2013
Entwurf: Oldřich Kulhánek
Stich: Miloš Ondráček
Größe: 23 x 40 mm
Nennwert: 26 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarz komb. mit Tiefdruck in Blau, Dunkelrot und Hellrot
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelblau
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: das Porträt von George Orwell
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist ein Porträt der Arroganz abgebildet. Auf dem Stempel ist  ein Auge und der Text: Praha, 3.4.2013

George Orwell steht als Pseudonym des Visionärs, mit dem eigentlichen Namen Eric Arthur Blair. Er ist am 25. 6. 1903 in Indien geboren und am 21. 1. 1950 gestorben. Er war ein britischer Journalist, Essayist und Schriftsteller. Durch seine allegorischen Romane wie „Farm der Tiere“ und „1984“ wurde er weltbekannt, beschreibend Unhumanität der totalitären Ideologien, die erstaunlicherweise wahre Vision der Utopien waren himmelweit entfernt.
Nach England hat Blair seine Mutter gebracht, als er ungefähr ein Jahr alt war. Er ist in Oxfordshire aufgewachsen und nach dem örtlichen Flüsschen Orwell hat er später das Pseudonym angenommen.
In seiner Jugend hat er eine private Mittelschule und das Prestige-Eton-College besucht. Da ihm seine Eltern das Studium an der Universität nicht bezahlen konnten, hat er begonnen im Jahre 1922 für die Indian Imperial Police in dem damaligen britischen Indien in Burma zu arbeiten. Hier sind die Anfänge seines Hasses gegenüber dem Imperialismus und auch hier hat er begonnen sich der linken Politik zu neigen. Seine Erlebnisse hat er in seinem Erstlingswerk, dem Roman „Tage in Burma“ beschrieben, herausgegeben im Jahre 1934.
Im Jahre 1927 ist er nach England zurückgekehrt, hat begonnen Essays zu schreiben und als Journalist zu arbeiten. Einige Zeit hat er auf der Straße als Herumtreiber gelebt und hat sich in der Unterschicht der Gesellschaft bewegt. Seine Erlebnisse hat er zum Beispiel im Buch „Erledigt in Paris und London“ verwertet, herausgegeben im Jahre 1933. Die politischen Ereignisse in Europa berühren ihn stark und so wird er Sozialist, Antifaschist und Kritiker aller nicht demokratischen politischen Tendenzen.
Nach dem Jahre 1936 hat sich Orwell als Freiwilliger an dem spanischen Bürgerkrieg beteiligt, indem er in den Einheiten der Milizen gekämpft hat. Seine Erlebnisse und Eindrücke aus dem spanischen Bürgerkrieg hat er in dem Buch „Mein Katalonien“ beschrieben, in dem er auch seine schwere Verletzung aus dem Jahre 1937 schildert. Im Jahre 1938 hat er kurz in Marokko gelebt.
Bis 1940 hat Orwell Rezensionen zu Büchern für die Neue englische Wochenzeitung geschrieben. An dem Zweiten Weltkrieg hat er sich wegen einer langwierigen Tuberkulose nicht beteiligt und im Jahre 1940 hat er begonnen für BBC zu arbeiten und mit seinen Kommentaren hat er auch fleißig in Zeitungen und Zeitschriften beigetragen. Kurz vor seinem Tod hat er seinen essentiellen visionären Roman „1984“ geschrieben. Sein Werk wurde auch verfilmt.
Obwohl er Bücher über die Diktaturen des kommunistischen Typs geschrieben hat, hat er sich selbst als Sozialist gefühlt. Orwells Bücher und Essays betreffen nicht nur Politik, sondern kommentieren auch das Leben deren Zeit und beschäftigen sich mit sozialen Themen. Allgemein wird er als einer der besten englischen Essayisten gehalten. In der kommunistischen Tschechoslowakei war er auf der Liste der verbotenen Autoren und seine Bücher im Tschechischen wurden in Exil-Verlagen herausgegeben.
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Herausgabe der Inlandspostkarte - 70. JAHRESTAG DES PHILATELISTEN-KLUBS 00-15, SAMMLER VON SPEZIAL – BEREICHEN IN PRAG

