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Bericht von der Numismata und Internationalen Briefmarkenmesse in München am 6.3.04

Bericht von Thomas Schmidtkonz

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Version Francaise

Am 6.3.04 konnte man in München gleich 3 Messen zum Thema Münzen, Briefmarken und Golfsport parallel besuchen

 

 

Inhalt

Numismata Internationale Briefmarkenmesse Links

Die Numismata - internationalste und größte Münzbörse der Welt

Alle Jahre wieder findet Anfang März in München die Numismata statt, die mittlerweile die größte Münzmesse der Welt ist. Parallel dazu können alle, die Samstags anreisen auch noch die riesige Internationale Briefmarkenbörse besuchen. Da viele Münzsammler auch Marken sammeln, bietet sich das gerade für solche Sammler an.
Wegen der Bedeutung beider Börsen reisen daher Besucher und Aussteller aus der ganzen Welt in großer Zahl an. Das macht sich dann auch bei vielen Ständen bemerkbar, da man sich da oft nur englisch  verständigen kann. So ist die Numismata wohl nicht nur die größte sondern auch internationalste aller Münzbörsen.

Im folgenden schildere ich wie es mir auf beiden Messen ergangen ist.

Der Andrang ist so riesig, dass sich vor der Kasse für die Eintrittskarten eine lange Schlange gebildet hat.

Ich reise morgens von Nordbayern an. Leider fängt es gerade als ich losfahre so richtig das Schneien an. Da auch noch viele Skiurlauber auf der Autobahn unterwegs sind, wird die Anreise fast zur Qual. So bin ich hoch erfreut als ich endlich in München ankomme.

Voller Erwartung betrete ich die Eingangshalle des MOC, wo sich vor der Kasse eine riesige Schlange gebildet hat. Ich reihe mich hinten ein und warte genauso geduldig wie die anderen Besucher bis ich an der Kasse an die Reihe komme. Für 6 Euro erhalte ich ein Tagesticket auf dem ein begehrtes 1 Euro-Centstück von Finnland aufgeklebt ist.

Als erstes will ich den Stand des französischen Auktionhauses CGB besuchen. An dem Stand von www.cgb.fr ist auch prompt sehr viel los:

Am Stand von www.cgb.fr

Was an CGB interessant ist, dass sie nicht nur Münzen versteigern, sondern auch aufwendig gestaltete und für Münzensammler sehr interessante Bücher publizieren. Darunter ein Katalog über Euromünzen, der wohl den Vergleich mit jedem deutschen Euromünzkatalog mehr als standhält. Leider hat sich bis jetzt kein deutscher Verleger bereit erklärt diesen einzigartigen Euro-Katalog auch in deutscher Sprache zu vertreiben.

Nach dem Besuch bei CGB quetsche ich mich durch die Besuchermassen. An viele interessante Münzstände kommt man gar nicht heran, da sich davor oft regelrechte Menschentrauben bilden.

Interessiert besuche ich einen schwedischen Stand, der viele alte asiatische Münzen anbietet. Seit Afghanistan und auch der Irak wieder für den Westen offener geworden sind, scheint aus diesem Raum viel altes Münzmaterial zu kommen. So eine Quelle scheint der Schwede auch aufgemacht zu haben.
Vor größeren Silbermünzen mit arabischen Inschriften steht interessiert ein Kunde mit langem Vollbart, der auch durch sein Aussehen zeigt, wo seine Interessengebiete liegen.

 

Gerade am späten Vormittag herrscht auf der Numismata ein riesiger Andrang

Ich entscheide mich jedoch für zwei Münzen aus der vorarabischen Zeit. Ich lange bei zwei Drachmen aus Baktrien zu, die zu moderaten Preisen angeboten werden. Ich kann sie gut als zwei Referenzstücke für meine Website gebrauchen.

Exotisch sieht der Verkäufer auf einem Stand aus dem Irak aus. Er hat sich in der Tracht der Araber gekleidet. Das zieht natürlich Neugierige an. Auf seinem Stand gibt es gleich bündelweise Geldscheine mit Saddam Husseins Konterfeit zu kaufen.

