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Neuausgaben und News zu Briefmarken der Tschechischen Republik  im Jahr 2015

Hier finden Sie Infos zu Neuausgaben und weitere News zu Briefmarken der Tschechischen Post.

Von Thomas Schmidtkonz

Hauptbriefmarkenseite

Weitere Briefmarken - News

Nachrichten über neue Briefmarken Tschechiens

Tschechische Briefmarken

Briefmarke der Tschechischen Republik von 2015

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Inhalt

Einleitung News / Neuausgaben Neueste Tschechische Briefmarkenausgaben  
Tschechische Briefmarkenausgaben 2015      
Tschechische Briefmarkenausgaben 2014 Tschechische Briefmarkenausgaben 2013 Tschechische Briefmarkenausgaben 2012 Tschechische Briefmarkenausgaben 2011
Tschechische Briefmarkenausgaben 2010 Tschechische Briefmarkenausgaben 2009 Tschechische Briefmarkenausgaben 2008 Tschechische Briefmarkenausgaben 2007
Tschechische Briefmarkenausgaben 2006 Tschechische Briefmarkenausgaben 2005 Hauptbriefmarkenseite  

Einleitung

Die Tschechische Post gibt viele künstlerisch ansprechende Briefmarken heraus. Wegen der reichhaltigen Motive kommen auch Motivmarkensammler auf ihre Kosten. Hier werden regelmäßig die tschechischen Briefmarkenneuheiten vorgestellt.

Die offizielle Adresse für die Ausgabestelle tschechischer Marken lautet:
POSTFILA, Exportabteilung, Ortenovo nám. 16, CZ 170 24 Praha 7

Website der Tschechischen Post

News / Neuausgaben

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 16.12.2015 (28.01.2016)

Herausgabe der Sondermarken KUNSTWERKE AUF BRIEFMARKEN

Ausgabetag: 16. Dezember 2015
Stich: Pavel Kovářík (27 CZK), Václav Fajt (30 CZK), Martin Srb (34 CZK)
Format: 40 x 50 mm (27 CZK, 30 CZK),  50 x 40 mm (34 CZK)
Nennwert: 27 CZK, 30 CZK, 34 CZK
Druck der Briefmarken: Flachstahlplattendruck (27 CZK, 30 CZK) Flachstahlplattendruck in der Kombination mit Offset (34 CZK)
Druck der FDC´s: Flachstahlplattendruck
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk.
Anzahl der FDC´s: 3 Stk.
Briefmarken: 1. 27 CZK – Antonín Strnadel (1910 - 1975)
Die Braut, 1960 Buchillustration
Kunststecher: Pavel Kovářík
Farben: Ockergelb, Gelb, Rot, Blau und Schwarz
2. 30 CZK – Bohumír Matal (1822 - 1988)  Die Sitzende, 1957
Galerie der bildenden Künste in Ostrava
Kunststecher: Václav Fajt
Farben: Gelb, Rot, Blau, Rot-Braun
3. 34 CZK – Karel Nepraš (1932 - 2002) Der große Dialog, 1966
Nationalgalerie in Prag
Kunststecher: Martin Srb
Farben: Vollfarbiger Offsetdruck und schwarzer Stahl
Ersttagsbriefe:  mit der 27 CZK Marke – die Originalzeichnung aus der Verlassenschaft des Autors - Die Männer in  Trachten – gedr. in Schwarz. Auf dem Stempel ist eine Zeichnung der Röslein und der Text: Praha, 16.12.2015
mit der 30 CZK Marke – das Bild Fahrrad aus dem Jahre 1945 - gedr. in Dunkelbraun. Auf dem  Stempel ist ein Detail aus dem Bild Stillleben mit dem blauen Vogel und der Text: Brno, 16.12.2015
mit der 34 CZK Marke – das Bild Die farbige Zeichnung aus dem Jahre 1981 - gedr. in Schwarz. Auf dem Stempel ist ein Teil der Zeichnung Zwei Klaviere, zweierlei Ohren, die Feder und der Text: Praha, 16.12.2015

Antonín Strnadel, war ein bedeutender tschechischer Maler, Grafiker und Illustrator. Er ist am 10. Mai 1910 geboren und am 31. Oktober 1975 gestorben. Im Jahre 1967 wurde ihm der Titel Nationalkünstler verliehen. Er ist auf dem Prager Friedhof Slavín in Vyšehrad begraben. Er ist aus der Familie eines Waldarbeiters in Trojanovice gekommen. Auf Empfehlung des Lehrers A. Hurt hat er gemalt und Fotographien und Ansichtskarten koloriert als Helfer in der Buchhandlung des Ehepaares Parms. In den Jahren 1927 - 33 war er Schüler von J.Benda an der Kunstschule in Prag. Die weiteren drei Jahre hat er an der Prager Akademie der bildenden Künste bei Professor M.Švabinský studiert. Ab dem Jahre 1945 hat er als Professor an der Hochschule für bildende Künste in Prag gewirkt und ist zu einem bedeutenden Vertreter der tschechischen illustratorischen Nachkriegsschaffung geworden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Illustrationen. In der Malerei hat er aus der Folklore der heimatlichen Wallachei geschöpft. Als Maler hat er eine große Anzahl von walachischen volkstümlichen Gebäuden, deren Inneneinrichtung, Möbel, Werkzeuge der Hirten und ihr Leben in der Almhütte erfasst. Im Zentrum von Nový Hrozenkov, im historisch wertvollen Landhaus Nr. 451 im Zentrum der Gemeinde, befindet sich eine Gedenkstätte von Antonín Strnad, der hier zwischen den Jahren 1935 - 1936 sein Atelier hatte.

Bohumír Matal war ein tschechischer Maler, eines der jüngsten Mitglieder der Gruppe 42. Er hat zu den bedeutenden Vertretern der Nachkriegsmalerei des 20. Jahrhunderts gehört. Er ist am 13. Januar 1922 in Brünn geboren und am 7. Juli 1988 in Prudká bei Doubravník gestorben. Der Malerei ist Bohumír Matal zum ersten Mal bei einem entfernten Verwandten begegnet. Zwischen den Jahren 1937–1941 hat er die Schule für Kunst und Gewerbe in Brünn besucht. Im Jahre 1941 wurde er für seine antifaschistische Tätigkeit gefangen genommen und ins Lager Lohbruck bei Breslau gebracht. Dort hat er in einer Metallverarbeitungsfabrik gearbeitet. Dem Malen konnte er sich nicht mehr widmen, und so hat er Briefe an seine Familie geschrieben, die er immer mit einer Zeichnung ergänzt hat. Insgesamt hat er etwa zweihundert mit einer Bleistift-Zeichnung illustrierte Briefe geschrieben. Von Deutschland ist er im Februar 1945 in einem sehr schlechten Gesundheitszustand zurückgekehrt. Nach seiner Genesung hat er wieder begonnen sich der Malerei zu widmen. Im Jahre 1946 hat er in Paris mit anderen jungen Malern ausgestellt. Im darauffolgendem Jahr hat der Maler eine eigene Ausstellung, die für ihn der Club bildender Künstler Aleš veranstaltet hat. Zu den häufigsten Themen von Bohumír Matal haben der Mensch und die Stadt gehört, Zivilisation und Industrialisierung - Zement- und Papierfabriken usw. Die ersten Bilder haben die Motive von Luftschiffen, Häfen und Straßen bei Regen gehabt. Allmählich hat sich seine Arbeit mit dem Programm der Gruppe 42 eng verbunden. Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Jahre 1948 hat sich Bohumír Matal in seinem Atelier eingeschlossen und den Geist der Gruppe 42 weiter geschaffen. Mitte der fünfziger Jahre hat sich die Situation wieder ein bisschen gelockert und Bohumír Matal hat gemeinsam mit Vladislav Vaculka und Vladimír Vašíček die Gruppe „Brünn 57“ gegründet. In den sechziger Jahren erscheinen im Matals Werk Experiment und Abstraktion. Zu dieser Zeit hat er sich neben der Malerei auch der Bühnendekoration gewidmet. Nach dem Jahre 1968 ist er aus Brünn nach Prudká bei Doubravník gegangen, wo er eine Mühle gekauft hat, die er in ein Atelier umgebaut hat. Hier hat er bis zu seinem Tod gelebt.

Karel Nepraš war ein bedeutender tschechischer Bildhauer, Zeichner, Grafiker und Professor der Akademie der bildenden Künste in Prag. Er ist am 2. April 1932 in Prag geboren und am 5. April 2002 in Prag gestorben. Er hat die Fachmittelschule für Keramik in Prag abgeschlossen und von hier wurde er im Jahre 1952 an der Akademie der bildenden Künste ins Bildhaueratelier von Prof. J. Lauda angenommen. Zuerst hat er sich Zeichnungen gewidmet, dank denen es ihm gelungen ist, eine Grundlage der tschechischen Zeichen-Groteske zu erstellen. Ihn haben jedoch vor allem seine Skulpturen berühmt gemacht - seltsame rote Gestalten voller sprühender Ironie und Sarkasmus, hergestellt aus Metallrohren, Schläuchen, Schrauben, Teilen von Fahrrädern und anderen Materialien. Die Nepraš's Wesen, als ob die Haut abgezogen ist, mit sichtbaren Venen, Arterien, Sehnen und Muskeln, sind aus verschiedenem Installateurmaterial entstanden, aber zum Beispiel auch aus Damenstrümpfen mit Aceton-Lack bedeckt. Erst später hat Karel Nepraš begonnen Plastiken aus sorgfältig aufgeteilten gusseisernen Abgüssen zusammen zu setzen. Sein Werk finden wir auch im freien Prager Raum, auf dem Prokop-Platz im Prager Viertel Žižkov, wo eine sehr eigenartige Reiterstatue des tschechischen Schriftstellers Jaroslav Hašek steht, deren Fertigstellung der Autor nicht mehr erlebt hat. Wegen seiner politischen Ansichten hatte er im Zeitraum zwischen dem Prager Frühling und der Samtenen Revolution im Jahre 1989 ein Verbot auszustellen. Nach dieser unangenehmen Phase seines schöpferischen Lebens ist er jedoch zu einem sehr anerkannten Künstler geworden und im Jahre 1991 ist er sogar auf die Akademie der bildenden Künste als Professor eingetreten. Karel Nepraš hat dank seiner einzigartigen Werke zu den Pionieren der tschechischen modernen Kunst gezählt.

Tschechische Briefmarken
Tschechische Briefmarken
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Ausgabe der Buchstabenfreimarke „Z“ mit Leerfeldern für Zudrucke POSTWESEN IN DER ZEITNAHEN FRESKE

Ausgabetag: 16. Dezember 2015
Authoren der Photos: Petr und Pavel Hron
Graphische Gestaltung: Michaela Petrusová
Format der Briefmarke: 23 x 30 mm mit dem Zierfeld in derselben Größe
Nennwert: „Z“ Der Buchstabe „Z“ entspricht der Gebühr für einen Priority -Standardbrief bis 50 g in nicht-europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 30 CZK
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Offsetdruck in Braun
Anzahl der FDC´s:  1 Stk.
Gedruckt in Klbg zu: 9 Briefmarken und 12 Zierfelder
Briefmarke: Auf der Briefmarke gibt es das Detail eines Briefträgers von der Freske an der Wand in  der Halle des Saales im Hauptpostamt in der Jindřišská-Straße.

Zierfelder: Auf 6 Zierfeldern an der Seite im rechten und linken Teil des Bogens (dem angepassten Druckblatt) ist zum Ausgabedatum das Detail der Statue aus der Freske an der Wand der Halle aufgedruckt. Auf den 6 mittleren Zierfeldern wechseln die Motive des Details einer Dame mit einem Brief und eines Herrn mit einem Brief von den an der Wand der Halle  abgebildeten Fresken. Ein Teil der Auflage wird mit leeren Zierfeldern gedruckt, auf denen die Zudrucke nach Wunsch des Kunden angefertigt werden.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Ersttagsbriefes ist das Detail eines Kindes mit Briefen von der Freske  an der Wand der Halle abgebildet. Auf dem Stempel ist Amor abgebildet und der Text: Praha, 16.12.2015.
Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 11.11.2015 (20.01.2016)

Herausgabe der Sondermarke PERSÖNLICHKEITEN: JAN OPLETAL

Ausgabetag: 11. November 2015
Entwurf: Renáta Fučíková
Stich: Bohumil Šneider
Format der Briefmarke: 23 x 40 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Blau komb. mit Tiefdruck in Rot
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Blau
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: die Briefmarke in den Farben der Trikolore zeigt das Porträt von Jan Opletal.
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist eine Studentenmenge mit erhobenen Armen mit Jan  Opletal im Vordergrund und der Text „SEMPER FIDELIS“. Auf dem Stempel ist der Kopf eines Löwen und der Text: Lhota nad Moravou, 11.11.2015

Jan Opletal wurde am 31. 12. 1915 geboren und starb am 11. November 1939. Er ist zu einem der Symbole des Widerstandes der tschechischen Bevölkerung gegen die Nazi-Besatzung im Jahre 1939 geworden. Der Name dieses Medizinstudenten an der Karlsuniversität in Prag ist bereits seit vielen Jahrzehnten im Bewusstsein des Volkes untrennbar mit den tragischen Ereignissen im Herbst des Jahres 1939 verbunden.

Am 28. Oktober 1939, am Jahrestag der Gründung des unabhängigen tschechoslowakischen Staates, sind in Prag die Anti-Nazi-Demonstrationen und Unruhen verlaufen, an denen Jan Opletal teilgenommen hat und bei denen er tödlich verletzt wurde. Seine Teilnahme an der Demonstration war bewusst und durchdacht. Er hat sich entschlossen für Freiheit, gegen Gewalt und Unterdrückung zu kämpfen. Er ist zu einem Symbol des harten Trotzes und der dauerhaften Inspiration des Kampfes für Freiheit geworden.

Nach seiner Beerdigung sind brutale Aktionen der Nazis gefolgt, die zur Schließung der tschechischen Hochschulen, Hinrichtungen und Gefangennahme von tschechischen Studenten geführt haben. Die Lebenseinstellungen von Jan Opletal, genauso wie seine Ansichten, die er mit zunehmendem Alter immer eindeutiger und offener formuliert hat, wurden in erster Linie von seiner Umgebung beeinflusst, aus der er gekommen ist. Er ist in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Seine Eltern, haben im Hinblick auf ihre schwierige soziale Situation der Familie ursprünglich wahrscheinlich nicht einmal über die Möglichkeit nachgedacht, ihren jüngsten Sohn eine höhere Schulbildung zu geben. Aber dank seiner unübersichtlichen allseitigen Begabung wurde er schließlich dank der Fürsprache seiner Lehrer in dem Litovels Real - Gymnasium eingeschrieben, wo er im Jahre 1934 das Abitur mit Auszeichnung abgelegt hat. Im Jahre 1936 wurde er an die medizinischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag eingeschrieben. Die hat er jedoch nicht beendet, der Grund war sein früher Tod. Er ist an den Folgen der nazistischen Repressionen gegen Studenten umgekommen. Im Jahre 1996 wurde ihm, in memoriam, der Orden von T. G. Masaryk der I. Klasse verliehen. Den Titel MUDr. hat Jan Opletal die Karlsuniverstät in memoriam im Jahre 1945 verliehen.

Tschechische Briefmarken

Auslands - Postkarte mit Zudruck SINDELFINGEN 2015

Die Tschechische Post, s.p. - PostFila gibt am 29. 10. 2015 eine Auslands - Postkarte mit einem Zudruck für die Internationale Briefmarken-Messe in Sindelfingen 2015 heraus, die an den Tagen vom 29. – 31. Oktober 2015 in Sindelfingen stattfindet.

Für diese Ausgabe wird eine Postkarte mit Zudruck mit der aufgedruckten Buchstabenmarke "E" verwendet. Im linken Teil der Postkarte ist ein graphischer Entwurf von Irena Vyčítalová mit dem Motiv eines Hundes vor einer Haustür, das aus einer zeitgenössischen Ansichtskarte verwendet wurde. Der Bestandteil des Bildteiles ist ein Ergänzungstext mit den Daten der Ausstellung. Der Zudruck ist mit mehrfarbigem Offset-Druck angefertigt.

Die Postkarte wird bei dem Verkaufsstand der Tschechischen Post auf der Internationalen philatelistischen Verkaufsausstellung in Sindelfingen, in der Verkaufsstelle der PostFila in Prag 7, an ausgewählten philatelistischen Schaltern der Tschechischen Post s.p. und dem Vertriebsnetz der Vertragsabnehmer verkauft werden.

Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 30 CZK und mit dem Tages- und Cachet - Stempel 32 CZK.

Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 29.10.2015, bis auf Widerruf zu verwenden.
Tschechische Briefmarken
Herausgabe der Inlandspostkarte LAURIN & KLEMENT

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 11. November 2015 die Inlandspostkarte „Laurin & Klement“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist der Laurin & Klement - Voiturette A (1905) abgebildet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2015. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist das zeitnahe Logo von Laurin & Klement abgebildet. Im unteren Teil sind Otto Hieronimus und Graf Alexander (,,Sascha“) Kolowrat (ca. 1907), die am meisten zu dem sportlichen Erfolg der Marke L & K beigetragen haben - Otto Hieronimus auch als Chefkonstrukteur der Autofabrik.
Die tschechische Firma Laurin & Klement wurde im Jahre 1895 gegründet, als der Buchhändler und Fahrradverkäufer Václav Klement und der Schlosser Václav Laurin begonnen haben in Mladá Boleslav Fahrräder unter der Marke Slavia zu produzieren. Im Jahre 1899 haben sie mit der Herstellung von Motorrädern der Marke L&K begonnen und ab dem Jahr 1905 haben sie auch Kraftfahrzeuge produziert. Im Jahre 1907 ist es zu einer Erweiterung des Werkes und der Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft gekommen und die Produktion der Motorräder wurde eingestellt. 1912 wurde an die Firma L&K die Liberecer Autofabrik RAF angeschlossen, wodurch die Lizenz für die Motorenproduktion mit Knight-Schiebersteuerung gewonnen wurde. Im Jahre 1925 wurde die Firma L&K in die Škoda-Werke eingegliedert und die neu entwickelten Kraftfahrzeuge haben die Marke Škoda getragen. Die ursprünglichen Modelle haben die Bezeichnung Škoda und auch Laurin & Klement erhalten.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der akademische Maler und Graphiker Petr Ptáček. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigem Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 18 CZK und sie ist ab dem 11.November 2015 gültig.
Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 14.10.2015 (14.12.2015)

Herausgabe der Sondermarke Dalimil-Chronik

Ausgabetag: 14. Oktober 2015
Entwurf: Prof. Zdeněk Ziegler
Stich des FDC´s: Václav Fajt
Format der Briefmarke: 40 x 23 mm
Nennwert: 21 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: das Gemälde aus der Chronik – Oldřich trifft Božena auf der Jagd, der Priester traut sie.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist benutzt ein Gemälde – Oldřich bei der Rückkehr aus dem Jagd führt Božena zu seiner Burg. Auf dem Stempel ist ein graphisch vorgerichtet Detail eines Turmes und der Text: Praha, 14.10. 2015

Die Dalimil-Chronik ist die älteste in tschechischer Sprache geschriebene gereimte Chronik, eines der wesentlichsten Werke des tschechischen Schrifttums.

Sie stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts, die Aufzeichnungen enden 1314. Nach ihrer wichtigsten Quelle wird sie auch als Kronika Boleslavská benannt. Die Chronik ist anonym und die Kennzeichnung mit Attribut "Dalimil" erscheint erst im 17. Jahrhundert. Durch die Analyse der Informationen, die der Autor im Werk dargeboten hat, kann man ableiten, dass er für seine Zeit hoch gebildet war, wahrscheinlich ein Adeliger, beziehungsweise Geistlicher mit niedrigerer Weihe.

Die Chronik enthält insgesamt 106 Kapitel. Zu Beginn schildert sie den Turmbau zu Babel, nachfolgend Gottes Strafe, Sprachverwirrung und Auseinandergehen der Menschen in verschiedene Teile der Welt. Sie setzt mit chronologisch geordneten Geschichten aus der Geschichte Böhmens fort beginnend mit der Besiedlung unseres Landes vom Urvater Čech, Sagen über Prophezeihungen von Libuše, über Přemysl Oráč und über den Mädchenkrieg. Sie endet in der Regierungszeit Johanns von Luxemburg im Jahre ihrer Beendung (1314), es gibt aber auch einige spätere Nachträge, die jedoch vermutlich der ursprüngliche Autor nicht geschrieben hat.

Aus dem Text ist der Widerstand des Chronikers gegenüber Ausländer ersichtlich, vor allem den Deutschen. Die Chronik ist nahe der Hussitenzeit. Sie schöpft aus der älteren chronikalischen Tradition, verherrlicht die Geschichte des böhmischen Staates und hebt die Rolle des Adels im Königreich nach dem Aussterben der Přemysliden und in der Zeit des Auftretens der Luxemburger auf den Thron hervor. Bereits im 14. und 15. Jahrhundert wurden viele ihre Abschriften geschaffen. Für ihre stark patriotische Stimmung war sie Gegenstand des verstärkten Interesses immer in Zeiten der nationalen Unterdrückung.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke PERSÖNLICHKEITEN: JAKUB JAN RYBA

Ausgabetag: 14. Oktober 2015
Entwurf: Eva Hašková
Stich: Lubomír Žálec
Format der Briefmarke: 23 x 40 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarzblau komb. mit Tiefdruck in Gelb, Blau und Graublau
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.

Briefmarke: die authentische Orgel aus dem Jahre 1750 aus der Pfarrkirche der Erhöhung des Hl. Kreuzes in Starý Rožmitál (Rosenthal), die Ryba selbst gespielt hat und wo wahrscheinlich zum ersten Mal auch seine berühmte Böhmische Weihnachtsmesse
(Česká mše vánoční) erklungen ist. Weiter dann das fiktive Porträt von J.J.Ryba, weil  sein wirkliches Aussehen nirgendwo belegt ist.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist die Pfarrkirche der Erhöhung des Hl. Kreuzes in Starý  Rožmitál (Rosenthal) Auf dem Stempel ist die persönliche Unterschrift von Jakub Jan  Ryba und der Text: Přeštice, 14.10.2015.

Jakub Jan Ryba war ein böhmischer Komponist der Wende der Klassik und der Romantik. Er ist am 26. Oktober 1765 in Přeštice geboren und ist am 8. April 1815 in Voltuš bei Rožmitál pod Třemšínem gestorben. Er hat die Volkslieder gesammelt, hat sie in Sammelwerke der böhmischen Lieder zusammengeschrieben. Seine berühmteste, bis heute am meisten gespielte und populärste Komposition für die Weihnachtszeit ist die Böhmische Weihnachtsmesse (Česká mše vánoční) aus dem Jahre 1796.

Bereits als achtjähriger konnte er sehr gut Klavier spielen und er hat Geige und Orgel spielen gelernt. Ab dem Jahre 1780 hat er das Gymnasium der Piaristen in Prag besucht, nach seinem Abschluss im Jahre 1785 hat er Philosophie studiert. Er hat eine beträchtliche Übersicht und Bildung gewonnen (neben Tschechisch und Deutsch hat er Französisch, Italienisch, Latein und Griechisch gelesen). Er war Anhänger der Aufklärungs-Ideenlehre. Im Jahre 1786 ist er Hilfslehrer in Mníšek geworden und von 1788 bis zu seinem Tod hat er als Lehrer in Rožmitál pod Třemšínem gewirkt.

Ryba war Autor von insgesamt rund 1300 Kompositionen unterschiedlichen Umfanges und verschiedenster Formen, von denen die geistliche Musik überwogen hat.

Stilgerecht geht das frühere Werk von Ryba aus Prinzipien des frühen Klassizismus mit dem Übergewicht der Homofonie aus. Im Laufe der Zeit reift jedoch die Ausrichtung der Musik von Ryba weiter und in seinen nach dem Jahr 1800 geschriebenen Kompositionen nähert er sich stellenweise bis an die frühromantische Musiksprache. Ryba gehört das Primat in Komposition des künstlichen weltlichen Liedes mit Klavierbegleitung für tschechische Texte.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe des Blocks mit 2 Briefmarken Tschechische Staatlichkeit

Ausgabetag: 14. Oktober 2015
Entwurf: Jan Maget
Stich der FDC´s: Václav Fajt
Größe der Briefmarke:  40 x 50 mm
Größe des Blocks: 108 x 165 mm
Nennwert: 2 x 27 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Stahldruck aus der Fläche in Schwarz
Block mit zwei verschiedenen Briefmarken: auf den Briefmarken sind Kriegsmotive abgebildet
Ersttagsbriefe: im Bildteil des ersten Umschlags ist Meister Jan Hus abgebildet, im Bildteil des zweiten Umschlags sind Grabkreuze abgebildet. Auf dem Stempel zum ersten Umschlag ist das Brustbild von Meister Jan Hus und der Text: Praha, 4.10.2015. Auf dem Stempel zum zweiten Umschlag ist der tschechische Löwe und der Text: Praha, 14.10.2015.

Auf der ersten Briefmarke ist die Enthüllung des Denkmals von Meister Jan Hus zum fünfhundertsten Jahrestag seiner Verbrennung. Lange vorbereitete Feierlichkeiten wurden verboten, aber die Enthüllung des Denkmals von Meister Jan Hus am Tag des 500. Jahrestages der Verbrennung war trotzdem eine Demonstration von völlig konkreten nationalen Sehnsüchten.

Zur Figur Meister Jan Hus und der Gottes-Kämpfer wurde auch die Figur der Exilanten nach der Schlacht am Weißen Berg hinzugefügt, die an die Verzweifelung über den Verlust der Heimat erinnert.

Die Länder der Böhmischen Krone wurden tatsächlich in ihrer eigenen Entwicklung erwürgt, die damals auf dem kulturellen Höhepunkt Europas war. Die Toleranz und Duldsamkeit unter den Katholiken und den Reformern waren anderswo unbekannt. Tschechisch war die Amtssprache und durch den Verdienst der Übersetzer der Brüder-Unität (die Kralitzer Bibel) auf die Sprache erhoben, die in der Lage ist jeden emotionalen und rechtlichen Aspekt der menschlichen Existenz zum Ausdruck bringen kann. Auf der Pavese mit dem Kelch, die auch auf dem Zierfeld abgebildet ist, gibt es die Aufschrift, die eine große Bedeutung hatte und auch für das Šalouns Drehbuch des Denkmales verbindlich ist: „Die Wahrheit wird uns frei machen“. Die Sehnsucht nach dem Leben in Wahrheit ist schließlich auch auf die Präsidentenflagge gekommen.

Im linken Zierfeld des Blocks wird mit der Fahne der Kompanie „Nazdar“ (Servus) an das Formieren der Legionen in Frankreich und ihren Kampfeinsatz im Gebiet bei Arras erinnert. Unter der Fahne gibt es die Kopie des Kreuzes von Johann von Luxemberg aus Crécy. In diesem Gebiet im nordwestlichen Frankreich haben sich schon seit dem Mittelalter die Tschechen und ihre Repräsentanten militärisch engagiert, und damit haben sie an unsere Staatlichkeit erinnert. Bei dem Dorf La Targette in der Nähe von Arras gibt es einen Friedhof der tschechoslowakischen Angehörigen der Kompanie „Nazdar“, die hier in der Schlacht bei Arras am 9. Mai 1915 dezimiert wurde. Im Jahre 1924 wurde auf Initiative des Verbandes der tschechoslowakischen Freiwilligen in Frankreich hier ein Platz für den Bau eines Denkmals für die gefallenen tschechoslowakischen Soldaten in Frankreich gekauft und Schritt für Schritt wurden hier ihre Gebeine aus allen Schlachten der Westfront aus den Jahren 1915-1918 gegeben. Nach 1945 wurden hierher auch die Gebeine der gefallenen tschechoslowakischen Soldaten aus dem Jahre 1940 auch aus dem Ende des 2. Weltkrieges bei Dunkerque gebracht, einschließlich unserer 29 Piloten. In der Mitte des Friedhofs steht ein Steinkreuz, das eine Kopie des „Böhmischen Kreuzes“ (Croix de Bohême) ist, dessen Original in den Feldern in der Nähe von Crécy - Crecy-en-Ponthieu steht und an den Tod des blinden böhmischen Königs Johann von Luxemburg in der Schlacht am 26. August 1346 erinnert.

Die Grabsteine haben eine einheitliche Ausführung (ein Kreuz für Christen und ein runder Stein für ein anderes Bekenntnis) und auf denen ist der Name des Gefallenen, Rang, Einheit und Todesdatum, falls es bekannt ist, mit einem einheitlichen Zusatz MORT POUR LA PATRIE (Er ist für sein Vaterland gestorben) angegeben. Im linken Zierfeld ist in dem Flughelm M. R. Štefánik. Der Beginn des Krieges hat Štefánik nicht überrascht, im Krieg hat er vor allem die Möglichkeit der Selbstständigmachung der Slowaken gesehen, und er hat sich bemüht die tschechoslowakische freiwillige Einheit zu erschaffen, die er gleich ab Kriegsbeginn mit Tschechen verbunden hat. Anfang des Jahres 1915 hat er das Diplom zum Piloten und den Rang des Unteroffiziers gewonnen. Auch als Pilot hatte er ständig die Unabhängigkeit der Tschechen und Slowaken im Auge und er hat versucht die tschechisch-slowakischen freiwilligen Einheiten zu erstellen. Anfang September 1915 haben sie ihn an die serbische Front gesendet, wo er diese Bemühung noch mehr entwickelt hat. Nach der Niederlage von Serbien ist er nach Paris zurückgekehrt, wo er die bedeutendsten Politiker kennen gelernt hat: Ministerpräsident Aristide Briand und den einflussreichsten Mann im französischen Außenministerium Philipp Berthelot. Štefánik hat hier weiterhin den Plan der Schaffung des tschechisch-slowakischen Staates durchgesetzt. Am 13. Dezember 1915 hat er sich mit E. Beneš getroffen und alle wurden über Štefániks und Masaryks Konzept eines selbstständigen Staates einig. Štefániks neue Aufgabe, die er sich selbst gesetzt hat, war die Erstellung eines Steuerzentrums für den gemeinsamen Widerstand der Tschechen und Slowaken und auch die Schaffung der unabhängigen tschechisch-slowakischen Truppen und seine Durchsetzung bei den Politikern.

Über diese Pläne hat er auch den Ministerpräsidenten Aristid Briand informiert und er hat das Treffen mit Masaryk vereinbart. Das Treffen von Masaryk mit Briand war erfolgreich und Masaryk hat Briand für seine Konzeption der Lösung der mitteleuropäischen Frage gewonnen.

Im linken unteren Teil des Blocks ist ein Gewirr der noch lebenden und schon gestorbenen, wütend angreifenden und machtlos fallenden Tschechen in Uniformen der widerlichen Armeen im Hintergrund der Kreuze, Symbole des Leidens und der Hoffnung. Es sind hier auch fiktive Polizeiporträts der zur Todesstrafe verurteilten tschechischen Politiker K. Kramář und A. Rašín platziert, des zukünftigen Regierungschefs und Finanzministers. Die Kriegshysterie hat die Monarchie zur Verschärfung der Sanktionen gegen die nationalen Äußerungen geführt. T. G. Masaryk und E. Beneš sind ausgewandert, um der Verfolgung zu entgehen. Tschechische Verbände wurden aufgelöst, und es kam zu einem Verbot der Verwendung von Tschechisch im Amtsverkehr. Es wurden sowohl Bücher über die tschechische Vergangenheit als auch tschechische Zeitschriften verboten - die Zensur hat die Lehrbücher und das Repertoir der Theater "gereinigt" und es ist zur Schließung der Schulbibliotheken gekommen. Im unteren Teil des Blocks ist die Kriegs-"Pieta" abgebildet. Im linken oberen Teil ist die Erinnerung an eine der heimtückischsten Waffen – die Verwendung des Kampfgases bei Yprés. Mit dem Gedanken der Verwendung des Kampfgases sind zum ersten Mal die Deutschen gekommen. Das Gas wurde in die Frontlinien in Metallflaschen gebracht. An einem Tag, wenn der Wind richtig war, wurden bei der Flasche die Hähne geöffnet und man ließ das Gas entweichen. Die tödliche Wolke wurde mit dem Wind über das Land von Niemandem bis zu den feindlichen Linien getrieben. Am 22. April 1915 nach dem zweitägigen feindlichen Artillerie - Beschuss, der die mittelalterliche Stadt Ypry vernichtet hat, haben die britischen Artilleristen die gelbgrüne über die deutschen Schützengräben steigende Wolke bemerkt. Die Wolke hat den linken Flügel der britischen Linien getroffen. Die tödliche Chlor-Wolke hat die französischen Einheiten getroffen, ihrer Abstammung meistens aus Algerien. Diese waren gegen das Gas machtlos, und so sind sie von dem Kampfplatz weggelaufen. Die kanadischen Truppen, zu denen der Rand der Wolke auch gekommen ist, haben sich tapfer gehalten. Gegen das Gas haben sie sich mit primitiven Mitteln gewehrt, die sie zur Verfügung hatten. Die Soldaten haben z.B. durch die mit Urin durchtränten Socken geatmet. Einen Monat nach den ununterbrochenen Kämpfen, am 24. Mai 1915, haben die Deutschen noch einmal einen Befehl zum Gasangriff auf Ypry gegeben. Diesmal hat das Gas die kanadischen Einheiten getroffen. Sie haben sich behauptet, aber auf Kosten schrecklicher Verluste. Rechts oben gibt es einen Blick auf den Seekonflikt. Aus tschechischer Sicht wurden die Seeschlachten bei den Dardanellen gegen die Türkei zwar nicht so verfolgt, aber einer der Hauptschöpfer der Konzeption der Landung auf Gallipoli in den Dardanellen ist die Persönlichkeit Sir W. Churchill, und sie ist aus der Sicht der weiteren Schicksale der Welt unübersichtlich. Die Landung ist gescheitert und nach ihrer Art und Weise war sie die Ursache für die Niederlage und dem Exodus der serbischen Armee. Über das Schicksal von Serbien wurde in den Dardanellen entschieden. Als die britische Invasion, die Schlacht um Gallipoli, verlaufen ist, Bulgarien hat sich nicht gewagt Serbien anzugreifen, eher hat man die Hilfe von Griechenland und Rumänien erwartet. Als es offensichtlich war, dass der britische Angriff auf Gallipoli den Atem verliert, hat sich die Situation auf dem Balkan-Schlachtfeld plötzlich verändert. Der Angriff auf Serbien hat am 6. Oktober 1915 begonnen. Der bulgarische Angriff wurde durch das Morava-Tal geführt und die österreich-ungarische Armee hat Belgrad angegriffen. Die Schlacht um Belgrad war unglaublich brutal, und trotz Hilfe der britischen und französischen Artillerie hatten die Serben gegen eine so riesengroße Übermacht keine Chance. Die Reste der Armee haben sich unter entsetzlichen Bedingungen durch Albanien und Montenegro an die Adriaküste zurückgezogen. Die serbische Historiographie nennt diese Periode oft als Serbisches Golgatha.