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 3. April 2013 die Inlandspostkarte „70. Jahrestag des Philatelisten-Klubs 00-15, Sammler von Spezial-Bereichen in Prag“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Auf der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ ist der bekannte Postdienst-Aufkleber abgebildet, der von den Postbeamten auf die Sendungen geklebt wurde, in deren Adressen die PLZ gefehlt hat oder nicht richtig war. Der Eindruck wird dem bedeutenden 40. Jahrestag der Einführung der Postleitzahlen (PLZ) in unseren Postvertrieb gewidmet. Der abgebildete Aufkleber ist witzig zwischen dem Namen des Staates, dem Nennwert, bzw. dem Buchstaben A, den Jahreszahlen und den ergänzenden Texten angeordnet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. In dem linken Teil der Postkarte ist das Wertzeichengerät Postalia über dem Einschreibe-Eil-Brief abgebildet, der an den ehemaligen Ort der Veranstaltung der Klub-Treffen, adressiert wurde.
Der Philatelisten-Klub 00-15, Sammler von Spezial – Bereichen in Prag, wurde am 13. 5. 1943 gegründet als Abteilung der Philatelie beim Sportclub für Arbeitnehmer in der Hauptstadt Prag. Nach der Gründung des Verbandes der tschechoslowakischen Philatelisten im Jahre 1965 hat der Club den gegenwärtigen Namen mit der Registriernummer angenommen. Während der 70-jährigen Tätigkeit haben im Club viele hervorragende Sammler, Aussteller, Publizisten und Organisatoren gewirkt, von denen wir hier wenigstens den Club - Gründer Herrn Václav Nebeský, den ersten Vorsitzenden Hern Josef Kolařík und den langjährigen Club-Vorsitzenden JUDr. Vratislav Palkoska nennen. "Spezial - Bereiche in der Philatelie", für die später die Bezeichnung "Postgeschichte und Postkarten" gewählt wurde, haben das Interesse der Sammler von Briefmarken auch für den Postverkehr, seine historische Entwicklung, Belege aus der Vor-Philatelie, Postkarten, Ganzsachen, diverse Poststempel-Abschläge, verschiedenste Postaufkleber sowie Belege diverser Postbeförderungen bedeutet.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der akademische Maler Pavel Sivko. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 15 CZK und ist ab dem 3. April 2013 gültig.
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Herausgabe der Sonderpostkarte IGLAU (JIHLAVA) - OSTROPA

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 3. April 2013 die Sonderpostkarte „Iglau (Jihlava) - Ostropa“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „E“ heraus. . Der Buchstabe „E“ entspricht der Gebühr für einen Priority-Standardbrief bis 20 g in europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 20 CZK.
Auf der eingedruckten Buchstabenmarke „E“ ist die Logo-Abbildung der Ausstellung. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Für den linken Teil der Postkarte wird die älteste Abbildung des Iglauer Stadtwappens aus dem Codex Gelnhausen aus dem ersten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts verwendet. Die Herkunft der Illumination: „Mährisches Landesarchiv in Brünn – Staatliches Bezirksarchiv Iglau, Fonds: Archiv der Stadt Iglau bis 1848, Abt. Amtsbücher und Handschriften, Inv. Nr. 17, Codex Gelnhausen, F. 68r, Codex Gelnhausen, Iglauer Stadtwappen“.
Die Ausstellung OSTROPA 2013 ist die nationale spezialisierte Wettbewerbs-Ausstellung für Briefmarken in der Kategorie - National. Das Ziel der Ausstellung ist es die Philatelie zu propagieren und die Vertiefung der beiderseitigen Zusammenarbeit der tschechischen und deutschen Philatelisten zu unterstützen. Die Ausstellung wird an den Tagen stattfinden, wenn wir uns an den 90. Jahrestag der Gründung des Clubs der tschechischen Philatelisten in Iglau erinnern werden. Das Jahr 2013 ist auch der 20. Jahrestag der Tschechischen Republik und der 20. Jahrestag der Ausgabe der ersten tschechischen Briefmarke.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke ist Jiří Pýcha und des Bildteils der Postkarte ist Martin Kos. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Sonderpostkarte beträgt 25 CZK und ist ab dem 3. April 2013 gültig.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 06.03.2013 (10.04.2013)

