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Neuausgaben und News zu Briefmarken der Tschechischen RepublikHier finden Sie Infos zu Neuausgaben und weitere News zu Briefmarken der Tschechischen Post. Von Thomas Schmidtkonz |
Nachrichten über neue Briefmarken Tschechiens![]() Briefmarke der Tschechischen Republik von 2012 zum 100. Geburtstag Josef Lieslers |
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| Die Tschechische Post gibt viele künstlerisch
ansprechende Briefmarken heraus. Wegen der reichhaltigen Motive kommen auch
Motivmarkensammler auf ihre Kosten. Hier werden regelmäßig die tschechischen
Briefmarkenneuheiten vorgestellt. Die offizielle Adresse für die
Ausgabestelle tschechischer Marken lautet: |
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Herausgabe der Sondermarke 500 Jahre des hebräischen Buchdrucks in Prag Entwurf: Renáta Fučíková Linienzeichnung der Briefmarke und Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň Format: 33 x 33 mm Nennwert: 25 CZK Druck der Briefmarke: Mehrfarbiger Offsetdruck mit Linienzeichnung Druck des FDC´s: Flachstahldruck in Schwarz Gedruckt in Bögen zu: 35 Stk. Anzahl des FDC´s: 1 Stk. Briefmarke: Auf der Briefmarke ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets – Aleph, abgebildet. Er ist am Anfang des Alphabets und charakterisiert so treffend den Beginn des Drucks. Seine zentrale Platzierung entspricht der Rennaissancekomposition, dem Stil der Zeit vor 500 Jahren und vervollständigt so zweckmäβig das Quadratformat der Briefmarke. Alles ist symmetrisch konzipiert und es soll einen Blick auf einen alten Druck hervorrufen. Ersttagsbrief: Im Bildteil des Umschlags ist ein Festessen in einem jüdischen Haus mit einer Familie in glücklicher Stimmung und in der Atmosphäre der Zusammengehörigkeit und Intimität dargestellt. Auf dem Stempel ist ein böhmischer Löwe mit Druckertampons in seinen Pfoten und der Text: Praha, 18.4.2012. Im Dezember 2012 vergehen fünfhundert Jahre seit dem Druck des ersten hebräischen Buches in Prag. Dank seiner Ausgabe wurde Böhmen und dessen Hauptstadt – nach einigen Standorten in Italien und an der Iberischen Halbinsel und Konstantinopel – einer der ersten Orte, wo die hebräischen Druckereien, geführt von jüdischen Druckern, wirkten. Außer Prag wurde auf unserem Territorium mit hebräischen Typen nur noch in Prostějov, zu Beginn des 16. Jahrhunderts und später, in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts auch in Brünn und vorübergehend in Mikulov gedruckt. In Prag ist der hebräische Buchdruck in direktem Zusammenhang mit den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges untergangen. Vor allem in der ältesten Zeitperiode haben die jüdischen Drucker die engeren Berufs- und Handelsbeziehungen mit ihren christlichen Kollegen, Drucker oder Schneider der Illustrationen und dekorativen Druckplatten verbunden. Auch dank dieser Aufgeschlossenheit zeichnen sich die Prager hebräischen Drucke vor allem im 16. Jahrhundert durch ihre typografische Anpassung und Verzierung aus, also z.B. Pessach-Haggada (Erzählungen und Gebete zum Fest der ungesäuerten Brote) aus dem Jahre 1526, wird von den Kennern der hebräischen Typografie für eines der schönsten hebräischen Bücher überhaupt gehalten. Gegenüber der eingeführten Vorstellung waren die hebräischen Bücher illustriert, und zwar auch die figurativen Szenen. Manchmal wurden die Platten von den christlichen Druckern übernommen, meistens aber in Bezug auf die völlig unterschiedliche Ikonografie der jüdischen Tradition sind auf Bestellung entstanden. In den ältesten Prager hebräischen Editionen finden wir auch das Wahrzeichen der Stadt Prag, verwendet als bedeutendes visuelles Identifizierungsmerkmal und ohne Zweifel auch