Rechts unten sind einige Akteure des Weltkonfliktes:der russische Zar Nikolaus II., General Hindenburg, der spätere deutsche Präsident, der englische König Georg V., Kaiser Wilhelm II. von Preußen, Marschall Ferdinand Foch, der japanische Kaiser Taišó (Jošihito), Kaiser Franz Joseph I. und der bereits erwähnte Sir W. Churchill, zu dieser Zeit der Erste Lord der Admiralität - Minister für Seewesen.

Im rechten Teil des oberen Zierfeldes ist das Porträt von Tomáš Garrigue Masaryk. Während des Ersten Weltkrieges hat Masaryk seine ursprüngliche Meinung geändert, dass es möglich ist, Österreich - Ungarn in eine moderne Vereinigung autonomer Länder zu reformieren. Masaryk ist im Januar 1915 in die Schweiz gefahren. Er hat dem britischen Außenminister das Memorandum Independent Bohemia vorgelegt, in dem er die "Wiederherstellung Böhmens als eigenständigen Staat" vorgeschlagen hat. Er hat auch eine Personalunion zwischen Serbien und dem tschechoslowakischen Staat vorgeschlagen. Am 6. Juli 1915 hat er im Reformationssaal der Universität in Genf seine berühmte Rede zum fünfhundertsten Jahrestag der Verbrennung von Jan Hus gehalten, in der er den Kampf gegen die Habsburger Vormachtsstellung erklärt hat: "Wir verurteilen die Gewalt, wir wollen sie nicht und werden sie nicht verwenden. Jedoch werden wir uns gegen Gewalt sogar mit Eisen wehren." Im nahe gelegenen Chamonnix unter dem Mont-Blanc in Frankreich hat sich Masaryk mit Štefánik getroffen. Masaryk hat die Organisiertheit und gute Geheimhaltung der sizilianischen Mafia bewundert, deshalb wurde die tschechische Widerstandsorganisation, als Geheimbund, als Tschechische Mafia genannt. Eben diese "Mafios" sind während des Ersten Weltkrieges die treibende Kraft unseres Widerstandes geworden und Professor Masaryk hat sie aus dem Exil beeinflusst. In der Achse des Bogens ganz unten ist eine feuerrote Mohnblüte. "Auf Flanderns Feldern blühen die Mohnblumen zwischen den Kreuzen, Reihe für Reihe", diese Wörter sind aus dem Gedicht des kanadischen Leutnants John McCrae, welches er im Jahre 1915 zu Ehren seines gefallenen Freundes geschrieben hat. Es hat sich sehr schnell verbreitet und hat dazu beigetragen, dass man begonnen hat, den Klatschmohn mit der Pietät für die umgekommenen Opfer der Kriegskonflikte zu verbinden. Seit Jahrhunderten schießt der Mohn aus allen Schlachtfeldern. Wahrscheinlich ist es mit dem Kalk verursacht, der in die Erde aus dem Abraum durchdringt.

Über allen Ereignissen wehen die Flaggen der teilnehmenden Staaten. In diesem Block taucht unauffällig auch die rotweiße Bikolore auf.

Im linken Teil des Blocks ist eine Silberfolie in der Form der zwei Hussiten-Fahnen angewendet. Mit diesem Nachtrag werden wir auch in weiteren Serien fortsetzen.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der selbstklebenden Buchstabenfreimarke  FLAGGE DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK

Ausgabetag: 14. Oktober 2015
Entwurf: der akademische Maler Pavel Hrach
Format: 27 x 17 mm mit der atypischen Form der Matrize
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 40 Stk der selbstklebenden Buchstabenfreimarke

Die Flagge der Tschechischen Republik ist gemäß dem Gesetz für staatliche Symbole der Tschechischen Republik (3/1993 Sb.) eines der Staatssymbole der Tschechischen Republik. Die Art und Weise der Verwendung legt das Gesetz für die Verwendung von Staatssymbolen (352/2001 Sb., ursprünglich 68/1990 Sb.) auf der heimischen und internationalen Szene fest. Vom 13. März 1990 bis zum 31. Dezember 1992 hatte die Tschechische Republik eine zweifarbige weiß-rote Flagge, die jedoch in der Praxis nur sehr sporadisch verwendet wurde.

Nach der Erklärung der unabhängigen und einheitlichen Tschechoslowakischen Republik im Jahre 1918 ist ein Problem aufgetreten als unabhängiger Staat eine Fahne zu haben, die den Staat in der Welt repräsentieren könnte. Von Anfang an wurde eine zweifarbige weiß-rote Flagge verwendet.

Eine speziell bestimmte Kommission hat auf Anlass des Universitätsprofessors G. Friedrich im Jahre 1919 die Aufgabe bekommen einen Entwurf der Fahne zu machen. Es wurden einige Entwürfe gestaltet, von denen die meisten positiven Anklänge der Entwurf mit der horizontalen Bikolore geerntet hat, die mit dem blauen Keil ergänzt wurde, der bis zu einem Drittel der Flagge gereicht hat. Der Autor dieses Entwurfes war der staatliche Beamte Jaroslav Kursa. Nach den Anpassungen wurde der Keil verlängert und reichte bis zur Hälfte der Flagge. Das Aussehen der Flagge wurde von den Abgeordneten nachfolgend am 30. März 1920 um 18:45 erklärt und anerkannt und ist die offizielle Flagge der Tschechoslowakei während ihrer ganzen Zeit, bis 1992 geworden. In der Zeit ihrer Entstehung war sie eine der ersten offiziellen Flaggen auf der Welt, die den Keil verwendeten.

Tschechische Briefmarken

Auslands - Postkarte mit Aufdruck Berlin 2015

Die Tschechische Post, s.p. - PostFila gibt am 17. 10. 2015 eine Auslands - Postkarte mit einem Zudruck für die Internationale Briefmarken-Messe in Berlin 2015 heraus, die an den Tagen vom 17. – 18. Oktober 2015 in Berlin stattfindet.

Für diese Ausgabe wird eine Postkarte mit Zudruck mit der aufgedruckten Buchstabenmarke "E" verwendet. Im linken Teil der Postkarte ist ein Motiv mit Kindern, die einen Briefkasten voll von Briefen entleeren. Das Motiv ist aus einer zeitgenössischen Ansichtskarte von der Autorin Irena Vyčítalová. Der Bestandteil des Bildteiles ist ein Ergänzungstext mit den Daten der Ausstellung. Der Zudruck ist mit mehrfarbigem Offset-Druck angefertigt.

Die Postkarte wird bei dem Verkaufsstand der Tschechischen Post auf der Internationalen philatelistischen Verkaufsausstellung in Berlin, in der Verkaufsstelle der PostFila in Prag 7, an ausgewählten philatelistischen Schaltern der Tschechischen Post, s.p. und dem Vertriebsnetz der Vertragsabnehmer verkauft werden.

Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 30 CZK und mit dem Tages- und Cachet - Stempel 32 CZK.

Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 17.10.2015, bis auf Widerruf zu verwenden.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 23.09.2015 (02.12.2015)

Ausgabe der Sondermarke HISTORISCHE VERKEHRSMITTEL: Straßenbahn T3

Ausgabetag: 23. September 2015
Entwurf: Petr Ptáček
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Schachbrettartiger Zusammendruck 25 Stk. der Briefmarke Straßenbahn T3 und 25 Stk. der Briefmarke Raddampfer Primator Dittrich)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelbraun

Briefmarke: Die legendäre Straßenbahn T3
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages gibt es den Prototyp TIII (T3) aus dem Jahre 1960 bei  einer Einstiegsinsel. Auf dem Stempel ist die Straßenbahn T3 von vorne und der Text: Praha, 23.9.2015

Maximum-Karte: Am 23. September 2015 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung der Straßenbahn T3 herausgegeben, die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Die Tatra T3 ist eine tschechoslowakische Straßenbahn, produziert Anfang der 60er Jahre bis zur zweiten Hälfte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts durch das Unternehmen ČKD Praha in der Fabrik Tatra Smíchov.

Der T3 wurde vor allem wegen des großen Gewichtes seines Vorgängers - des Typs Tatra T2 - entwickelt, der für kleinere Betreiber mit dem nicht qualitativen Gleisoberteil nicht ideal war. Dank zeitlosem Design und hochwertiger Konstruktion ist dieser neue Wagen zum Synonymum des Wortes Tram (Straßenbahn) geworden. T3 ist nämlich Rekordhalter in der Anzahl von hergestellten Stücken von einem Modell der Straßenbahn (über 14 000 produzierte Wagen). Auch in der Gegenwart ist er (wahrscheinlich) das meistverbreitete Fahrzeug auf der Welt. Zu seiner Zeit hat er zu den modernsten Wagen gehört, es wurden neue Materialien (z.B. Kunststoff und Glaslaminat) verwendet.

Der Hersteller Tatra-Werk Smíchov hat dem Prager Verkehrsunternehmen insgesamt 1184 Straßenbahnen T3 geliefert. Die Abnehmer dieser Straßenbahnen waren in der Vergangenheit auch weitere tschechoslowakische Städte mit Staßenbahn-Betrieb, die ersten waren im Jahre 1963 in Brünn (Brno) und Kaschau (Košice). Die Straßenbahnen sind aber auch im Ausland erschienen. Zuerst im damaligen Ost-Deutschland, in Karl-Marx-Stadt, Schwerin, dann im jugoslawischen Osijek (heute Kroatien) und Sarajewo (heute Serbien).

Zum größten Abnehmer ist aber zweifellos die damalige Sowjetunion geworden. In 34 Städte wurden in den Jahren 1963 bis 1987 unglaubliche 11 353 Straßenbahnen T3 ausgeliefert.

Der erste Prototyp (Evidenznummer 6101) wurde im Jahre 1960 hergestellt. Im Herbst desselben Jahres wurden in Prag die Probefahrten gestartet. Im Normalbetrieb fährt das Fahrzeug seit dem 21. Juni 1961.

Obwohl es seit den 90er Jahren zur Aussortierung von T3 in den tschechischen Städten kommt, werden ihre modernisierten Versionen durch Prag noch Jahrzehnte fahren.

Die Straßenbahnen T3 sind in das Guinness-Buch der Rekorde als einer der am zahlreichsten hergestellten Typs von Straßenbahnen auf der Welt eingetragen.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Sondermarke Historische Verkehrsmittel: Raddampfer PrimÁtor Dittrich

Ausgabetag: 23. September 2015
Entwurf: Jindřich Žáček
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Schachbrettartiger Zusammendruck 25 Stk. der Briefmarke Straßenbahn T3 und 25 Stk. der Briefmarke Raddampfer Primátor Dittrich)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelbraun

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist das Porträt von František Dittrich mit dem Text  „Primátor František Dittrich“ (Oberbürgermeister František Dittrich). Auf dem Stempel ist eine Seitenansicht der Radabdeckung mit zeitgenössischer Grafik und der Text: PRIMÁTOR DITTRICH, 1891-1937, Praha, 23.9.2015

Maximum-Karte: Am 23. September 2015 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des Raddampfers Primátor Dittrich herausgegeben, die die ganze Ausgabe

Der Raddampfer Primator Dittrich trägt seinen Namen nach dem Gründer der Prager Dampfschifffahrtsgesellschaft, dem Prager Oberbürgermeister František Dittrich, der sie im Jahre 1865 gegründet hat.

František Dittrich (1801 – 1875) ist als Sohn eines Flößers aus Podskalí geboren. Er hat zunächst diesen Beruf auch ausgeübt, aber schon im Jahre 1826 ist er Händler mit Holz geworden und dank seinem Fleiß und Fähigkeiten ist er bald einer der wohlhabendsten Bürger von Podskalí geworden.

František Dittrich war in vielen Bereichen aktiv, unter anderem hat er sich auch für die Entstehung des Nationaltheaters verdient gemacht, er war auch Inhaber der Auszeichnung "Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone".

Er war ein begeisterter Patriot: im Jahre 1845 hat er an der Gründung des Verbandes Beseda měšťanská teilgenommen und drei Jahre später im turbulenten Jahr 1848 war er Mitglied der Prager Gesandtschaft, die am 14. März zum Kaiser nach Wien mit der Petition für die Anerkennung der böhmischen nationalen Rechte gefahren ist. Im Jahre 1863 ist František Dittrich stellvertretender Bürgermeister von Prag geworden. Seine politische Karriere hat in den Jahren 1870 - 1873 ihren Höhepunkt erreicht, als er dieses Amt selbst ausgeübt hat.

Für seine Vorreiterrolle bei der Einführung der Dampf-Personenschifffahrt auf der Moldau wurde František Dittrich mit dem Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens ausgezeichnet.

Der Raddampfer Primátor Dittrich ist später populär, vor allem dank dem Buch von Jaroslav Žák und Vlastimil Rada „Meuterei auf dem Dampfer Primátor Dittrich“ (Vzpoura na parníku Primátor Dittrich) geworden, herausgegeben im Jahre 1930.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 02.09.2015 (05.11.2015)

Blockausgabe NATURSCHUTZ – EULEN

Ausgabetag: 2. September 2015
Entwurf: Libuše und Jaromír Knotek
Stich: Martin Srb
Format der Briefmarken:  40 x 23 mm (13 und 17 CZK) 40 x 50 mm (21 und 25 CZK)
Format des Blocks: 118 x 173 mm
Nennwerte: 13,17,21 und 25 CZK
Anzahl der Marken: 4 + 4 Zf.
Druck: Farbiger Offsetdruck in Kombination mit schwarzer Gravur
Druck der FDC´s: Stahlflachplattendruck
Anzahl der FDC´s: 4 Stk.
Block: mit 4 Briefmarken und 4 Zierfeldern stellt 13 ursprüngliche Eulenarten dar, die in Europa  vorkommen.

Briefmarken: 1. 13 CZK – Athene noctua (ein erwachsener Steinkauz mit Jungen)
2. 17 CZK – Aegolius funereus (ein Raufußkauz mit Jungen)
3. 21 CZK – Nyctea scandiaca (eine Schnee-Eule) oben Strix aluco (ein Waldkauz) unten
4. 25 CZK – Bubo bubo (ein Uhu)

Zierfelder: Es sind andere Eulen - Arten auf den vier Zierfeldern und den Rändern des Blocks abgebildet.