Ausgabe der Sondermarke Schlepper – Dampfer „Péčko“

Ausgabetag: 6. März 2013
Entwurf: Pavel Sivko
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk der Briefmarken Schlepper-Dampfer „Péčko“ 18 und 25 Stk der Briefmarken Hubschrauber Aero HC2 – Heli Baby)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelblau
Ersttagsbrief: der Bug des Dampfers. Im Sonderstempel ist ein Rettungsring und der Text: Praha, 6.3.2013.
Maximum-Karte: am 6.März 2013 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des Dampfers  „Péčko“ 18 herausgegeben , die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Die Fracht-Schifffahrt wird seit der Urzeit praktiziert. Theoretisch seit den Zeiten, als der Mensch zum ersten Mal die Fracht auf irgendein beliebiges Schiff oder Floss geladen hat und sich mit der Strömung zu seinem Bestimmungsort transportieren ließ. Wenn er dieses Wasserfahrzeug im Ziel seinem Schicksal jedoch nicht überlassen hat oder es für die weitere Verwendung nicht verkauft hat, musste er es gegen den Strom auf die Zug- oder Schleppart und andere Weise zum Ausgangsort zurückziehen.

Zuerst haben die Menschen die Schiffe mit Hilfe eines genügend langen Seiles zurückgezogen. Diese Arbeit haben meistens professionell die Leute aus den Dörfern an Flüssen ausgeübt und sich so ihre Ernährung verdient. Diese Art war sehr schwer und mühsam sowohl für die Schlepper, als auch für den Steuermann, der das Schiff vom Ufer fernhalten musste. In späteren Zeiten wurden zu dieser Tätigkeit auch Pferde und Kühe, später auch Fahrzeuge oder Traktoren verwendet sowie Lokomotiven auf den dazu bestimmten Schienen. Die in der Vergangenheit ausgebauten Überzugspfade, die an einigen Plätzen bis heute erhalten geblieben sind, werden jetzt als touristische Fuß- oder Radfahrwege verwendet.

Die größte Entwicklung in der Schlepp-Schifffahrt hat mit der Erfindung der Dampfmaschine gestartet (später durch das Diesel-Aggregat ersetzt). Zu dem größten Aufschwung in der Schlepp-Schifffahrt kommt es im 19. Jahrhundert, als es dank der Technik möglich ist, die Ware bequem zu transportieren, sowohl mit dem Strom als auch gegen den Strom. Ende des 20. Jahrhunderts wird die Schlepp-Schifffahrt durch die Schub-Schifffahrt ersetzt.

Die bei uns verwendeten Dampfer des Typs „P“, genannt „Péčka“, waren Schrauben-Dampfer ursprünglich für den Einsatz im Hamburger Hafen bestimmt. Gegenüber den traditionellen Fluss-Schlepp-Dampfern waren sie kürzer, breiter und mit höherem Tiefgang. Die Schiffsschrauben bei den größten Modellen haben den Durchmesser von bis zwei Meter erreicht. Die Schiffe hatten kurze Ruder, die den Umriss des Heckes nicht überragt haben. Zum Schleppen hat der massiv abgefederte Schlepp-Haken gedient.

Die Dampfer „Péčka“ waren häufig verwendet und haben zu den Errungenschaften ihrer Zeit gehört. Auf dem Moldau-Elbe-Weg haben sie zu den meistv erbreiten Wasserfahrzeugen gehört. Die Karriere der Dampfer des Typs „P“ wurde mit dem Aufstieg der Diesel-Motoren, mit ihren höheren Leistungen, beendet.
 
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Ausgabe der Sondermarke Hubschrauber Aero HC2 – Heli Baby
 
Ausgabetag: 6. März 2013
Entwurf: Pavel Sivko
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk der Briefmarken Schlepper-Dampfer „Péčko“ 18 und 25 Stk der Briefmarken Hubschrauber Aero HC2 – Heli Baby)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelblau
Briefmarke: der Hubschrauber Aero HC2 – Heli Baby
Ersttagsbrief: ein Detail des Hubschraubers. Im Sonderstempel ist eine Spirale die einen  schnelldrehenden Rotor symbolisiert und der Text: Praha, 6.3.2013.

Maximum-Karte: am 6.März 2013 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des Hubschraubers Aero HC2 Heli-Baby herausgegeben, die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Die Anfänge der Entwicklung des ersten tschechischen Hubschraubers werden in die 40. Jahre des 20. Jahrhunderts in der Fabrik Aero datiert. Der Bau eines Prototyps hat im Jahre 1951 gestartet, der erste „gefesselte“ Probeflug hat im März 1954 und der erste scharfe Flug im Dezember desselben Jahres stattgefunden. Die offizielle Premiere für die Öffentlichkeit wurde im Jahre 1955 auf der Brünner Messe veranstaltet. In die Serien-Produktion wurde im Jahre 1957 investiert, aber auf Grund technischer Probleme mit den Motoren war sie um ein Jahr später unter der militärischen Bezeichnung VR-2 gestartet.