Ausdruck des lokalen Stolzes – auch hier haben sich die Prager jüdischen Drucker von ihren christlichen Kollegen-Druckern inspirieren lassen. Die meisten Produktionen der jüdischen Druckereien haben die religiöse Literatur, Gebetsbücher sowie Bibeln als auch religiös-rechtliche Texte und Kommentare dazu gebildet. Ende des 16. Jahrhunderts hat man begonnen in Prag auch die Literatur in der jiddischen Sprache (geschrieben oder gedruckt auch mit hebräischer Schrift) herauszugeben, mit der die böhmischen Juden gesprochen haben und womit auch die weniger gebildeten Männer und Frauen frei lesen konnten). Für sie wurden in Jiddisch außer der Übersetzungen der Bibel, Gebeten und ethischer Texte auch die Unterhaltungsliteratur, Lieder und verschiedene praktische Handbücher gedruckt. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde Prag zum europäischen Zentrum des Jiddischen-Buchdruckes. Gemeinsam mit der Emanzipation und der Assimilation der böhmischen und mährischen Juden im 19.Jahrhundert ist der Bedarf an dieser Literatur untergegangen. Die jüdischen Verlage haben bereits meistens auf Deutsch oder Tschechisch gedruckt. In Hebräisch wurden nur die Gebetstexte und die Bibel, notwendig für die religiöse Praxis, herausgegeben. |
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Herausgabe der Sondermarke Persönlichkeiten: Johann Gregor Mendel (1822 –
1884) Entwurf: Karel Šafář Stich: Bohumil Šneider Größe: 40 x 23 mm Nennwert: 20 CZK Druck der Briefmarke: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck Druck des FDC´s: Flachstahlplattendruck in Dunkelgrün Farben der Briefmarke: Dunkelgrün (Rastdr.) Hellgrün, Orange, Blau-Violett und Violett Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk. Anzahl der FDC´s: 1 Stk. Johann Gregor Mendel (20. Juli 1822, Heinzendorf/Hynčice – 6. Januar 1884, Brünn/Brno) war Naturwissenschaftler deutscher Nationalität, Gründer der Genetik und Entdecker der grundlegenden Gesetze der Vererbung. Nach der Grundschule in Heinzendorf (Hynčice) hat der junge Johann die piaristische Schule in Lipník nad Bečvou besucht. Die mittelschulische Ausbildung hat er mit dem Abitur am Gymnasium in Troppau (Opava) abgeschlossen. Von 1840 bis 1843 hat er an der Philosophischen Fakultät der Universität in Olmütz studiert. Zu dieser Zeit hat in Olmütz die Naturgeschichte und Ackerbau Johann Karl Nestler unterrichtet, der bedeutende Forscher auf dem Gebiet der Tier- und Pflanzenveredelung, dessen Forschung der Schafszucht nach Ansicht einiger Autoren die spätere Arbeit Mendels beeinflusst hat. Ein weiterer Olmützer Professor, der Mendel bedeutend beeinflusst hat, war Friedrich Franz. Während des Studiums hat sich Mendel vorwiegend mit Konditionen ernährt. Aus finanziellen Gründen und auf Wunsch seiner Mutter ist er ins Seminar eingetreten. Im Jahre 1843 ist er in die Augustiner-Abtei St. Thomas in Alt Brünn gekommen und hat den Ordensnamen Gregorius angenommen (der Klosterbruder verwendet gerade diesen Namen an erster Stelle). Mit 28 Jahren hat er sich als Hilfslehrer (Griechisch, Latein, Deutsch und Mathematik) des Gymnasiums in Znaim (Znojmo) zu Lehrerprüfungen in Naturkunde und Physik an der Universität in Wien angemeldet. Die Prüfungen hat er allgemein nicht bestanden, paradoxerweise wegen des Misserfolgs in Naturkunde. In den Jahren 1851-1853 hat Mendel Mathematik, Physik, Chemie, Botanik, Zoologie und Paleontologie studiert. Im Jahre 1853 hat er das Studium an der Universität in Wien beendet, und es ist ihm, wegen einer plötzlichen schweren Krankheit, nicht gelungen die Lehramtsprüfungen abzulegen. Kurz hat er noch als Hilfslehrer der Naturkunde und Physik an der 1. deutschen Realschule in der Jánská-Straße gelehrt. Während seiner Studien hat er sich sehr