Ersttagsbriefe: a) 13 CZK – Asio flammeus (eine Sumpfohreule)
b) 17 CZK – Tyto alba (eine Schleiereule)
c) 21 CZK – Surnia ulula (eine Sperbereule)
d) 25 CZK – Bubo bubo (ein Uhu)

Das Motiv der Sonderstempel sind die stilisierten Linienzeichnungen von:
a) 13 CZK – einer Sumpfohreule und der Text: Děčín, 2.9.2015
b) 17 CZK – einer Schleiereule und der Text: Srní, 2.9.2015
c) 21 CZK – einer Sperbereule und der Text: Žacléř, 2.9.2015
d) 25 CZK – einem Uhu und der Text: Telč, 2.9.2015

Farben der Ersttagsbriefe: a) Dunkelblau b) Schwarzviolett c) Dunkelblau d) Dunkelgrün

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 2. September 2015 den Block „Naturschutz - Eulen mit 4 Briefmarken und 4 Zierfeldern heraus. Auf der Briefmarke zu 13 CZK ist ein erwachsener Steinkauz mit Jungen. Er ist ungefähr so groß wie eine Turteltaube. Früher war er eine weit verbreitete Art, heute sinken seine Bestände aus näher ungeklärten Ursachen.
Auf der gegenüberliegenden Briefmarke zu 17 CZK ist ein Raufußkauz abgebildet, wieder mit Jungen. Er ist eine scheinbar ähnliche Art, ist jedoch größer und im Vergleich zum Steinkauz, der in der vorgebeugten Lage sitzt, sitzt diese Art immer senkrecht aufgerichtet. Auf der großen Briefmarke zu 21 CZK sind zwei Eulenarten. Im oberen Teil der Briefmarke eine ankommende Schnee-Eule. Sie ist ein großer Tundrenräuber, vertretend im Fernen Norden die Uhus. Beim Mangel an Nahrung, die vorwiegend Lemminge oder Schneehasen bilden, fliegt er im Winter manchmal zu uns. Im unteren Teil der Briefmarke ist ein sitzender Waldkauz vor einer Burgruine. Er ist unsere häufigste Eule. Auf der Briefmarke zu 25 CZK ist ein Uhu. Mit der Größe von 70 cm, einem Gewicht von bis zu 4,5 kg und einer Spannweite von fast 2 m ist er die größte europäische Eule und gleichzeitig die größte Eule auf der Welt. Es ist ein Fall eines erjagten Hirschkalbes mit einem Gewicht von 13 kg nachgewiesen. Er jagt auch Raubvögel, z. B. Bussarde, Habichte, verwilderte Katzen, Füchse usw.
Andere Arten sind auf den vier Zierfeldern und Rändern des Blocks abgebildet. Z.B. die edelste europäische Eule die Zwergohreule, oder unsere kleinste Eule der Sperlingskauz, der kaum die Größe eines Spatzes erreicht.
Eulen gehören seit jeher zu der interessantesten Gruppe in der Vogelwelt. Ihre Attraktivität und Interesse für sie ist wahrscheinlich mit ihrer versteckten, vorwiegend nächtlichen Lebensweise gegeben. Früher wurden sie den Raubvögeln mit Nacht-Aktivität zugeordnet. Später haben die Forscher aus ihnen auf Grund des anatomischen Körperbaus eine selbstständige Ordnung geschaffen. Sogar die Bezeichnung "Nächtliche Raubvögel" war nicht richtig, weil die ganze Reihe von Eulen zu den täglichen Vögeln gehört. In Europa kommen 13 ursprünglichen Eulenarten vor und alle sind auf dem Block abgebildet. Davon nur die einzige, der Bartkauz, fliegt nie zu uns. Zwei Arten kommen in der Tschechischen Republik nur selten vor, aber bei uns nisten sie nicht. Die anderen zehn Eulenarten sind unsere Nistarten.

Am 2.September 2015 werden auch 4 Maximum-Karten mit Abbildungen der Eulen herausgegeben, die die ganze Ausgabe vervollständigen.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe des Briefmarkenheftchens mit 2 verschiedenen selbstklebenden Freimarken VÁCLAV ZAPADLÍK – TSCHECHISCHE AUTOS – ŠKODA III

Ausgabetag: 2. September 2015
Entwurf: Václav Zapadlík
Format: 50 x 29 mm
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Offsetdruck in Blauviolett
Markenheftchen: 8 Stk.(4 x 2) verschiedene selbstklebende Freimarken
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.
Heftchen: ein Markenheftchen mit 4 x 2 verschiedenen selbstklebenden Freimarken, vier Stücke  von jeder Briefmarke.Auf der Vorderseite des Markenheftchens sind 4 Autos abgebildet: Škoda Rapid 1947, Škoda Superb 1942, Škoda 1200 Jahrgang 1952 und Škoda Superb 1949. Im Markenheftchen sind 8 Marken (4 x 2). Auf der Rückseite sind über den Text in  tschechischer und englischer Sprache das Selbstporträt des Autors und darunter die Signatur von V. Zapadlík, ein Strichcode, das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm, das als Schutzelement dient.

Briefmarken: Autos: a) Škoda 1201 - 1955, und b) Škoda Rapid 1500 - 1947
Die Briefmarken werden in Form eines Heftchens zu 4 Stücken von jeder Briefmarke herausgegeben.

Ersttagsbriefe: Autos der gleichen Marken: a) Škoda 1201 aus dem Jahre 1955 und
b) Škoda Rapid 1500 aus dem Jahre 1947,
. Auf den Stempeln sind abgebildet:
a) die Silhouette von Škoda 1201 und der Text: Praha, 2.9.2015 und
b) die Aufschrift Rapid 1500 und der Text: Mladá Boleslav, 2.9.2015

Václav Zapadlík ist am 23. 9. 1943 in Prag geboren. In den 90-er Jahren hat die ganze Welt begonnen sich für seine zeichnerische Kunst zu interessieren. Er hat mit dem renommierten Automuseum Blackhawk Automotive Museum zusammengearbeitet. Seine Werke finden wir in den Galerien in San Francisco und Pebble Beach. Seit dem Jahr 2010 hat er für die Tschechische Post ungefähr zwanzig Briefmarken und Postkarten geschaffen. Nach dem Erfolg seiner Briefmarkenhefte "Weltberühmte Autos" und "Tschechische Autos - Škoda I und II" und historische militärische Verkehrsmittel „Mit ihnen ist die Freiheit gekommen“ kommt die Tschechische Post mit dem dritten und letzten Markenheftchen, das den Kraftfahrzeugen Škoda gewidmet ist. Die Ausgaben mit der Thematik der historischen Kraftfahrzeuge, wird fortsetzen.

Tschechische Briefmarken

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der selbstklebenden Buchstabenfreimarke  POST - CROSSING

Ausgabetag: 2. September 2015
Autor des künstlerischen Entwurfs: Die portugiesische Künstlerin Maria Noguiera
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: „E“ (entspricht dem Preis für einen Priority -Standardbrief bis 50 g in europäische Länder. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von
25 CZK)
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 40 Stk. der selbstklebenden Buchstabenfreimarken

Briefmarke: Auf der Briefmarke ist der globale Zyklus des weltweiten Austausches von  Ansichtskarten abgebildet, das sog. Post - Crossing. Die Briefmarke mit diesem Thema ist in der Reihenfolge die siebte, die die Herausgeber von Briefmarken  diesem altneuen Phänomen widmen.

Das Ziel des Projektes ist es den Leuten zu ermöglichen, die Ansichtskarten aus der ganzen Welt zu bekommen, und zwar kostenlos. Also, fast kostenlos! Das Hauptprinzip ist: Wenn Sie eine Ansichtskarte senden, erhalten Sie mindestens eine als Gegenleistung zurück, von einem zufälligen Post - Crosser, egal, wo auch immer auf der Welt.

Warum, das? Weil, genau wie die Autoren dieses Projektes, bekommen auch andere Leute gerne eine reale Post. Die Überraschung, wenn Sie Ansichtskarten aus verschiedensten Teilen der Welt (über die Sie vielleicht noch nie etwas gehört haben) bekommen, kann Ihren Briefkasten in einen Kasten voller Überraschungen verwandeln - und wem würde das nicht gefallen?

Als ersten Schritt fordern Sie die Adresse des anderen Benutzers an, dem Sie eine Ansichtskarte senden müssen. Per E-Mail bekommen Sie die Benutzeradresse und den Identifikationscode der Ansichtskarte (z.B. CZ-010101). Dieser Code (ID) ist einzigartig für jede Ansichtskarte in diesem System. Unter diesem Code wird sie von dem Empfänger registriert, und Ihre Adresse kommt erst dann daran, wenn der nächste Benutzer die Adresse anfordert, an die er die Ansichtskarte sendet. Anfangs können Sie höchstens 5 Ansichtskarten auf einmal senden. In dem Moment, wenn einer der Empfänger Ihre Ansichtskarte registriert, können Sie eine weitere senden und ihre Anzahl steigt im Laufe der Zeit nach und nach an.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke EHRE DEM SIR NICHOLAS

Ausgabetag: 2. September 2015
Entwurf: Zdeněk Netopil
Stich der Gravuren des FDC´s: Václav Fajt
Format der Briefmarke: 40 x 23 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Stahldruck in Dunkelblau
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: ein Porträt von Sir Nicholas, mit Kindern im Hintergrund
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages sind gereichte Hände in einem Judenstern und  der Text Sir Nicholas Winton, 1909 – 2015. Auf dem Stempel gibt es den Text: Sir Nicholas Winton, Praha, 2. 9. 2015.

Sir Nicholas George Winton (19. Mai 1909 London – 1. Juli 2015 Slough) war ein britischer Makler und humanitärer Arbeiter, der im Jahre 1939, 669 meist jüdische Kinder aus dem besetzten Gebiet der Tschechoslowakei vor dem Transport in die Konzentrationslager gerettet hat, indem er ihnen eine Abreise mit einem Zug in das Vereinigte Königreich sichergestellt hat.

Nicholas Winton ist in der Familie des deutsch-jüdischen Händlers Wertheimer geboren. Die Familie ist bereits im Jahre 1907 nach England emigriert und hat ihren Familiennamen auf Winton geändert. Die Eltern haben an dem jüdischen Glauben nicht so sehr gehangen und deshalb haben sie den kleinen Nicholas getauft. Nach der Grundschule in Hampstead (heute ein Teil von London) hat er die Internatschule in Stowe besucht und noch vor dem Ablegen des Abiturs hat er in einer Militärbank gelernt. Später ist er zu Verwandten nach Deutschland abgereist, und hat Erfahrungen in unterschiedlichen Banken in Hamburg, Berlin und schließlich auch in der Pariser Nationalbank gesammelt. Anfang der dreißiger Jahre ist er nach England zurückgekehrt, wo er in Folge der Wirtschaftskrise ebenfalls ein paar Bankhäuser gewechselt hat. Während seines Urlaubs im Winter 1938 hat er sich in die Rettung jüdischer Kinder aus der Tschechoslowakei eingebunden, denen er geholfen hat bis zum Kriegsausbruch nach England einzureisen. Während des Krieges hat er bei der Royal Air Force gedient, wegen seiner schwächeren Sehkraft jedoch nur in der Administration, obwohl er die Piloteneignung bereits vor dem Krieg erhalten hat. Aus der RAF wurde er im Jahre 1945 im Rang eines Leutnants von der Luftwaffe entlassen. Nach dem Krieg hat er sich wieder dem Bankwesen in England gewidmet.
 

Tschechische Briefmarken

Postkarte mit Zudruck Sběratel – sammler – collector 2015

Die Tschechische Post. - PostFila bringt am 2. 9. 2015 eine Postkarte mit Zudruck zur 18. internationalen Messe von Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten, Mineralien und Sammelwesen SBĚRATEL – SAMMLER – COLLECTOR in Umlauf, die an den Tagen 3. – 5. September 2015 in den Räumlichkeiten von PVA EXPO PRAHA – Letňany stattfindet.

Für diese Ausgabe ist eine spezielle Postkarte für Zudrucke mit der aufgedruckten Buchstaben-Briefmarke „A“ mit dem Motiv einer historischen Posttrompete verwendet. Im linken Teil der Postkarte ist das Motiv des Plakates von Josef Vyleťal zu dem Film - Die schwarze Tulpe - ergänzt mit dem Text „Alain Delon“ und mit Angaben über die Messe einschließlich des Logos der Aktion und der Text „Galerie der Klassiker“ . Der Zudruck ist mit mehrfarbigem Offsetdruck angefertigt.
Die Postkarte wird am Messe - Verkaufsstand der Tschechischen Post, in der Verkaufsstelle PostFila und im Verkaufsnetz der Vertragsnehmer verkauft.
Die Briefmarke mit dem Buchstabe „A“ entspricht dem Preis für einen Standard – Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.
Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 18 CZK und mit dem Tages – Stempel 19 CZK.
Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 2.9.2015 bis auf Widerruf zu verwenden.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 24.06.2015 (28.10.2015)

PRAGA PICCOLA – LUFTPOST Točná – Letňany, SAMMLER 2015

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 24. Juni 2015 die Sonderpostkarte „Praga Piccola – Luftpost Točná – Letňany, Sammler 2015“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist das Flugzeug Praga E-114 Air Baby abgebildet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2015. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist ein Flugzeug aus einer anderen Ansicht gemeinsam mit dem Symbol der "kleinen Ausstellungen" Praga, genannt Praga Piccola, mit dem Fahrzeug Praga Super Piccolo abgebildet.
Die Postkarte wird anlässlich des Überflugs des historischen Flugzeugs Praga E-114 Air Baby von dem Flugplatz Praha - Točná im Rahmen des Begleitprogrammes der Messe Sammler und der Tage des Flugplatzes Letňany mit den zur Beförderung mit Luftpost bestimmten Sendungen herausgegeben. Das Flugzeug sollte in den Nachmittagsstunden am Letňany-Flugplatz landen und nachfolgend werden die Sendungen mit einem Postauto zum Areal der Messe Sammler Praha - Letňany transportiert.
Die Philatelisten können ihre Standardsendungen im Voraus vorbereiten und sie in einem Umschlag spätestens bis Montag 31. August 2015 an die Adresse: Česká pošta, s.p., Briefmarkengestaltung, Postfach 13, 111 21 Praha 1 senden. Es ist möglich die Sendungen bis zu demselben Tag auch persönlich an der Adresse: Hauptpost, Jindřišská 14, Praha 1, Schalter 29 und 30 zu übergeben. Ein anderer Ort zur Übergabe der Sendungen für die Luftpost ist nicht möglich. Es wird möglich sein, für die Luftpost die zu diesem Zweck herausgegebenen Postkarten, andere Sendungen, in eigenen Briefumschlägen u.ä. nur in der Grund-Gewichtsstufe bis 50 g. und der Standardgröße eines Standardbriefes im Inland zu senden, die dem Buchstaben-Nominalwert "A" entsprechen. In dem Adressfeld unter der Briefmarke schreiben sie ihre oder eine beliebige Adresse auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Nach dem Nachfrankieren mit tschechischen Briefmarken kann man die für die Beförderung per Luftpost bestimmten Sendungen auch ins Ausland adressieren, aber gleichfalls nur in der Grund-Gewichtsstufe bis 50 g. und in der Standardgröße eines Standardbriefes ins Ausland im Nominalwert, der der Bezeichnung „E“ oder „Z“ entspricht.
Den Unterschied der Postgebühr und der aufgedruckten Briefmarke "A" kann man mit dem Auszahlungssystem des Typs Apost nicht bezahlen. Nicht richtig frankierte Sendungen werden zum Flugtransport nicht angenommen. Eingeschriebene Sendungen werden zum Transport per Luftpost nicht angenommen.
Alle übernommenen Sendungen der Flugpost Točná - Letňany, Sammler 2015 werden einen einheitlichen Aufgabe-Tagesstempel der Post Praha 412 - Modřany mit dem Datum 5. 9. 2015 und einen Cachet-Stempel haben, die die oben genannte Beförderung mit dem Flugzeug bestätigen. Die eingehenden Sendungen werden mit dem Sonderstempel der Post Praha 9 auf der Messe Sammler 2015 versehen.
Die Sendungen der Luftpost Točná – Letňany, Sammler 2015 werden nachfolgend den Empfängern zugestellt.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der Graphiker Václav Zapadlík. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigem Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Sonderpostkarte ohne Stempel beträgt 18 CZK und mit dem Tagestempel 19 CZK.
Die Postkarte ist ab dem 24.Juni 2015 gültig.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 17.06.2015 (28.10.2015)

Herausgabe der Sondermarke PERSÖNLICHKEITEN: MEISTER JAN HUS

Ausgabetag: 17. Juni 2015
Entwurf: Vladimír Suchánek
Stich des FDC´s und der Linienzeichnung der Marke: Miloš Ondráček
Format der Briefmarke: 23 x 40 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck mit der Linienzeichnung
Druck des FDC´s: Offsetdruck in Schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: das Porträt von Meister Jan Hus

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist ein Fragment aus dem mittelalterlichen Schnitzbild - Die Verbrennung von Meister Jan Hus. Auf dem Stempel ist der gotische Buchstabe H und der Text: Husinec, 17.6.2015

Meister Jan Hus (rund um 1370 Husinec – 6. Juli 1415 Konstanz), war ein bedeutender Theologe, Prediger und mittelalterlicher religiöser Reformator, dessen Lehre die Bewegung der Hussiten enstehen ließ und er hat die Reform der damaligen Kirche eingeleitet.

Er war einer der ersten Reformatoren der Kirche, der um fast ein Jahrhundert seine Nachfolger – die Reformatoren Luther, Calvin und Zwingli überholt hat. Er hat an der Prager Universität studiert, ab 1398 hat er hier gelehrt und im Jahre 1401 wurde er zum Dekan der philosophischen Fakultät gewählt. In den Jahren 1409-1410 war er ihr Rektor, wo er den größeren Anteil von Tschechen an der Führung der Universität durchgesetzt hat. Ab dem Jahre 1402 hat er in der Bethlehemskapelle gepredigt. In seinen religiösen Arbeiten hat er den moralischen Verfall kritisiert, in dem sich die katholische Kirche befunden hat. Hus bemühte sich zum Beispiel in seiner bedeutendsten Schrift - Über die Kirche (O církvi) - zu zeigen, dass das Oberhaupt der Kirche Jesus Christus ist und die Christen nicht auf den Papst hören müssen, wenn seine Vorschriften im Widerspruch zur Bibel stehen. Hus griff so das Recht des Papstes an das Oberhaupt der Kirche zu sein. Er hat einige der Gedanken des anglischen Theologen John Wyclif übernommen, der zusammen mit Hus für einen der ersten Reformatoren der Kirche gehalten wird. Beide haben zum Beispiel die Kreuzzüge kritisiert und haben zur Befolgung der Bibel aufgefordert.