Im Jahre 1961 hat man mit der Produktion des Nachfolge-Modells HC-102 mit dem stärkeren Modell mit der Leistung von 81 kW begonnen. Als technische Raffinesse für diese Zeit war es möglich den Bord mit Intercom und Radiostation auszustatten. Zu dieser Zeit wurden alle älteren Modelle mit der Bezeichnung HC-2 zurückgerufen und auf das Modell HC-102 umgerüstet.

Weitere Modernisierungen wurde für das Jahr 1963 geplant, als die Produktion des Modells HC-202 mit dem neueren Motor mit der Höchstleistung von 103 kW gestartet werden sollte. Dazu ist es jedoch nie gekommen, weil die Armee (ČSLA) die Hubschrauber der sowjetischen Armee MI-1, MI-2 und MI-4 zu verwenden begonnen hat.

Die übrig gebliebenen Reststücke der Hubschrauber HC-2 und HC-102 wurden an die Paramilitärische Organisation Svazarm übergeben und einige von ihnen wurden von Filmemachern für Filmgestaltungen verwendet. Dieser Hubschrauber wurde z.B. auch in dem Kinderfilm „O letadélku káněti“ von den Schöpfern benutzt, wo er als kleines Flugzeug dargestellt wurde.

Der abgebildete Hubschrauber ist nach dem Original gemalt, der im Nationalen Technischen Museum ausgestellt ist.

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Ausgabe der Freimarke VOLKSARCHITEKTUR

Ausgabetag: 6.März 2013
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Bohumil Šneider
Format: 19 x 23 mm
Nennwert: 14 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahlstichdruck komb. mit Tiefdruck
Farben der Briefmarke: Violett-Schwarz (RStDr.), Violett
Gedruckt in Bögen zu: 100 Stk.
Briefmarke: das Landhaus mit der Haus-Nr.451 in der Minderstadt Nový Hrozenkov (Neu Hrosenkau),  Bezirk Vsetín

Nový Hrozenkov liegt an der Straße zwischen Vsetín und Velké Karlovice im Tal der Vsetínská Bečva. Ungefähr in der Mitte der Minderstadt, von der neuzeitlichen Bebauung umgeben, ist eine kleine Gruppe der gezimmerten Landhäuser erhalten geblieben.
Das Landhaus mit der Haus-Nr. 451 stammt aus dem Jahre 1835. Es ist gezimmert, im dreiteiligen Kammertyp mit zwei Giebeln und einem kleinen Dach entlang der Unterseite des Giebels. Die Verschalung von Giebeln ist mit der so genannten Lattenverzierung gedeckt. Der nördliche Giebel verkehrt gerichtet in die Gemeinde, ist geweißt und unter dem Senknetz gibt es eine gemalte ornamentale Verzierung und die Aufschrift mit dem Namen des Baumeisters. Rund um die Fenster gibt es ebenfalls eine weiße Kalkverzierung – geformte Flecken, die mit dem abergläubischen Schutz des Hauses zusammenhängt. Das Landhaus ist senkrecht auf die Schnittstelle von zwei Terrainebenen situiert, sodass die südliche Giebelwand auf einem hohen Steinsockel ruht, gleichzeitig als Keller verwendet. Aus dieser Ansicht ist die Abbildung auf der Briefmarke. Die Komposition ergänzen noch zwei gemeißelte Bienenstocke.
Seit 1977 ist im Objekt das Denkmal von Antonín Strnadel, eines bedeutenden Malers und Illustrators, errichtet, der mit seinem Werk die hiesige Gegend verherrlicht.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 13.02.2013 (10.04.2013)

Herausgabe der Sondermarke Persönlichkeiten: BERTHA VON SUTTNER (1843 – 1914)

Ausgabetag: 13. Februar 2013
Entwurf: Renáta Fučíková
Linienzeichnung und Stich des FDC´s: Václav Fajt
Größe: 23 x 40 mm
Nennwert: 18 CZK
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck mit Linienzeichnung
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarzgrau
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
 
Briefmarke: das Porträt von der böhmisch-österreichischen radikalen Pazifistin, Publizistin und Schriftstellerin – Baronin Bertha Sophia Felicita von Suttner
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags sind Alfred Nobel und Bertha von Suttner abgebildet, wie sie  gemeinsam im Garten sitzen und plaudern. Auf dem Stempel sind beide Seiten der Medaille des Friedensnobelpreises abgebildet und der Text: Praha, 13.2.2013.