für Physik, Mathematik und Meteorologie interessiert. Dank des gründlichen Studiums dieser Wissenschaften wurde er sich der Wichtigkeit der Mathematik und Statistik für die Erklärung der Naturprozesse bewusst. Dies hat er später während seiner Versuche mit Erbsen ausgenutzt. Nach dem Tod des Abtes Napp wurde er zum Abt des Augustinerklosters gewählt und in dieser Funktion hat er eine wichtige Persönlichkeit von Brünn und Mähren in der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie dargestellt. Als Abt ist er am 6. Januar 1884 gestorben und ist am Zentralfriedhof in Brünn begraben. Das Orchester hat bei seiner Beerdigung, der vom Kloster in den Studien in Brünn unterstützte Gebürtige aus Lachei, Leoš Janáček, dirigiert. |
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Ausgabe der Buchstabenfreimarke „A“ mit Leerfeldern für Zudrucke DAS
REGIONALMOTIV Entwurf: Jiří Slíva Format: 23 x 30 mm Nennwert: A(= der Preis für einen inländischen Standardbrief bis zu 50 Gramm – derzeit in der Höhe von 10 CZK) Druck der Briefmarken und der FDC´s: Mehrfarbiger Offsetdruck Anzahl der FDC´s: 1 Stk. Gedruckt in Klbg zu: 9 Briefmarken und 12 Zierfelder Zierfelder: Der rechte Rand des Kleinbogens ist mit drei Zierfeldern mit folgenden Motive ergänzt: Zwei Touristen, die einen Wegweiser tragen, ein Vater-Tourist mit seinem Sohn, sitzend auf dem Wegweiser und auf dem dritten Zierfeld ist eine Touristin die den Wegweiser gießt. Die weiteren Zierfelder werden zum Ausgabetag mit einer Abbildung eines Touristen, der einen Wegweiser auf seiner Schulter trägt, herausgegeben. Ein Teil der Auflage wird mit leeren Zierfeldern für Zudrucke nach dem Wunsch der Kunden gedruckt. Ersttagsbrief: eine Landkarte der Tschechischen Republik, in der Art eines Puzzles. Der Umschlag ist mit mehrfarbigem Offsetdruck in Schwarz, Rot, Gelb, Blau und Grün gedruckt. Auf dem Stempel gibt es einen Wegweiser und den Text: Praha, 21.3.2012. |
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Herausgabe der Sondermarken SCHÖNHEITEN UNSERES LANDES Entwurf der Marken: Prof. Zdeněk Ziegler Stiche: Václav Fajt Formate: 40 x 26 mm, 26 x 40 mm Nennwerte:14 CZK, 18 CZK Druck der Briefmarken und der FDC´s: Plattenstichtiefdruck Gedruckt in Kleinbögen zu: 8 Stk. Anzahl der FDC´s: 2 Stk. Farben der Briefmarken: 14 CZK – Dunkelbraun, Blau und Rot 18 CZK – Schwarz, Ocker, Blau und Rot 14 CZK Marke: die Grafik von Michael H. Rentz 18 CZK Marke: die Statue der Klugheit Erstagsbriefe: mit der 14 CZK Marke: ein Teil der Grafik von M.H.Rentz. Auf dem Stempel ist das Motiv von M.H. Rentz und der Text: Kuks, 7.3.2012 gedr. in Braun-Schwarz mit der 18 CZK Marke: die Statue des Neides. Auf dem Stempel ist das Motiv der Grafik und in der Mitte der Text: Kuks, 7.3.2012 gedr. in Grau-Braun KUKS (Kukus) Eines unseres schönsten Gebiete finden wir in der reizvollen Gegend im Podkrkonoší (Riesengebirgsvorland) 5 km von Dvůr Králové (Königinhof) entfernt. Wir verdanken es dem Grafen Franz Anton von Sporck, der in den Jahren 1694 – 1724 eine Adelsresidenz ausgebaut hat, die zum Zentrum des ganzen Herrschaftsgutes wurde. Den Anstoß für die Gründung hat das günstige Ergebnis der medizinischen Untersuchung der hiesigen Mineralquellen gegeben. Den Namen Kuks (auch Kux) hat der Begründer in Erinnerung an die Goldgruben gegeben, deren Spuren in der Umgebung entdeckt wurden. Die Achse des Areals hat die Elbe geschaffen. Am linken Ufer waren die Gebäude weltlich, am rechten Ufer kirchlich. Alles wurde mit Gärten, Skulpturen und Fontänen ergänzt und mit einer Brücke (technische Sehenswürdigkeit) über den Fluss verbunden. Zunächst wurde die Kapelle Maria-Himmelfahrt anstelle des älteren Holzbaus über der Wasserquelle beendet. Im Jahre 1699 wurde das