Jan Hus ist als einer der bedeutendsten Tschechen gekennzeichnet. Das Datum seiner Verbrennung wurde zum tschechischen Staatsfeiertag. Zu seinem Vermächtnis haben sich die Hussiten und später auch andere Kirchen und Gesellschaften gemeldet, die aus der tschechischen und auch der protestantischen Reformation entstanden sind.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 27.05.2015 (06.07.2015)

Herausgabe der Sondermarke Schönheiten unseres Landes: DIE GRÖSSTE BURGRUINE IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK - RABÍ

Ausgabetag: 27.Mai 2015
Entwurf: RNDr. Adolf Absolon
Stich: Martin Srb
Größe: 40 x 26 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck der Briefmarke: Flachstahlplattendruck in Gelb, Blau, Rot, Grün und Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarzgrün
Gedruckt in Bögen zu: 8 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: Für die Briefmarke wurde ein Blick auf die Burg vom Osten ausgewählt. Er zeigt die  Weite der Burgruine über die gesamte Länge von 170 m. Am ältesten sind der Hauptwohnturm und auch die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit am Burgtor. Am jüngsten, aus dem Ende des 14. Jahrhunderts ist die äußere Festung, in der das sog. Dritte Tor  eingebaut ist.

Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist das sog. Dritte Tor aus dem Ende des 14. Jahrhunderts  abgebildet, eingebaut in die äußere Befestigung. Auf dem Stempel ist das Wappen der Herren von Riesenberg verwendet, die sich am bedeutendsten in die Geschichte der Burg eingeschrieben haben und der Text: Rabí, 27.5.2015Í

Die Burg Rabí ist die größte tschechische Burgruine, die auf eines der meistentwickelten Verteidigungssysteme ihrer Zeit in Europa stolz sein kann. Sie gehört zu den Objekten mit einer reichen architektonischen Vergangenheit, denn sie hat eine Reihe von Umbauten und Erweiterungen durchgemacht. Der älteste Teil der Burg aus der Zeit nach 1300 ist der massive prismatische Turm mit einer schmalen Mauer (Parkan) und Außengehäuse. Um die Wende des 14. und 15. Jahrhunderts wurden weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet, die Burg wurde mit der zweiten Vorburg befestigt. In der letzten Bauphase wurde eine umfangreiche Artilleriebefestigung mit Bastionen ausgebaut. Obwohl dieser Burgkreis unvollendet geblieben ist, gehört sie zu ihrer Zeit zu den am weitesten entwickelten Verteidigungssystemen in Mitteleuropa. Im Jahre 1420 wurde die Burg von Jan Žižka erobert. Über die ersten Herrscher der Burg gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Die neueste Voraussetzung der Historiker ist die Situierung des romanischen Fundaments der Burg als nördlichsten Teil der Besitzung der Grafen von Bogen und später von Wittelsbach. Erst Ende des 13. Jahrhunderts ist dieses Gebiet wahrscheinlich wieder zum Bestandteil des Böhmischen Staates geworden. Es wird angenommen, dass zu dieser Zeit die Burg, immer noch in Form von nur Wohn-Wehrturmen, die Herren von Welhartitz erobert haben. Die ersten schriftlich belegten Herrscher (mit Gerichtsdokument ist erst aus dem Jahre 1380) waren die Schwihaus aus dem Geschlecht von Riesenberg. In der Zeit der Riesenberger ist es hier zu einigen bedeutenden Ereignissen gekommen. Eines von denen war zweifellos die zweifache Eroberung der Burg Rabí durch die Hussiten Anfang des 15. Jahrhunderts, unter dem Anführer Jan Žižka von Trocnov, der hier sein zweites Auge verloren hat. Ende des 15. Jahrhunderts, unter Puta II. von Schwihau, wurde die Vorburg auf Stadt mit entsprechenden Stadtrechten erhoben. Gleichzeitig sind umfangreiche Bauarbeiten an der Burg verlaufen, bei denen die Mitwirkung von Baumeister Benedikt Ried vorausgesetzt wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts waren die Riesenberger gezwungen wegen der schwierigen finanziellen Situation das Geschlechtseigentum zu verkaufen, und so ist es auch auf Rabí gekommen, und so hat es auch Rabí betroffen. Anschließend haben auf der Burg weitere 5 Herrscher (Kurzbach von Trachenberg, Malovec von Libějovice, Wilhelm von Rosenberg, Chanovský von Dlouhá Ves und Lambergs) gewechselt. Im Jahre 1954 ist die Burg in die Hände des Staates übergangen und 1978 wurde sie zum Nationalkulturdenkmal erklärt. In den Jahren 1979 bis 1985 ist eine umfangreiche Rekonstruktion der Burgräumlichkeiten verlaufen.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke Prager Burg – Hans von Aachen:  Kopf eines Mädchens

Ausgabetag: 27. Mai 2015
Stich: Miloš Ondráček
Format:  40 x 50 mm
Nennwert: 34 CZK
Druck Flachstahlplattendruck in Schwarz, Rot, Ocker, Braun und Blau
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Braun
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk.
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: Aachens Gemälde aus dem Jahre rund um 1600, Kopf eines Mädchens, das sich in der  Gemäldegalerie der Prager Burg befindet

Ersttagsbrief: ein Detail aus dem Gemälde „Minerva führt die Malerei zu den Freien Künsten“. Auf dem Stempel ist auch ein Detail aus diesem Gemälde und der Text: Praha, 27.5.2015.

Hans von Aachen war ein deutscher Maler in der Zeit des Manierismus. Er ist im Jahre 1552 in Köln am Rhein geboren, am 4. März 1615 in Prag gestorben. Er ist im St.Veitsdom auf der Prager Burg begraben.

Die Grundmalerlehre hat er in Köln am Rhein bei dem Niederländer Georg Jerrigh erhalten. Sein unverwechselbarer Stil, basiert vor allem auf der Portraitmeisterschaft, hat jedoch gewonnen und zur Virtuosität erst in Italien unter dem Einfluss der niederländischen in Rom angesiedelten Künstler gebracht, vor allem Paolo Veronese. In Italien hat er sich seit dem Jahre 1574 aufgehalten, hier hat er eine bestimmte Stellung erworben und die hiesigen Prestigeaufträge (Das Porträt des Herzogs von Francesco de Medici; Giovanni da Bologni u.a.) haben ihm die Einladung an den Münchner Hof gebracht, wo er in den Jahren 1588 - 1596 für Wilhelm V. von Bayern gearbeitet hat.

Der Kaiser Rudolf II. hat sich bemüht Hans von Aachen in seine Dienste und zu einem dauerhaften Aufenthalt seit einigen Jahren in Prag, damals Metropole des Heiligen Römischen Reiches zu gewinnen. Der Künstler hat seine Werke für die kaiserliche Sammlungen schon seit seinem ersten Besuch Prags im Jahre 1588 geschaffen. Auf den Hof von Rudolf II. ist er jedoch erst im Jahre 1597 umgezogen. Er hat Bildnisse geschaffen (einige Porträts von Rudolf II., Porträt eines Mädchens, Porträt des Kaisers Matthias), aber auch mythologische, allegorische, religiöse und Genreszenen (Sieg der Gerechtigkeit, Verkündigung an Maria und Befreiung der Andromeda). Er war ein ausgezeichneter Zeichner, Maler mit souveräner Handschrift, Meister der eleganten Figuren, Gestalter der beliebten Genreszenen, oft sehr realistischen, manchmal sogar überraschend nicht ausgeschmückt. Vor allem war er ein ausgezeichneter Porträtist, der in den Porträts mehr als nur körperliche Erscheinung erfassen konnte.

Auf dem Rudolfs Hof hat Hans von Aachen nicht nur als Maler gewirkt. Als kaiserlicher Vertrauter wurde er auch mit unterschiedlichen diplomatischen und geschäftlichen Missionen, insbesondere in Italien, betraut, wo er dem kunstliebenden Kaiser interessante Akquisitionen verhandelt hat (er hat geholfen für die Rudolfs Sammlung die besten zeitgenössischen und ältere Werke zu gewinnen, von denen einige in den Sammlungen der Prager Burg bis heute sind, z.B. Gemälde der italienischen Meister - Tizian, Veronese, Timtoretto u.a.).

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sonderpostkarte 50. Jahrestag des Verbandes Tschechischer Philatelisten

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 27. Mai 2015 die Sonderpostkarte „50.Jahrestag des Verbandes tschechischer Philatelisten“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist das Logo des Verbandes der tschechischen Philatelisten abgebildet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2015. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist das Detail der plastischen Verzierung des Fensterrahmens von dem Café im Erdgeschoss des Gemeindehauses der Hauptstadt Prag mit Blättern von Gingo biloba und der Text „50. Jahrestag der Entstehung des Verbandes Tschechoslowakischer Philatelisten im Gemeindehaus in Prag, 1965 – 2015“ abgebildet.
Bis 1965 hat es Clubs der Philatelisten bei einigen Massenorganisationen gegeben, von denen jede ihrer zentralen Steuerung unterlegen hat, die ihre fachliche Steuerung nicht gewährleistet hat. Das Zentrum tschechoslowakischer Philatelisten als Beratungsorgan des Ministeriums für Kommunikation konnte die organisierte Philatelie nur mit Hilfe der philatelistischen Zeitschrift steuern. Deswegen hat es einen Antrag zur Schaffung des Verbandes Tschechoslowakischer Philatelisten als eine selbstständige Organisation von der rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Seite im Sinne des Gesetzes Nr. 68/1951 Slg., über freiwillige Organisationen und Versammlungen eingereicht. Der Antrag des Zentrums Tschechoslowakischer Philatelisten wurde im Februar 1965 genehmigt. Die konstituierende Konferenz vom Verband Tschechoslowakischer Philatelisten hat am 30. 5. 1965 im Sladkovský Saal des Gemeindehauses der Hauptstadt Prag mit der Teilnahme von 124 (von 127 gewählten) Delegaten stattgefunden.
Die Autorin des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist die Graphikerin Marie Svobodová. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigem Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Sonderpostkarte beträgt 18 CZK und sie ist ab dem 27.Mai 2015 gültig.

Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 06.05.2015 (01.07.2015)

Ausgabe der Sondermarke EUROPA: Spielzeugbaukasten Merkur

Ausgabetag: 6. Mai 2015
Entwurf der Marke: Pavel Sivko
Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň
Format: 33 x 33 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck : Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Grauschwarz
Gedruckt in Kleinbögen zu: 6 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: ein Schienenkran, der aus farbigen Teilen des Baukastens Merkur zusammengesetzt ist. Rund um ihn sind weitere Teile verstreut und das Werkzeug des Baukastens ist nur im Umriss in schwarzweiß.

Ersttagsbrief: eine halbgeöffnete Schachtel des Baukastens Merkur, auf der Vorderseite des Deckels ist eine Packung aus dem Jahre 1925, in der linken oberen Ecke ist das Porträt von Jaroslav Vancl, Erfinder und Hersteller des Baukastens Merkur. Auf dem Stempel ist ein Kopf, aus Teilen des Baukastens Merkur und der Text 90 LET STAVEBNICE MERKUR,  Police nad Metují, 6.5.2015.

Die alljährliche Ausgabe für alle Staaten, in der Organisation Post Europe vereinigt, hat dieses Jahr als einheitliches Motiv – Spielzeuge erhalten. Für die Tschechische Republik wurde der Baukasten Merkur ausgewählt.
Der legendäre Metall-Baukasten Merkur ist das traditionellste und bekannteste tschechische Spielzeug – und wurde in der Tschechischen Republik produziert. Er hat sich in der ganzen Welt berühmt gemacht. Er ist Anfang des letzten Jahrhunderts in Police nad Metují entstanden und die Modelle werden erfolgreich seit Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts verkauft.

Die Basis des Baukastens sind Streifen und Profile verschiedener Formen und Längen aus lackiertem Stahlblech, mit einem Netz von vorgebohrten Löchern. Diese Teile werden mit Schrauben und Muttern verbunden. Der Baukasten enthält auch weitere Komponenten, verschiedene Achsen, verzahnte und nicht verzahnte Räder. In einigen Sets des Baukastens ist es möglich Rollen, Planierraupe-Riemen und sogar auch Elektromotoren anzutreffen. Er ermöglicht so einen Bau von sehr realistischen Konstruktionen und verschiedenen Maschinen.

Die Beliebtheit von Merkur gewährleistet seine Variabilität und Grenzenlosigkeit in der Verwendung. Er hilft die Phantasie, Geschicklichkeit und die Kreativität der Kinder zu erweitern.
 

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Sondermarke Technische Denkmäler: 130 Jahre der Moldauer Bahn

Ausgabetag: 6. Mai 2015
Entwurf: Adolf Absolon
Stich: Martin Srb
Format der Briefmarke: 40 x 23 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarz
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarzblau
Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk.
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Herausgeber:
Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik
Hersteller:
Postwertzeichendruckerei, Ortenovo nám. 16,
170 04 Praha 7
Lieferant:
PostFila, Exportabteilung,
Ortenovo nám. 16, CZ-170 24 Praha 7


Briefmarke: ein Güterzug mit der Lokomotive Louny auf dem Bahnhof Ober - Eichwald, heute Dubí. Der Bildner A. Absolon hat als Vorlage eine Fotografie aus dem Jahre 1884 verwendet.

Heftchen: 8 Briefmarken mit 2 x 2 verschiedenen Zierfeldern (Heftchenblatt). Auf dem ersten Zierfeld zur Briefmarke ist das Viadukt bei Mikulov, eine elegante Gitterkonstruktion auf hohen gemauerten Pfeilern nach dem Projekt von Jan Bydžovský abgebildet. Die Länge ist 117,6 und die Höhe 30,4 m. Das Viadukt wurde im Jahre 1945 abgerissen und im Jahre 1946 wiederhergestellt. Auf dem zweiten Zierfeld ist die heute endende Moldauer Bahn hinter dem Bahnhof in Moldava (Moldau). Die Schienen, die bis zur Staatsgrenze und weiter nach Sachsen führten, wurden im Jahren 1945 entfernt.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist die Lokomotive, als Heligon nach der Form eines  Schornsteines, die auf der Moldauer Bahn ungefähr von dem Jahre 1900 bis zum Jahre 1967 gefahren ist. Im Stempel ist eine Verkehrsampel und der Text: Moldava, 6.5.2015.

Die Moldauer Bergbahn, manchmal auch Erzgebirgs-Eisenbahn oder Teplitzer Semmeringbahn genannt, ist eine Eisenbahnstrecke, die Most (Brüx) mit Moldava (Moldau) im Erzgebirge verbindet. Damals hat sie bis ins sächsische Freiberg geführt. Auch wenn sie die internationale Bedeutung verloren hat, gehört sie immer noch zu den schönsten Lokalbahnen bei uns.

Zwischen den Stationen fährt der Zug durch zwei Tunnel und das Tal überwindet er auf dem dritten Viadukt auf der Strecke. Den Stahl-Brückenbalken des 117 m langen Viadukts stützen 31 m hohe gemauerte Pfeiler.

Das Ausbauen der Eisenbahn solcher Parameter war technisch und finanziell anspruchsvoll. Vorbei sind die Zeiten, als sich auf der Strecke Schnellzüge getummelt haben und weiter aus Moldava nach Sachsen gefahren sind. Der ärmere Betrieb hat jedoch dieser romantischen Eisenbahn an der Schönheit nichts genommen.

Auf der 40 km langen Strecke gibt es keinen Mangel an interessanten Orten. Der Motorzug hält am Bahnhof Louka bei Litvínov an, wo bei der Besetzung des Grenzgebietes durch die tschechoslowakische Armee Ende des Jahres 1918 heftig gekämpft wurde, woran die Gedenktafel am Bahnhofsgebäude erinnert.

Vom Bahnhof Osek město (Ossegg) begeben sich die Ausflügler wieder auf den Weg zum Areal des Zisterzienserkloster - Gebäudekomplex gebaut von der Romanik bis zum Barock. Und von der Station Horní Háj, liegt in der Nähe der Gemeinde Domaslavice, wo im Wachhaus im August des Jahres 1885 die Ehefrau unseres zweiten Präsidenten E. Beneš, Hana Benešová (1885–1974) geboren wurde.

Bei der Stadt Hrob (Klostergrab) überwindet der Zug das Tal auf zwei Viadukten. In der Stadt selbst kann man sich die Grundlagen der protestatischen Kirche ansehen, die im Jahre 1617 der damalige Prager Erzbischof Jan Lohelius abreißen ließ. Die Zerstörung der Kirche war einer der Anlässe zum Aufstand der böhmischen Stände gegen die Habsburger und Grund für den Beginn des Dreißigjährigen Krieges.

In Dubí (Eichwald) kann man mit der Kirche Jungfrau Maria prahlen, dem am nördlichst gelegenen Beispiel der venezianischen Architektur in Europa, weiter dann mit der Porzellanfabrik, wo das weltbekannte Zwiebelmusterporzellan hergestellt wird, oder mit dem Theresa Kurort.