Die Baronin Bertha Sophia Felicita von Suttner geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (9. Juni 1843, Prag – 21. Juni 1914, Wien) war eine böhmisch-österreichische radikale Pazifistin, Publizistin und Schriftstellerin.

Einer ihrer größten Erfolge ist das Buch „Die Waffen nieder!“ („Odzbrojte!“) aus dem Jahre 1889. Dieser Roman hat großes Aufsehen erregt und hat die Autorin zu den Hauptvertretern der Friedensbewegung in der Welt gemacht. Aktiv hat sie sich an den Anti-Kriegsveranstaltungen beteiligt. Sie hat sich für die Gründung des internationalen Schiedsgerichts in dem niederländischen Den Haag eingesetzt und die Rechte von Frauen und von ethnischen Minderheiten verteidigt. Öffentlich hat sie die Missbilligung des Antisemitismus geäußert; sie wurde in die Spitze des Ausschusses der Friedensorganisationen gewählt.

Im Jahre 1875 ist sie Privatsekretärin von Alfred Nobel geworden und ihre Zusammenarbeit hat sich zu einer lebenslangen Freundschaft entwickelt. In einem der vielen Briefe hat ihr Nobel anvertraut, dass er einen Fond für Auszeichnungen von Ärzten, Wissenschaftlern und der Leute gründen möchte, die den größten Beitrag der Menschheit erwiesen haben. Die Baronin Suttner war eine Inspiration, dass der Nobelpreis auch den Leuten erteilt wird, die sich für den Frieden verdient gemacht haben.

Am 10. Dezember 1905 hat Bertha von Suttner als erste Frau in der Welt den Friedensnobelpreis erhalten, den sie am 18. April 1906 in Kristiania, dem heutigen Oslo, übernommen hat.

Die Hinweise auf ihre Ideen und Lebensphilosophie „unnötiges Leiden durch den Krieg gebracht“ erscheinen immer noch in der heutigen Zeit. Zahlreiche Städte im Österreich und Deutschland tragen ihren Namen in der Benennung von Schulen, Straßen oder Plätzen. Bertha von Suttner ist auch auf der österreichischen Münze im Wert von 2 Euro abgebildet. Ihr Porträt hat sich auch auf der älteren österreichischen 1000-Schilling-Banknote befunden.
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Herausgabe der Inlandspostkarte JIŘÍ TRNKA

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 13. Februar 2013 die Inlandspostkarte „Jiří Trnka“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist eine polychromierte Plastik des Hl. Georg abgebildet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist das Selbstporträt von Jiří Trnka und der tschechische Text „Die Ausstellung von Jiří Trnka im Georgskloster 2013“.
Professor Jiří Trnka (24. Februar 1912, Petrohrad – 30. Dezember 1969, Prag) war tschechischer bildender Künstler, Illustrator, Bildhauer, Drehbuchautor und Regisseur von Animationsfilmen und einer der Mitbegründer des tschechischen Animationsfilmes.
Von klein auf war er im engen Kontakt mit Marionetten, die in seiner Familie hergestellt wurden. In den Jahren 1929-1935 hat er die Kunstgewerbeschule in Prag besucht. Zuerst hat er die Kulissen für die Theater Spejbl und Hurvinek (Divadlo Spejbla a Hurvínka ) von J. Skupa in Pilsen entworfen und gestaltet; später im heutigen Prager Theater Rokoko (Divadlo Rokoko) hat er sein eigenes Marionettentheater betrieben. Bei seinem ersten Treffen mit dem Puppentrickfilm hat er für Werbezwecke die Figur Hurvinek geschaffen. Während des 2. Weltkrieges hat er sich ins Prager Theaterleben mit Entwürfen der Szenen und Kostümen eingeschaltet. 1945 war er Mitbegründer vom Studio im Trick (Bratři v triku). Im Jahre 1967 wurde er zum Professor an der Kunstgewerbehochschule ernannt. Die Arbeit hat ihm jedoch seine fortsetzende schwere Krankheit erschwert, der er am 30. Dezember 1969 erlegen ist. Begraben ist er am Zentralfriedhof in Pilsen.
In seinen Filmen hat er mit Vorliebe Marionetten verwendet. Zu seinen bekanntesten Puppentrickfilmen gehören Staré pověsti české (Alte böhmische Sagen) und Dobrý voják Švejk (Der brave Soldat Schwejk), gesprochen von seinem Freund J. Werich, und der abendfüllende Film nach der Vorlage von W. Shakepeare Sen noci svatojánské (Sommernachtstraum). Weitere berühmte Werke aus den 60er Jahren sind zum Beispiel die Filme - Kybernetická babička (Kybernetische Großmutter) und Ruka (Hand) - die die Totalität darstellen. Für Kinder hat er das Märchenbuch Zahrada (Garten) geschrieben und illustriert.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist die akademische Malerin Klára Trnková. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 15 CZK und ist ab dem 13. Februar 2013 gültig.
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Herausgabe der Inlandspostkarte JIHLAVA - OSTROPA