Gastwirtshaus Zur Goldenen Sonne eröffnet, die Brücke über die Elbe und unter den Treppen das Dianabads errichtet. Im Jahre 1700 wurden das Lusthaus und das Taubenhaus fertig gestellt, 1701 die Windmühle, 1702 das Holztheater und ab 1703 wurde die hölzerne Rennbahn gebaut. Im Jahr 1704 wurde das provisorische Badegebäude durch ein gemauertes Objekt ersetzt und es wurden die Häuser für die Gäste errichtet. Im Jahre 1707 wurde der Bau der Spitalkirche gestartet und im Jahre 1708 das Spital. Im Jahre 1710 wurde das Schloss, danach, in den Jahren 1720-22 das Kurhaus, die Wäscherei und das Philosophische Haus mit einer Bibliothek gebaut. 1724 sind das Verwaltungsgebäude und ein weiteres Gasthaus entstanden. Längst nicht alles blieb bis heute erhalten, ein Torso ist vor allem vom weltlichen Teil geblieben. Im Jahre 1740 hat das Hochwasser die Rennbahn, das Lustschloss und das Taubenhaus zerstört. Im Jahre 1901 wurde das Schloss abgerissen. Die Dominante des heutigen Naturschutzgebietes ist die zentrale Spitalskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, das Werk von B. B. Alliprandi. STATUEN VON MATTHIAS b. BRAUN AUF DEM SCHLOSS KUKS Die Hauptsehenswürdigkeit von Kuks ist die bildhauerische Ausschmückung. Im Garten des Spitals gibt es eine Reihe von Plastiken, einschließlich der Zwerge, die ursprünglich die Renne-Bahn schmückten. Das größte Interesse weckt jedoch die Galerie der 12 Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe, Geduld, Klugheit, Tapferkeit, Keuschheit, Fleiß, Freigebigkeit, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit und Fröhlichkeit) und 12 Laster (Stolz, Geiz, Wolllust, Neid, Völlerei, Zorn, Faulheit, Verzweiflung, Leichtfertigkeit, Lüge, Arglist und Betrug). Bis auf die Statue Betrug (Werk von B. Seeling aus dem Jahre 1833) handelt es sich um Skulpturen von M. B. Braun aus den Jahren 1715-18. In dem Areal finden wir noch weitere bildhauerische Ausschmückungen. Etwa 3 km westlich von Kuks auf dem bewaldeten Bergrücken zwischen Stanovice (Stangendorf) und Hřibojedy, in freier Natur zwischen Bäumen versteckt, ist eine weitere Ansammlung von Skulpturen von M. B. Braun und seiner Schüler, geschaffen in den Jahren 1726-33 und benannt nach dem Hauptmotiv - Bethlehem. Die bekannteste aus der Reihe der Skulpturen ist die Statue des Eremites Onuphrius, der büßende Riese, gebeugt über einen menschlichen Schädel, deren Kopie uns erfolgreich bei der Weltausstellung in Osaka repräsentiert hat. |
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Herausgabe der Sondermarke 150. Jahrestag der Gründung der
Gelehrtengesellschaft für tschechische Mathematiker und Physiker Entwurf: Pavel Hrach Stich des FDC´s: Jaroslav Tvrdoň Format: 40 x 23 mm Nennwert: 10 CZK Druck der Briefmarke: Vollfarbiger Offsetdruck Druck des FDC´s: Plattenstichtiefdruck in Blau Gedruckt in Bögen zu: 50 Stk. Anzahl des FDC´s: 1 Stk. Briefmarke: mathematische und physikalische Symbole Ersttagsbrief: Der Bildteil des Umschlags ergänzt die Ausgabe thematisch. Auf dem Stempel ist im Kreis des Textes Praha und 7.3.2012 die Zahl 150 abgebildet, in der Null ist in der Bruchzahl der Text JČMF platziert. Die Einheit der tschechischen Mathematiker und Physiker (JČMF) ist eine der ältesten bisher existierenden Gelehrtengesellschaften in der Tschechischen Republik. Sie wurde im Jahre 1862 als Verein für freie Vorlesungen in Mathematik und Physik (Einheit der tschechischen Mathematiker) gegründet. Ihre Mission war von Anfang an die Verbesserung des Unterrichtes von Mathematik und Physik an Schulen aller Stufen und Typen und weiters zur Förderung und Entwicklung dieser Wissenschaften errichtet. Infolge der patriotischen Bemühungen wurde der Verein 1869 erweitert (Einheit der tschechischen