Aus Dubí steigt der Zug durch eine bewaldete Gegend mit Aussichten ins Tal und auf die Abhänge von Bouřňák. In Mikulov (Niklasberg) im Erzgebirge steigen im Winter vor allem die Skifahrer aus und gehen in das nahliegende Skiareal. Die Langläufer fahren auch um eine Station weiter - nach Mikulov-Nové Město, wo ein guter Einstieg in die Erzgebirgische Skimagistrale ist.

Die Strecke hat die Gesellschaft Pražsko-duchcovská dráha (k. k. privilegierte Prag-Duxer Eisenbahn) gebaut. Das Hauptziel war, den Kohleexport in das benachbarte Sachsen zu ermöglichen. Die ersten Projekte an der Verbindung des Anschlusses an das Mostecká uhelná pánev (Brüxer Kohlenbeckens) mit Sachsen sind bereits in den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts enstanden, die finanziellen und technischen Schwierigkeiten haben jedoch den Bau verzögert. Der Abschnitt Most-Hrob wurde am 15. Mai 1877 eröffnet, der Abschnitt Hrob-Moldava im Erzgebirge erst am 6. Dezember 1884. Der grenzüberschreitende Verkehr in das sächsische Freiberg hat am 18. Mai 1885 begonnen.

Tschechische Briefmarken

Auslands - Postkarte mit Zudruck ESSEN 2015


Die Tschechische Post, s.p. - PostFila gibt am 7. 5. 2015 eine Auslands - Postkarte mit einem Zudruck für die 25. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen 2015 heraus, die an den Tagen vom 7. – 9. Mai 2015 in Essen stattfindet.

Für diese Ausgabe wird eine Postkarte mit Zudruck mit der aufgedruckten Buchstabenmarke "E" verwendet. Im linken Teil der Postkarte gibt es die Komposition der Autorengrafik (Collage) mit der Verwendung von zeitgenössischen Materialien (Motiv einer Frau, die einen Brief hält - und im Hintergrund eine zeitgenössische Ansichtskarte mit einem alten handschriftlichen Text) von Irena Vyčítalová. Der Bestandteil des Bildteiles ist ein Ergänzungstext mit den Daten der Ausstellung. Der Zudruck ist mit mehrfarbigem Offset-Druck angefertigt.

Die Postkarte wird bei dem Verkaufsstand der Tschechischen Post auf der Internationalen philatelistischen Verkaufsausstellung in Essen, in der Verkaufsstelle der PostFila in Prag 7, an ausgewählten philatelistischen Schaltern der Tschechischen Post, s.p. und dem Vertriebsnetz der Vertragsabnehmer verkauft werden.

Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 30 CZK und mit dem Tages- und Cachet - Stempel 32 CZK.

Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 7.5.2015, bis auf Widerruf zu verwenden.

Tschechische Briefmarken

Chomutov (KOMOTAU) 2015
VI. Internationale philatelistische Ausstellung

Die Tschechische Post, s.p. - PostFila gibt am 6.5.2015 eine Postkarte mit dem Zudruck mit der Einladung zu der VI. Iinternationalen philatelistischen Ausstellung Euregia – Egrensis Chomutov 2015 heraus, die an den Tagen vom 6. – 10. Mai 2015 in Chomutov (Komotau) in den Räumlichkeiten der Galerie Špejchar auf dem 1. Mai-Platz stattfindet.
Für diese Ausgabe wird eine spezielle Postkarte für Zudrucke mit der aufgedruckten Buchstabenmarke
"A“ mit dem Motiv einer historischen Posttrompete verwendet. Im linken Teil der Postkarte gibt es die Autorenzeichnung von Marie Svobodová mit der Komposition der Stirnseite der St. Ignatiuskirche, Galerie „Špejchar“ (Speichar), der Stadtflagge von Komotau, Logo des Bundes Tschechischer und Deutscher Philatelisten und dem Text: „Tschechische und deutsche Philatelisten treffen sich in Chomutov 6. – 10. 5. 2015 auf der VI. internatuionalen Ausstellung Euregia Egrensis“.
Euregia - Egrensis ist die lateinische Bezeichnung für das Gebiet an beiden Ufern des Flusses Ohře (Eger). Außer der Gebietsbegrenzung stellt der Name auch eine freiwillige Vereinigung von Gemeinden und Städten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in der Grenzregion des Dreiecks von Böhmen, Bayern und Sachsen dar. Die Ausstellung wird zu Ehren des 175. Jahrestages der Herausgabe der ersten Briefmarke der Welt in England und auch zu Ehren und der Erinnerung an Herrn František Lněnička, dem Mitglied des Verbandes der Philatelisten in Karlovy Vary (Karlsbad) und Gründer dieser Reihe der grenzüberschreitenden Ausstellungen, veranstaltet. Der Zudruck wird mit mehrfarbigem Offset-Druck angefertigt.
Die Postkarte wird in der Verkaufstelle der PostFila in Prag 7, bei ausgewählten philatelistischen Schaltern der Tschechischen Post, s.p. und dem Vertriebsnetz der Vertragsabnehmer verkauft werden.
Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 18 CZK und mit dem Tages - Stempel 19 CZK.
Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 6.5.2015, bis auf Widerruf zu verwenden.

Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 29.04.2015 (01.07.2015)

Ausgabe des Markenheftchens mit selbstklebenden Freimarken FÜR KINDER: BOB UND BOBEK

Ausgabetag: 29. April 2015
Entwurf: Alex Dowis
Format: 30 x 23 mm
Nennwert: A (=entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebührenliste entspricht das dem Wert von 13 CZK
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck
Markenheftchen: 2 x 5 Briefmarken
Anzahl der FDC´s: 2 Stk.

Briefmarken: zwei selbstklebende Freimarken mit dem eingedruckten Buchstaben „A“ mit dem Motiv „Bob und Bobek treiben Sport“ in einem Markenheftchen, jede je 5 Stk. Auf der ersten –Winter-Briefmarke sind Bob und Bobek Hockey spielend und auf der zweiten Sommer-Briefmarke sind Bob und Bobek fahrend mit dem Boot.

Heftchen: ein Markenheftchen mit 2 x 5 selbstklebenden Freimarken mit dem aufgedruckten Buchstaben A zur Ausgabe „Für Kinder“ mit dem Motiv „Bob und Bobek treiben Sport“. Der Autor der gestalterischen Entwürfe ist der Nachfolger von Jiráneks Werk der Grafiker Alex Dowis.

Ersttagsbriefe: 2 Ersttagsbriefe einschliesslich eines Ersttagsstempels. Im Bildteil des Umschlages  zur Wintermarke ist ein Fernseher mit Bob und Bobek abgebildet, die Hockey spielen. Im Bildteil des Umschlages zur Sommermarke sind Bob und Bobek im Wasser im Schwimmreifen. Im Stempel zur Wintermarke sind Bob und Bobek auf Schlittschuhen und der Text: Praha, 29.4.2015. Im Stempel zur Sommermarke sind Bob und Bobek im Schwimmreifen und der Text: Praha, 29.4.2015.

Die Kaninchen aus dem Zauberhut Bob und Bobek sind ein Werk des Künstlers Vladimír Jiránek. Zum ersten Mal sind sie im Sandmännchen im Jahre 1978 erschienen. Heute gehören diese Kaninchen zum Juwel des tschechischen Humors.
Bob und Bobek sind zwei Kaninchen, die in einem Zauberhut leben. Bob ist größer, klüger und nimmt oft die Position der Eltern ein. Bobek ist kleiner, ängstlicher, aber geschickt und einfallsreich und ist oft eher in der Rolle des Kindes. Beide Kaninchen haben originelle Ideen, die sie oft in Schwierigkeiten bringen, die die Grundlage einer komischen Verwicklung sind. Obwohl die Figuren meistens gute Sitten ehren, ist die Serie auf keinen Fall moralisierend, die Kaninchen machen auch Unfug und haben negative Eigenschaften. Bob ist zwar sehr klug und strebsam, aber bei weitem nicht so geschickt und einfallsreich wie der kleinere Bobek.

Tschechische BriefmarkenTschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 15.04.2015 (06.05.2015)

Ausgabe der Sondermarke KOMOTAU (CHOMUTOV) – VI. TSCHECHISCH-DEUTSCHE BRIEFMARKENAUSSTELLUNG

Ausgabetag: 15. April 2015
Entwurf: Marie Svobodová
Stich: Ĺubomír Žálec
Format der Briefmarke: 23 x 40 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarz komb. mit Tiefdruck in Dunkelbraun, Hellbraun und Violett
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelbraun
Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk.
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: zwei Kirchen - die große Jesuitenkirche St. Ignatiuskirche von Carlo Lurago und die  kleinere, ursprünglich ältere Kirche, das jetzige Gebäude der Stadtgalerie „Speichar“.

Heftchen: 8 Briefmarken mit 4 Zierfeldern (Heftchenblatt). Eines stellt das Jugendstilgebäude des Stadttheaters dar. Auf dem anderen ist der kleine Bau abgebildet – manchmal Stöckl genannt – der an das gotische Monument St. Katharinenkirche aus dem 13. Jahrhundert angeschlossen ist. Auf dem Heftchen ist die St. Ignatiuskirche und die Stadtgalerie  „Speichar“ abgebildet.

Ersttagsbrief: das Haus Nr. 4 auf dem 1. Mai Platz in Komotau. Es wurde als altes Rathaus oder Salzhaus, manchmal altes Pfarrhaus genannt. Hier hat der Stadtrat gehandelt, bevor er nach 1605 in das Schlossgebäude - das heutige alte Rathaus - umgezogen ist. Das Haus ist schon um die Wende des 13. und 14. Jahrhunderts entstanden. Im Stempel ist  der gotische Buchstabe C und der Text: Chomutov, 15.4.2015

Komotau ist eine Stadt mit einer glorreichen fast achthundertjährigen Vergangenheit und mit reichem gesellschaftlichem, kulturellem und sportlichen Leben. Sie gehört zu den bedeutenden Orten Nordwestböhmens, ist Sitz einer Reihe von tatkräftigen Unternehmen mit internationaler Beteiligung. Das historische Zentrum von Komotau wurde im Jahre 1992 zur Stadtdenkmalzone erklärt. Der Stadtkern hat den mittelalterlichen Grundriss bewahrt, typisch für den historischen Marktsitz.

Das Hauptwahrzeichen der Altstadt ist das ehemalige Jesuitenkolleg, das Ende des 16. Jahrhunderts der katholische Adelige Georg Popel von Lobkowitz auf der Südseite des Platzes erbauen ließ.

Das einfache Gebäude Speichar war die erste Kirche des Kollegiums und dient jetzt als Stadtgalerie mit großzügigem Ausstellungsraum. Die höhere St. Ignatiuskirche ist Analogie der gleichnamigen Kirche auf dem Karlsplatz in Prag.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am  18.03.2015 (06.05.2015)

Ausgabe des Blocks mit der Briefmarke EXPO 2015 MAILAND

Ausgabetag: 18. März 2015
Entwurf: Adam Hoffmeister
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Größe der Briefmarke:  50 x 40 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Vollfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Stahldruck aus der Fläche in Schwarzgrau
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Block mit einer Briefmarke: Auf der Briefmarke ist das Logo der EXPO MILANO 2015 in Kombination mit einem Foto des Freskos von Leonardo da Vinci - Das letzte Abendmahl – verwendet. Dieser Blockrand ist in Übereinstimmung  mit dem Logo der EXPO komponiert und darauf steht das Datum 1. Mai -
31. Oktober.

Ersttagsbrief: eine Zeichnung des Duomo di Milano – des Mailänder Doms. Auf dem Stempel ist das Motiv der Zeichnung - Der vitruvianische Mensch - von Leonardo da Vinci und der Text Praha, 18.3.2015 verwendet.

Das Thema der Weltausstellung EXPO 2015 ist Feeding the Planet - Energy for Life (Den Planeten ernähren - Energie fürs Leben) und ist auf die Schlüsselfragen der nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet. Sie will eine globale Gelegenheit für die Präsentation und den Vergleich von traditionellen und innovativen Vorgängen bei der Produktion von Lebensmittel werden. Der Leitgedanke ist dabei die Frage, wie allen Einwohnern des Planeten genügend qualitative und unschädliche Quellen von Essen und Trinken zu gewährleisten.

Auf einer Fläche von mehr als einem Quadratkilometer stellen sich mehr als 130 Aussteller aus der ganzen Welt vor. Die Weltausstellung wird vom 1. 5. - 31. 10. 2015 stattfinden. Das Areal der EXPO 2015 wird sich nordwestlich von Mailand zwischen den Städtchen Pero und Rho erstrecken.

Der Bau des tschechischen Pavillons für die Weltausstellung wurde bereits Mitte August 2014 eingeleitet. Der Pavillon verwendet einen modularen Aufbau, dessen Hauptvorteil die leichte Demontage und die Möglichkeit der Mobilität und die weitere Verwendung auch nach dem Ende der Ausstellung ist. Die Absicht der Erbauer ist es, dass der Pavillon nach der Ausstellung weiter zum Bau eines Kindergartens verwendet werden kann.

Der Bestandteil des Pavillons sollte auch ein Schwimmbad sein, das die starke Tradition im Badewesen oder die uralte Sehnsucht nach dem Meer symbolisiert. Die Besucher erhalten anstatt Informationsmaterialien Badeanzüge mit einem Aufdruck. Dies ist ein weiterer Umweltplan, denn damit wird der Papierabfall von unnötigen Flugblättern eliminiert, die bald ihre Funktion verlieren, während die Badeanzüge ihre Besitzer noch einige Jahre nach dem Ende der Ausstellung verwenden können. Die eigentliche Konstruktion des Beckens wird nach der Ausstellung nach Prag überstellt, wo sie einen Teil des Ufers des Flusses Moldau belebt und damit zur Attraktivität des öffentlichen Raumes unserer Hauptstadt beiträgt.

Die Bemühung um die Erstellung einer solchen Lösung, die auch nach der Ausstellung Verwendung findet, kommt aus dem Schicksal des tschechischen Pavillons für die EXPO im Jahre 1958 in Brüssel, der das einzigartige und seltene Element im Mosaik der bemerkenswerten Gebäude der modernen Architektur in Prag geschaffen hat.

Tschechische Briefmarken

 

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 04.03.2015 (06.05.2015)

Ausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ mit Leerfeldern für Zudrucke DUŠAN KÁLLAY

Ausgabetag: 4. März 2015
Entwurf: Prof. Dušan Kállay
Format der Briefmarke:  23 x 30 mm mit dem Zierfeld in derselben Größe
Nennwert: „A“ Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis 50 Gramm. Nach der
aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK
Druck der Briefmarke und des FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
Gedruckt in Klbg zu: 9 Briefmarken und 12 Zierfelder
Briefmarke: Auf der Briefmarke gibt es die Karlsbrücke und Postzwerge.
Zierfelder: Auf den neun Hauptzierfeldern ist zum Ausgabedatum eine Waage mit einem Paket  aufgedruckt, in dem Gänschen und Postzwerge sind. Auf den Zierfeldern im rechten Teil des Kleinbogens ist auf dem oberen rechten Zierfeld ein Zwerg mit Tierchen, auf dem mittleren sind Zwerge auf dem Stempel und auf dem unteren Zierfeld ist ein Zwerg in  einer Briefträgertasche abgebildet. An den Rändern des Kleinbogens sind noch weitere  fünf Bilder von Zwergen platziert. Ein Teil der Auflage wird mit leeren Zierfeldern gedruckt, auf denen die Zudrucke nach Wunsch des Kunden angefertigt werden.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Ersttagsbriefes gibt es einen Umschlag mit Zwergen. Auf dem Stempel  ist ein auf einem Storch fliegender Zwerg und der Text: Praha, 4.3.2015.

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Herausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ OSTERN

Ausgabetag: 4. März 2015
Entwurf: Jiří Slíva
Format: 23 x 30 mm
Nennwert: „A“. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen inländischen Standardbrief bis 50 Gramm. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK
Druck: vollfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Briefmarke: ein Hase als Kellner, der auf einem Tablett Eier trägt und in der Hand eine  Osterrute hält.

Ersttagsbrief:: ein Küken, dass aus einem Ei schlüpft und ein Osterei bemalt. Auf dem Stempel ist ein Osterei und der Text: Kraslice, 4.3.2015.


Ostern gehört zu den beliebtesten Festen in einem Großteil der Welt. Es ist das Frühlingsfest, das das Aufwachen der Natur, ihre Fruchtbarkeit, Hoffnung und die Liebe feiert. Die Osterbräuche und Traditionen unterscheiden sich von Dorf zu Dorf und früher ist es während der Osterzeit verlaufen, die sechs Wochen gedauert hat. Seine Aufgabe war es alles Alte zu beseitigen, den Haushalt und auch den Körper von Krankheiten zu bereinigen und sich auf die Wiedergeburt der Natur vorzubereiten.

Ostern ist ein bewegliches Fest, das jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt - auf Sonntag folgend nach dem ersten Frühlingsvollmond. Wenn der erste Frühlingsvollmond auf einen Sonntag fällt, wird Ostern erst am darauf folgenden Sonntag gefeiert. Der Ostermontag kann nach diesen Regeln auf einen Tag im Zeitraum vom 23. März bis zum 26. April fallen.