Bei Emporium bewundere ich riesige Silber- und Goldmünzen aus dem Britischen Commonwealth. Die Goldmünzen wiegen ein ganzes Kilo und kosten über 15.000 EUR das Stück. Noch imposanter sind 2 Silbermünzen, wo die schwerste gleich 3 kg wiegt.
So komme ich mit einem Münchner ins Gespräch. Als dann glatt noch ein Inder sich die zwei riesigen Silbermünzen reichen lässt, sage ich, dass ich froh bin, dass ich diese Münzen nicht mit mir schleppen müsse, da meine Tasche ohnehin schon so schwer sei.
Der Münchner sagt: "Schau der, hat ja auch eine fahrbare Tasche dabei". Gerne wüssten wir, was da schon alles drin ist ...

Am offiziellen Stand der Münzprägestätten der BRD ist ebenfalls ein großer Andrang, da wieder offizielle Kursmünzensätze und Sondermünzen zum Abopreis angeboten werden:

 

Bei der Münze Österreich ist dagegen schon alles verkauft und so kann man da zwar die interessanten Sondermünzen mit dem blauen Metall Niob  bewundern, aber nicht kaufen. Da muss man schon auf einer der unzähligen Stände ausweichen, die Euromünzen aller Formen und Prägungen im Angebot haben. Der Handel mit Euro-Münzen ist seit dem letzten Mal noch mehr in Schwung gekommen als letztes Jahr. Das Angebot ist aber auch schon fast unüberschaubar und man muss sich fragen, wann der Markt mit all dem Euro übersättigt ist. Wie gut, dass es hier noch so viele andere Münzen, Banknoten und Aktien zu bewundern gibt!

Nach etwa drei Stunden bin ich von dem riesigen und doch so abwechslungsreichen Angebot auf dieser gigantischen Börse überfordert und ermüdet. So  beschließe ich die Börse zu verlassen. Aber toll war es schon und sicher werde ich nächstes Jahr wieder kommen.

Als nächstes Besuchsziel steht noch die Internationalen Briefmarkenmesse auf meinem Programm:

Die Internationale Briefmarkenmesse

Zu meiner Freude muss ich mich nicht bei der Kasse anstellen, da es mittlerweile nach 14:00 ist und die Messe bereits am Samstag endet.

Auch in der Halle ist weit weniger los, aber auch sie ist nicht schlecht besucht.
Bei den offiziellen Postagenturen von vielen Ländern kann man interessante aktuelle Ausgaben finden. Gerade als Motivsammler wird man da bei Ländern wie Tschechien, Aland-Inseln, Finnland und Grönland schnell fündig.

Neben den offiziellen Postanstalten sind viele Händlerstände und Auktionatoren vertreten. Dort kann man Marken, Karten und Briefe als Einzelposten käuflich erwerben oder auch gleich ganze Sammlungen kaufen. Das Angebot ist riesig und kaum überschaubar.

Interessant ist auch ein Stand, wo es zum günstigen Preis Kataloge und Sammlerliteratur von den Vorjahren zu kaufen gibt.

 

 
Auf der Briefmarkenmesse geht es geruhsamer zu, da es schon der letzte Ausstellungstag ist

Ich selbst bleibe an einem Händlerstand hängen, wo es eine riesige Menge von Ansichtkarten zum Einheitspreis von 0,50 EUR pro Stück zu kaufen gibt. Es sind viele alte Karten dabei, die sonst wohl vorsortiert 2 - 10 Euro das Stück kosten würden. Ich schlage zu, da ich zur Illustration von Themen auf meiner Website sicher das eine oder andere Stück davon verwenden kann.

Schließlich bin ich mit der Welt so fertig, dass ich leider für die interessante Briefmarkenausstellung u.a. zum Thema Keramik und Porzellan auf Marken, die ebenfalls auf dieser Messe zu bewundern ist, kein Auge mehr übrig habe. Ich eile daher lieber zum Getränkestand, wo ich mich mit einer großen Cola stärke bevor ich mich auf die Heimfahrt begebe.

:-) Nächstes Jahr komme ich sicher wieder!

 
Hier kann man im riesigen Messeangebot so richtig schön wühlen und sicher den einen oder anderen Fund machen ...

Links

www.numismata.de

Offizielle Website der Numismata

www.briefmarken-messe.de

Offizielle Website der Internationalen Briefmarkenmesse

 

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