Mathematiker und Physiker). Die Mitgliedschaft der Einheit hat größtenteils aus Professoren der Mittelschulen und Institute der höheren Ausbildung sowie auch aus Professoren der Hochschulen und aus Wissenschaftlern bestanden. Im Jahre 1870 hat die Einheit begonnen die Berichte der Einheit der tschechischen Mathematiker und Physiker herauszugeben, von denen 2 Jahre später im Jahre 1872 die der Mathematik und Physik gewidmeten Zeitschrift (Zeitschrift zum Pflegen der Mathematik und Physik) entstanden ist. Sie war überhaupt die erste mathematische Zeitschrift in Österreich-Ungarn. Ein Jahr später gab die Einheit schon Lehrbücher und wissenschaftliche Monographien heraus. Nach der Entstehung der selbstständigen Tschechoslowakei wurde sie de facto zum monopolen qualifizierten Herausgeber von Lehrbüchern, Fachbüchern und Zeitschriften mit der mathematisch-physikalischen Thematik. Anfang der 50er Jahre musste die Einheit ihr Vermögen zugunsten der neu entstandenen Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften übertragen, und wurde zur gelehrten Gesellschaft bei ČSAV (Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften). Der mathematische Teil ihrer Bibliothek wurde als Grundlage des Fonds der Bibliothek des Mathematischen Instituts, wo sie bis heute betreut wird. In den Jahren 1921 bis 1939 und 1945 bis 1993 wurde der Name Einheit der tschechoslowakischen Mathematiker und Physiker verwendet. |
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Herausgabe der Sondermarke Jiří Trnka Ausgabetag: 15. Februar 2012 Professor Jiří Trnka (24. Februar 1912, Petrohrad – 30. Dezember 1969, Prag)
war tschechischer bildender Künstler, Illustrator, Bildhauer, Drehbuchautor und
Regisseur von Animationsfilmen und einer der Mitbegründer des tschechischen
Animationsfilmes. |
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Herausgabe der Sondermarke 150. JAHRESTAG DER GRÜNDUNG DER SPORTVEREINIGUNG
SOKOL Ausgabetag: 15. Februar 2012 Česká obec sokolská (ČOS) (Tschechische Sokol-Vereinigung) ist in der
Tschechischen Republik die viertgrößte Bürgervereinigung. Ihre fast 190 000
Mitglieder widmen sich freiwillig den Sportarten, Bewegungsaktivitäten in den
Gruppen der Sokol-Vielseitigkeit und Kulturtätigkeit und in den Folklore- und
Marionetten-Ensembles. |
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Ausgabe der Freimarke VOLKSARCHITEKTUR Ausgabetag: 20.Januar 2012 |
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Ausgabe der Sondermarke TRADITION TSCHECHISCHER BRIEFMARKENGESTALTUNG: Josef
Liesler – 100. GEBURTSTAG Ausgabetag: 20. Januar 2012 Entwurf: Oldřich Kulhánek Stich: Miloš Ondráček Format: 40 x 23 mm Nennwert: 10 CZK Druck: Rotationsstahldruck komb. mit Tiefdruck Gedruckt in Bögen zu: 30 Stk. Markenheftchen: 8 Briefmarken und 4 Zf. Druck des FDC´s: Stahlstichtiefdruck in Violett Farben der Briefmarke: Schwarz (StTdr. ) Violett, Gelb, Blau und Orange Briefmarke: ein Porträt von Josef Liesler gemeinsam mit seinem nicht angenommenen gestalterischen Entwurf der Briefmarke für das Internationales Musikfestival Prager Frühling 1986. Die Briefmarke erinnert an seinen 100. Geburtstag. Heftchen: 8 Briefmarken und 4 Zierfeldern (Heftchenblatt). Auf dem Zierfeld ist eine Grafik und Lieslers Unterschrift abgebildet. Das Zierfeld in der Größe einer halben Briefmarke ist mit Rotationsstahldruck in Violett, Blau und Schwarz gedruckt. Ersttagsbrief: ein Motiv aus dem Bild Karnevalsnacht. Auf dem Stempel gibt es Lieslers Unterschrift und den Text: Praha, 20.1.2012. Die, in diesem Jahr
herausgegebene Briefmarke, erinnert an den 100. Geburtstag des nächsten
bedeutenden Gestalter von tschechischen Briefmarken - Josef Liesler. |
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