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Auslands - Postkarte mit Zudruck MÜNCHEN 2015


Die Tschechische Post, s.p. - PostFila gibt am 5. 3. 2015 eine Auslands - Postkarte mit einem Zudruck für die 18. Internationalen Briefmarken-Börse in München 2015 heraus, die an den Tagen vom 5. – 7. März 2015 in München stattfindet.

Für diese Ausgabe wird eine Postkarte mit Zudruck mit der aufgedruckten Buchstabenmarke "E" verwendet. Im linken Teil der Postkarte gibt es die Zusammenstellung einer Collage, die zeitgemäße Materialien benutzt (die Zeichnung eines Vogels mit einem Umschlag der mit Blumen verziert ist) von Irena Vyčítalová. Der Text mit den Daten der Ausstellung vervollständigt den Bildteil der Postkarte.

Die Postkarte wird bei dem Verkaufsstand der Tschechischen Post auf der Internationalen philatelistischen Verkaufsausstellung in München, in der Verkaufsstelle der PostFila in Prag 7, an ausgewählten philatelistischen Schaltern der Tschechischen Post, s.p. und dem Vertriebsnetz der Vertragsabnehmer verkauft werden.
Der Verkaufspreis einer postfrischen Postkarte zum Zeitpunkt der Ausgabe beträgt 30 CZK und mit dem Tages- und Cachet - Stempel 32 CZK.
Es ist möglich, die Postkarte im Postbetrieb ab dem 5.3.2015, bis auf Widerruf zu verwenden.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 18.02.2015 (16.03.2015)

Herausgabe der Inlandspostkarte JOSEF Božek

Das Ministerium für Industrie und Handel der Tschechischen Republik gibt am 18. Februar 2015 die Inlandspostkarte „Josef Božek“ mit der eingedruckten Buchstabenmarke „A“ heraus. Der Buchstabe „A“ entspricht der Gebühr für einen Inlands-Standardbrief bis 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.
Auf der Buchstabenmarke „A“ ist die Dampfmaschine von Josef Božek abgebildet. Unter der Marke befindet sich eine Mikrolinie mit dem tschechischen Mikro-Text Tschechische Post, PTC, 2015. Auf der linken Seite der Marke sind das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen platziert. Im linken Teil der Postkarte ist die Dampfmaschine abgebildet, auf der Josef Božek sitzt und im Hintergrund ist ein fliegender Ballon.
Die Postkarte wird anlässlich des 200. Jahrestages seit der Inbetriebnahme des ersten dampfbetriebenen Fahrzeugs in unserem Land herausgegeben.
Josef Božek ist im schlesischen Biery in einer böhmischen Müllerfamilie geboren. Er hat das Gymnasium in Teschen (Těšín) besucht, wo er angeblich vierzig gescheite Mechanismen und Modelle konstruiert hat, danach hat er zwei Jahre in Brünn Mathematik und Mechanik in der Schule von Prof. André gelernt und im Jahre 1804 ist er nach Prag gezogen. In Prag hat er begonnen an einer Universität zu studieren, aber dann hat er das Angebot des Direktors der Prager Polytechnik F. L. Gerstner nicht widerstanden und ist als Mechaniker ins Ständische Polytechnische Institut (Stavovský polytechnický ústav) eingetreten. Er ist nicht als Student gekommen, sondern ist aus existenziellen Gründen als Mechaniker eingetreten. Bald danach hat er mit der Konstruktion einer beweglichen Prothese für den Fürsten Ypsilanti und den russischen Offizier Danilevsky großen Ruhm gewonnen.
Darüber hinaus hat er sich dem Bau von Pumpen für Wasserwerke und später auch den Wagen für die erste Pferde-Eisenbahn auf dem europäischen Kontinent von České Budějovice (Budweis) nach Linz gewidmet.
Božek hat auch die Uhren zum Zweck des Unterrichtes in der Polytechnik konstruiert, wo er ein Set von Modellen der Uhrenschritte der meistprogressiven Systeme angefertigt hat, auch für die spezielle Anwendung von tragbaren, Interieur- bis zu den Turmuhren.Seine genaue Pendeluhr für die Sternwarte von Klementinum aus dem Jahre 1812 hat bis zum Jahre 1984 im Astronomischen Institut in Prag gedient.
Zu dieser Zeit hat Graf Georg F. A. Buquoy die erste Dampfmaschine nach Böhmen gebracht. Diese englische Maschine war nicht zusammengebaut und die einzelnen Bestandteile wurden nur grob bearbeitet. Der Inbetriebnahme der Dampfmaschine hat sich gerade Josef Božek selbst angenommen. Im September 1815 hat er in Královská obora das erste dampfbetriebene Fahrzeug in unserem Gebiet vorgeführt. Bei der wiederholten Vorführung im Jahre 1817, als er auch den Dampfer der eigenen Konstruktion auf der Moldau gezeigt, wurde ihm die Kasse mit dem eingenommenen Eintrittsgeld gestohlen. Der verschuldete Božek hat seinen Wagen zerstört und bis zu seinem Lebensende hat er sich abgewendet und Experimente mit Dampfmaschinen aufgegeben.
Der Autor des gestalterischen Entwurfs der Briefmarke und der Postkarte ist der Graphiker Milan Bauer. Die Postkarte hat die Postwertzeichen-Druckerei Prag mit mehrfarbigen Offsetdruck gedruckt.
Der Verkaufspreis der Inlandspostkarte beträgt 18 CZK und sie ist ab dem 18.Februar 2015 gültig.

Tschechische Briefmarken


Ausgabe der Sondermarke HISTORISCHE VERKEHRSMITTEL: FLUGZEUG VON Metoděj Vlach

Ausgabetag: 18. Februar 2015
Entwurf: Pavel Sivko
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk. der Briefmarke Kraftfahrzeug Walter 6B und 25 Stk. der Briefmarke Flugzeug von Metoděj Vlach)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Braunrot
Briefmarke: der ganzhölzerne Eindecker von Metoděj Vlach, auf dem er seinen ersten erfolgreichen  öffentlichen Flug verwirklicht hat.
Ersttagsbrief: im Bildteil des Umschlags ist eine Zeichnung eines Flugzeug-Vorderteiles abgebildet, das auf einer Wiese steht. Auf dem Stempel ist das Detail von einem Motor mit einem Propeller eines Flugzeugs von Metoděj Vlach und der Text: Říkovice, 18.2.2015

Maximum-Karte: am 18. Februar 2015 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des  Flugzeugs von Metoděj Vlach herausgegeben , die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Metoděj Vlach hat eine bedeutende Stelle in der Geschichte der tschechischen Luftfahrt. Er war der erste Tscheche, der ein funktionelles Flugzeug der eigenen Konstruktion gebaut hat, aus inländischen Materialien und von einem tschechischem Motor angetrieben. Dieser in Vergessenheit geratene Pionier der tschechischen Luftfahrt ist am 6. Juli 1887 in Říkovice bei Přerov geboren und am 8. Februar 1952 in Sezimovo Ústí gestorben.

Zwischen den Jahren 1908 bis 1922 hat er bei der Firma Laurin & Klement in Mladá Boleslav gearbeitet und in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hat er sich in seiner Freizeit der Konstruktion und dem Bau von eigenen Flugzeugen gewidmet. Gemäß erhaltener Aufzeichnungen hat er sogar einige von ihnen selbst angefertigt.

Das erste von ihnen ist im Jahre 1908 entstanden, es hat sich um einen Doppeldecker auf Skiern gehandelt. Das Flugzeug wurde nicht beendet, weil Metoděj Vlach keinen geeigneten Motor beschaffen hat. Alle Versuche hat er von seinem Monteur-Lohn finanziert.

Das zweite Fluzeug, gleichfalls ein Doppeldecker, hat er im Jahre 1909 gebaut. Das Flugzeug war in der Lage kurze Sprünge zwischen 30 und 50 Metern zu machen. Für längere Flüge hat eine ausreichende Stabilität gefehlt.

Das dritte, und erfolgreichste Flugzeug ist zwischen den Jahren 1910 und 1912 entstanden. Es war der ganzhölzerne Eindecker mit einer Spannweite von zehn Metern und einem Gewicht von 720 kg. Der Propeller hatte einen Durchmesser von zwei Metern und die Motorleistung hat 28 KW erreicht.

Der erste öffentliche Flug hat am 8. November 1912 stattgefunden. Nach dem siebzigmeterlangen Start hat das Flugzeug abgehoben und Vlach hat so seinen ersten Flug in der Höhe von zwanzig Metern verwirklicht, den er an demselben Tag noch fünf Mal wiederholt hat. Jedes Mal ist das Flugzeug 300 bis 500 Meter geflogen. Er hat dabei eine Geschwindigkeit von ca. 100 km/h erreicht. Nach dem sechsten Flug ist Vlach abgestürzt und hat sich leicht verletzt. Das Problem war nicht im Flugzeug, das sehr stabil geflogen ist, eher in der Null-Pilot-Erfahrung des Konstrukteurs. Vlachs weitere Versuche hat der Erste Weltkrieg beendet.

Außer dem Luftfahrtwesen hat sich Metoděj Vlach auch der Verbesserung der Rennfahrzeuge als Mechaniker von einigen erfolgreichen Rennfahrern gewidmet.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Sondermarke HISTORISCHE VERKEHRSMITTEL: KRAFTFAHRZEUG Walter 6B

Ausgabetag: 18.Februar 2015
Entwurf: Václav Zapadlík
Stich des FDC´s: Bohumil Šneider
Format: 40 x 23 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.(Zusammendruck 25 Stk. der Briefmarke Kraftfahrzeug Walter 6B und 25 Stk. der Briefmarke Flugzeug von Metoděj Vlach)
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Briefmarke: das Kraftfahrzeug Walter 6B, in der heute nicht erhaltenen einzigartigen Karosserie von J. Sodomka aus Vysoké Mýto (Hohenmauth).
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages ist das Fahrzeug Walter 6B abgebildet. Auf dem Stempel  ist das Fahrzeug Walter 6B und der Text: Praha, 18.2.1015
Maximum-Karte: am 18. Februar 2015 wird auch eine Maximum-Karte mit der Abbildung des  Kraftfahrzeugs Walter 6B herausgegeben ,die die ganze Ausgabe vervollständigt.

Josef Walter war einer der Bahnbrecher des tschechischen Motorsports. Er hat seine erfolgreiche Karriere im Jahre 1898 mit 24 Jahren mit dem Facharbeiterzeugnis des Maschinenschlossers begonnen.

In einer kleinen Werkstatt in Smíchov hat er angefangen zuerst Fahrräder, dann Motorräder (1902) und Dreiräder (1908) zu bauen. Im Jahre 1913 hat er in einer neuen Fabrik in Prag-Jinonitz den ersten Personenkraftwagen hergestellt. Bis zum Ersten Weltkrieg haben seine Fahrzeuge auch erfolgreich an Motorwettkämpfen teilgenommen. Die Kunden haben die Autos mit ihrer Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und der Straßenlage überzeugt. Walter hat seine Wagen in ganz Europa und Russland exportiert. In den 20er Jahren hat Walter zu den führenden Produzenten von Flugzeugtriebwerken mit gutem Ruf gehört. Sie wurden von europäischen und überseeischen Staaten bestellt und die Lizenz hat auch Rolls-Royce gekauft. Die Herstellung der Fahrzeuge war zwar auf Kosten der Flugmotoren eingeschränkt, aber andererseits sind sie dank ihnen qualitativer geworden und einige technologische Elemente wurden auf die Montage der Kraftfahrzeugmotoren übertragen. Für die meist ausgereifte Konstruktion der Marke Walter werden die Modelle 6 oder 6B gehalten, deren Produktion im Jahre 1928 begonnen hat, mit offenen und geschlossenen Karosserien. Das Modell Walter Regent war der letzte ursprüngliche Walter der tschechischen Konstruktion. Er war das letzte und luxuriöseste von den Sechszylinder-Modellen Walter. Auf seiner Grundlage wurden nach und nach die Typen Walter Standard, Walter Super, Walter Regent und der luxuriöse Walter Royal entwickelt. Der gelungene Walter 6B Super hat seine Zuverlässigkeit in dem Wettbewerb - 10 000 km quer durch Europa - bestätigt. Innerhalb von 13 Tagen ist er im Durchschnitt täglich 700 km mit dem Verbrauch von 14 Liter gefahren. Das Team Walter hat so in der Klassifizierung der Marken gewonnen.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der selbstklebenden Buchstabenfreimarke SANDMÄNNCHEN (VEČERNÍČEK)

Ausgabetag: 18. Januar 2015
Autor der Figur: Radek Pilař
Grafische Anpassung: Otakar Karlas
Format: 30 x 23 mm
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck
Druck des FDC´s: Vollfarbiger Offsetdruck
Gedruckt in Bögen zu: 40 Stk der selbstklebenden Buchstabenfreimarke
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: die Figur des Sandmännchens (Večerníček), welches Zeitungen verteilt
Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlags ist eine Zeichnung des Sandmännchens in einem Auto. Auf  dem Stempel ist das Sandmännchen auf einem Schaukelpferd und der Text: Praha, 18. 2. 2015.

Die legendäre Figur vom Sandmännchen feiert im Jahre 2015 unglaubliche 50 Jahre seiner ununterbrochenen Präsenz auf den Fernsehschirmen. Seit einem halben Jahrhundert verteilt es tagtäglich und unermüdlich maximal positive Emotionen an alle Zuschauer.

Das Symbol der Sendung ist das gezeichnete Junge Sandmännchen (Večerníček) mit einer Papiermütze und der Kennmelodie, die der Märchenepisode vorausgeht.

Der Vorgänger des Sandmännchens war die Sendung "Silbernes Spiegelchen", die ihre Ausstrahlung im Jahre 1963 begonnen hat, in der Vorabendzeit am Sonntag. Seit dem 2. Januar 1965 wurde das Sandmännchen zu einer kompletten Form mit der regelmäßigen Sonntagsausstrahlung. Der bildende Künstler Milan Nápravník ist der gründende Schöpfer und der erste Dramaturg des Sandmännchens. Die animierte Kennmelodie des Sandmännchens ist die älteste Fernseh-Erkennungsmelodie in der Tschechischen Republik. In ihrem Konzept eines "Jungen - Sandmännchens" in einer kurzen animierten Vorstellung, vor der Aufführung eines Märchens, bereits seit Sommer des Jahres 1965. Der Schöpfer der Musik war Ladislav Simon. Der Gruß "Guten Abend" und "Gute Nacht" hat der damals sechsjährige Michal Citavý (* 1959) gesprochen. Die erste Sendung in Farbe hat im Jahre 1973 begonnen, seit diesem Jahr wird die Sendung jeden Tag gesendet. Zu den bedeutendsten Sandmännchen (Gute-Nacht-Märchen) gehören O krtkovi (Der kleine Maulwurf), O loupežníku Rumcajsovi (Der brave Räuber Fürchtenix), Pohádky z mechu a kapradí (Märchen zwischen Moos und Farn), O makové panence (Poppy Puppe), Krkonošské pohádky (Rübezahl-Märchen), Říkání o víle Amálce (Fee Amálka), Maxipes Fík (Der Maxi-Hund Fík), Pat a Mat (Pat und Mat), Bob a Bobek (Bob und Bobek), Mach a Šebestová (Mach und Šebestová).

Das Tschechische Fernsehen produziert jedes Jahr mehrere neue Geschichten. Seit dem 1. Januar 2012 ist die Ausstrahlung der Sendungen durch die Entscheidung der neuen Führung des Tschechischen Fernsehens aus dem ersten Programm auf ČT 2 gegangen. Seit der Einführung des Programms ČT D (Déčko) am 31. August 2013 ist diese Sendung auch gleichzeitig dort zu sehen.

Tschechische Briefmarken

Ausgabe der Sondermarke PILSEN – KULTURHAUPTSTADT EUROPAS

Ausgabetag: 18. Februar 2015
Entwurf der Marke: Karel Zeman
Stich: Jaroslav Tvrdoň
Format:  33 x 33 mm
Nennwert: 25 CZK
Druck: Flachstahldruck in Schwarz komb.mit Tiefdruck in Rot und Gelb
Druck des FDC´s: Flachstahldruck in Schwarz-Blau
Gedruckt in Bögen zu: 4 Stk. der Briefmarken und 2 verschiedene Zierfelder
Anzahl des FDC´s: 1 Stk.
Briefmarke: Pilsen – Kulturhauptstadt Europas und das festliche Feuerwerk mit der St. Bartholomäus  Kathedrale und dem Brunnen im Vordergrund

Ersttagsbrief: ein Blick auf Pilsen aus der Vogelperspektive, mit der dominierenden Synagoge und Kathedrale. Es schwebt hier ein Kreis mit zwei Schlüsseln aus dem Stadtwappen und einem Flaschenöffner des weltbekannten Produktes - "Pilsner Bier". Zu diesem Band zählt das zweideutige Motto "Öffne Dich, Pilsen". Auf dem Stempel ist das Logo "Pilsen  -Kulturhauptstadt 2015" und auch das stilisierte Motiv aus dem Tor-Gitter, das in die berühmte Bierbrauerei führt und der Text: Plzeň, 18. 2. 2015.