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 13. Februar 2013 die Inlandspostkarte „Jihlava - Ostropa“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 10 CZK.
Auf der Buchstaben-Sondermarke „A“ ist die Logo- Abbildung der Ausstellung. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte sind die symbolische Abbildung des Grenzpfeilers und der tschechischen Text „Iglauer Kulturdenkmal. Der Grenzpfeiler der böhmisch-mährischen Landesgrenze aus dem Jahre 1750 und das Datum 18. – 28.4.2013 “.
Die Ausstellung OSTROPA 2013 ist die nationale spezialisierte Wettbewerbs-Ausstellung für Briefmarken in der Kategorie - National. Das Ziel der Ausstellung ist es die Philatelie zu propagieren und die Vertiefung der beiderseitigen Zusammenarbeit der tschechischen und deutschen Philatelisten zu unterstützen. Die Ausstellung wird an den Tagen stattfinden, wenn wir uns an den 90. Jahrestag der Gründung des Clubs der tschechischen Philatelisten in Iglau erinnern werden. Das Jahr 2013 ist auch der 20. Jahrestag der Tschechischen Republik und der 20. Jahrestag der Ausgabe der ersten tschechischen Briefmarke.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke ist Jiří Pýcha und des Bildteils der Postkarte ist Martin Kos. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 15 CZK und ist ab dem 13. Februar 2013 gültig.
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Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 20.01.2013 (10.04.2013)

Ausgabe der Sondermarke Tradition der Tschechischen Briefmarkengestaltung: Ivan Strnad

Ausgabetag: 20. Januar 2013
Entwurf: Pavel Sivko
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format:  40 x 23 mm
Nennwert: 10 CZK
Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck
Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk.
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf.
Druck des FDC´s: Stahlstichtiefdruck in Blau
Farben der Briefmarke: Schwarz (StTdr. ) Gelb, Rosa, Hellblau und Dunkelblau

Briefmarke: ein Porträt von Ivan Strnad, links wird ein Teil des Motives aus der Ganzsache aus dem Jahre 1975 zum 50. Jahrestag der Aufnahme des automatischen Telefonbetriebs in der ČSSR (Tschechoslowakischen sozialistischen Republik) spiegelverkehrt verwendet. Im rechten Teil der Briefmarke gibt es einen weiblichen Akt aus der 30 Heller Briefmarke - Intersputnik aus dem Jahre1974.

Heftchen: 8 Briefmarken mit 4 Zierfeldern (Heftchenblatt). Auf dem Zierfeld ist eine Zeichnung eines  Kopfes aus dem Hintergrund der Briefmarke zu 1 Kčs aus der Briefmarken-Serie Welt- raum-Forschung aus dem Jahre 1977. Das Zierfeld in der Größe einer Hälfte der Briefmarke ist mit Rotationsstahldruck in Gelb, Rosa, Hellblau und Schwarz gedruckt.
Ersttagsbrief: das Motiv aus der Briefmarke 20. Jahrestag der Entstehung der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahre 1968. Im Sonderstempel ist eine Hand abgebildet, die die Initialen von Ivan Strnad (IS) schreibt und der Text: Praha, 20.1.2013.