Zierfelder: Das erste Zierfeld, mit dem Stadtwappen von der Wand des alten Pilsner Theaters  rahmen zwei Figuren von Schauspielern, die Tag und Nacht darstellen. In den Händen halten sie ein Zepter in der Form der Uhrzeiger, mit denen sie den Fluss der Zeit andeuten. Das zweite Zierfeld erinnert an das Puppentheater, durch das Pilsen berühmt war und ist.
Das Fenster mit Sonne von einem historischen Pilsner Haus ist zum Schauplatz für die traditionelle Puppenszene geworden - Kasperl, Teufel und Meerjungfrau.

Diese große Kulturfeier stellt auf der Briefmarke das festliche Feuerwerk dar, und zwar sowohl in der realen, als auch in der symbolischen Bedeutung als Feuerwerk an Ideen und Veranstaltungen. Weiters ist die St.- Bartholomäus - Kathedrale nicht nur die Dominante von Pilsen, sondern auch eine Erinnerung an hundertjährige kulturelle Traditionen. Die Gegenwart der Stadt wird mit dem Brunnen im Vordergrund ausgedrückt.

Der Titel der Kulturhauptstadt Europas ist immer für ein Jahr von der Europäischen Union einer oder mehreren europäischen Städten verliehen, die das ganze Jahr über die Möglichkeit haben, Europa ihr kulturelles Leben und seine Entwicklung vorzustellen. Im Jahre 2015 werden die Träger dieses Titels, neben der belgischen Stadt Mons auch westböhmische Stadt Pilsen sein. Dieser Titel wird allgemein als Anregung zur kulturellen Entwicklung und Veränderungen in der gegebenen Stadt gehalten.

Pilsen - Kulturhauptstadt Europas 2015 ist nicht nur ein großes kulturelles Fest, das Europa das Ein-Jahres Kulturprogramm ermöglicht vorzustellen, welches Reichtum, Vielfalt, kulturelles Leben und seine Entwicklung unterstreicht, sondern das Ziel hat, der Entwicklung der gesamten Region beizutragen.

Pilsen - Kulturhauptstadt Europas 2015 bereitet über 650 kulturelle Veranstaltungen vor. Das Programm ist sehr abwechslungsreich - über Theater, Musik, Ausstellungen, Architektur, Tanz, Installationen im öffentlichen Raum bis zum Gemeinschaftsprogramm, Ausbildung, Projekte und verschiedenste Treffen.

Tschechische Briefmarken

Neue Tschechische Briefmarkenausgaben am 20.01.2015 (16.03.2015)

Ausgabe der Sondermarke Tradition der TSCHECHISCHEN BRIEFMARKENGESTALTUNG: Oldřich Kulhánek (1940-2013)

Ausgabetag: 20. Januar 2015
Entwurf: Jan Kavan
Stich: Miloš Ondráček
Format der Briefmarke: 40 x 23 mm
Nennwert: 13 CZK
Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck in Schwarz komb. mit Tiefdruck in Rot und Azurblau
Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Schwarz
Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk.
Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.
 
Briefmarke: ein Porträt von Oldřich Kulhánek, einem weiteren bedeutenden Schöpfer von Briefmarken, geschaffen mit der Bemühung sich an ein ähnliches Prinzip der Darstellung zu halten, das er selbst verwendet hat. Der Fokus wird also auch auf nicht gerade schmeichlerische Details gelegt, aber damit es den Ausdruck des "ermüdeten Philosophen" unterstützt.

Heftchen: 8 Briefmarken mit 4 Zierfeldern (Heftchenblatt). Das Zierfeld ist in der Größe der Briefmarke, wo das deformierte Porträt von Stalin als Hinweis auf Kulháneks Grafiken aus dem Jahre 1968 dargestellt ist, für die er verfolgt wurde. Das zweite Motiv ist aus dem sarkastischen lithographischen Zyklus namens "Funnymoney" übernommen. Die Komposition beendet die Verflechtung der Hände, die Kulhánek oft in verschiedenen symbolischen Bedeutungen verwendet hat. Das Passwort Theatrum-Mundi“ (Theater der Welt) hat die Theoretikerin Eva Petrová zur Bezeichnung der Kulháneks metaphorischen Aussage über den Zustand der derzeitigen Welt benutzt.

Ersttagsbrief: das Motiv einer Hand, die zum Zeichnen vorbereitet ist. In drei Kreisausschnitten ist  die Bemühung zusammengefasst in Andeutungen der riesigen Breite von Kulháneks Gestaltungen zusammenfassen: Verantwortliche Arbeit an den offiziellen staatlichen Aufgaben, freie Gestaltung von den kaleidoskopisch behandelten Visionen der "neuen Figuration" bis zu synthetischen Kompositionen von nackten Körpern, die die  menschliche Determination symbolisieren. Im Stempel ist das Profil O. K. mit einem Lorbeerkranz als Abzeichen der Ehre und den Text: Praha, 20. 1. 2015.

Oldřich Kulhánek gehört zu den weltbekannten Künstlern. Er ist am 26. Februar 1940 geboren und am 28. Januar 2013 gestorben. Er hat mit bildenden Studien in der Bildenden Schule in Prag begonnen und ab dem Jahre 1958 hat er an der kunstgewerblichen Hochschule in Prag im Atelier von Professor Karel Svolinský studiert. Die Lehrjahre in der Schule die unter seiner Führung verbracht wurden, wurden Grundlage seiner künstlerischen Karriere.

Seine Arbeit wird vor allem auf Grafik und Zeichnung konzentriert. Er hat gleichfalls an den Entwürfen der neuen tschechischen Banknoten gearbeitet und ist Autor von zahlreichen tschechischen Briefmarken.

Im Jahre 1971 wurde er von der Staatspolizei verhaftet und beschuldigt, dass er mit seinen grafischen Blättern die Vertreter der kommunistischen Länder geschändet hat (womit das Gesicht von Stalin in einigen seiner grafischen Blätter gemeint wurde).

Die siebziger Jahre sind in seinem Werk im Zeichen des totalen Verbotes der Ausstellungen, Verbotes der Zusammenarbeit mit Verlagen und des Verbotes der Publizität. Dank einer Reihe seiner Freunde aus den USA, Holland, Belgien, Deutschland, Österreich und Frankreich hat er jedoch den Kontakt mit der bildenden Szene Europas nicht verloren. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes im Jahre 1989 hat sich die Situation in der Tschechoslowakei, später in der Tschechischen Republik geändert. Im Jahre 1990 har er zum ersten Mal die USA anlässlich eines Lithographic Workshops in Los Angeles besucht. Ab dieser Zeit hat er die Staaten mehrmals besucht. Im Sommer 1991 hat er das Seminar über die Zeichnung im Atlantic Center for the Arts, New Smyrne-Beach geführt. Im Jahre 1995 hat er an der University of Houston-Clear-Lake in Texas gastiert.
In der Tschechischen Post (Česká pošta, s.p.) war er Vorsitzender der Kommission für bildende Lösungen der Briefmarken.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe der Sondermarke PERSÖNLICHKEITEN:  VÍTĚZSLAVA KAPRÁLOVÁ (1915-1940)

Ausgabetag: 20. Januar 2015
Entwurf: Marina Richterová
Stich des FDC´s und der Linienzeichnung der Marke: Miloš Ondráček
Format der Briefmarke: 40 x 23 mm
Nennwert: 17 CZK
Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck mit der Linienzeichnung
Druck des FDC´s: Offsetdruck in Dunkelbraun
Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk.
Anzahl der FDC´s: 1 Stk.

Briefmarke: das Porträt von Vítězslava Kaprálová, die als klassisches Porträt mit Gemälden in  subtilen Farbübergängen mit dem Akzent der purpurroten Lippen und der braunen ausdrucksvollen Augen dargestellt wird, womit ihre Sinnlichkeit unterstrichen ist. Als Hinweis auf die dreißiger Jahre sind die geometrischen Felder im Hintergrund verwendet  und auf einem davon gibt es ein Motiv der Winde, die in der Blumensprache "Ich verlasse dich nie" - "Mich wirst du nicht los" - "Seien wir Freunde für immer" bedeutet.
Damit weist die Autorin der Briefmarke auf die Ehe von Frau Vítězslava und J. Mucha und ihre Freundschaft zu B. Martinů und auf Männer ihres Lebens hin.

Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlages gibt es auf der Klaviatur die gleichen Winde - als ihre  Hingabe für Musik. Der Kontrast der geschmeidigen Linien der Winde mit der nüchternen Geometrie der Klaviatur und der Geometrie der Buchstaben soll den Charakterzug der Dirigentin zeigen - eine ungewöhnliche Entschlossenheit hart zu  ihrem Ziel zu gehen und gleichzeitig in bestimmten Momenten des persönlichen Lebens verletzlich, schmiegsam zu bleiben und zum Schluss - dem Schicksal  unterliegen. Auf dem Stempel gibt es das Liniensystem der Winde - eine Anspielung an die Hingabe des Komponierens und den Text: Brünn, 20. 1. 2015.

Vítězslava Kaprálová war eine tschechische Komponistin und Dirigentin, die ein kurzes, aber dramatisches Leben erlebt hat. Sie ist am 24. Januar 1915 in Brünn geboren, am 16. Juni in Montpellier in Frankreich gestorben. Ihrer gestalterischen Tätigkeit wurden nur ein paar Jahre ausgemessen, trotzdem hat sie über fünfzig Kompositionen geschaffen, einschließlich der Orchestralen. Sie hat sogar ein Libretto für eine Oper ausgewählt, ist jedoch zu seiner Verwirklichung wegen ihrer schweren Krankheit nicht mehr gekommen.

Der grundsätzliche Einfluss, der auf ihr künstlerisches Leben gewirkt hat, war die Tatsache, dass sie in einer musikalischen Familie geboren ist. Ihr Vater Václav, Schüler von Leoš Janáček, war Komponist und in Brünn hat er eine private Musikschule gegründet. Ihre Mutter Viktorie war Sopranistin und Gesangslehrerin. Von ihrem neunten bis zu ihrem zwölften Lebensjahr hat sie ihre ersten Klaviermusikstücke komponiert. Nach Abschluss der Grundausbildung hat sie gegen den Willen ihres Vaters die Aufnahmeprüfungen an dem Brünner Konservatorium abgelegt. Als erstes Mädchen hat sie die Studienkombination Komposition und Dirigieren ausgewählt. Ihre Abschlusskomposition, ein Konzert für Klavier und Orchester, das sie selbst dirigiert hat, war eine Brünner Sensation. Zum ersten Mal ist auf das Dirigentenpodium eine junge Frau getreten, für die damalige Zeit ein ungewöhnliches Phänomen. Nach dem Brünner Triumph geht die zwanzigjährige Kaprálová auf die Meisterschule des Prager Konservatoriums, wo sie nach zwei Studienjahren in Lucerna ihre Militärsinfonietta aufführt und mit ihren energischen Gesten das Sinfonieorchester der Tschechischen Philharmonie dirigiert hat.

Die entscheidende Wende im Leben der Künstlerin hat ihre zufällige Begegnung mit Bohuslav Martinů Anfang April 1937 verursacht. Als Martinů das außergewöhnliche Talent der Komponistin entdeckt hat, hat er sie zum Studium der Komposition bei ihm in Paris und im Dirigieren bei Charles Munch aufgefordert. Im Juni 1938 fährt Kaprálová nach London, damit sie das Festival der International Society for Contemporary Music im großen Saal der Queens-Hall mit ihrer Militärsinfonietta eröffnet hat. Die dreiundzwanzigjährige Kaprálová hat das weltbekannte BBC Symphony Orchestra dirigiert!

In der Zeit, als Paris schon von deutschen Truppen bedroht wurde, haben die Ärzte bei Kaprálová damals eine unheilbare Tuberkulose diagnostiziert, an der die junge Komponistin am 16. Juni 1940 im südfranzösischen Montpellier, wohin sie von ihrem Mann evakuiert wurde, mit fünfundzwanzig verstorben ist.

Im Jahre 1946 hat die Tschechische Akademie der Wissenschaften (an) Kaprálová die Mitgliedschaft "in memoriam" verliehen. Zu der Zeit konnten sich mit der Mitgliedschaft dieser Institution nur zehn Frauen ausweisen, von den 648 Gesamtmitgliedern der Akademie. Auch trotz der kurzen Zeit, der Kaprálová ausgemessen wurde, hat sie es geschafft, mehr als vier Zehnte der außergewöhnlich wertvollen Musikstücke zu komponieren. Bereits während ihres Lebens der Komponistin war ihre Musik hoch geschätzt (sie hat eine Reihe von Auszeichnungen und finanziellen Preisen erhalten).
Die Gestaltung von V. Kaprálová ist ein Ausdruck des unverwechselbaren Talentes, kultiviert mit dem Kennenlernen einer breiten Palette von zeitgenössischen Strömungen. Die Methodik bestätigt die mährische Provenienz und die slawische Freundlichkeit.

Tschechische Briefmarken

Herausgabe des Briefmarkenheftchens mit 4 verschiedenen selbstklebenden Freimarken MIT IHNEN IST DIE FREIHEIT GEKOMMEN

Ausgabetag: 20. Januar 2015
Entwurf des Panzers, des Motorrads und des Kraftwagens: Entwurf des Flugzeugs und der graphischen Gestaltung des Markenheftchens: Václav Zapadlík Pavel Sivko
Format der Briefmarken: 50 x 29 mm
Nennwert: „A“ (entspricht dem Preis für einen Standard - Inlandsbrief bis zu 50 g. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entspricht das dem Wert von 13 CZK.)
Druck der Briefmarken: Mehrfarbiger Offsetdruck
Druck der FDC´s: Offsetdruck in Schwarz
Markenheftchen: 8 Stk. (2x) 4 verschiedene selbstklebende Freimarken
Anzahl der FDC´s: 4 Stk.

Briefmarken: Militärfahrzeuge: Flugzeug Supermarine-Spitfire LF Mk. IXE(a), Panzer T 34/76,2 (b),  Motorrad Harley-Davidson (c) und der Kraftwagen Jeep Ford GPW (d). Die Briefmarken werden in Form eines Heftchens zu 2 Stücken von jeder Briefmarke herausgegeben.


Heftchen: ein Markenheftchen mit (2x) 4 verschiedenen selbstklebenden Freimarken, zwei Stücke  jeder Briefmarke. Auf der Vorderseite des Markenheftchens sind die gleichen Militärfahrzeuge wie auf den Briefmarken abgebildet: Flugzeug Supermarine-Spitfire LF Mk. IXE(a), Panzer T 34/76,2 (b), Motorrad Harley-Davidson (c) und der Kraftwagen  Jeep Ford GPW (d). Im Markenheftchen sind 8 Briefmarken (2 x 4). Auf der Rückseite sind die Texte über die Autoren mit ihren Selbstporträts und deren Signaturen, ein Strichcode, das Logo der Tschechischen Post und ein Hologramm, das als  Schutzelement dient.

Ersttagsbriefe: die gleichen Militärfahrzeuge wie auf den Briefmarken: Flugzeug Supermarine-Spitfire LF Mk. IXE(a), Panzer T 34/76,2 (b), Motorrad Harley-Davidson (c) und der Kraftwagen Jeep Ford GPW (d).
 Auf den Stempeln sind abgebildet:
a) das Wappen des Löwen und der Text: Praha, 20. 1. 2015,
b) ein Rad eines Panzers und der Text: Ostrava, 20. 1. 2015,
c) das Logo von Harley-Davidson und der Text: Plzeň, 20. 1. 2015 und
d) das Logo von Jeep und der Text: Plzeň, 20. 1. 2015.

Pavel Sivko (*24. 1. 1948, Prag). In den Jahren 1963-67 hat er die Mittlere bildende Fachschule in Prag besucht, in den Jahren 1967-73 hat er im Atelier der angewandten Grafik und Illustration bei Prof. Jiří Trnka und Prof. Zdeněk Sklenář an der kunstgewerblichen Hochschule auch in Prag studiert. In den Jahren 1991-1997 war er bildender Redakteur im Verlag Mladá fronta. Seit 1997 unterrichtet er in der Mittleren Kunstschule von Václav Hollar in Prag 3. In seinem Werk widmet er sich vor allem der Illustration, Zeichnung, der freien und angewandten Grafik, der Briefmarkengestaltung und dem Animationsfilm. Er lebt in Prag.


Václav Zapadlík (*23. 9. 1943, Prag). In der ersten Hälfte seines Lebens war er professioneller Jazzmusiker (Kontrabass). In den 60-er Jahren hat er angefangen alte Autos zu malen und ein paar Jahre danach hat er begonnen sich für seine Zeichenkunst wortwörtlich für die ganze Welt zu interessieren. Er hat mit dem renommierten Automobilmuseum Blackhawk-Automotive Museum zusammen gearbeitet, seine Werke finden wir in den Galerien in San Francisko und Pebble-Beach. Seit dem Jahre 2010 zeichnet er Oldtimer, aber auch Motorräder, und Autos für die Tschechische Post. Er hat vor allem mit den Buchstaben der thematisch konzentrierten Hefte "Weltautos" und "Tschechische Autos" gefesselt. Er lebt in Prag.

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