Der tschechische Grafiker und Pädagoge Ivan Strnad ist am 3. 4. 1926 in Prag geboren und in den letzten Tagen des Jahres 2004 gestorben und wurde Anfang 2005 bestattet. Er war Schöpfer vieler tschechoslowakischen und auch tschechischen Briefmarken und Gedenkmünzen. Er war Mitglied des Vereins der tschechischen Künstler-Grafiker „Hollar“ und „Grafis“.

Ivan Strnad hat in einem speziellen Atelier für angewandte Grafik an der Hochschule VŠUP in Prag unterrichtet, wo er später Dozent wurde. Er hat sich der Briefmarken-Gestaltung, der angewandten Grafik und dem grafischen Design, den Arbeiten für Architektur und auch der Textil- und Medaillen-Gestaltung gewidmet. Er hat mehr als 100 tschechoslowakische Briefmarken und Banknoten, eine Reihe von Firmen-Marken und mehr als 20 Aktien geschaffen. Die Domäne war für ihn die freie Grafik, trockene Nadel und der Stich, geliebt hatte er figurale Kompositionen.

Während seines Lebens hat er viele Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen erhalten. Am häufigsten für die Briefmarkengestaltungen (1964: 2. Preis für die Briefmarken – 20 Jahre der ČSSR, 1966: 1. Preis für die Briefmarken-Serie Avantgarde 65; 1967, 1970 – 1972, 1974 und 1975: Preise in den Wettbewerben Die beste Briefmarke des Jahres) und eine Auszeichnung für die schönste Banknote (1980: Banknote 500,- Kčs).
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Ausgabe der Postkarte BIATHLON – WM 2013

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 21.Januar 2013 die Postkarte „Biathlon – WM 2013“ mit dem Wertzeichen-Eindruck „Z“ heraus. Der Buchstabe „Z“ entspricht der Gebühr für einen Priority-Standardbrief bis 20 g in außereuropäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 21 CZK.

Auf der Postkarte mit dem Wertzeichen-Eindruck „Z“ ist ein schießender Biathlet abgebildet. Unter der Briefmarke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Text „Tschechische Post, PTC, 2013. Auf der linken Seite von der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte sind ein Biathlet Ski fahrend, das Logo der IBU, der tschechischenText: Weltmeisterschaft im Biathlon 2013, 7. – 17. 2. 2013 und die Staatsfahne der Tschechischen Republik abgebildet.

Am Samstag, den 6. September 2008 die Abstimmung der Delegierten aus 50 Ländern auf dem VIII. Kongress der Internationalen Biathlon-Union in Prag hat sich für die Weltmeisterschaft 2013 in der Stadt Nové Město in Mähren, entschieden. Das Sportareal früher nur als ein Langlaufstadion bekannt, began im Vorjahr zum ersten Mal den Anhängern des Laufes und des Schießens in einem gemeinsamen Sportkampf dienen. Unsere Kandidatur haben bekannte Namen unserer erfolgreichen Repräsentanten wie Weltmeister Michal Šlesinger, Kateřina Holubcová, Roman Dostál und Zdeněk Vítek unterstützt. Für die WM 2013 hatten sich – Oslo, Kontiolahti und Nové město in Mähren um die Veranstaltung beworben.Die Weltmeisterschaft findet in dem Zeitraum vom 7. – 17. 2. 2013 statt. Der Erfolg der Kandidaten hat gemäß den Regeln der IBU auch das Recht, bzw. die Pflicht mitgebracht, den Weltcup 2012 als Test vor der WM zu veranstalten. Diesen Weltcup haben wir auch Anfang letzten Jahres erfolgreich veranstaltet. Die Spitzen-Biathlon-Veranstaltung ist so in unser Land nach langen 31 Jahren zurückgekehrt, die seit dem Weltcup in Jáchymov 1981 vergangen sind. Die Weltmeisterschaft findet so in unserem Land zum ersten Mal statt.

Der Autor des gestalterischen Entwurfs des Wertzeichen-Eindrucks ist die akademische Maler und Grafiker Jan Ungrád. Die Postkarte hat die Poštovní tiskárna cenin Praha, a.s. (Postwertzeichen-Druckerei Prag) mit vollfarbigem Offsetdruck gedruckt.

Der Verkaufspreis der Postkarte beträgt 26 CZK und ist ab dem 21. Januar 2013 gültig.
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